August 9, 2021

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August 9, 2021

Winterflugplan: Ryanair baut in Karlsruhe aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair stockt den Winterflugplan 2021/22 ab Karlsruhe/Baden-Baden auf. Unter anderem bietet man die portugiesische Hauptstadt Lissabon neu zweimal pro Woche an. Der Carrier will weiters ab diesem Airport nach Teneriffa-Süd, Stockholm-Arlanda, Sevilla, Kiew-Borispil, Fes, Valencia, Agadir und Zagreb fliegen. Die Durchführung der Verbindungen erfolgt überwiegend durch die Tochtergesellschaft Malta Air. Die Zagreb-Route wird auch mit Fluggerät von Lauda Europe bedient. Nicht alle Routen, die Ryanair als “neue Strecke” angekündigt hat, sind tatsächlich eine Premiere im FKB-Flugplan. Viele hatte der Lowcoster bereits in der Vergangenheit im Angebot, jedoch aus verschiedenen Gründen aufgegeben. Manche wurden auch von Mitbewerbern bedient.

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Heißes Eisen: United führt Impfpflicht ein

Nach Cathay Pacific führt nun auch United Airlines eine Impfpflicht für die Belegschaft ein. Zuvor verlangte man – ähnlich wie Mitbewerber Delta – dies nur bei Neueinstellungen. Wer bis Herbst die vollständige Immunisierung nicht nachweisen kann, riskiert beim Star Alliance Mitglied nun den Arbeitsplatz. Kaum ein Thema wurde in den letzten Monaten in der Branche kontroverser diskutiert als eine mögliche Impfpflicht für Airline- und Flughafenmitarbeiter. Während sich Qantas schon sehr früh dahingehend äußerte, dass man künftig nur noch geimpfte Passagiere befördern will und kürzlich auch eine Pflicht für das Personal in Aussicht gestellt hat, galten mögliche Verpflichtungen bislang nur für Neueinstellungen. Beispielsweise Delta und Air Baltic haben dies so kommuniziert. Cathay Pacific informierte vor einigen Wochen als weltweit erste Airline ihre Belegschaft darüber, dass diese bis Ende August 2021 die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachzuweisen hat. Andernfalls droht gar die Beendigung des Dienstverhältnisses. Im Gegensatz zu Festland-China ist die Durchimpfungsrate in der Sonderverwaltungszone Hong-Kong weiterhin deutlich niedriger. Der Druck, den Cathay Pacific auf das Personal auswirkt, ist dennoch hoch. In den Vereinigten Staaten von Amerika gilt das Thema Impfpflicht als verfassungsrechtlich heikel. Daher traute sich bis zuletzt noch keine Airline über dieses “heiße Eisen”. United Airlines macht nun den Anfang und verlangt von ihren Mitarbeitern, dass diese bis Herbst die vollständige Impfung gegen Covid-19 vorzeigen. Betroffen sind etwa 67.000 Personen. Wenn auch sehr dezent im Memo umschrieben: Verweigerern kann die Beendigung des Arbeitsvertrags drohen. Was aus Sicht der Pandemiebekämpfung durchaus sinnvoll erscheint, könnte jedoch gerade in den Vereinigten Staaten vor

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Tipps: So funktioniert die Einreise in die Ukraine

Die Ukraine hat vor wenigen Tagen die Einreisebestimmungen dahingehend verändert, dass nur noch vollständig Geimpfte gänzlich ohne Auflagen einreisen können. Getestete müssen zusätzlich die so gennante Vdoma-App installieren und innerhalb von 72 Stunden eine weitere Testung in der Ukraine vornehmen. Alternativ kann man auch innerhalb von 72 Stunden wieder ausreisen. Jedenfalls können Personen, die bei der EInreise ein negatives Antigen- oder PCR-Ergebnis vorweisen können, bis zu 72 Stunden in der Ukraine bleiben. Geimpfte sind von dieser Auflage nicht betroffen. Unverändert muss weiterhin eine Versicherungspolizze, die Corona-Erkrankungen auf dem Staatsgebiet der Ukraine abdeckt, vorgewiesen werden. Diese wird äußerst kostengünstig über die offizielle Tourismushomepage VisitUkraine.today verkauft. Dort finden sich auch tagesaktuell alle für die Einreise relevanten Informationen. Ukraine-Einreise auf einen Blick: Welche Impfstoffe werden anerkannt? Man muss vollständig geimpft sein. Akzeptiert werden: Pfizer / BioNTech, Johnson & Johnson’s Janssen, AstraZeneca / Vaxzevria, AstraZeneca / Covishield (India), AstraZeneca / SKBio (South Korea), Moderna / Spikevax, Sinopharm, CoronaVac (Sinovac) Welche Nachweise werden anerkannt? Sämtliche nationalen und internationalen Impfnachweise, vorzugsweise auf Englisch, Ukrainisch oder Russisch. Wie alt dürfen Coronatests maximal sein? 72 Stunden ab Abstrichnahme Ist die Versicherung verpflichtend? Ja. Die Polizze muss bei der Grenzkontrolle auf Papier oder auf dem Smartphone vorgezeigt werden. Wer muss in der Ukraine einen zweiten Test machen? Jeder, der nicht vollständig geimpft ist und länger als 72 Stunden bleiben möchte. Wo findet man offizielle Informationen zur Einreise und Versicherung? Auf der offiziellen Homepage des Tourismusamts unter diesem Link. Die nachstehende Grafik soll die aktuellen Bestimmungen vereinfacht erklären:

