August 6, 2021

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August 6, 2021

München: Polizei stellt „falschen Flugbegleiter“ vor dem Flughafen

In Bayern wollte ein 18-jähriger Sohn mit der Flugbegleiter-Uniform und dem Auto seines Vaters offenbar einen Ausflug unternehmen. Die Reise nahm jedoch ein frühes Ende, denn am Flughafen München beendete die Polizei die Tour. Was den jungen Mann dazu bewogen hat mit einer “ausgeliehen” Flugbegleiter-Uniform und dem “ausgeborgten” Auto seines Vaters zum Airport zu fahren, ist offen. Jedenfalls hatte die Familie sowohl ihren Sohn als auch das Kraftfahrzeug bei der Polizei als vermisst gemeldet. In den Airport kam der “Nachwuchs-Flugbegleiter” gar nicht, denn bereits in der Zufahrt wurde er im Zuge einer Polizeikontrolle erwischt. Es wird zwar vermutet, dass er mit Hilfe der Uniform seines Vaters eine Flugreise unternehmen wollte, jedoch wurde dieses mögliche Vorhaben von der Exekutive vereitelt. Während der echte Flugbegleiter (Vater) keine Konsequenzen zu erwarten hat, ermittelt die Polizei gegen den Sohn wegen unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeugs. Dieser kann nun nur darauf hoffen, dass der Vater nach einem ernsthaften Gespräch keine Anzeige erstattet und sich die Staatsanwaltschaft dann gnädig zeigt und es bei einer Einstellung oder Ermahnung belässt.

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Halbjahreszahlen: Rolls-Royce meldet schwarze Zahlen

Der Triebwerksherstellter Rolls-Royce konnte im ersten Halbjahr 2021 einen Gewinn in der Höhe von rund 393 Pfund-Sterling schreiben. Im Vorjahr fuhr der Konzern einen Verlust von 5,4 Milliarden Pfund ein. Der Umsatz ging um neun Prozent auf 5,2 Milliarden Pfund zurück. Rolls-Royce leidet besonders darunter, dass man im Langstreckengeschäft stark vertreten ist und viele Power-by-the-hour-Deals gemacht hat. Bedingt dadurch, dass immer noch deutlich weniger geflogen wird, sind die Einnahmen weiter gesunken. Der Triebwerksbauer geht davon aus, dass sich der Umsatz im zweiten Halbjahr 2021 steigern wird und man im kommenden Jahr wieder das Niveau von 2019 erreichen wird. Dennoch will man die Kasse durch den Verkauf von Tochtergesellschaften aufbessern.

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A380: BA verlängert Wartungsvertrag mit Lufthansa Technik

British Airways scheint längerfristig auf den Maschinentyp Airbus A380 zu setzen, denn ein entsprechender Wartungsvertrag mit Lufthansa Technik wurde vorzeitig bis mindestens 2027 verlängert. Dieser umfasst die Base Maintenance für die 12 Superjumbos der IAG-Tochter. Kranich-Chef Carsten Spohr äußerte sich wiederholt dahingehend, dass er den Wiedereinsatz der A380-Maschinen bei Lufthansa für unwahrscheinlich hält. British Airways vertraut weiterhin in dieses Muster und will es wieder in die Luft bringen. Möglicherweise könnte man gar der einzige europäische Operator des Airbus A380 werden. BA-Chef Doyle teilte jedoch noch keinen konkreten Termin für den Wiedereinsatz des größten Mitglieds der Flotte mit. Er betonte lediglich, dass es sich um einen wichtigen Bestandteil von British Airways handelt und man weiterhin auf dieses Muster setzen wird. Der mit Lufthansa Technik abgeschlossene Vertrag kann jedenfalls dahingehend interpretiert werden, dass es BA ernst meint.

