Mai 20, 2021

Weitere Artikel aus der Rubrik

Mai 20, 2021

Bundesheer: Überschalltraining der Eurofighter

In nächster Zeit kann es etwas lauter werden. Denn von 25. Mai bis 4. Juni 2021 trainieren die Eurofighter-Piloten des Bundesheeres Abfangmanöver im Überschallbereich. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr vorgesehen.  „Das Überschalltraining ist unverzichtbar für eine funktionierende Luftraumüberwachung. Es dient dazu, den sicheren Flugbetrieb auch bei Einsätzen im Überschallbereich zur Aufrechterhaltung der Souveränität und zum Schutz der österreichischen Bevölkerung zu gewährleisten“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.  Die Piloten trainieren unter realen körperlichen Belastungen, welche im Simulator nicht dargestellt werden können. Die enge und äußerst zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung ist ebenso wesentlicher Zweck des Trainings. Keine Flüge über Ballungsräume Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen. 

weiterlesen »

Wien sperrt Raucherkammerl wieder auf

Anfang des Jahres 2021 sperrte die Flughafen Wien AG sämtliche Raucherkammerl im derzeit einigen geöffneten Terminal. Damit ist seit Mittwoch, 19. Mai 2021 Schluss, denn die „Räucherhöhlen“ sind wieder geöffnet. Seit vielen Jahren gilt am Flughafen Wien ein generelles Rauchverbot. Davon ausgenommen sind nur speziell gekennzeichnete Bereiche, die umgangssprachlich auch „Raucherkammerl“ genannt werden. Diese wurden im Feber 2021 aufgrund der verschärften Corona-Maßnahmen der Bundesregierung temporär geschlossen, so dass im gesamten Terminal 3 absolutes Rauchverbot bestand. Für die anderen Abfertigungsgebäude war die Änderung nicht von Bedeutung, da diese ohnehin nicht genutzt werden. Die temporäre Sperrung hatte für Nichtraucher leider auch eine unangenehme Folge, denn militante Raucher wichen just auf die WC-Anlagen aus. Die nunmehr wieder geöffneten „Raucherkammerl“ sind klar gekennzeichnet.

weiterlesen »

Jetblue kündigt auch New York JFK-London Gatwick an

Ursprünglich wurde nur kommuniziert, dass Jetblue nach London-Heathrow fliegen wird. Firmenchef Robin Hayes hat nun die Katze aus dem Sack gelassen: Auch Gatwick wird mit New York JFK verbunden. Damit wird der Billigflieger die beiden größten Airports des Vereinigten Königreichs mit Airbus A321LR anfliegen. Der erste Langstreckenflug in der Firmengeschichte ist für den 11. August 2021 angekündigt. Die ab Boston geplante London-Strecke soll erst im Sommer 2022 eröffnet werden. Ursprünglich wollte Jetblue diese bereits im Herbst 201 aufnehmen. Der Carrier begründete die Entscheidung nicht näher. Während die Heathrow-Flüge bereits am 11. August 2021 aufgenommen werden, wurde der Starttermin für Gatwick auf den 29. September 2021 festgelegt. Tickets sind bereits im Verkauf und können für einen langen Zeitraum im Voraus gebucht werden. Jetblue ist jedenfalls davon überzeugt, dass die Dual-Strategie in London der richtige Weg sein soll.

weiterlesen »

United fährt Deutschland-Strecken wieder hoch

Die Fluggesellschaft United Airlines fährt schrittweise die Präsenz in der Bundesrepublik Deutschland hoch. Der Carrier teilte mit, dass im Juni 2021 die Destination San Francisco wieder ab München angeboten wird. Weiters wird man die Ziele Chicago und Washington wieder täglich bedienen. Ab 2. Juli 2021 soll die U.S.-amerikanische Hauptstad auch ab Frankfurt am Main wieder siebenmal pro Woche bedient werden. Aufgrund der Corona-Pandemie war das Flugangebot zeitweise ausgesetzt und wurde bis zuletzt in stark reduziertem Umfang betrieben. Hintergrund sind die auf beiden Seiten strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen.

weiterlesen »

Ab Juli: Helvetic setzt E190-E2 ab Bern und Zürich ein

Die Fluggesellschaft Helvetic wird ab Anfang Juli 2021 die Maschinen des Typs Embraer 190-E2 auch auf eigene Rechnung zum Einsatz bringen. Der Erstflug ist für den 10. Juli 2021 geplant, berichtet CH-Aviation.com. Ab Zürich wird Helvetic Airways dieses Muster 10. Juli 2021 nach Heraklion und Kos im Charter in die Luft bringen. Ab 11. Juli 2021 fliegt der Carrier mit Embraer 190-E2 eigenwirtschaftlich nach Palma de Mallorca. Auf allen drei genannten Routen ist je ein Umlauf pro Woche geplant. Mit Embraer 190-E2 wird der Carrier auch ab Bern-Belp nach Heraklion und Palma fliegen. Die jeweiligen Erseteinsätze sind für den 10. Juli 2021 bzw. 11. Juli 2021 vorgesehen. Laut Berichten des Portals Aerotelegraph.com soll Swiss die Wetlease-Zusammenarbeit auf vier Maschinen reduzieren und damit halbieren. Mit Eurowings befindet man sich demnach in Gesprächen darüber, dass vier Jets von Helvetic für die Lufthansa-Billigtochter fliegen könnten. Letzteres ist noch nicht final entschieden.

