Juni 17, 2021

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juni 17, 2021

GRZ: KLM nimmt Direktflüge nach Amsterdam wieder auf

Seit gestern Abend verbindet die Fluggesellschaft den steiermärkischen Flughafen wieder mit Amsterdam-Schiphol. Die Flugverbindung nach Amsterdam wurde noch im vergangenen Herbst/Winter ab GRZ angeboten, musste dann aber schließlich auch aufgrund der Covid-19 Pandemie ausgesetzt werden. Nun geht es mit KLM wieder sechsmal wöchentlich in die Hauptstadt der Niederlande – und damit zu einem der wichtigsten Umsteigeflughäfen Europas. Damit ist Graz im Liniensektor vorerst wieder an 4 Destinationen, nämlich Wien, Frankfurt, Düsseldorf und eben Amsterdam angebunden. Im Ferienflugverkehr geht es seit gestern bzw. heute neben Paros, Naxos und Skiathos auch nach Heraklion und Rhodos. Viele weitere Ziele werden in den kommenden Wochen noch folgen, verspricht der Airport in seiner Aussendung. „Der Flughafen Graz hat seine Tore zur Welt mit der Wiederaufnahme des Flugverkehrs nach Amsterdam noch ein Stück weiter geöffnet. Für die vielen großen Unternehmen und Unternehmensgruppen, die in Graz angesiedelt sind, ist der Flugverkehr zwischen den europäischen Städten dringend erforderlich. Das sichert in diesen herausfordernden Zeiten Arbeitsplätze in Graz und hält unsere Wettbewerbsfähigkeit mit anderen konkurrierenden Regionen aufrecht“, so Finanz- und Beteiligungsstadtrat Günter Riegler. Bis Ende Juni werden die Flüge zu verschiedenen Zeiten angeboten, ab Ende Juni heben die Flugzeuge in Graz um 14:00 ab, Ankunft in Graz ist um 13:30.

weiterlesen »

Do&Co: Airline-Geschäft bricht ein

Die CoV-Pandemie hat das börsennotierte Cateringunternehmen im Geschäftsjahr 2020/21 noch tiefer in die Verlustzone gedrängt. Unter dem Strich blieb ein Fehlbetrag von 35,5 Millionen Euro, nachdem im Jahr davor noch ein Minus von 24,9 Millionen Euro zu Buche gestanden hatte. Der Umsatz sank während der Pandemie um mehr als zwei Drittel von 935,4 Millionen auf 253,5 Millionen Euro, wie der Konzern am Donnerstag bekanntgab. Im Bereich Airline Catering brachen die Verkaufserlöse den Angaben zufolge von 670,3 auf 188,6 Millionen Euro ein. Doch DO&CO serviert auch positive Signale: Im dritten und im vierten Geschäftsquartal sei die Trendwende hin zu einem Konzerngewinn geschafft worden. Im US-Geschäft habe es eine „signifikante Expansion“ gegeben. Mit Delta Air Lines in Detroit sei beispielsweise ein Zehnjahresvertrag abgeschlossen worden. Mit Austrian Airlines setzt DO&CO seine seit 2007 bestehende Partnerschaft weiter fort – der mit Ende 2021 auslaufende Cateringvertrag sei vorzeitig um weitere sechs Jahre bis Ende 2027 verlängert worden.

weiterlesen »

