Juni 30, 2021

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Juni 30, 2021

Edelweiss-A330 in Eurowings-Discovery-Livery nach Luqa überstellt

Edelweiss hat den Airbus A330-300 mit der Registrierung HB-JHQ aus dem französischen Chateauroux nach Luqa überstellt. Das Langstreckenflugzeug hat Zwischenzeitlich die Livery von Eurowings Discover erhalten, trägt jedoch noch die schweizerische Zulassung. Bei der neuen Ferientochter von Lufthansa wird dieser Airbus A330-300 die Registrierung D-AFYQ tragen. Edelweiss wird auch die HB-JHR an Eurowings Discover abgeben. Dort wird das Flugzeug als D-AFYR ins deutsche Register eingetragen. Bei Lufthansa Technik in Luqa wird die HB-JHQ derzeit auf den Einsatz bei der neuen Konzernschwester vorbereitet. Erst kürzlich wurde mit der D-AXGB ein anderer Airbus A330 von Eurowings Discover zu Wartungszwecken nach Malta geflogen.

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Schwerin-Parchim bleibt Parkplatz für Autos

Linien- oder Charterflüge gibt es ab Schwerin-Parchim schon lange nicht mehr. Der Airport ist pleite und bislang fand sich kein Käufer. Allerdings machte man sich einen Namen als Parkplatz für Kraftfahrzeuge, denn diverse Automobilhersteller lagern hier seit „Dieselgate“ Autos zwischen. Gegenüber der Deutschen Presseagentur bestätigte Masseverwalterin Bettina Schmudde, dass sich daran auch so schnell nichts ändern wird. Der entsprechende „Parkplatzvertrag“ wurde mit Zustimmung der Luftfahrtbehörde von Mecklenburg-Vorpommern zumindest bis Ende 2021 verlängert. Der Flughafen Schwerin-Parchim ist kein Opfer der Corona-Pandemie, sondern musste bereits am 2. Mai 2019 den Gang zum Konkursrichter antreten. Der Airport befand sich in den Händen eines chinesischen Betreibers, der von den anfangs ambitionierten Plänen nur wenig bis gar nichts umsetzen konnte. Das Konkursverfahren gestaltet sich insofern schwierig, weil verschiedene Nutzungskonzepte vorliegen. Es ist nicht in trockenen Tüchern, dass der Flughafen jemals wieder ans Netz gehen wird.

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Gullivair soll Flughafen Ruse neues Leben einhauchen

Derzeit ist die bulgarische Fluggesellschaft Gullivair auf die Durchführung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Das könnte sich ändern, denn der Carrier prüft mit dem Muster ATR72-600 innerhalb von Bulgarien zu fliegen. Konkret handelt es sich im ersten Schritt um eine Nonstopverbindung zwischen Ruse und der Hauptstadt Sofia. Zunächst muss aber die Lizenz des Flughafens Ruse, der über eine 2.500 Meter lange Piste verfügt, auf größere Maschinen erweitert werden. Laut lokalen Medienberichten sollen entsprechende Vorbereitungen bereits eingeleitet worden sein. Zu einem späteren Zeitpunkt ist die Erweiterung des Streckennetzes ab Ruse geplant. Hierzu könnten bis zu drei ATR72-600 in dieser bulgarischen Stadt stationiert werden. Ob auch internationale Verbindungen vorgesehen sind, ist derzeit noch unklar. Der Airport Ruse befindet sich seit längerer Zeit mangels Nachfrage in einer Art Dornröschenschlaf. Das wollen die lokalen Politiker mit Hilfe von Gullivair ändern.

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Swiss-Chef Vranckx rechnet mit „jahrelanger Maskenpflicht“

