August 4, 2021

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August 4, 2021

Air Tanzania übernimmt vorläufig letzte gebaute Dash 8-400

Die zumindest vorläufig letzte gebaute DHC Dash 8-400 geht an Air Tanzania. Das Turbopropflugzeug trägt die Seriennummer 4624 und wartet bereits seit April 2021 in Goose Bay auf die Übernahme durch einen Operator. Anfang dieses Jahres verkündete de Havilland Aircraft of Canada, dass man die Produktion der Dash 8-400 vorläufig einstellen wird. Dieser Maschinentyp wurde bis zuletzt am Standort Toronto gefertigt. Mangels neuer Aufträge ruht derzeit die Endmontage. Ob diese jemals reaktiviert werden kann? Das ist völlig unklar und wird in erster Linie davon abhängen, ob Fluggesellschaften weitere Dash 8-400 bestelle. De Havilland hat einige Pläne für die Modernisierung des Musters, jedoch sind diese noch nicht spruchreif. Das Werk in Toronto ist übrigens weiterhin Eigentum von Bombardier. Im Zuge der Übernahme des Dash-Programms wurde ein Leasingvertrag samt Personal für dieses vereinbart. Ob de Havilland in Zukunft wieder auf die Kapazitäten in Toronto zurückgreifen wird, ist ebenso offen. Air Tanzania wird jedenfalls die – zumindest vorläufig – letzte DHC Dash 8-400 unter der Registrierung 5H-TCK betreiben. Die Flotte des Carriers besteht aus zwei Airbus A220-300, zwei Boeing 787-8, zwei DHC Dash 8-300 sowie nun fünf DHC Dash 8-400.

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England schickt geimpfte EU-Bürger nicht mehr in Selbstisolation

Die Engländer schaffen die Quarantänepflicht für geimpfte Bürger aus der EU und den USA ab. Bislang wanderten Touristen, die unter dieser Gruppe fallen, nach der Einreise in Quarantäne. Reisen nach England wird ab sofort wieder leichter. „Wir helfen Menschen, die in den USA oder europäischen Ländern leben, sich mit ihren Familien und Freunden im Vereinigten Königreich wiederzuvereinigen“, schrieb der britische Verkehrsminister Grant Shapps dazu auf Twitter. Die Befreiung von der Quarantänepflicht gilt nach Behördenangaben für alle, die vollständig mit einem von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) oder der US-Behörde FDA zugelassenen Impfstoff geimpft sind. Frankreich bleibt hingegen auf der „Roten Liste“ – die dortige Verbreitung der Beta-Variante des Coronavirus ist der britischen Regierung noch ein Dorn im Auge.

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IATA: 60,2 Prozent Rückgang im Jahr 2020

Der Weltluftfahrtverband IATA stellte fest, dass im Vorjahr um 60,2 Prozent weniger Fluggäste befördert wurden. Insgesamt zählte man weltweit 1,8 Millionen Reisende und 2.986.993 Millionen Passagierkilometer. Es handelt sich um den größten Einbruch seit dem Beginn der Aufzeichnungen. Diese Zahlen gehen aus dem statistischen Jahrbuch 2020, das die IATA am Dienstag in Montreal veröffentlicht hat, hervor. Willie Walsh fügte hierzu an, dass das Jahr 2020 ein Rekordjahr war, jedoch kein gutes. Das zeigen auch die Finanzzahlen der Airlines. So reduzierte sich im Vorjahr der Umsatz auf 189 Milliarden U.S.-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang um 69 Prozent. Die Verluste der IATA-Mitglieder werden mit 126,4 Milliarden U.S.-Dollar ausgewiesen. Rechnerisch gesehen war nur ein Drittel der weltweiten Flotte im Einsatz. Das hat auch Auswirkungen auf die Beschäftigten gehabt, denn rund eine Million Menschen sollen ihre Jobs verloren haben.

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La Compagnie steigt ins Frachtgeschäft ein

Bislang war die französische Fluggesellschaft La Compagnie für reine Business-Class-Flüge auf Transatlantik-Strecken bekannt. Nun baut man sich im Bereich Fracht ein zweites Standbein auf. Hintergrund ist, dass die Nachfrage zwischen Europa und den Vereinigten Staaten derzeit hoch ist. Statt Business-Class-Passagieren wird La Compagnie künftig auch Pakete, Container und Paletten transportieren. Dabei baut man auf eine bestehende Partnerschaft mit Worldwide Flight Services auf. Daraus resultieren werden zwei neue Cargo-Strecken zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Partner wird in den Laderäumen der A321LR-Flotte bis zu 3,5 Tonnen Fracht pro Flug zuladen. Handling, Operations und Vertrieb der Frachtkapazitäten obliegen Worldwide Flight Services. „WFS ist der perfekte Partner, um die Einführung unseres allerersten Frachtdienstes zu unterstützen. Wir sind zuversichtlich, dass sie unseren Frachtkunden die gleiche hochwertige Erfahrung bieten werden, die unsere Passagiere genießen, wenn sie sich für La Compagnie entscheiden“, erklärt Damien Paries, Vice President Ground Operations bei La Compagnie.