Air France stockt auf: Nahezu 200 Ziele im Angebot

Die Airline rechnet mit erhöhten Tourismusaktivitäten und überarbeitet sein Flugprogramm. In diesem Sommer möchte der Carrier knapp 200 Ziele weltweit bedienen, darunter mehr als 110 in Frankreich, Europa und Nordafrika. Die CoV-Lage wird zunehmend stabiler. Das spüren auch die französischen Verantwortlichen und nehmen im Zuge dessen einige Restriktionen zurück, was wiederum der Fluggesellschaft in die Karten spielt. Zusätzlich zum üblichen Flugplan wird Air France diesen Sommer auf dem Kurz- und Mittelstreckennetz insgesamt 81 Routen, darunter 23 neue Strecken, bedienen. Darüber hinaus wird es rund 40 Inlandsflüge geben, die hauptsächlich in der Hauptstadt Paris und den französischen Regionen starten werden. Flugzeuge werden aus dem Lager zurückgeholt Um das erhöhte Streckenangebot auch bedienen zu können, wird Air France insgesamt 181 Flugzeuge einsetzen. Dafür werde derzeit akribisch daran gearbeitet, weitere zehn Mittelstrecken- und zwölf Langstreckenflugzeuge aus dem „Corona-Winterschlaf“ zu holen und zu reaktivieren. Insgesamt und im Vergleich zum Sommer 2019 werde die Airline ihre Kapazitäten nach Portugal um fast 25 Prozent erhöhen, nach Griechenland sind es sogar nahezu 80 Prozent. Auf der Langstrecke erwarten die Passagiere die beliebten Karibik-Ziele Pointe-à-Pitre in Guadeloupe, Fort-de-France in Martinique und Saint-Denis de la Réunion.  Destinationen, die über den Sommer von Air France bedient werden:

weiterlesen »

Eurowings Discover erhält AOC und Betriebsgenehmigung

Nun ist es amtlich: Passend zur aktuell steil ansteigenden Buchungsnachfrage für Urlaubsreisen, ist auch der neue Ferienflieger der Lufthansa Gruppe ready for take-off. Die Neugründung steht schon seit mehreren Wochen in den Startlöchern. Im Laufe der Zeit gab die Kranich-Tochter immer tiefere Einblicke hinsichtlich Flugrouten und Reiseziele, obwohl sie bislang noch nie gestartet ist. Das Problem: der Airline fehlte das AOC – bis jetzt! Denn seit gestern ist Eurowings Discover stolzer Besitzer einer Flugbetriebsgenehmigung. „Der Zeitpunkt hätte kaum besser sein können. Menschen können endlich wieder reisen und wir sind startklar, um sie zu den schönsten Reisezielen der Welt zu fliegen,“ erklärt Airline-Chef Wolfgang Raebiger. Zugleich gelingt dem Unternehmen auch etwas für die Geschichtsbücher, denn Eurowings Discover ist die erste Fluggesellschaft überhaupt in Deutschland, die eine unbefristete Genehmigung im Rahmen einer neuen luftrechtlichen Anforderung, dem sogenannten Teil-CAMO (Continuing Airworthiness Management Organisation) erhalten hat. Erstflug nach Mombasa mit Weiterflug nach Sansibar Die jüngste Airline der Lufthansa Group bricht am 24. Juli von ihrem Heimatflughafen Frankfurt am Main zu ihrem ersten Flug nach Mombasa, einer Hafenstadt in Kenia, auf. Danach geht es weiter nach Sansibar. Schon im August werde der Flugplan um weitere Fernstreckenziele erweitert: So geht es neben zwei wöchentlichen Frequenzen nach Mombasa/Sansibar, ab August auch dreimal wöchentlich nach Punta Cana und fünfmal die Woche nach Windhuk.  Im Oktober fliegt Eurowings Discover zudem dreimal wöchentlich nach Las Vegas und Mauritius. Im Winterflugplan 2021 kommen mit je drei wöchentlichen Frequenzen Bridgetown, Montego Bay und Varadero hinzu. Außerdem wird das Flugprogramm ab November auf

weiterlesen »