Die Fluggesellschaft Swiss verliert noch immer „weniger als 1,5 Millionen Franken“ pro Tag. Man hofft, dass im Hochsommer 50 bis 55 Prozent der Vorkrisen-Kapazität angeboten werden kann und geht davon aus, dass die Nachfrage auch im Jahr 2023 noch um 20 Prozent reduziert sein wird. Dies erklärte Firmenchef Dieter Vranckx im Gespräch mit Blick. Noch vor etwa drei Monaten plante Swiss im Hochsommer etwa 65 Prozent Kapazität anzubieten. Diese Planung wurde laut Vranckx an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Er sagte auch, dass drei Monate in der aktuellen Situation „eine lange Zeit“ sind. Dennoch: Die Hoffnung liegt auf der steigenden Nachfrage und mit Hilfe dieser „können wir diesen Geldabfluss stoppen, die Situation bleibt aber mittelfristig schwierig“. Das Jahr 2022 hat Dieter Vranckx bereits regelrecht abgehakt und bezeichnet dieses als „Übergangsjahr“. „2022 gehen wir von einer weiteren Steigerung der Buchungszahlen aus, aber wir richten unsere Ziele auf das Jahr 2023 aus“, so der Manager gegenüber Blick. Der Winter 2021/2022 könnte für Swiss schwierig werden, denn derzeit ist nicht absehbar wie sich die Nachfrage entwickeln wird. Mit Wachstum rechnet der Firmenchef nicht vor Feber 2022. Maskenpflicht soll „jahrelang bleiben“ Angesprochen auf die Maskenpflicht an Bord der Flugzeuge von Swiss sagte Vranckx gegenüber Blick, dass diese „noch jahrelang bleiben“ wird. Das gilt sowohl für die Passagiere als auch das Personal. Bislang habe man 1.700 Stellen abgebaut, wobei davon rund ein Drittel gekündigt wurde. Der Swiss-Chef bedauert dies zwar, fügt aber hinzu, dass man keine andere Möglichkeit gehabt habe. Zur aktuellen Auslastung und zur Anzahl

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Innsbruck sperrt Gastro und Geschäfte wieder auf

Am Flughafen Innsbruck wird ab Donnerstag wieder spürbar mehr Leben einkehren, denn die Geschäfte und die Gastronomie feiern ihr Comeback. Diese waren in den letzten Monaten aufgrund des geringen Passagieraufkommens und teilweise auch behördlicher Restriktionen geschlossen. Seit Ende Mai ist mit dem Beginn der Urlaubsflüge nach Griechenland, Italien und Spanien wieder Leben am Flughafen eingekehrt. Die Buchungslage der angebotenen Flüge zeigt, dass sich die Menschen nach Urlaub sehnen und die Angebote der Reiseveranstalter sehr gut angenommen werden. Ab 01. Juli 2021 können damit auch die Shops und Gastronomie am Flughafen wieder ihre Türen öffnen. Allen voran der kleine MPREIS-Supermarkt im Erdgeschoss des Terminals, der bereits im Juni seinen Betrieb langsam wiederaufgenommen hat und nun ab 01. Juli von Montag bis Sonntag – wie folgt – geöffnet ist: Montag bis Freitag 10:00-17:00 Uhr, Samstag 10:00-18:30 Uhr und Sonntag 07:30-17:30 Uhr. „Von der Wiedereröffnung unserer Filiale am Flughafen profitieren nicht nur die Passagiere und BesucherInnen des Flughafens, sondern auch die Bevölkerung, die in der Nähe wohnt und sich beispielsweise auch am Sonntag mit unseren Produkten versorgen möchte. Wir freuen uns daher sehr, dieses Angebot wiederaufnehmen zu können“, so David Mölk, Geschäftsführer von MPREIS. Auch der Bäcker Ruetz öffnet vorerst wieder am Wochenende von 06:00 bis 16:00 Uhr (Samstag und Sonntag). Das Flughafenrestaurant Fly Inn sorgt an den Wochentagen Montag, Mittwoch, Freitag sowie Samstag und Sonntag (ab 10:00 Uhr) für das leibliche Wohl seiner Gäste, und der Travel Value Shop (nach der Sicherheitskontrolle) ermöglicht Shopping für die Passagiere vor dem Abflug. Der stv.

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Lufthansa wirbt mit Special Livery für Comeback der Langstrecke

Lufthansa hat dem Airbus A350-900 mit der Registrierung D-AIXP eine Sonderlackierung verpasst. Das Langstreckenflugzeug trägt nun die Schriftzüge „Lufthansa & You“ sowie „#Together Again“. Damit will der Carrier auf das Comeback der Branche aufmerksam machen. In den nächsten Wochen und Monaten will die größte Fluggesellschaft Deutschlands den Interkontinentalverkehr wieder stark ausbauen. Besonders zwischen Europa und den Vereinigten Staaten soll das Angebot wieder auf etwa 90 Prozent der Kapazität, die man vor der Pandemie hatte, angehoben werden. Mit der Special Livery will man diese zusätzlich bewerben. Lufthansa teilte mit, dass die D-AIXP im neuen Farbenkleid erstmals am Mittwoch zum Einsatz kommt. Dabei soll das Langstreckenflugzeug von Frankfurt am Main nach Los Angeles und wieder zurück fliegen.