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Vereinigung Cockpit fordert teurere Flugtickets

Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit fordert, dass die Preise für Flugreisen steigen sollen. Man ist der Ansicht, dass Fliegen seinen Preis haben muss und kritisiert günstige Preise einiger Anbieter. Die VC lehnt solche Angebote ab und unterstützt Forderungen nach einer Verhinderung von Dumpingpreisen im Luftverkehr. „Der Flug in den Urlaub oder zum Geschäftstermin hat für Reisende und Beschäftige seinen Wert und muss daher einen gewissen Preis haben „, sagt Leila Belaasri, Pressesprecherin der VC. „Ein ruinöser Preiswettbewerb schadet letztlich allen: Fluggesellschaften, Reisenden, Beschäftigten und der Wirtschaft, die auf effiziente Konnektivität angewiesen ist. Wir appellieren an die europäische Politik, festzulegen, dass künftig alle Steuern, Zuschläge, Entgelte und Gebühren im Ticketpreis enthalten sein müssen. Alles andere ist pures Dumping.“ Die Pilotengewerkschaft vertritt weiters die Ansicht, dass besonders billige Flugscheine zu Wettbewerbsverzerrungen führen würden: „Sie werden auf dem Rücken der Beschäftigten und der Umwelt realisiert. Um einen ruinösen Preiswettbewerb zu unterbinden, fordern verschiedene Verbände und Gewerkschaften daher eine EU-Regulierung, die festlegt, dass Flugtickets nicht zu einem Preis unterhalb der anwendbaren Steuern, Zuschläge, Entgelte und Gebühren verkauft werden dürfen“, so die VC.

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Hamburg: Tel Aviv Air nimmt den Ticketverkauf auf

Mit von Enter Air gecharterten Boeing 737-800 will das Startup Tel Aviv Air eine Nonstopverbindung zwischen Hamburg und der israelischen Mittelmeer-Metropole etablieren. Der Erstflug soll am 19. September 2021 durchgeführt werden. Die Flugscheine werden ab sofort zum Preis von 149 Euro pro Strecke zum Kauf angeboten. Tel Aviv Air ist – anders als es der Name vermuten lassen würde – keine Fluggesellschaft, sondern ein Unternehmen, das Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. „Mit der Strecke von Hamburg nach Tel Aviv nehmen wir ein altes Ziel neu auf, das sich in der Vergangenheit bewährt hat. Wir freuen uns, gemeinsam mit Tel Aviv Air diese Route wieder aufbauen zu können“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Wir sind sicher, an den Erfolg von früher anknüpfen zu können und Tel Aviv wieder als beliebtes Ziel im Hamburger Streckennetz etablieren zu können.“ Hinter Tel Aviv Air stehen der Hamburger Reisebüro-Inhaber Shlomo Almago sowie Paul Scodellaro, ehemaliger Verkaufschef der Fluggesellschaft Germania. Paul Scodellaro hatte die Route nach Tel Aviv seinerzeit für Germania schon einmal erfolgreich aufgebaut. „Wir freuen uns sehr, Hamburg ab September wieder non-stop mit Tel Aviv zu verbinden. Tel Aviv ist ein sehr attraktives Ziel für Geschäftsreisende, Touristen und Kunden, die Familie oder Freunde besuchen. Hamburg Airport hat uns von Anfang an sehr unterstützt“, sagt Paul Scodellaro, geschäftsführender Gesellschafter Tel Aviv Air.

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ARBÖ: 79 Prozent der Österreicher wollen in den Urlaub

Eine aktuelle Umfrage, die im Auftrag des österreichischen Autofahrerklubs ARBÖ durchgeführt wurde, hat ergeben, dass rund 49 Prozent der Befragten hinsichtlich Reisen und Corona verunsichert sind. Dennoch wollen 79 Prozent einen Urlaub verbringen oder haben diesen schon verbracht. Das beliebteste Urlaubsland ist wie im Vorjahr auch Österreich: 37 Prozent der befragten Personen gaben Österreich als Destination für ihren Urlaub an. Danach folgen Kroatien (26 Prozent) und Italien (24 Prozent). Jeweils mit zirka 5 Prozent finden sich noch Deutschland und Griechenland auf der Liste. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass auch heuer wieder der Urlaub nicht außerhalb Europas verbracht wird. Mehr als drei Viertel der Befragten bevorzugen laut der ARBÖ-Umfrage das Auto als liebstes Transportmittel ans Ziel. Danach folgen – weit abgeschlagen – mit 6 Prozent das Wohnmobil sowie mit 5,5 Prozent das Flugzeug. Die Dauer des Urlaubs beträgt bei den meisten befragten Personen eine Woche (55 Prozent). Bis zu zwei Wochen ausspannen ist hingegen für 30 Prozent angesagt und nur 14 Prozent sind länger als zwei Wochen unterwegs. Am häufigsten wird mit der Familie verreist: 75 Prozent gaben an, dass sie den wohlverdienten Urlaub mit ihren Liebsten verbringen. 14 Prozent sind mit Freunden unterwegs und nur 7,5 Prozent genießen die Zeit alleine. Diese Angaben spiegeln sich auch in den Anfragen wider, die den ARBÖ-Informationsdienst derzeit vermehrt erreichen. „Viele Menschen erkundigen sich aktuell nach den Einreisebestimmungen und Grenzwartezeiten für Italien, Slowenien, Kroatien und Deutschland“, sagt ARBÖ-Verkehrsexperte Jürgen Fraberger. „Auch die Frage nach der Gültigkeit des Reisepasses, also ob ich mit einem abgelaufenen

