Juli 19, 2021

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Juli 19, 2021

Flughafen Klagenfurt wieder länger geöffnet

Die Betriebszeiten des Klagenfurter Flughafen waren bis zuletzt stark eingeschränkt. Mit Wirksamkeit zum 19. Juli 2021 werden diese auf 7 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 ausgeweitet. Für September 2021 strebt man die Rückkehr zu den Öffnungszeiten, die vor der Pandemie gegolten haben, an. Vorbehaltlich der Zustimmung des Verkehrsministeriums soll der Flughafen Klagenfurt dann wieder von 6 Uhr 00 bis 23 Uhr 30 zur Verfügung stehen. Der Airport weist darauf hin, dass dieser Schritt bei ungünstigem Verlauf der Pandemie verschoben werden könnte.

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Gullivair ergattert Streckenrechte für Kairo

Die bulgarische Fluggesellschaft Gullivair erhielt Streckenrechte für zwei wöchentliche Linienflüge zwischen Sofia und Kairo erteilt. Ob man diese auch tatsächlich nutzen und damit ins internationale Liniengeschäft einsteigen wird, ist noch völlig offen. Bislang ist Gullivair im Charter- und ACMI-Segment tätig. Dies könnte sich aber bald ändern, denn der Carrier soll vor der Aufnahme von linienmäßigen Inlandsflügen stehen. Die Flotte besteht derzeit aus drei A330-200 und einer ATR72-700. Zwei weitere Einheiten des zuletzt genannten Maschinentyps sind für die Domestic-Flüge vorgesehen. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com ist es noch nicht fix, dass die internationalen Linienflüge zwischen Sofia und Kairo tatsächlich aufgenommen werden. Der Carrier stellte in der Vergangenheit ähnliche Anträge, jedoch entschied man sich letztlich gegen die Aufnahme. Dies ist keine Ausnahme, sondern kommt in der Branche öfters vor. Beispielsweise bekam Austrian Airlines Streckenrechte für Mailand Linate-Salzburg zugesprochen, machte jedoch keinen Gebrauch davon. Auch Ryanair nutzt die Slots auf dem innerstädtischen Airport der italienischen Metropole – im Gegensatz zum Mitbewerber Wizz Air – bislang nicht.

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EU-Kommission nimmt TAP-Staatshilfe genauer unter die Lupe

Die EU-Kommission leitet ein vertieftes Prüfverfahren für eine rund 3,2 Milliarden Euro schwere Staatshilfe für TAP Air Portugal ein. Das darin enthaltene Notdarlehen in der Höhe von 1,2 Milliarden Euro wurde abermals durchgewunken. Das Gericht der Europäischen Union hatte zuvor die Bewilligung gekippt. Aufgrund einer Klage von Ryanair landete das 1,2 Milliarden Euro schwere Darlehen vor dem Gericht der Europäischen Union. Diese kippten die Genehmigung der EU-Kommission, da die Bewilligung als mangelhaft angesehen wurde. Unter anderem habe man sich nicht ausreichend mit den Auswirkungen auf den Binnenmarkt befasst. Nun fassten die Wettbewerbshüter eine neue Begründung ab. Der Differenzbetrag wurde noch nicht freigegeben. Hierzu wird eine vertiefte Prüfung eingeleitet und auch Mitbewerber haben die Möglichkeit zur Abgabe von Stellungnahmen. Auch will man vereinfacht gesagt überprüfen, ob es sich um eine Gießkanne handelt oder ob TAP ausreichende Maßnahmen zur Krisenbewältigung setzt.

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Graz: Luxair führte Erstflug nach Calvi durch

Seit Samstag bedient Luxair im Auftrag von Rhomberg Reisen eine Nonstopverbindung zwischen Graz und Calvi. Die Charterstrecke wird vorläufig bis Ende September 2020 am Verkehrstag Samstag angeboten. Dazu Flughafendirektor Wolfgang Grimus: „Außerdem dürfen wir nach über 10 Jahren wieder mit Rhomberg Reisen zusammenarbeiten und mit Luxair eine neue Airline am Flughafen Graz begrüßen. Gemeinsam mit unseren Reiseveranstalterpartnern arbeiten wir kontinuierlich daran, unseren Fluggästen immer wieder neue und attraktive Urlaubsziele anzubieten“. Die neue Strecke wird mit dem Maschinentyps DHC Dash 8-400 bedient. „Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem besonderen Jahr den Kundinnen und Kunden aus der Steiermark und Kärnten diese kurze Direktverbindung auf die Insel der Kontraste ermöglichen können“, sagt Rhomberg-Geschäftsführer Stefan Müller.

