August 10, 2021

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August 10, 2021

Wizz Air will Austrian Airlines A320-Piloten abluchsen

Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie in Europa baute die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air am Standort Wien-Schwechat einige Pilotenstellen ab. Nun fordert man in einer Medienmitteilung Flugzeugführer des Mitbewerbers Austrian Airlines dazu auf sich um A320-Cockpitstellen zu bewerben. Im Fokus hat man Piloten, die über ein gültiges Typerating für die Airbus-A320-Reihe verfügen und offensichtlich schielt man gezielt auf Flugzeugführer des Mitbewerbers Austrian Airlines. Prämien für die Vertragsunterschrift gibt es offenbar nicht. Im Nachgang der Pleiten von Air Berlin und Niki wurden unter anderem von der Lufthansa Group, aber auch von Laudamotion, Wizz Air und anderen Carriern, an Kapitäne bis zu 15.000 Euro für die bloße vertragliche Verpflichtung bezahlt. Mittlerweile hat sich der Markt – auch bedingt durch die Corona-Pandemie – verändert, so dass es mehr Piloten als freie Stellen gibt. Vor ein paar Jahren war das genau umgekehrt. „Um unsere ehrgeizigen Wachstumspläne nach der Pandemie zu erfüllen, sind wir auf der Suche nach neuen Piloten! Der Mitbewerber am Standort Wien baut reihenweise Mitarbeiter ab – wir möchten diese, besonders AUA-Piloten, gezielt ansprechen und ermutigen, sich bei uns zu bewerben. Wir bei WIZZ sind stolz auf die ausgezeichneten Möglichkeiten, die wettbewerbsfähigen Gehälter und das Vergütungs- und Sozialleistungspaket, das unserem Flugpersonal zur Verfügung steht sowie auf die flexiblen und festen Dienstpläne, die eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen“, so Heiko Holm, Chief Operations Office von Wizz Air. Ob der ungarische Billigflieger im großen Stil AUA-Piloten zum Wechsel in die pinkfarbenen Airbus-Jets bewegen kann oder ob es sich eher um eine

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South African hat AOC und OL wiedererlangt

Die Fluggesellschaft South African Airways ist der Wiederaufnahme des Flugbetriebs einen wichtigen Schritt näher gekommen. Die Luftfahrtbehörde Südafrikas gewährte dem Unternehmen wieder AOC und Betriebsgenehmigung. Beide Zertifikate sind für die Durchführung kommerzieller Flüge zwingend notwendig. Im Zuge des Insolvenzverfahrens wurde die Zulassung entzogen. Nun hat sie South African Airways wiedererlangt. Derzeit sieht der Zeitplan vor, dass im September 2021 zunächst Strecken innerhalb Südafrikas bedient werden sollen. Die Reaktivierung internationaler Linienstrecken ist für November 2021 vorgesehen. Die Billigtochter Mango, die im Gegensatz zur Mutter-Airline, den Flugbetrieb lange aufrecht erhalten konnte, musste kürzlich aus finanziellen Gründen das Grounding bekanntgeben. Derzeit ist unklar, ob der Carrier wieder abheben kann oder gar in die Liquidation geschickt werden muss. Laut Gewerkschaften sollen rechnerische Lohnrückstände von bis zu sechs Monaten bestehen.

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Easyjet verwandelt Plastikflaschen in Uniformen

Gerade aus der Plastik-Getränkeflasche an Bord von Easyjet getrunken und beim nächsten Flug trägt diese ein Flugbegleiter als Uniform? Genau das könnte – zumindest in der Theorie – beim orangefarbenen Billigflieger möglich sein. Dieser setzt bei neuen Uniformen auf recycelte Plastikflaschen als Rohmaterial. Der Carrier gab am Montag bekannt, dass die neuen Uniformen für Piloten und Flugbegleiter aus rund 45 PET-Flaschen hergestellt werden. Die neue Dienstkleidung wird von Tailored Image mit Sitz in Nordirland hergestellt und aus einzigartigem High-Tech-Material hergestellt. Diesen Monat wird die neue Uniform in den Umlauf gebracht. Der Roll-out über die gesamte Fluggesellschaft soll verhindern, dass jedes Jahr etwa eine halbe Million Plastikflaschen im Plastikmüll landen. Laut Easyjet sollen die neuen Kleidungsstücke – im direkten Vergleich mit Polyester – einen 75 Prozent besseren Kohlenstoffdioxid-Abdruck haben. Das neue Gewebe, das an den aktuellen Stil der Fluggesellschaft angepasst ist, wurde im vergangenen Jahr erstmals auf seine Eignung in Kabinen- und Flugdeckumgebungen getestet. Im Vergleich zur nicht recycelten Alternative ist es abriebfester. Es bietet noch mehr Elastizität, einen Vier-Wege-Stretch, verbessert die Passform und Bewegungsfreiheit für mehr Komfort und Strapazierfähigkeit. Diese Entwicklung kann dazu führen, dass es für den Träger langlebig ist, was langfristig den Bedarf an einheitlicheren Artikeln reduziert. “Der Klimawandel ist für uns alle ein Thema, und bei easyJet prüfen wir alle Bereiche unseres Betriebs, um herauszufinden, wo wir CO2-Emissionen und Abfall reduzieren können. Wir freuen uns sehr, diese neue Piloten- und Kabinenbesatzungsuniform aus recycelten Plastikflaschen vorzustellen und sie unseren Piloten und Kabinenbesatzungskollegen vorzustellen. Wir wissen, dass Nachhaltigkeit für

