Juni 7, 2021

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Juni 7, 2021

Boeing 747-8: Lufthansa mottet D-ABYA aus

Ende der vergangenen Woche hat Lufthansa mit der D-ABYA eine weitere Boeing 747-8 aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt. Die Maschine war rund ein halbes Jahr lang in Hamburg im Long Time Storage. Lufthansa verzeichnet eigenen Angaben nach konzernweit eine sprunghaft gestiegene Nachfrage. Während Firmenchef Carsten Spohr schon zu Beginn der Coronapandemie klargemacht hat, dass die B747-8 definitiv in der Flotte bleiben wird, sieht es für die größeren Airbus A380 nicht gut aus. Letzte Woche wurde eine weitere Maschine aus Frankfurt ausgeflogen. Die D-ABYA war im Jahr 2018 das erste Flugzeug der Lufthansa-Bestandsflotte, das die damals neue Livery erhalten hat. Man stelle anschließend auch fest, dass die Heckflosse unter bestimmten Lichteinstrahlungen schwarz wahrgenommen wird. Aus diesem Grund hat Lufthansa den dunkelblauen Lack bei der Umlackierung anderer Flugzeug ein wenig heller gestaltet.

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Vor Check-In-Schalter: Passagiere prügeln sich in Miami

Vor, auf und hinter Check-In-Schaltern der American Airlines am Flughafen Miami haben sich Passagiere eine wüste Schlägerei geliefert. Augenzeugen haben diese gefilmt und in sozialen Medien geteilt. Eine Gefahr für das Personal der Fluggesellschaft oder andere Reisende bestand nicht, da es sich um offensichtlich um eine „geschlossene“ Streitigkeit handelte. Weiters waren die betroffenen Check-in-Counter nicht besetzt. Dies dürfte auch erklären warum kein Sicherheitspersonal eingeschritten ist und die Streithähne am Ende des Videos schon fast versöhnlich auseinandergehen.

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Amsterdam: Testpflicht für Umsteiger abgeschafft

Die Niederlande haben es in den letzten Monaten hinsichtlich Testungen von Flugreisenden besonders genau genommen. Auch Umsteiger hatten einen negativen PCR-Befund vorzulegen. Bei Einreise in das Land war zusätzlich ein taggleicher Antigentest erforderlich. Für Umsteiger gibt es nun eine Erleichterung: Sofern die Transitzone des Flughafens Amsterdam-Schiphol nicht verlassen wird, entfällt die Vorlagepflicht des negativen PCR-Befunds. Das bedeutet, dass Umsteiger auch ohne Test den Airport nutzen können. In der Praxis dürfte dies von untergeordneter Bedeutung sein, da die meisten Zielländer ohnehin die Vorlage negativer Befunde verlangt. Für Geimpfte ist es allerdings ein Vorteil, denn sofern die Zieldestination die Einreise ohne PCR-Test gestattet, muss nun auch für den Umstieg in Schiphol kein Test mehr gemacht werden. Momentan gibt es noch sehr viele Staaten, die unabhängig von der Impfung auf einen negativen Test, meistens PCR, pochen.

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Einreise: Spanien akzeptiert jetzt auch Schnelltests

Das bei vielen Urlaubern beliebte Spanien gestattet ab sofort die Einreise unter Vorlage von Schnelltest-Befunden. Bislang pochte das Land auf molekularbiologische Ergebnisse, also beispielsweise PCR oder TMA. Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind oder die Krankheit überstanden haben, müssen keinen Testbefund vorweisen. Stattdessen kann ein gültiger Nachweis über die Impfung bzw. Genesung vorgewiesen werden. Nähere Einzelheiten dazu sollten rechtzeitig vor der Abreise über die offiziellen Homepages der jeweiligen Region eingeholt werden, da sich die Bestimmungen unterscheiden können. Wer weder geimpft, noch genesen ist, kann ab 7. Juni 2021 auch mit negativem Schnelltestbefund nach Spanien einreisen. Dieser darf ab Abstrichnahme maximal 48 Stunden alt sein und muss von einer offiziellen Teststelle, beispielsweise Apotheke, Teststraße oder Arzt, ausgestellt sein. Selbsttests werden nicht anerkannt. PCR-Befunde akzeptiert Spanien auch weiterhin. Auch diese dürfen maximal 48 Stunden (ab Probenentnahme) alt sein. Weiterhin aufrecht bleibt die Einreise-Voranmeldung über das Spain Travel Health Portal. Der QR-Code, der dann generiert wird, muss auf Papier oder alternativ auf dem Smartphone bei einer möglichen Einreisekontrolle vorgewiesen werden. Die spanische Regierung teilte mit, dass an den Airports stichprobenartige Kontrollen der Testbefunde stattfinden sollen, da es seit dem Beginn der Corona-Pandemie in vielen Staaten immer wieder zu Schummeleien gekommen ist.