weiterlesen »

Sommer 2021: Ryanair plant 250 Strecken ab Deutschland

Der irische Billigflieger Ryanair und seine konzerninternen ACMI-Dienstleister Buzz, Malta Air und Lauda Europe haben den Sommerflugplan für Deutschland überarbeitet. Angeboten werden 250 Strecken. Laut Medienmitteilung sollen sich darunter 24 neue Routen befinden. „Da die Impfprogramme in den kommenden Monaten fortgesetzt werden, wird der Flugverkehr in diesem Sommer stark ansteigen, und wir freuen uns, unseren Sommerflugplan ’21 für Deutschland mit mehr als 900 wöchentlichen Flügen und insgesamt 250 Verbindungen zu starten, darunter 24 neue Verbindungen von/nach Chania, Treviso und Zadar von 10 Flughäfen in Deutschland. Ryanair freut sich, den Aufschwung der lokalen Arbeitsplätze und Wirtschaft zu unterstützen, indem sie ihr Engagement für den Tourismus und die Konnektivität in Deutschland fortsetzt. Deutsche Verbraucher und Besucher können jetzt ihren wohlverdienten Sommerurlaub in der Gewissheit buchen, dass sie, falls sich ihre Pläne ändern, ihre Reisedaten bis Ende Oktober 2021 bis zu zwei Mal ohne Umbuchungsgebühr verschieben können“, so Jason McGuinness, Director of Commercial bei Ryanair. Übersicht über das Flugangebot ab Deutschland: Flughafen Verbindungen gesamt Wöchentliche Flüge Details zu neuen Verbindungen Berlin-Brandenburg (1) 47 244 Chania bis zu 3x wöchentlich Bremen (2) 8 29 Chania 1x wöchentlichZadar 2x wöchentlich Köln-Bonn (3) 33 132 Chania 1x wöchentlichKyiv 2x wöchentlichLisbon 2x wöchentlich Dortmund (1) 8 36 Zagreb 2x wöchentlich Weeze (3) 33 85 Corfú 2x wöchentlichTuzla 2x wöchentlichZagreb 2x wöchentlich Frankfurt-Hahn (4) 30 77 Agadir 2x wöchentlichMykonos 2x wöchentlichTreviso 2x wöchentlichZagreb 3x wöchentlich Karlsruhe Baden-Baden (3) 23 58 Corfú 2x wöchentlichTuzla 2x wöchentlichZagreb 3x wöchentlich Memmingen (4) 23 56 Corfú 2x wöchentlichLappeenranta 2x wöchentlichRhodes 2x wöchentlichZagreb

weiterlesen »

Quartalszahlen: 88,7 Prozent weniger Passagiere in Wien

Die Flughafen Wien AG konnte im ersten Quartal 2021 zwar ein positives EBITDA in der Höhe von 2,4 Millionen Euro erzielen, doch das Nettoergebnis ist mit minus 25 Millionen Euro tiefrot. Der Umsatz reduzierte sich um 64,4 Prozent. „Die dramatischen Zahlen unterstreichen, dass die Flugbranche dringend die Weiterführung der Corona-Kurzarbeit braucht, nur so kann eine Kündigungswelle verhindert werden. Zwar steigen die Buchungen, aber Flugverkehr und Tourismus sind noch nicht über dem Berg“, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Wer in den Urlaub fliegen will, sollte jetzt buchen, bevor die Ticketpreise wieder steigen. Wer geimpft, genesen oder getestet ist, kann wieder reisen und sollte daher diese Chance auch ergreifen, der Grüne Pass ist dabei der Schlüssel zur Freiheit“. Die weltweite Covid-19-Pandemie hat anhaltend starke Auswirkungen auf den internationalen Reiseverkehr und damit auch auf den Flughafen Wien: Von Jänner bis März 2021 verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice einen Passagierrückgang von 88,7 Prozent auf insgesamt 677.344 Passagiere gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Am Standort Wien ging die Zahl der Passagiere um 88,4 Prozent auf 572.718 Reisende zurück. Die Zahl der Flugbewegungen sank von Jänner bis März 2021 um 78,6Prozent auf 10.418 Starts und Landungen. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) ging von 65,4 Prozent auf 49,4 Prozent zurück. Das Frachtaufkommen sank um 5,0Prozent auf 60.172 Tonnen (Luftfracht und Trucking). Der Flughafen Malta verzeichnete im Q1/2021 einen Passagierrückgang um 90,2Prozent auf 98.495 Reisende. Der Flughafen Kosice verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Rückgang um 87,7Prozent auf 6.131 Reisende. „Die

weiterlesen »

