August 5, 2021

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August 5, 2021

AUA konnte Verlust reduzieren

Im ersten Halbjahr 2021 verzeichnete Austrian Airlines ein negatives Adjusted-EBIT in der Höhe von 201 Millionen Euro. Damit konnte sich der Carrier gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14 Prozent verbessern. Man beförderte in den ersten sechs Monaten rund 1,1 Millionen Fluggäste und liegt damit um 83 Prozent unter dem Wert, den man „vor Corona“ erreichen konnte. „Virusvarianten, die oft damit verbundenen Reiserestriktionen sowie die geringe Nachfrage nach Fern- und Geschäftsreisen bremsen die Erholung der Luftfahrtbranche. Die steigenden Buchungszahlen im Sommer verschaffen uns zwar etwas Luft, doch die Krise lässt uns noch lang nicht aufatmen“, so Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech anlässlich der Unternehmenszahlen zum ersten Halbjahr 2021. Im zweiten Quartal 2021 betrug der Umsatz von Austrian Airlines 126 Millionen Euro und damit um 260 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, das praktisch nur aus zwei Wochen Minimalbetrieb im Juni bestand (Q2 2020: 35 Mio. Euro). Verglichen mit dem zweiten Quartal 2019 lag das Umsatzminus jedoch bei 79 Prozent. Mit 136 Millionen Euro wurde im zweiten Quartal 2021 ein um 131 Prozent höherer Gesamterlös erzielt im Vergleich zum Vorjahr (Q2 2020: 59 Mio. Euro, Q2 2019: 616 Mio. Euro). Das Hochfahren des Flugbetriebes zu Sommerbeginn führte zu Gesamtaufwendungen von 231 Millionen Euro, die somit 46 Prozent über jenen des Vorjahresquartals lagen (Q2 2020: 158 Mio. Euro, Q2 2019: 571 Mio. Euro). Im zweiten Quartal des Jahres lag das Adjusted EBIT somit bei -95 Millionen Euro (Q2 2020: -99 Mio. Euro, Q2 2019: 46 Mio. Euro). Im ersten Halbjahr 2021 sind die Gesamterlöse

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Halbjahreszahlen: Swiss tiefer in die roten Zahlen gerutscht

Die Lufthansa-Tochter Swiss flog im ersten Halbjahr des laufenden Jahres einen Verlust in der Höhe von 398,2 Millionen Schweizer Franken. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum (-266,4 Millionen Schweizer Franken) rutschte man damit tiefer in die roten Zahlen. Der Betriebsertrag lag mit 659,3 Millionen Schweizer Franken um 43,5 Prozent unter dem Vorjahreswert (1. HJ. 2020: 1,17 Milliarden Schweizer Franken). Im zweiten Quartal hat Swiss mit Blick auf die Sommerreisezeit wie schon letztes Jahr einen leichten Aufschwung verbucht. Die Lage bleibt jedoch weiterhin äusserst angespannt. Zur Wiederherstellung von Investitions- und Wettbewerbsfähigkeit hat die Lufthansa-Tochter eine umfassende Restrukturierung und Transformation inklusive eines Stellen- und Flottenabbaus eingeleitet. “Unter nach wie vor widrigen Rahmenbedingungen haben wir uns in der ersten Jahreshälfte den Umständen entsprechend gut behaupten können. Durch ein rigides Kosten- und Cash-Management sowie eine konsequente Netz- und Kapazitätssteuerung haben wir den operativen Verlust in Grenzen halten und im zweiten Quartal einen positiven operativen Cashflow realisieren können. Wir rechnen aktuell damit, nicht mehr als rund die Hälfte des Bankenkredits in Anspruch nehmen zu müssen, und liegen zurzeit deutlich darunter”, erklärt Finanzchef Markus Binkert. Steigende Buchungszahlen im zweiten Quartal 2021 Ab April hat Swiss mit Blick auf die Sommerreisezeit wie auch im letzten Jahr einen leichten Aufschwung verzeichnet. Im zweiten Quartal stieg der Betriebsertrag gegenüber Vorjahr um 47,6 Prozent auf 359,7 MIllionen Franken. (Q2 2020: 243,7 Millionen Franken). Das operative Ergebnis lag mit -197,2 Millionen Schweizer Franken zwar um 8,2 Prozent unter Vorjahr (Q2 2020: -182,3 Millionen Schweizer Franken), zu Buche geschlagen haben im zweiten

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ÖAMTC warnt Reisende: Vorsicht vor Pannenhilfe-Piraterie