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Freie Einreise für Briten: EU-Kommission sauer auf Spanien

Die spanische Regierung lässt ab Montag auch aus Nicht-EU-Ländern ohne Test- oder Impfnachweis einreisen, wenn der jeweilige Staat nicht auf der Risikoliste geführt ist. Das betrifft in Europa hauptsächlich das Vereinigte Königreich. Der EU-Kommission passt dies so ganz und gar nicht in den Kram. Es war das Leitungsorgan der Europäischen Union, das forderte, dass unabhängig von der Herkunft mit Test-, Impf- oder Genesungsnachweis die Einreise ermöglicht werden soll. Die tatsächliche Umsetzung obliegt aber den einzelnen EU-Mitgliedern. Spanien ging über die Forderungen der EU-Kommission hinaus und verlangt bei der Herkunft aus Drittstaaten, die als sicher eingestuft sind, überhaupt keine „Corona-Unterlagen“ mehr. Der Umstand, dass ausgerechnet das aus der EU ausgetretene Vereinigte Königreich nun gegenüber den meisten EU-Staaten bessergestellt ist, zieht den Zorn Brüssels auf sich. Mehr als sich verbal darüber beschweren kann die EU-Kommission nicht machen, denn die Einreisebestimmungen sind nationale Angelegenheiten der Nationalstaaten. Spanien hat sich dafür entschieden, dass Personen, die aus UK kommend einreisen, keinerlei Nachweise mehr brauchen und selbstredend auch keine Quarantäne anzutreten haben. UK setzte Portugal auf die rote Liste Hintergrund dürfte sein, dass Spanien möglichst viele Touristen ins Land holen will. Derzeit ist man seitens UK grün eingestuft. Wie schnell eine solche Umstufung gehen kann, zeigt ein Blick nach Portugal. Die Regierung des Vereinigten Königreichs strich Spaniens Nachbarn von der grünen Liste, was Quarantäne zur Folge hat. Zahlreiche Airlines haben Sonderflüge aufgelegt, um die Briten noch vor Inkrafttreten der Umstufung nach Hause bringen zu können. Malta, das in der Vergangenheit ebenfalls sehr stark von Touristen aus

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Italien will Impftourismus starten

Verschiedene Staaten, die besonders auf Einnahmen aus dem Tourismus angewiesen sind, wollen mit verschiedenen Maßnahmen Gäste ins Land locken. Italiens Tourismusminister Massimo Garavaglia fordert nun, dass die Gültigkeitsdauer der PCR-Befunde von 48 Stunden auf 72 Stunden verlängert werden soll. Weiters will er Urlaubern ermöglichen, dass diese sich während ihrem Aufenthalt in Italien impfen lassen können. Primär soll sich das Angebot an Personen richten, die ihre erste Dosis bereits im Heimatland erhalten haben und die zweite Spritze dann während ihrem Urlaub in Italien erhalten sollen. Allerdings werden auch die rechtlichen Grundlagen dafür geschaffen, dass die einzelnen Provinzen durchaus auch Impftourismus einführen können. Derzeit erhalten Genesene und Geimpfte bei der Einreise nach Italien keine Erleichterungen. So genannte Grenzgänger, die im Umkreis von 60 Kilometern zur jeweiligen Staatsgrenze wohnen oder arbeiten, sind weitgehend ausgenommen. Mit der Einführung des EU-Green Pass könnte auch das südeuropäische Land die Bestimmungen weiter lockern. Wichtig: Derzeit reichen Schnelltestbefunde für die Einreise nach Italien nicht aus.

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