Sommer: Wizz Air fliegt auf Sparflamme ab Wien

Während unter anderem Austrian Airlines und Ryanair das Angebot ab dem Flughafen Wien-Schwechat besonders zu Warmwasserzielen aufgestockt haben, zeigt sich beim Mitbewerber Wizz Air ein differenziertes Bild. Im Vorjahr sah sich der ungarische Billigflieger noch als Pionier, denn bereits Ende April 2020 kündigte man die Wiederaufnahme der ersten Routen ab Mai 2020 an. Aufgrund der damals noch für viele Länder bestehenden Flugverbote fiel das Comeback sehr klein aus. Im Verlauf der Pandemie wurde der Carrier deutlich zurückhaltender. Wizz Air verschob die Aufnahme von Strecken immer wieder und wieder. Auffällig ist, dass manche Routen mit besonders billigen Ticketpreisen ab 9,99 Euro beworben werden, jedoch die Aufnahme dann wieder um einige Wochen oder gar Monate nach hinten verschoben wird. Dieses Bild zeigt sich nun erneut, denn der Lowcoster hat viele Routen in den August 2021 verschoben, wobei angesichts der Vorgeschichte fraglich ist, ob diese Termine halten. Betroffen sind nicht nur City-Strecken, sondern auch klassische Urlaubsstrecken. Auch sind die Frequenzen auf jenen Routen, die bereits bedient werden oder aber mit Beginn der österreichischen Sommerferien reaktiviert werden sollen, im Vergleich mit den Mitbewerbern Ryanair und Austrian Airlines äußerst knapp gehalten. Daraus lässt sich ableiten, dass Wizz Air den Sommer 2021 ab Wien konservativ plant und weniger Kapazitäten vorhält. Gleichzeitig deuten die ständigen Verschiebungen und Kürzungen auch auf ein mögliches Absatzproblem hin. Die Wizz-Air-Planungen für Wien mit Stand 17. Juni 2021 im Überblick: Destination Mo Di Mi Do Fr Sa So Aufnahme Tirana X X laufend Eriwan X X ab 04.07.2021ab 04.08.2021: So Chaleroi X

weiterlesen »

Jet2 organisierte sich weitere 537,4 Millionen Pfund

Die Jet2 plc, Muttergesellschaft der gleichnamigen Fluggesellschaft, organisierte sich mit Hilfe von Anleihen 537,4 Millionen Pfund-Sterling. Der Konzern begründet die Maßnahme damit, dass die Aufhebung der Reisebeschränkungen seitens der Regierung des Vereinigten Königreichs ins Stocken geraten ist und man mit finanziellen Folgen rechnet. Als Tour Operator hat Jet2 vorsorglich fast alle Reisen bis inklusive 24. Juni 2021 abgesagt hat. In einer Börsenmitteilung ist zu lesen, dass man mit den Neubuchungen für Sommer und Winter 2021 zufrieden ist. Auch erhalte man bereits Aufträge für den Sommer 2022 und das würde „zuversichtlich stimmen“. Jet2 plc stückelte die Anleihen zu je 100.000 Pfund-Sterling. Verzinst werden diese mit 1,625 Prozent, wobei der Kupon jeweils im Juni und Dezember 2021 zur Zahlung fällig ist. „Der Erlös aus der Begebung der Wandelanleihen wird verwendet, um die Bilanz von Jet2 weiter zu stärken und das Unternehmen durch Aufhebung der Sperrbeschränkungen durch Flottenwachstum und Flottenerneuerungsmöglichkeiten für eine starke Erholung zu positionieren“, schreibt Jet2 plc in der Börsenmitteilung. Im Verlauf der Corona-Pandemie organisierte sich die Firmengruppe bereits rund eine Milliarde Pfund-Sterling in Form von Darlehen und Anleihen.

weiterlesen »

Tuifly bringt 22 Boeing 737 in die Luft

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly will heuer die auf 22 Maschinen verkleinerte Flotte komplett in die Luft bringen. Man rechnet mit einer hohen Nachfrage, die auch Pauschalreisende der Muttergesellschaft generieren würden. Tui verzeichnet eigenen Angaben momentan hohe Neubuchungen, die teilweise sogar das Niveau des Jahres 2019 toppen würde. Daraus leitet man ab, dass nach langen „Stay Home“-Parolen die Bevölkerung wieder ans Meer in den Urlaub will. Man hält daher rund 75 Prozent des Angebots von 2019 vor, wobei man sich offen hält bei Bedarf Aufstockungen vorzunehmen. Tuifly wird im Hochsommer mit den 22 Boeing 737 in der Luft sein. Der Großteil der Flüge wird heuer in Richtung Griechenland durchgeführt. So hält man im Juli und August 2021 rund 450.000 Sitze vor. Weitere 235.000 Sessel bietet man auf die kanarischen Inseln an. Nach Palma de Mallorca hat Tuifly in diesem Zeitraum 210.000 Sitzplätze im Angebot.