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Juli 2021: Wizz Air beförderte 2.956.043 Passagiere

Die Fluggesellschaften der Wizz Air Group haben im Juli 2021 insgesamt 2.956.043 Reisende bei einer Auslastung von 78,5 Prozent befördert. Im Vorjahresmonat hatte man 1.824.452 Passagiere bei einem Ladefaktor von 60,5 Prozent an Bord. Gegenüber Juni 2021 (1.557.041 Fluggäste) konnte man deutlich zulegen. Allerdings liegt Wizz Air deutlich unter der Beförderungsleistung, die man im Juli 2019 erreichen konnte. Damals nutzten 3.881.750 Passagiere die Flugverbindungen des Billigfliegers. Die Auslastung lag im Juli 2019 bei 95,6 Prozent. Zuletzt reduzierte Wizz Air das Angebot in Österreich. Das Comeback in Salzburg wurde auf die lange Bank geschoben und an der Basis Wien wurden Ausdünnungen und Verschiebungen vorgenommen. Die Personalpolitik, die man über den Winter praktizierte, dürfte sich als Bumerang erwiesen haben, da Wizz Air streckennetzweit Flugbegleitermangel hat.

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Bankkarten im Urlaub: AK warnt vor hohen Spesen

Wer mit seiner Debitkarte (umgangssprachlich Bankomatkarte) in einem Nicht-Euro-Urlaubsland Geld abhebt, muss zuweilen saftige Spesen zahlen. Die AK hat berechnet: Wer in Kroatien umgerechnet 267 Euro abhebt, muss mit Spesen bis zu knapp fünf Euro rechnen, je nach Bank. Vorsicht, es können auch teure Wechselkurse dazu kommen. AK Konsumentenschützer Christian Prantner rät: „Erkundigen Sie sich bei Ihrer Hausbank nach den Spesen. Achtung, mit der Kreditkarte wird es noch teurer!“ In Nicht-Euro-Urlaubsländern kostet abheben und einkaufen mit der Debitkarte je nach Bank unterschiedliche Spesen. Herr W. beschwerte sich in der AK KonsumentInnenberatung über hohe Spesen nach einer Bankomatbehebung in Kroatien. Er hob 2.000 Kuna ab – umgerechnet 267 Euro. Ihm fielen am Kontoauszug sofort die noch extra verrechneten Spesen auf. „Wer außerhalb des Euro-Raumes am Bankomat Geld abhebt, muss mit Spesen von bis zu ein Prozent vom behobenen Betrag zuzüglich einer Fixgebühr von bis zu 2,36 Euro rechnen“, erklärt AK Konsumentenschützer Christian Prantner. Die Spesen und auch die verrechneten Wechselkurse unterscheiden sich von Bank zu Bank. „Nach unseren Berechnungen betragen die Spesen auf einen – in Euro umgerechneten – Abhebungsbetrag von 267 Euro je nach Bank zwischen zwei und 4,90 Euro.“ Prantner rät: „Erkundigen Sie sich vor dem Urlaub bei Ihrer Hausbank, wie viel die Bankomatbehebung im Nicht-Euro-Urlaubsland kostet. Vermeiden Sie, Bargeld mit der Kreditkarte abzuheben! Das kommt noch teurer – in diesem Fall bis zu 13 Euro!“ Neben hohen Spesen können sich auch die Schwankungen des Wechselkurses nachteilig auf den letztlich abgebuchten Betrag auswirken. „Da gibt es eine teure Spesenfalle

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Juli 2021: Ryanair meldet 9,3 Millionen Fluggäste

Die Ryanair Group zählte im Juli 2021 insgesamt 9,3 Millionen Passagiere. Damit konnte man gegenüber Juni 2021 mit 5,3 Millionen Reisenden eine deutliche Steigerung erzielen. Allerdings liegt man deutlich unter der Leistung, die man in den gleichen Monaten im Jahr 2019 erzielen konnte. Die Fluggesellschaften Ryanair DAC, Ryanair UK, Buzz, Malta Air und Lauda Europe haben im Juli 2021 eine durchschnittliche Auslastung von 80 Prozent erzielt. Im direkten Vergleich mit Juni 2021 eine Verbesserung um acht Prozentpunkte. Laut Mitteilung des Konzerns führte man rund 61.000 Flüge durch. Zum Vergleich: Im Juli des Vorjahres beförderte die Ryanair Group rund 4,4 Millionen Fluggäste. Im Juli 2021 waren es 14,8 Millionen Passagiere. Somit erzielte man im direkten Vergleich mit dem „Coronasommer 1“ eine deutliche Steigerung, konnte jedoch an die Leistung des „Sommers vor Corona“ nicht anknüpfen.

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