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Delta: Ukraine führt kostenpflichtige Zwangs-Schnelltests an der Grenze ein

Die Ukraine führt am 2. Juli 2021 für Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage vor der Einreise in Indien, Russland, Portugal oder dem Vereinigten Königreich aufgehalten haben, ein neues Verfahren für die Einreise ein. Im Zuge der Grenzkontrolle muss zwingend ein Antigen-Schnelltest absolviert werden. Wird dieser verweigert, droht die Zurückweisung. Zusätzlich müssen wahlweise ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf und eine Versicherungspolizze, die Covid-Erkrankungen auf dem Gebiet der Ukraine abdeckt, vorgelegt werden. Personen, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind, können ab 14 Tage nach der letzten notwendigen Dosis, als Alternative ihren Impfnachweis vorlegen. Vor dem Grenzübertritt ist an den Flughäfen ein Antigen-Schnelltest zu absolvieren. Dazu werden laut einer Mitteilung der Regierung entsprechende Teststationen eingerichtet. Wichtig: Die Kosten für den Antigentest, die nicht näher definiert wurden, müssen vom Reisenden selbst und an Ort und Stelle bezahlt werden. Sollte das Ergebnis des Schnelltests positiv ausfallen, so hat man sich zusätzlich einem PCR-Test zu unterziehen. Weiters muss man sich unverzüglich in Quarantäne begeben. Ist das Ergebnis negativ, so wird die Einreise in die Ukraine gestattet. Sollte der Schnelltest verweigert werden, so erfolgt laut Regierung unabhängig davon, ob alle anderen Unterlagen vorliegen oder nicht, die Zurückweisung. Das bedeutet, dass die Einreise in die Ukraine verweigert wird. Für Personen, die sich nicht in den im ersten Absatz genannten Staaten aufgehalten haben, ist weiterhin die Einreise unter Vorlage eines Impfnachweises oder negativen PCR-Tests möglich.

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Grüner Pass: Flughäfen und Airlines warnen vor stundenlangen Warteschlangen

Ab 1. Juli 2021 sollen die digitalen EU-Zertifikate für Getestete, Genesene und Geimpfte im Unionsgebiet „live“ gehen und für Einreiseerleichterungen sorgen. Herzstück ist der QR-Code, der im Idealfall von den Passagieren selbstständig nach der Ankunft auf Scanner aufgelegt werden sollte. Sollte, denn hinter den Kulissen herrscht Chaos. Die Kernproblematik liegt darin, dass der „Grüne Pass“ eben nicht zu einheitlichen Einreisebestimmungen innerhalb der Europäischen Union führt, sondern die Mitglieder weiterhin ihre eigene Suppe kochen. Das jüngste Beispiel hierfür ist, dass Deutschland seit Dienstag Portugal als Virusvariantengebiet eingestuft hat. Das führt zu Quarantäne – auch für Green-Pass-Inhaber. An fast allen Flughäfen Europas erfolgen die Kontrollen weiterhin manuell. Beispielsweise am Flughafen Wien sichten Soldaten des Bundesheeres im Auftrag der Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha die Dokumente der Reisenden. In Luqa überprüfen Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums nach der formellen Einreise die Covid-Dokumente. In beiden Fällen entstehen bereits jetzt öfters lange Warteschlangen, die immer länger werden. Die Branche rechnet damit, dass es an manchen Airports zu stundenlangen Wartezeiten kommen könnte. Die Lösung des Problems sieht man darin, dass die QR-Codes von den Passagieren selbstständig an Schranken, die vergleichbar mit Self-Boarding-Gates sind, abscannen sollen. Passt alles, öffnet sich die Barriere und wenn nicht kann eine manuelle Nachkontrolle durch Personal erfolgen. Dies würde die Prozesse praxistauglich beschleunigen. Vorbereitet hat man sich darauf an nur wenigen Airports, denn es geht auch ums Geld: Wer kommt für die Technik auf? Der jeweilige Flughafen oder die jeweilige Behörde, die diese Kontrollen durchführt? Demnach ist es nicht verwunderlich, dass der Flughafenverband ACI

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