Albastar kündigt Linate-Strecke an

Auch die spanische Fluggesellschaft Albastar konnte von der Neuvergabe ungenutzter Alitalia-Slots in Mailand-Linate profitieren. Der Carrier wird eine Nonstop-Verbindung nach Palma de Mallorca aufnehmen. Diese soll an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag angeboten werden. Der Erstflug ist für den 11. Juli 2021 angekündigt. Vorerst beabsichtigt Albastar die neue Strecke nur saisional zu bedienen. Tickets sind bis einschließlich 28. Oktober 2021 erhältlich. Über eine mögliche Fortführung oder anderweite Nutzung während der Winterflugplanperiode ist noch nicht final entschieden worden.

weiterlesen »

Lufthansa klagte: EU-Gericht kippt Hahn-Beihilfen

Für den Flughafen Frankfurt-Hahn war das Urteil des Gerichts der Europäischen Union mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Schock: Die Vorstufe des EuGH kippte die Genehmigung einer Verlustabdeckung für den Zeitraum von 2017 bis 2021. Es geht um rund 25,3 Millionen Euro, die der Regionalflughafen zurückbezahlen muss, falls das Urteil rechtskräftig wird. Lufthansa hatte gegen die Genehmigung der EU-Kommission geklagt und obsiegte in erster Instanz. Anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass der deutsche Staat dieser Fluggesellschaft im Vorjahr mit bis zu neun Milliarden Euro unter die Flügel gegriffen hat und unter anderem Condor und Ryanair dagegen Klagen vor dem Gericht der Europäischen Union eingebracht haben. Die zuerst genannte Fluggesellschaft hat mehrmals staatlich besicherte Kredite bekommen. Das Urteil des EU-Gerichts enthält als Begründung unter anderem, dass die EU-Kommission die Einzugsgebiete von Hahn und Frankfurt/Main nicht ausreichend geprüft habe. Auch habe man sich nicht ausreichend mit den Geschäftsmodellen befasst. Die Kommission kann nun das Rechtsmittel der Berufung an den Europäischen Gerichtshof ergreifen. Daher bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten.

weiterlesen »

Österreich: So kommt bekommt man eine behördliche Impfbestätigung

Geht es rein nach dem Gesetz, so würden geimpfte Personen rasch und unkompliziert bei der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft bzw. in Statutarstädten beim Magistrat an behördliche Bescheinigungen über ihre Covid-Impfungen kommen. In der Praxis ist es aber ein kompliziertes Unterfangen, das ein wenig an den Passierschein A38 im Asterix-Comic erinnert. Personen, die beim Hausarzt oder bei einem anderen niedergelassenen Arzt ihre Injektionen erhalten haben, können sich dort in der Regel, die so gut wie auf der ganzen Welt anerkannt wird, ausstellen lassen. Problematisch wird es aber, wenn das Vakzin in einem Impfzentrum verabreicht wurde. Die Hausärzte dürfen grundsätzlich nur jene Diagnosen, die sie selbst gestellt haben oder aber valide aufgrund von ihnen veranlassten weiteren Untersuchungen (Klassiker: Blutuntersuchung im Labor) als definitiv attestieren. Das bedeutet, dass eine Impfung, die nicht selbst vom jeweiligen Arzt verabreicht wurde, auch nicht als definitiv bescheinigt werden darf. Der Mediziner könnte lediglich bestätigen, dass im gelben Papierimpfpass und in der elektronischen ELGA-Version die Covid-Impfungen eingetragen sind, nicht jedoch darf dieser bestätigen, dass geimpft wurde. Es sei denn beispielsweise der Hausarzt hat selbst geimpft. Wie kommen also Personen, die in Impfzentren ihre Covid-Immunisierungen erhalten haben, zu einer validen Bestätigung auf Papier? Grundsätzlich ist hierfür die jeweilige Bezirkshauptmannschaft, in deren Sprengel sich das Impfzentrum, in dem man die Impfung bekommen hat, zuständig. In Statutarstädten ist es der Magistrat (Beispiel Wien: MA15). Dort kann eine Passierschein A38-Tour drohen, denn ein System der organisierten Nichtzuständigkeit – obwohl die Rechtslage eindeutig ist – blüht. Offizielle Vordrucke sind gratis im Internet erhältlich Der einfachste

weiterlesen »