April 20, 2021

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April 20, 2021

British Airways: iPhone fackelte an Bord ab

Ein handelsübliches iPhone sorgte am 30. September 2020 auf British-Airways-Flug BA206 für Ärger, den laut Untersuchungsbericht der britischen Unfallermittler wurde dieses im Sitz ein wenig gequetscht und geriet dadurch in Brand. Dieser konnte von der Crew rasch eingedämmt werden, so dass weder Passagiere noch die Boeing 787-9 zu Schaden gekommen sind. Die Ermittler beschäftigte insbesondere die Frage warum das iPhone ohne offensichtliches Zutun in Flammen geraten ist. Dabei spielte offenbar die Konstruktion der so genannten Premium-Sitze eine entscheidende Rolle. Dieses verfügen über wesentlich mehr „Kleinteile“, an denen Mobiltelefone zerquetscht werden können. Dem Passagier dürfte das iPhone aus der Hosentasche gefallen sein und dieses fand dann seinen Weg in die Mechanik des Sessels. Bei der nächsten Bewegung wurde es dann ungewollt zerquetscht und geriet in Flammen. Unfallbericht hebt Verhalten professionelles der Crew positiv hervor Flug BA206 hob am Abend des 30. September 2020 am Flughafen Miami in Richtung London-Heathrow ab. Gegen 8 Uhr 00 des Folgetages stellte die Besatzung während der Reise fest, dass an einem First-Class-Sitz Rauch aufsteigt. Sofort wurden alle Maßnahmen, die in der Ausbildung oft trainiert werden, eingeleitet. So konnte verhindert werden, dass der iPhone-Brand schwerwiegende Konsequenzen hat. Nachdem die Flugbegleiter das Feuer gelöscht hatten, inspizierte der dritte Pilot die Situation und erstattete dem Kapitän Bericht. Dieser entschied dann, dass keine Gefahr besteht und die Reise fortgesetzt werden kann. Die Boeing 787-9 mit der Registrierung G-ZBFK befand sich zu diesem Zeitpunkt etwa 35 Minuten vor London. Dennoch wurde ein so genannter Pan-Call abgesetzt. Die Vorgehensweise der Besatzung wird

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Air France kündigt 22 neue Sommerstrecken an

Im Sommerflugplan 2021 bedient Air France insgesamt 22 neue Strecken ab Paris-Orly und Paris-Charles de Gaulle. Diese werden nach Europa, Nordafrika und innerhalb Frankreichs durchgeführt. Der Carrier hat heuer 80 saisonale Ziele im Programm. Ab Charles de Gaulle werden neu Flüge nach Tanger, Agadir, Monastir, Luqa, Las Palmas, Korfu und Rhodos angeboten. Die Aufnahmen erfolgen ab 5. Juli 2021. Ab Orly stehen Bari, Ibiza und Algier ab 28. Juni 2021 im Programm. Von Marseille aus wird Air France ab 26. Juni 2021 neu nach Catania fliegen. Am 19. Juli 2021 wird Korfu folgen. In Nizza werden die Ziele London und Tunis ab 28. Juni 2021 angeboten. Innerhalb von Frankreich wird der Carrier 41 saisonale Routen anbieten. Darunter befinden sich nachstehende acht neue Strecken: Paris-Charles de Gaulle von / nach Ajaccio, Bastia, Calvi und Figari ab 5. Juni 2021 Perpignan von / nach Brest, Straßburg und Nantes ab 25. Juni 2021 Biarritz von / nach Caen ab 25. Juni 2021 Die Verbindung zwischen Paris-Charles de Gaulle und Wien wird derzeit dreimal pro Woche angeboten. Zwischen 5. Juli und 29. August 2021 beabsichtigt Air France 14 wöchentliche Umläufe anzubieten.

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München: Air Dolomiti verschiebt Forli erneut

Bereits seit einiger Zeit will Air Dolomiti eine Nonstop-Verbindung zwischen dem italienischen Forli und München aufnehmen. Bislang ist es dazu nicht gekommen, denn die ursprünglich per 1. Dezember 2020 angekündigte Aufnahme wurde wiederholt verschoben. Die Lufthansa-Tochter wird auch den 3. Mai 2021 nicht einhalten, berichten lokale Medien. Air Dolomiti bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass nun der 2. Juni 2021 angestrebt wird. Die Route soll mit in München stationierten Embraer-Regionaljets bedient werden. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus 15 Embraer 195. Air Dolomiti war auch zu Zeiten von „Lufthansa Regional“ der einzige Operator, der unter eigener Marke unterwegs war. Daran hat sich bislang nichts geändert, denn im Gegensatz zu Cityline fliegt die italienische Tochter weiterhin unter eigenen Flugnummern und in eigener Livery. Weiters werden unter anderem ab München auch Verbindungen im Auftrag der Konzernmutter Lufthansa bedient.

