August 3, 2021

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August 3, 2021

Portugal: Lockerung der Corona-Regeln

Mit dem Impffortschritt – mittlerweile hat das Land mehr als die Hälfte der Bevölkerungen mit einer Vakzine versorgt – nimmt Portugal einige CoV-Beschränkungen zurück. „Es ist an der Zeit, die Pandemie nach dem entscheidenden Kriterium der Impfungen zu handhaben“, so Regierungschef Antonio Costa. Die Ausgangssperre ist seit Sonntag landesweit aufgehoben und die Öffnungszeiten von Restaurants, Geschäften und sonstigen Einrichtungen sind grundsätzlich nicht mehr beschränkt. Während Bars geöffnet sind, bleiben Diskotheken weiterhin geschlossen. Das weitere Vorgehen der Regierung hänge vom Erfolg der Impfkampagnen ab, wie reisevor9.de berichtet. Bis September will die Regierung 70 Prozent der Bevölkerung geimpft haben. Dann soll auch die Maskenpflicht im Freien entfallen. Wird bis Oktober eine Impfquote von 85 Prozent erreicht, sollen auch Bars und Nachtclubs wieder für Geimpfte und negativ Getestete geöffnet werden.

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München: Sperrung der Nordbahn für Sanierungsarbeiten

Der Flughafen München schließt eine seiner Startbahnen. Im Anschluss an die Öffnung der Südbahn wird die Nordbahn ab dem 7. August bis voraussichtlich Anfang Oktober 2021 wegen Instandsetzungsarbeiten gesperrt. Nach der dreimonatigen Sanierung der südlichen Bahn soll nun bis Anfang Oktober die nördliche instandgesetzt werden, wie die Flughafengesellschaft am Montag mitteilte. Unter anderem sollen Teile der Beton- und Asphaltdecken erneuert werden.

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German Airways kündigt rechtliche Schritte gegen Green Airlines an

Die deutsche Fluggesellschaft German Airways hat dem Ticketverkäufer Green Airlines am Montag die Zusammenarbeit aufgekündigt. Das hindert den in die Kritik geratenen Anbieter aber nicht daran weiterhin Tickets unter Flugnummern von German Airways zu verkaufen. Das hat nun Konsequenzen, denn die Zeitfracht-Tochter kündigt rechtliche Schritte an. Gegenüber Aviation Direct stellt German Airways nochmals klar, dass man nicht mehr für Green Airlines fliegen wird. Dazu ein Sprecher: „German Airways hat den Vertrag mit Green Airlines am Montag gekündigt und fliegt nicht mehr im Auftrag von Green Airlines von Köln über Paderborn nach Sylt“. Doch Green Airlines verkauft am Dienstagvormittag noch immer Tickets mit Flugnummern von German Airways. Das war der Zeitfracht-Tochter offenbar nicht bekannt, denn man bedankte in der Anfragebeantwortung für den entsprechenden Hinweis. Ein Sprecher sagte dazu: „Mit Erstaunen haben wir zur Kenntnis genommen, dass diese Flüge am Dienstag auf der Website von Green Airlines noch beworben werden. Wir werden alle rechtlichen Schritte unternehmen, um dies zu unterbinden. Die Geschäftsbeziehung zwischen German Airways und Green Airlines ist beendet“. Das Verkaufen von Flugtickets ohne Kenntnis des „Operating Carriers“ scheint bei Green Airlines offenbar zum Geschäftsmodell zu gehören. So hatte man anfangs Flugnummern von Air Alsie in Verwendung, jedoch nie einen Vertrag mit dieser abgeschlossen. Auch verkaufte man noch zu einem Zeitpunkt, an dem die Boeing 737-300 längst abgezogen war, Tickets mit Alk Air als „Operating Carrier“. Just Us Air kam gänzlich ohne Vertrag zum „Handkuss“, dass unter deren Flugnummern Tickets für „Phantomflüge“ verkauft wurden.