weiterlesen »

18 neue Strecken: Wizz Air kündigt Basis in Neapel an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air setzt ihren Expansionskurs in Italien fort. Auf dem Flughafen Neapel soll die sechste Basis entstehen. Zusätzlich zu den acht bereits bestehenden Routen will der Carrier 18 neue Strecken aufnehmen. Diese sollen überwiegend ab September 2021 gestartet werden. Es handelt sich dabei um die Destinationen Casablanca, Kreta, Fuerteventura, Ibiza, Lampedusa London Luton, Mailand Linate, Mykonos, Olbia, Prag, Reykjavik, Santorini, Sharm el Sheikh, Tallinn, Tel Aviv, Teneriffa, Turin und Verona. In Neapel sollen zwei Airbus A321 stationiert werden. Die Eröffnung der Basis wird mit einer Maschine dieses Typs im August 2021 durchgeführt. Der zweite Mittelstreckenjet soll im September 2021 folgen. Wizz Air expandiert seit knapp einem Jahr stark in Italien und setzt neuerdings auch auf den innerstädtischen Flughafen Mailand-Linate.

weiterlesen »

Eurowings Discover soll noch größer werden

Bislang hat Eurowings Discover AOC und Betriebsbewilligung noch nicht erteilt bekommen. Das könnte auch noch einige Wochen dauern, denn derzeit wird damit gerechnet, dass die Zulassungen Mitte/Ende Juli 2021 erteilt werden. Derzeit ist geplant, dass der Langstreckenbetrieb Ende Juli 2021 unter dem 4Y-Code aufgenommen werden soll. Bis dahin werden jene Routen, die künftig als Eurowings Discover angeboten werden sollen, von Lufthansa durchgeführt. Die Verspätung bei der Erlangung der behördlichen Genehmigung hindert aber nicht daran, dass weiteres Personal gesucht wird und insbesondere zusätzliche Maschinen des Typs A320 eingeflottet werden sollen. Das Geschäftsmodell von Eurowings Discover erinnert stark an den Mitbewerber Condor, der einst selbst eine Tochter der Lufthansa war. Besonders, dass man offensichtlich den Fokus auf Ferienziele auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke legt sowie sich das Streckennetz in vielen Fällen mit jenem der einstigen Tochter überschneidet, ist durchaus auffällig. Derzeit ist nicht geplant, dass auf dem Flughafen München eine Langstrecken-Crewbase errichtet werden soll. Die Strecken sollen im Rahmen von so genannten W-Umläufen bedient werden. Ein neues Langstreckenziel hat Eurowings Discover zwischenzeitlich auch angekündigt. Dabei handelt es sich um Victoria Falls, das ab 30. März 2022 angesteuert werden soll. Es ist allerdings kein Nonstop-Flug, denn die Verbindung soll am Frankfurt am Main via Windhoek geführt werden. Derzeit sind drei Umläufe pro Woche geplant. Noch hat man seitens Namibia bzw. Zimbabwe die Fünfte-Freiheit-Rechte nicht erteilt bekommen, arbeite man daran, so das Unternehmen.

weiterlesen »

Montenegro Airlines verklagt Air Montenegro

Die Fluggesellschaft Air Montenegro handelte sich aufgrund einer behaupteten Markenrechtsverletzung eine Klage ein. Vor Gericht zieht ausgerechnet der Insolvenzverwalter des Vorgängers Montenegro Airlines. Laut lokalen Medienberichten sieht dieser einen Markenrechtsverstoß, da das Adler-Logo zum Verwechseln ähnlich aussieht. Er fordert daher, dass die Verwendung des Symbols unverzüglich beendet werden soll oder aber Air Montenegro an die Insolvenzmasse von Montenegro Airlines eine angemessene Lizenzgebühr entrichten soll. Anfang der Woche wurde der erste Air Montenegro Flug ab Podgorica durchgeführt. Als Fluggerät kam ein Embraer 190, betrieben von der deutschen Fluggesellschaft German Airways, zum Einsatz. Dieser war nicht in der Livery der neuen Staatsairline lackiert.

weiterlesen »