Überteuerte Pannenhilfe ist „zufällig“ vor Ort, Vorgehen auch aus Slowenien und Serbien bekannt. Viele österreichische Reisende zieht es im Sommer an die kroatische Küste. Auch Dieter S. aus Niederösterreich verbrachte den Urlaub mit seiner Familie dort. Bei der Rückreise nach Österreich jedoch, unterwegs auf der kroatischen Autobahn, hatte das Auto einen Motorschaden und „blieb liegen“. Zufällig fuhr hinter der Familie ein kroatischer Abschleppdienst, der sofort seine Dienste anbot. Deswegen kontaktierte der Reisende, der auch ÖAMTC-Mitglied ist, auch nicht den Schutzbrief. Der dortige Abschleppdienst brachte das schadhafte Fahrzeug jedoch nicht zur nächstgelegenen und auch nicht zur übernächsten, sondern in eine ca. 100 Kilometer weit entfernte Werkstätte. Die Familie erhielt daraufhin eine Rechnung in Höhe von etwa 750 Euro. Dem Mitglied wurde vom Abschleppdienst mitgeteilt, es sei kein Problem, dass er mehr verlange, weil der ÖAMTC angeblich die hohen Kosten zur Gänze übernimmt. „Dieses Piraterie-Vorgehen betrifft insbesondere touristische Routen zum Meer – z. B. die in Kroatien liegenden Teile der Strecken Graz – Zadar und Villach – Zadar. Aber auch aus Serbien und Slowenien wurden uns bereits ähnliche Fälle gemeldet“, fasst ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner zusammen. „Die Vorgehensweise lässt vermuten, dass fragwürdige Firmen auf der Strecke patrouillieren und dann im Pannenfall schnell zur Stelle sind.“ Sie fügt hinzu: „Es ist immer der richtige Schritt, sich rasch beim ÖAMTC zu melden – so kann optimal unterstützt werden.“

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Lufthansa reduziert Verlust auf 952 Millionen Euro

Der Lufthansa-Konzern flog im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen operativen Verlust in der Höhe von 952 Millionen Euro ein. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man den Fehlbetrag um 43 Prozent reduzieren. Die angebotene Kapazität lag Ende Juni plangemäß bei 40 Prozent des Vorkrisenniveaus. Der Adjusted Free Cashflow lag im 2. Quartal, vor allem aufgrund des starken Buchungseingangs, bei plus 340 Millionen Euro. Der operative Cashflow betrug dank positiver Effekte im Umlaufvermögen aufgrund der starken Buchungseingänge im 2. Quartal plus 784 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung dieser Effekte lag der Mittelabfluss bei durchschnittlich 200 Millionen Euro pro Monat. Zum Ende des 1. Halbjahres betrug die Zahl der Beschäftigten 108.000. Damit haben seit Beginn der Krise über 30.000 Mitarbeitende den Konzern verlassen. Unter Einbezug der genannten Programme wurden damit bereits über 1,1 Milliarden Euro der angestrebten Personaleinsparungen von 1,8 Milliarden Euro realisiert oder vertraglich vereinbart. Umsatz von 3,2 Milliarden Euro Der Konzernumsatz lag im 2. Quartal bei 3,2 Milliarden Euro, 70 Prozent höher als im 2. Quartal des Vorjahrs (Vorjahr: 1,9 Milliarden Euro). Der operative Verlust auf Basis des Adjusted EBIT verringerte sich auf -952 Millionen Euro (Vorjahr: -1,7 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis belief sich im 2. Quartal auf -756 Millionen Euro (Vorjahr: -1,5 Milliarden Euro). Im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres betrug der Konzernumsatz 5,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 8,3 Milliarden Euro). Der operative Verlust auf Basis des Adjusted EBIT lag im 1. Halbjahr mit -2,1 Milliarden Euro niedriger als im Vorjahr (Vorjahr: -2,9 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis für das 1. Halbjahr lag bei

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Brasilien: Gol organisiert sich 28 weitere B737-Max-8

Die brasilianische Fluggesellschaft Gol will die Flotte mit weiteren Boeing 737 Max 8 verstärken. Der Carrier wird dazu 28 weitere Exemplare beziehen. 15 Einheiten übernimmt man von Leasinggesellschaften. Mit den Neuzugängen sollen insgesamt 23 Boeing 737-800 ersetzt werden. Die weiteren Maschinen sollen das geplante Wachstum abdecken. Die Auslieferungen dieser Order sollen Ende 2022 starten. Derzeit übernimmt Gol am laufenden Band Maschinen der Max-Reihe, denn bis Ende dieses Jahres soll die Teilflotte von 12 auf 28 Einheiten erweitert werden. Der brasilianische Carrier rechnet damit, dass nach dem Ende der Corona-Pandemie ein sehr starkes Ansteigen der Nachfrage einsetzen wird. Gleichzeitig will man die Betriebskosten mit treibstoffsparendem Fluggerät senken. Neun Boeing 737 Max 8, die in der neuen Order enthalten sind, verkauft man übrigens gleich ab Werk, denn für diese hat man Sale-and-Leaseback-Deals mit Leasinggesellschaften unterschrieben. Die verbleibenden vier Exemplare sind über Kredite finanziert.