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Lion Air schickt 8.000 Mitarbeiter nach Hause

Aufgrund weiterer CoV-Beschränkungen legen die Passagierzahlen bei dem indonesischen Low-Coster eine Talfahrt hin. Die Fluggesellschaft zieht in Konsequenz die Reißleine – und schickt rund 8.000 Angestellte in den Zwangsurlaub. Man habe sofort damit beginnen müssen, die Kostenstruktur des Unternehmens auf ein Minimum zu reduzieren. Alles andere hätte fatale Folgen für Lion Air, wie aero.de berichtet. Derzeit könnten nur zehn bis 15 Prozent der normalerweise üblichen 1400 Flüge pro Tag durchgeführt werden. Die Airline beschäftigt insgesamt über 23.000 Mitarbeiter, die Maßnahme betrifft also etwa 25 bis 35 Prozent der Belegschaft.

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BER: 30 Auszubildende und Studierende starten ins Berufsleben

Am Montag haben 30 junge Frauen und Männer im Alter von 15 bis 22 Jahren ihre Ausbildung bzw. ihr Studium bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) begonnen. 21 Auszubildende starten in kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen, 9 Studierende in einem dualen Studiengang ihre betriebliche Ausbildung. „Ausbildung ist eine wichtige Investition in die Zukunft. Trotz der coronabedingt schwierigen finanziellen Situation der FBB bilden wir deshalb weiterhin wie bisher aus. Wir brauchen qualifizierten Nachwuchs, erst recht, wenn die Pandemie vorbei ist. Unser neuer Flughafen ist nicht nur regional ein beliebter Ausbildungsstandort. Wir konnten auch überregional das Interesse von Bewerberinnen und Bewerbern wecken, die die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH als Startbahn für Ihre Karriere nutzen wollen“, so Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Bewerbungsphase für Ausbildungsjahrgang 2022 gestartet Der 1. August ist gleichzeitig auch der Start der Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2022. Die FBB bietet im kommenden Jahr neun Ausbildungsberufe und sechs Studiengänge an. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2021.

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Lufthansa Technik startet mit der Ausbildung künftiger Fachkräfte

126 junge Menschen beginnen 2021 eine Ausbildung in einem flugzeugtechnischen, industriellen oder logistikorientierten Beruf. Auch in schwierigen Zeiten will Lufthansa Technik den künftigen Bedarf an bestens ausgebildeten Fachkräften selber decken. In Hamburg starten in diesem Monat 109 junge Menschen in ihre Ausbildung, in Frankfurt sind es 16 und am Standort München einer. Von den neuen Ausbildungsplätzen entfallen 109 direkt auf die Lufthansa Technik AG, die restlichen auf die Lufthansa Technik Logistik Services und die LEOS. „Wir verstehen Ausbildung als ein langfristiges Instrument und dieses braucht Kontinuität“, sagt Barbara Körner, Leiterin Ausbildung und Duale Studenten bei Lufthansa Technik. „Nur dann können alle beteiligten Schnittstellen wie Ausbilder, Fachbereiche, betriebliche Einsatzbereiche und Berufsschule eine optimale Ausbildungsqualität erbringen. Vor diesem Hintergrund hat sich Lufthansa Technik bewusst dafür entschieden, die Ausbildungsaktivitäten aufrecht zu erhalten. Lediglich die Anzahl an Plätzen wurde krisenbedingt angepasst.“ Damit sind jetzt insgesamt rund 650 junge Menschen bei der Lufthansa Technik Gruppe in Deutschland in Ausbildung oder in einem dualen Studiengang.

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Jetblue flottet Embraer 190 später aus

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Jetblue wird die Ausflottung der Regionaljets des Typs Embraer 190 verschieben. Firmenchef Robin Hayes erklärte dazu während der jüngsten Investorenkonferenz, dass man diese für das zukünftige Wachstum benötigt. Ursprünglich war geplant, dass 30 Exemplare, die sich im Eigentum von Jetblue befinden, schrittweise durch Airbus A220 ersetzt werden sollen. Nun sollen die Regionaljets des brasilianischen Flugzeugbauers die Flotte erst später verlassen. Die 30 geleasten Exemplare sollen zwischen 2023 und 2026 an die Lessoren zurückgegeben werden. Jene 30 Stück, die sich im Eigentum von Jetblue befinden, will man länger fliegen. Einen genauen Termin gibt es noch nicht. Man benötigt deren Kapazitäten insbesondere für die kürzlich geschlossene Northeast Alliance, so Finanzchefin Ursula Hurley. Insgesamt hat der Carrier 60 Embraer 190 in der Flotte.

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