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Portugal: Streik sorgte für hunderte Flugstreichungen

Viel Geduld mussten Reisende am Sonntag am Flughafen Lissabon aufbringen, denn ein Streik beim Bodenabfertiger Groundforce führte zum Ausfall vieler Flüge. Offiziellen Angaben nach haben 81,3 Prozent der Beschäftigten ihre Arbeit niedergelegt, so dass allein von Mitternacht bis 10 Uhr 30 über 300 Flüge gestrichen werden mussten. Laut Flughafen Lissabon waren am Sonntag insgesamt 511 Verbindungen angemeldet. Die überwiegende Mehrheit musste aufgrund der Arbeitskampfmaßnahme, die sich bereits in der zweiten Runde befindet, gestrichen werden. Einige Airlines wichen auf andere Airports aus, wobei diese sich nicht unbedingt in der Nähe der portugiesischen Hauptstadt. So entschied sich Emirates Airline dafür den Lissabon-Umlauf nur bis Larnaka durchzuführen. Die betroffenen Fluggäste sollen so bald wie möglich an ihr Ziel weiterbefördert werden. Da sich der Groundforce-Streik nicht auf Lissabon beschränkte, sondern auch an anderen Airports, an denen das Unternehmen tätig ist, die Arbeit niedergelegt wurde, gab es unter anderem auch in Funchal und Faro viele Ausfälle. Porto Santo hingegen soll weitgehend verschont geblieben sein. Die zuständige Gewerkschaft bemängelt, dass für die Mitarbeiter die momentane Situation untragbar ist und behauptet auch, dass Löhne und Gehälter nicht pünktlich ausbezahlt worden sein sollen. Die Beschäftigten leisten bis voraussichtlich 31. Oktober 2021 keine Überstunden mehr. An den Tagen 31. Juli, 1. und 2. August 2021 soll es neuerlich zu Arbeitsniederlegungen an den Airports, an denen Groundforce tätig ist, kommen. Die gesamte Situation ist aber besonders verzwickt, denn das Unternehmen ist ein Joint-Venture zwischen Pasogal (50,1 Prozent) und TAP Air Portugal (49,9 Prozent). Groundforce warf der Fluggesellschaft vor, dass diese

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Personalmangel: Wizz Air braucht Wetlease-Flugzeuge

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air bedient sich selten den Dienstleistungen von ACMI-Anbietern. Doch momentan sind mehrere Carrier für den Lowcoster im Einsatz und in den nächsten Tagen könnte sich der Einsatz von Wetlease-Flugzeugen sogar noch ausweisen. Angesichts des Umstands, dass Wizz Air noch nicht die gesamte eigene Flotte in die Luft gebracht hat, ist es auf den ersten Blick durchaus kurios, dass man sich Subunternehmern bedient. Ein Blick auf eine Pressemitteilung, die das Unternehmen vor einigen Wochen verschickt hat, zeigt jedoch die Ursache: Unter anderem für Wien sucht man händeringend neue Flugbegleiter. Wizz Air baute seit dem Vorjahr an vielen Bases den Personalstand ab, aber das Ausmaß der Dienstgeberkündigungen war im direkten Vergleich mit freiwilligen Kündigungen der Arbeitnehmer eher gering. Das Bezahlungssystem von Wizz Air ist – mit geringen Abweichungen – an allen Bases gleich. Unterschiedlich sind je nach Staat lediglich die Höhe der Grundlöhne und sektorenabhängigen variablen Bestandteile. Den Löwenanteil des Monatsgehalts machen beim fliegenden Personal eben die leistungsbahängigen Teile aus und diese sind bei enorm vielen im Winter auf „fast null“ heruntergebrochen, weil pandemie- und nachfragebedingt wenig geflogen wurde. Die Folge daraus ist, dass der Verdienst (fast) nur aus dem Grundgehalt bestand und somit nicht gerade üppig ausgefallen ist. Die Folge daraus? Aus finanziellen Gründen haben sich viele Flugbegleiter nach neuen Jobs umgesehen und bei Wizz Air gekündigt. An manchen Bases soll es zusätzliche Paycuts gegeben haben. Wizz Air hat sich zwar viel Geld gespart, doch unter dem Strich steht nun Personalmangel. Gleichzeitig wäre der eine oder andere Mitbewerber

