
Corona bescherte Air Baltic 265 Millionen Euro Verlust
Das Coronajahr 2020 hat tiefe Spuren in der Bilanz der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic hinterlassen. Der Konzern verzeichnete einen 72-prozentigen Umsatzrückgang auf 143 Millionen Euro und schrieb einen Verlust in der Höhe von rund 265 Millionen Euro. Befördert wurden 134 Millionen Reisende. „Wir haben im vergangenen Jahr einen dramatischen Wandel erlebt, aber die Kernvision von Air Baltic für die Zukunft bleibt dieselbe – die Nummer eins im Baltikum zu sein und die beste Anbindung an und von der Region zu bieten. Im vergangenen Jahr haben wir im Zuge der Krise unsere Kosten erheblich gesenkt und den Geschäftsplan Destination 2025 CLEAN angepasst. Wir beschlossen, die Flugzeuge Dash 8-400 und B737 endgültig aus dem Verkehr zu ziehen, und wurden zwei Jahre vor dem ursprünglichen Plan ein einziger Flugzeugtypbetreiber des Airbus A220-300“, so Firmenchef Martin Gauss. „Wir freuen uns auf einen Anstieg der Nachfrage nach Reisen, der nun leicht positive Signale zeigt. Wir haben verschiedene Szenarien für die schrittweise Markterholung entwickelt. Unsere Reduzierung des Basisszenarios entspricht derzeit den branchenweiten Prognosen, und wir sind flexibel, um bei Bedarf weitere Anpassungen vorzunehmen. Um unsere zukünftige Rückkehr zum Gewinn zu unterstützen, werden wir 2021 weitere sieben Airbus A220-300-Flugzeuge akzeptieren“. Die Air-Baltic-Zahlen auf einen Blick: 2020 2019 Change % Revenue EUR 142.6 million EUR 509.0 million -72% EBITDAR EUR -152.3 million EUR 126.4 million -221% EBIT EUR -201.7 million EUR 27.2 million -841% Net Result EUR -264.6 million EUR -9.1 million 2803% Passengers 1.34 million 5.0 million -73% Market share in the Baltics 37% 36% +1%