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Deutschland: NRW-Flughäfen leicht im Aufwind

Die Flughäfen in Deutschlands bevölkerungsstärkstem Bundesland, Nordrhein-Westfalen, verzeichnen wieder steigende Fluggastzahlen. Zwar kann man das Niveau des Jahres 2019 noch nicht annähernd erreichen, jedoch verzeichnet man zumindest keine weiteren Abgänge mehr. Laut Mitteilung des Statistischen Landesamts wurden die sechs größten Airports in Nordrhein-Westfalen im Juni 2021 von rund 592.000 Reisenden genutzt. Im Vorjahresmonat waren es um etwa 430.000 Passagiere weniger. Zum Vergleich: In 2019, also vor Corona, waren es im selben Monat 2,1 Millionen Fluggäste.

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El Al: CoV-Tests an Bord

Die Fluggesellschaft EL AL testet laut einem Medienbericht probeweise die Passagiere eines Linienfluges von New York nach Tel Aviv an Bord auf das Coronavirus. Die Fluggäste sollen die bei der Ankunft am Ben-Gurion-Flughafen verpflichtenden Tests schon vor der Landung absolviert haben, sodass sie sich am Flughafen nicht mehr dafür anstellen müssen. Die langen Warteschlangen im Flughafengebäude gelten als möglicher Verbreitungsort des Coronavirus. Der freiwillige Pilotversuch wird auf einem EL-AL-Flug am Donnerstag vom New Yorker JFK-Flughafen nach Tel Aviv mit etwa 280 Passagieren absolviert. Diese werden wahlweise am Boarding-Gate oder im Flugzeug getestet.  Dafür werden Abstriche aus Mund und Rachen entnommen. Ein Test soll 25 US-Dollar kosten. EL AL betont, das neue Testverfahren ersetze nicht den bis vor 72 Stunden vor dem Flug zu absolvierenden Corona-Test. Die Fluggesellschaft sieht in dem neuen Verfahren dennoch einen möglichen „Durchbruch für die künftige Einreise von Touristen nach Israel“. Erst einmal aber treten ab dem 11. August verschäfte Quarantäneregeln für Einreisende mit israelischem Pass in Kraft: Sie müssen, wenn sie unter anderem aus Deutschland, den USA und Griechenland einreisen, egal ob geimpft oder genesen, nach der Ankunft für mindestens eine Woche in Quarantäne.  

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Wien: Wizz Air nimmt Gran Canaria auf

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air wird ab 1. November 2021 ab Wien die Destination Gran Canaria ansteuern. Der Ticketverkauf wurde bereits aufgenommen. Las Palmas wird der Lowcoster künftig jeweils an den Verkehrstagen Montag und Freitag ab der österreichischen Bundeshauptstadt bedienen. “Wir erweitern derzeit laufend unsere Kapazitäten und starten neue Strecken, um unser Netzwerk noch attraktiver zu gestalten. Mit Gran Canaria bieten wir den Österreichern schon die zweite Traumdestination auf den Kanarischen Inseln. Die Insel bietet eine unglaubliche Vielfalt, von einzigartigen Sandstränden, über saharaähnlichen Dünen bis hin zu historischen Städten”, erklärt Pressesprecher András Rado.

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„AUA-Deal schlechtestes Geschäft der österreichischen Wirtschaftsgeschichte“

„Arbeitsplätze weg, die Verluste zahlt der Steuerzahler und etwaige Gewinne der Zukunft gehen an die Lufthansa-Aktionäre – der AUA-Deal von Blümel und Schmid entpuppt sich als das schlechteste Geschäft der österreichischen Wirtschaftsgeschichte,“ sagt SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer heute, Donnerstag, zum angekündigten weiteren Stellenabbau bei der AUA. Die SPÖ hatte sich vehement dagegen ausgesprochen, die AUA mit hunderten Millionen Euro an Steuergeld zu stützen, ohne sich an ihr zu beteiligen und ohne eine Arbeitsplatzgarantie zu verlangen. „Jetzt stehen wir vor dem Scherbenhaufen türkiser Wirtschaftspolitik“, so Krainer gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Die österreichischen Steuerzahler würden jetzt die Verluste der AUA finanzieren. Wenn die AUA in der Zukunft wieder Gewinn macht, erhalten diesen die Aktionäre der Lufthansa, also unter anderem der deutsche Staat. Denn Deutschland hat sich – im Unterschied zu Österreich – für die Staatshilfe an die Lufthansa eine Beteiligung am Unternehmen gesichert. „Österreich hingegen ist dank Blümel und Schmid nur an den Verlusten der AUA, nicht aber an etwaigen Gewinnen beteiligt“, kritisiert der SPÖ-Finanzsprecher. Und gleichsam „nebenbei“ gehen auch noch hunderte Jobs verloren, weil es die türkisen „Wirtschaftsexperten“ nicht für notwendig befunden hatten, die Staatshilfen an eine Arbeitsplatzgarantie zu koppeln. „Die Ursache für diese Vorgehensweise war entweder komplette wirtschaftspolitische Ahnungs- und Planlosigkeit oder eine absichtliche Schädigung der Steuerzahler*innen zu Gunsten von Aktionären. Beides ist inakzeptabel“, schließt Krainer.