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Griechenland: Teil-Lockdown über Mykonos verhängt

Ohne Vorankündigung stellte die griechische Regierung die Insel Mykonos unter einen Teil-Lockdown. Dieser ist vorerst auf sieben Tage befristet und damit begründet, dass besonders im Bereich der Nachtgastronomie Auflagen missachtet worden sein sollen. Auch Promi-Parties sollen maßgeblich zur Entscheidung beigetragen haben. Es wurde eine nächtliche Ausgangssperre, die jeweils zwischen 1 Uhr 00 und 6 Uhr 00 gilt, verhängt. Die Betriebszeiten der Gastronomie werden eingeschränkt und obendrein ist das Abspielen lauter Musik fast allen Lokalen untersagt worden. In diesem Zusammenhang erwähnenswert: Zahlreiche Spieler der englischen Fußball-Nationalmannschaft verbringen derzeit ihre Urlaube auf Mykonos. Lokale Medien berichten, dass diese ihren EM-Sieg durchaus intensiv gefeiert haben sollen. Die Prominenz der Spieler und der Umstand, dass die Corona-Zahlen gestiegen sind, soll der Regierung ein Dorn im Auge gewesen sein. Die Regierung lässt sowohl bei der Einreise als auch in der Nachtgastronomie stichprobenartige Schnelltests durchführen. In den letzten Tagen sollen deutlich mehr als zehn Prozent positiv ausgefallen sein. Die Folge daraus ist, dass die Quarantänehotels mittlerweile überfüllt sein sollen. Besonders kritisiert wurden Gastronomen, die exzessive Parties unter Missachtung der lokalen Corona-Auflagen veranstaltet haben. Die Regierung kündigte ein hartes Vorgehen an, da man sich von „einigen unverantwortlichen Unternehmern“ die touristische Saison nicht ruinieren lassen will. Allein die Ankündigung der nächtlichen Ausgangssperre hat bereits massive Auswirkung auf den Tourismus, denn lokale Medien schreiben, dass Airlines, Hotels und Reiseveranstalter mit Stornierungen regelrecht überschwemmt werden. Das Abhalten von Parties ist jedenfalls vorläufig nicht mehr möglich, denn auch dies wurde untersagt.

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Etihad feiert Premierenflug in Wien

Eigentlich wollte Etihad Airways schon seit Mitte Mai 2020 nach Wien-Schwechat fliegen, aber wegen Corona verschob man den Erstflug mehrfach. Am Sonntag war es dann soweit und eine Boeing 787-9 landete aus Abu Dhabi kommend auf dem größten Airport Österreichs. „Immer mehr Reisende kehren in die Lüfte zurück und wir freuen uns sehr, zwei wöchentliche Flüge nach Wien anbieten zu können. Es ist das 65. Passagierziel, das wir in unser wachsendes Netzwerk aufnehmen und wir sind zuversichtlich, dass die zeitlose kaiserliche Pracht und die lebendige Kulturszene Wiens viele Reisende ansprechen werden“, erklärt Tony Douglas, Group Chief Executive Officer der Etihad Aviation Group. Der Golfcarrier bedient Wien im Dreieck mit Mailand-Malpensa. Das bedeutet konkret, dass die Maschine in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate startet, nach Wien fliegt, anschließend nach Mailand-Malpensa und dann zurück nach Abu Dhabi. Vorerst werden zwei Umläufe pro Woche angeboten, wobei aus Flugplandaten ersichtlich ist, dass eine schrittweise Aufstockung auf eine tägliche Verbindung angestrebt wird. Ob und wann diese umgesetzt wird? Das hängt primär von zwei Faktoren ab: Weitere Entwicklung der Pandemie und natürlich von den Buchungszahlen. „Mit Etihad begrüßen wir eine neue Airline mit einer neuen Destination am Flughafen Wien: Etihad ist ein starker Carrier mit einem weitreichenden Streckennetz und wir freuen uns über die Entscheidung, mit einer Linienverbindung nach Wien zu kommen. Gerade die Vereinigten Arabischen Emirate sind ein wichtiger Markt für den österreichischen Tourismus und die neue Flugverbindung ist ein gutes Zeichen, dass es langsam wieder aufwärts geht“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen

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