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Austrian Airlines will noch mehr Mitarbeiter loswerden

Im Vorjahr erhielt Austrian Airlines seitens der Republik Österreich Staatshilfe sowie eine Bürgschaft für ein Darlehen. Seither wurden viele Arbeitsplätze abgebaut und nun sollen laut Firmenchef Alexis von Hoensbroech weitere 500 Jobs gestrichen werden. Bislang sprach der Carrier keine “echten” Kündigungen aus, da sich viele Unternehmensbereiche weiterhin in Kurzarbeit befinden. Vielmehr handelte es sich um Eigenkündigungen ohne Nachbesetzung sowie um Golden Handeshakes. Im Zuge der Schließungen von Bodenstationen in den Bundesländern entschieden sich fast alle Betroffenen für den Sozialplan und gegen eine Übernahme durch die Airport-Tochter (Klagenfurt) bzw. ISS (Linz). In Salzburg gab es keine Möglichkeit zum Flughafen zu wechseln. Innsbruck ist damit die einzige AUA-Bodenstation, die neben Wien verblieben ist. Alexis von Hoensbroech erklärte, dass der Personalstand von 6.999 Mitarbeitern im Sommer 2019 auf 6.132 Beschäftigte gesunken ist. Es handelt sich damit um einen Rückgang von etwa neun Prozent. Dabei wird es aber nicht bleiben, denn rund 500 weitere Mitarbeiter will man sprichwörtlich los werden. Das bedeutet, dass die AUA seit dem Beginn der Corona-Pandemie den Personalstand um 1.350 Vollzeitstellen reduzieren will.  Unklar ist noch die weitere Vorgehensweise, da man noch nicht absehen kann, ob man das Ziel weiterhin durch natürliche Fluktuation und Golden Handshakes erreichen kann. Betriebsbedingte Kündigungen können nicht ausgeschlossen werden, was jedoch keine Neuigkeit ist, da dies seitens von Hoensbroech schon vor einiger Zeit in Aussicht gestellt wurde. Gewerkschaft und Opposition kritisieren das Verhalten der AUA und sind enttäuscht, dass die Regierung im Zuge der Gewährung der Staatshilfe keine Jobgarantien verlangt hat.

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Vilnius: Heston flottet drei Airbus A330 ein

Die Fluggesellschaft Heston Airlines wird ab Mitte August 2021 insgesamt drei Airbus A330-200 übernehmen. Diese bezieht man über die Leasinggesellschaft Avolon und sollen sowohl als Fracht- als auch als Passagierflugzeug eingesetzt werden. Es handelt sich drei Langstreckenjets, die vormals unter den Registrierungen VQ-BBE, VQ-BBF und VQ-BBG bei Aeroflot im Einsatz waren, berichtet CH-Aviation.com. Zwei Maschinen sollen vorerst als so genannte Preighter fliegen und die dritte Einheit soll von Anfang für Passagierflüge eingesetzt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt will Heston mit allen drei A330-200 Fluggäste befördern. Der Carrier mit Sitz in Vilnius wurde im Vorjahr gegründet. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Airbus A320. Die Einflottung einer baugleichen Maschine ist bereits angekündigt. Das Unternehmen ist auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. AOC und Betriebsgenehmigung erhielt man erst im Mai 2021 erteilt.