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Emirates verteilt kostenlose Expo-Eintrittskarten

Golfcarrier Emirates verteilt an alle Passagiere, die im Zeitraum von 1. Oktober 2021 bis 31. März 2022 nach Dubai fliegen, kostenlose Eintrittskarten für die Weltausstellung Expo. Die Buchungsklasse spielt dabei keine Rolle. Bei Tickets mit Weiterflügen in das Emirates- oder Flydubai-Netzwerk muss die Umsteigezeit in Dubai mindestens sechs Stunden betragen. Die Eintrittskarte kann während der Buchung bezogen werden. Personen, die bereits im Besitz eines Flugtickets sind, können ihre Expo-Karte auch nachträglich über die Homepage von Emirates anfordern. Die Expo 2020 Dubai wird die erste Weltausstellung sein, die jemals in der Region Naher Osten, Afrika und Südasien veranstaltet wird. Unter dem Motto „Connecting Minds, Creating the Future“ inspiriert die Expo 2020 Dubai Menschen, indem sie die besten Beispiele für Zusammenarbeit, Innovation und Kooperation aus der ganzen Welt durch Nachhaltigkeit, Mobilität und Chancen präsentiert. Als Partner und offizielle Fluggesellschaft der Expo 2020 Dubai wird Emirates in Kürze zusätzlich verschiedene Expo-Themenpakete veröffentlichen, die es Kunden weltweit ermöglichen, die Highlights der 182-tägigen Veranstaltung und der Gastgeberstadt Dubai zu erleben.

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Köln: Eurowings feiert Erstflug nach Eriwan

Die Lufthansa-Tochter Eurowings fliegt erstmals in der Firmengeschichte nonstop in die Hauptstadt Armeniens, Eriwan. Der Carrier führte bereits am Freitag den Erstflug ab Köln/Bonn mit Airbus A320 durch. An Bord befanden sich 150 Passagiere. „Es ist eine große Freude für uns bei Eurowings, zum ersten Mal den armenischen Markt zu bedienen und regelmäßig Eurowings Flüge vom internationalen Flughafen „Zvartnots“ in Eriwan nach Köln/Bonn anzubieten. Zusammen mit Austrian Airlines, Brussels Airlines, Lufthansa und nun auch Eurowings, einer der führenden europäischen Low Cost Carrier, freuen wir uns, die Präsenz der Lufthansa Group in Eriwan auszubauen und damit mehr Möglichkeiten für Reisende aus Armenien zu bieten“, so René Koinzack, General Manager Sales Ukraine, South Caucasus, Belarus und Turkmenistan Lufthansa Group. Eurowings prescht seit einiger Zeit verstärkt in das Geschäftsfeld des so genannten ethnischen Verkehrs. In diesem waren vormals Germania und SunExpress Deutschland stark vertreten. Beide genannten Carrier existieren nicht mehr. Die Lufthansa-Billigtochter versucht sich nun in diesem Bereich zu etablieren. Die Flüge erweitern das Angebot im Bereich der „Familien und Heimatbesuche“, in dem die Lufthansa-Tochter schon zahlreiche Verbindungen beispielsweise nach Griechenland, Kroatien, Algerien, in die Türkei, nach Beirut im Libanon oder Erbil im Nordirak anbietet. Zuletzt wurden im Juli Flüge ins georgische Tiflis sowie nach Jekaterinburg und Krasnodar in Russland im Programm aufgenommen. Marcelo Wende, Direktor des „Armenia“ International Airports“ CJSC, sagte: „Wir freuen uns, dass Eurowings in den armenischen Markt eintritt. Wir gratulieren der Fluggesellschaft und wünschen ihr einen erfolgreichen Betrieb und sichere Flüge. Von nun an werden die Möglichkeiten, direkt nach