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Mailand: Easyjet wil in Linate ausbauen

Der Mailänder Stadtflughafen Linate rückt immer stärker in den Fokus von Billigfliegern. Jahrelang konnte Platzhirsch Alitalia viele Slots halten und somit die Verfügbarkeit von Start- und Landerechten für die Konkurrenz geringhalten. Das änderte sich durch eine Neuvergabe. Wie berichtet konnten sich Ryanair, Wizz Air und Easyjet sowie Austrian Airlines heißbegehrte Slots in Linate sichern. Die AUA prüft die Aufnahme einer Wien-Verbindung, erteilte jedoch Salzburg eine Absage und das obwohl man bereits Slots hat. Wizz Air will inneritalienisch fliegen und Ryanair nach Brüssel und Berlin-Brandenburg. Easyjet bestätigte nun, dass man die ergatterten Slots in Linate nutzen will. Der Carrier hatte bereits in der Vergangenheit wenige Start- und Landerechte an diesem Airport. Der Großteil des Verkehrs wurde aber über Malpensa abgewickelt. Dort nutze man bis zur Coronakrise das Terminal 2 exklusiv. Dieses ist temporär geschlossen, wobei eine mögliche Wiedereröffnung noch n den Sternen steht. Ab Linate sieht Easyjet Europe Potential für Inlandsflüge nach Catania und Palermo. Diese will man am 11. Juni 2021 aufnehmen und bis zu zweimal täglich bedienen. Weiters kann sich der Lowcoster vorstellen, dass man bei der Verfügbarkeit weiterer Start- und Landrechte die Präsenz in Mailand-Linate weiter ausbauen könnte.

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Trotz OGH-Urteil: Ryanair gestaltet Check-In-Gebühren-Erstattung äußerst zäh

Der ehemaligen Fluggesellschaft Laudamotion untersagte der Oberste Gerichtshof im Mai 2020 die Erhebung von Check-In-Gebühren. Da diese für rechtswidrig erklärt wurde, haben betroffene Passagiere das Recht auf Rückzahlung, doch genau das soll laut einem Bericht der Kronen Zeitung nicht sonderlich flüssig funktionieren. Eigentlich sollte man annehmen, dass beim Vorliegen eines höchstrichterlichen Urteils die Rückforderung unrechtmäßig kassierter Gebühren einfach und unkompliziert möglich sein müsste. Laut dem Medienbericht lassen Laudamotion und Ryanair betroffene Fluggäste schon seit fast einem Jahr auf die Rückzahlung der vom OGH gekippten Check-in-Gebühr in der Höhe von 55 Euro pro Person und Strecke warten. Bereits in der Vergangenheit haben sich die beiden Carrier den Umstand, dass unter OE-Flugnummern (Laudamotion) geflogen wurde, aber der Verkauf der Flugscheine durch Ryanair (FR) erfolgte, gelegentlich nützlich gemacht. Vertragspartner der Reisenden war stets die irische Fluggesellschaft, jedoch schob diese die Zuständigkeit bei unliebsamen Anliegen in Richtung Schwechat zu Laudamotion und dort schickte man betroffene Reisende wieder zurück zum Ryanair-Kundenservice. Diese Praxis besteht nicht mehr, da Laudamotion keine Fluggesellschaft mehr ist und der Nachfolger Lauda Europe ausschließlich als eine Art Subunternehmer im Wetlease für die irische Konzernschwester fliegt. Doch was ist mit Passagieren, die vor dem OGH-Urteil am Check-In-Schalter pro Person und Strecke 55 Euro bezahlt haben? Laut einem Bericht der Kronen Zeitung sollen bislang weder Ryanair noch Laudamotion einer Familie insgesamt 220 Euro zurückbezahlt haben. Die Reisenden gaben an, dass der Web-Check-in nicht funktioniert habe und bezahlte dann am Flughafen, da andernfalls das Mitfliegen verweigert worden wäre. Der OGH urteilte im Mai 2020,

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