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Green Airlines beschäftigt nun die Staatsanwaltschaft

Nachdem der Ticketverkäufer Green Airlines seitens German Airways den sprichwörtlichen “blauen Brief” kassiert hatte, charterte man zumindest für das vergangene Wochenende ein Turbopropflugzeug des Typs ATR72 bei der französischen Chalair. Die Auslastung der Flüge hatte allerdings rein gar nichts mit “grün” zu tun. Beispielweise befand sich auf dem Freitag-Umlauf jeweils nur eine einstellige Anzahl von Fluggästen. Dies dürfte jedoch kein Einzelfall sein, denn aus Kreisen des Flughafens Paderborn war zu hören, dass sich vormals an Bord der Embraer 190 “maximal rund 30 Passagiere” befunden haben. Ausreißer nach oben soll es “so gut wie nie gegeben haben, sondern eher nach unten in den einstelligen Bereich”. Gegenüber dem Westfalen-Blatt der neue PAD-Chef Roland Hüser eine Auslastung von rund “30 bis 40 Prozent”, was sich weitgehend mit den genannten Angaben deckt. Laut Chalair wurden übrigens die Flüge für das vergangene Wochenende zu einem Zeitpunkt in den Verkauf gestellt, zu dem noch kein Vertrag unterschrieben wurde. Das Unternehmen wollte auch noch nicht bestätigen, dass am kommenden Wochenende im Auftrag des Ticketverkäufers geflogen wird. Kein Kommentar hieß es dazu. Staatsanwaltschaft Karlsruhe ermittelt Das Geschäftsgebaren von Green Airlines könnte auch auf einem anderen “Vorfeld” ein Nachspiel haben, denn die Staatsanwaltschaft Karlsruhe führt im Zusammenhang mit den Aktivitäten von Green Airlines ein Ermittlungsverfahren gegen den Geschäftsführer. Dabei nimmt die Behörde offenbar genauer unter die Lupe, ob im Zusammenhang mit verkauften, jedoch von Green Airlines an die Operating Carrier nicht bezahlten bzw. gar nicht vertraglich abgeschlossenen Charterflügen strafbares Verhalten vorliegt. Dies geht aus Aviation Direct vorliegenden Anschreiben des

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UK: Ryanair kündigt Basis in Newcastle an

Der Billigflieger Ryanair kündigt die Eröffnung einer neuen Basis in Newcastle an. Mit zwei stationierten Boeing 737 sollen 63 wöchentliche Flüge zu 19 Destinationen durchgeführt werden. Die Inbetriebnahme soll im März 2022 erfolgen. Unter anderem wird der Lowcoster dann ab der UK-Stadt die Ziele Ibiza, Menorca, Zadar, Paphos, Chania, Bergamo, Riga, Fuerteventura, Teneriffa Süd, Las Palmas und Krakau aufnehmen. Im Winterflugplan 2021/22 hat man ohne stationiertes Fluggerät 22 Flüge zu sieben Destinationen ab Newcastle im Programm. “Wir haben diesen Sommer eine enorme Nachfrage nach Reisen aus Newcastle gesehen, da britische Kunden an die Strände Spaniens und Portugals strömen, und jetzt werden die Kunden im nächsten Sommer mit diesen 12 neuen Routen eine viel größere Auswahl haben”, so Firmenchef Eddie Wilson.

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Schon wieder: Wizz Air verschiebt Salzburg-Comeback erneut

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air Hungary verschiebt das Comeback in Salzburg erneut nach hinten. Nach unzähligen Verzögerungen sollten Kiew-Schuljany und St. Petersburg ab Mitte September 2021 bedient werden, aber daraus wird auch diesmal nichts. Im Sommer des Vorjahres nahm Wizz Air kurzfristig Ziele ab dem zweitgrößten Airport Österreichs auf. Nach nur wenigen Wochen stellte der Carrier die Flüge wieder ein und verschiebt seither die Wiederaufnahme des Angebots ab Salzburg regelmäßig nach hinten. Kiew-Schuljany und St. Petersburg hätten ab September 2020 bedient werden sollen, aber auch aus einer Verspätung von einem Jahr wird nichts. Salzburg soll ab der Hauptstadt der Ukraine neu erst ab 28. März 2022 angeflogen werden. St. Petersburg wurde auf den 17. Dezember 2021 verschoben. Varna, das kurz vor dem Erstflug um rund ein Jahr nach hinten verschoben wurde, ist weiterhin für den 13. Juni 2022 geplant. Die im Vorjahr kurzfristig bedienten Routen in die Balkan-Region sollen nicht mehr reaktiviert werden. Angesichts der Häufigkeit der Änderung der Aufnahmetermine der für Salzburg geplanten Wizz-Air-Strecken bleibt es abzuwarten, ob die seitens des Carriers nun publik gemachten Daten halten oder ob diese neuerlich nach hinten geschoben werden.

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