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Frankfurt: Lufthansa flog deutsche Olympioniken nach Hause

43 deutsche Olympia-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen sind am Montag unter der Flugnummer LH 741 in Frankfurt am Main gelandet. Lufthansa flog diese von Tokio-Haneda aus zurück in die Heimat. Eingesetzt war die Boeing 747-8 mit der Registrierung D-ABYA. Der Vierstrahler trägt den Taufnamen “Brandenburg”. Die Landung erfolgte laut Lufthansa gegen 13 Uhr 48 auf dem größten Airport der Bundesrepublik Deutschland.  Aufgrund der Corona-Regeln reisten die Sportler jeweils direkt nach ihren Wettkämpfen ab. Insgesamt beförderte Lufthansa 815 Athleten und Betreuer zu den Olympischen Spielen und zurück. Nach der Landung auf dem Flughafen Frankfurt und einem Ankunftsfoto vor dem Flugzeug ging es direkt zum Empfang am Frankfurter Römer. In der nachstehenden Galerie sind einige Impressionen von der Heimreise zu sehen:

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Air Berlin: Kein Ende des Insolvenzverfahrens in Sicht

Am Abend des 27. Oktober 2017 landete die letzte Maschine der Air Berlin im damaligen Hauptstadtflughafen Berlin-Tegel. Bereits zwei Monate davor beantragte Air Berlin die Eröffnung des Insolvenzverfahrens, welches bis heute andauert und dessen Ende noch nicht in Sicht ist. Wie die Berliner Morgenpost berichtete, ist bei dem Insolvenzverfahrens der Air Berlin kein Ende in Sicht. Ein Sprecher des Insolvenzverwalters Lucas Flöther sagte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa), „Vermutlich ist das Air-Berlin-Verfahren – gemessen an der Zahl der Gläubiger – das mit Abstand größte Insolvenzverfahren der deutschen Wirtschaftsgeschichte“ und „Fünf bis zehn Jahre dürfte bei einem solchen Mega-Verfahren eine realistische Schätzung sein.“ Air Berlin war hinter der Lufthansa die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft und setzte zuletzt eine reine Airbus-Flotte bestehend aus den Typen Airbus A319, A320, A321 und A330 ein. Betroffen von der Insolvenzeröffnung am 15. August 2017 sind etwa 1,3 Millionen Gläubiger, für diese stehen jedoch die Chancen auf eine Erstattung der Forderungen sehr gering aus. Ob die angesetzten 10 Jahre für das Insolvenzverfahrens ausreichen, darf aber bezweifelt werden. Die Insolvenz der ehemalige Schweizer Nationalfluggesellschaft Swissair (Betrieb eingestellt am 31. März 2002) dauert nach knapp 20 Jahren auch immer noch an.

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Linz: Flugsportvereine laden zum Schnuppertag ein

Die am Flughafen Linz-Hörsching aktiven Flugsportvereine Bussard, FlyLinz und Wings of Linz veranstalten auch heuer wieder einen Schnuppertag, an dem interessierte die Welt der Fliegerei hautnah erleben können. Im Vorjahr ist das Event aufgrund der Pandemie ausgefallen. Jeder Teilnehmer wird von einem erfahrenen Fluglehrer betreut, der mit ihm die Flugvorbereitung (Briefing), den eigentlichen Schnupperflug und die Nachbereitung des Fluges (Debriefing) durchführt. Für viele Flugsportbegeisterte ist der Schnupperflugtag die perfekte Möglichkeit, diese Sportart kennenzulernen und sich ein detailliertes Bild über die Privatpilotenausbildung zu verschaffen. Datum: 18. September 2021 (08.00h – 18.00h) Ort: Flughafen Linz / General Aviation Center Dauer: jeweils 2 Stunden pro Teilnehmer Kosten: 140 € pro Teilnehmer Anmeldung: www.linz-airsport.at Interessenten, die am 18. September verhindert sind, können mit den Flugsportvereinen Alternativtermine vereinbaren und Schnupperfluggutscheine erwerben. Alle Infos dazu sind ebenfalls unter www.linz-airsport.at zu finden.

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