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TUI Österreich: Wechsel in der Unternehmenskommunikation

Kathrin Limpel, Leiterin TUI Österreich Unternehmenskomunikation, hat sich entschieden, das Unternehmen per Ende August zu verlassen. Ihre Agenden übernimmt Patrizia Weinberger. Ab 1. September wird die Corporate Communications Managerin die interne und externe Kommunikation der TUI in Österreich verantworten. Die 41-Jährige berichtet direkt an Aage Dünhaupt, TUI Group Director Communications Central Region, Airlines, Hotels & Cruises sowie TUI Österreich Geschäftsführer Gottfried Math. „Kathrin Limpel war über zehn Jahre lang die Stimme der TUI in Österreich und hat in dieser Zeit zahlreiche herausfordernde Projekte kommunikativ und strategisch begleitet“, sagt Gottfried Math, Geschäftsführer TUI Österreich. „Ich bedanke mich für die stets professionelle und menschliche Zusammenarbeit und wünsche Kathrin alles Gute für ihre neuen Aufgaben“, sagt Math. „Ich freue mich gleichzeitig sehr, dass wir mit Patrizia Weinberger eine erfahrene Mitarbeiterin aus dem Unternehmen als Nachfolgerin gewinnen konnten.“

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Play übernimmt dritten A321neo

Das isländische Airline-Startup Play erwartet am Donnerstag das Eintreffen des dritten Airbus A321neo. Dieser wurde in Texas in das Design des Carriers umlackiert und soll am Donnerstag nach Keflavik überstellt werden. Die Flotte des Newcomers wächst damit auf drei Exemplare dieses Typs an. Die Maschine trägt die Registrierung TF-PLB, ist 3,3 Jahre alt und wurde ursprünglich an Interjet ausgeliefert. Bei der mexikanischen Airline war dieser A321neo unter der Registrierung XO-NEO in der Luft. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Maschine schon längere Zeit nicht eingesetzt und befand sich in Arizona im so genannten Long-Time-Storage. Mit dem zusätzlichen Airbus A321neo will Play das Angebot auf 198 Flüge pro Woche ausbauen. Über den Winter sollen sich die Flugaktivitäten auf etwa 170 wöchentliche Legs einpendeln, da auch ganz unabhängig von der Corona-Pandemie die Nachfrage in der kalten Jahreszeit geringer ist. Auch das österreichische Salzburg soll im Winterflugplan 2021/22 angeflogen werden.

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Kampf gegen Waldbrände: SunExpress schickt Hilfe

Um die von den Waldbränden betroffenen Menschen in der Türkei sowie die Helfer-Teams zu unterstützen, hat sich die Fluggesellschaft SunExpress an einer von der Stadtverwaltung Antalya initiierten Hilfskampagne beteiligt.  Zudem befördert das Unternehmen innerhalb des Landes kostenlos Fracht, die in die entsprechenden Gebiete des Bezirks Manavgat in Antalya geschickt wird, sowie Personal für die Brandbekämpfung durch die Rettungsmannschaften. Die Hilfskampagne der Stadtverwaltung Antalya unterstützt das Unternehmen, indem es im Rahmen einer firmeninternen Kampagne Spenden wie Lebensmittel, Decken, Kleidung, Reinigungsmittel und Körperpflegeartikel sammelt

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Eurowings verkauft Desinfektionsmittel

Eurowings bietet ab sofort Desinfektionsmittel des Herstellers Sagrotan im Bordshop zum Kauf an. Dabei handelt es sich um ein Geld mit einem Volumen von 50 Millilitern. Weiters bezieht man den Inhalt der Spender in den Check-in-Bereichen in Düsseldorf und Köln/Bonn sowie die Tücher, die an Bord verteilt werden, von diesem Lieferanten. „Unser Ziel ist es, das Reisen mit Eurowings für unsere Fluggäste so unbeschwert und flexibel wie möglich zu gestalten. Dazu gehört auch, dass wir in Zeiten der Corona-Pandemie umfassende Hygieneschutzmaßnahmen umsetzen. Aus diesem Grund arbeiten wir im Rahmen unseres „WeCare“-Versprechens mit der Nummer 1 unter den Desinfektions-Marken in Deutschland zusammen. Ab sofort bieten wir unseren Fluggästen Hygieneprodukte von Sagrotan sowohl beim Check-in als auch an Bord an“, sagt Lorenza Maggio, Vice President Product, Customer Experience & Marketing bei Eurowings. „Bereits seit Beginn der Pandemie hat Eurowings umfassende Hygieneschutzmaßnahmen entlang der Reisekette entwickelt: So können Eurowings Kunden beispielsweise aus Hygiene- oder Komfortgründen bereits ab 10 Euro einen freien Mittelsitz hinzubuchen. Darüber hinaus sind alle Flugzeuge mit sogenannten HEPA-Filtern ausgestattet, die die Kabinenluft von Verunreinigungen wie Staub, Bakterien und Viren säubern.“

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