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El Al startet Coronatests über den Wolken

Während dem Flug einen Coronatest absolvieren? Genau das will die Fluggesellschaft El Al künftig anbieten und startet auf der Strecke New York JFK-Tel Aviv einen Pilotversuch. Dabei sollen sich die Passagiere kurz vor dem Boarding oder aber während dem Flug testen lassen können. Derzeit können in Israel – mit wenigen Ausnahmen – nur eigene Staatsbürger einreisen. Auch vollständig geimpfte Personen müssen einen negativen Coronatest vorlegen oder aber sich spätestens vor dem Verlassen des Airports testen lassen. Jedenfalls müssen unter dem Strich zwei Testungen absolviert werden. Auf den mit Boeing 787-9 durchgeführten El-Al-Flügen von New York JFK nach Israel soll es nun ermöglicht werden, dass der PCR-Abstrich vor dem Boarding oder aber während dem Flug abgegeben werden kann. Das hat zur Folge, dass man am Ben Gurion Airport keinen weiteren Test absolvieren muss. Der Carrier will seinen Passagieren insbesondere Zeit einsparen.

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Frontier: Schwarze Zahlen dank Coronahilfen

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Frontier teilte mit, dass man im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen Netto-Profit in der Höhe von 19 Millionen U.S.-Dollar eingeflogen hat. Gleichzeitig gab man bekannt, dass die Flotte um zehn Airbus A321 aufgestockt werden soll. Es handelt sich um gebrauchte Maschinen, die über Leasinggesellschaften bezogen werden sollen. Die Übergabe der zusätzlichen Jets soll ab Mitte des kommenden Jahres vollzogen werden. Betrachtet man die Finanzzahlen von Frontier Airlines genauer so wird schnell klar, dass der Carrier nicht ganz so profitabel war. Der Netto-Gewinn konnte nur ausgewiesen werden, weil die U.S.-amerikanische Regierung im gleichen Zeitraum Corona-Unterstützungen in der Höhe von 87 Millionen Euro ausbezahlt hat.

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Air France passt ihr Streckennetz weiter an

Air France verstärke das Flugangebot zu touristischen Destinationen. Von Berlin und München fliege die Fluggesellschaft ab dem 31.Oktober auch nach Paris-Orly, zusätzlich zu den Verbindungen nach Paris-Charles de Gaulle. Von BER und MUC starte dann jeweils täglich ein Airbus A318 mit 131 Sitzplätzen nach Paris-Orly. Zusätzlich gebe es bis zu fünf Flüge pro Tag von Berlin und bis zu vier von München nach CDG. Dagegen bietet Orly viele exotischere Langstreckenziele, darunter in die französischen Überseegebiete und Territorien, etwa in der Karibik oder im Indischen Ozean.  Auch ab CDG wird das Flugangebot erweitert: Neu im Flugplan ab Paris-Charles de Gaulle ist Teneriffa mit zwei wöchentlichen Verbindungen (montags und samstags) ab 1. November 2021. Rovaniemi in Lappland steht vom 4. Dezember 2021 bis zum 5. März 2022 mit bis zu zwei wöchentlichen Flügen – mittwochs und samstags – auf dem Programm. Zum Einsatz auf beiden Strecken kommt ein Airbus A319.

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