August 19, 2021

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August 19, 2021

Leipzig: Volga-Dnepr flog Hilfsgüter mit An-124 nach Windhoek

Ab Leipzig/Halle führte die Fluggesellschaft Volga-Dnepr in der vergangenen Woche zwei weitere Hilfsflüge mit Antonov An-124 in Richtung Windhoek durch. An Bord befanden sich unter anderem Masken und Beatmungsgeräte. Insgesamt besteht die Hilfslieferung aus mehr aus 600 Paletten. Die Beladung der An-124 wurde von PortGround, einem auf Flugzeug- und Frachtabfertigung spezialisierten Tochterunternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG übernommen. Auftraggeber ist das Europäische Amt für Katastrophenschutz und Humanitäre Hilfe Anfang 2021 haben die Volga-Dnepr-Gruppe und der Flughafen eine Absichtserklärung zur Stärkung des humanitären Hubs in Leipzig/Halle unterzeichnet.  „Diese Hilfsflüge zeigen nicht nur unser Engagement im humanitären Bereich, sondern sie sind auch ein logischer Schritt für die weitere Entwicklung einer langfristigen strategischen Zusammenarbeit zwischen dem Airport Leipzig/Halle und der Volga-Dnepr-Gruppe“, sagt Yulia Celetaria, Global Healthcare Director der Volga-Dnepr-Gruppe. „Die Flüge nach Namibia, die wir in Zusammenarbeit mit Maersk organisiert haben, sind wichtige Schritte auf diesem Weg. Sie fanden in der gleichen Woche statt, in der wir Feuerwehrausrüstung nach Griechenland und Maschinen zur Herstellung von Impfstoffen nach Indien transportierten und stehen für unsere Bereitschaft, den Hilfs- und Rettungssektor zu unterstützen“. Neben dem regulären Passagier- und Frachtverkehr dient der Flughafen Leipzig/Halle als Umschlagplatz für medizinische Hilfsgüter und Schutzausrüstung. So wurden im ersten Halbjahr 2021 – neben dem regulären Verkehr – bereits rund 70 Frachtcharterflüge abgefertigt, die Millionen von Corona-Tests und Schutzausrüstung transportierten. Die EU und die Mitgliedstaaten richten Logistikzentren ein, um auch in Krisensituationen die Versorgung der Bevölkerung gewährleisten zu können. Über diese Logistikzentren wird neben der Beschaffung, Einlagerung und Pflege von Schutzausrüstung im Bedarfsfall

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Flypop lässt ersten Airbus A330 lackieren

Der erste Airbus A330, der für das Startup Flypop fliegen soll, wird derzeit in Guanzhou lackiert. Das Unternehmen veröffentlichte erste Fotos, die den Langstreckenjet im Paintshop zeigt. Die künftige Livery ist schon deutlich zu erkennen. Zunächst will der Newcomer Flugverbindungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Indien aufnehmen. Auf der Homepage wirbt man damit, dass man die niedrigsten Preise zwischen den beiden Staaten anbieten wird. In UK wird man den Flughafen Stansted nutzen. Vorgesehen ist, dass in Indien die Städte Goa, Kolkata, Ahmedabad und Amritsar bedient werden. Den Erstflug musste man seit dem Jahr 2019 bereits mehrfach verschieben, doch diesmal scheint es sehr konkret zu werden. Man wartet jedoch derzeit noch auf Einreiseerleichterungen im Vereinigten Königreich. Jener Airbus A330-300, der momentan in China lackiert wird, trägt die Seriennummer 1445 und ist acht Jahre alt. Ursprünglich wurde das Langstreckenflugzeug an Cebu Pacific ausgeliefert. Aufgrund der Corona-Pandemie war der von Avolon geleaste Jet über einen längeren Zeitraum in einer Wüste abgestellt. Derzeit trägt dieser A330 noch die Registrierung RP-C3342, soll jedoch künftig im Vereinigten Königreich eingetragen werden.

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Juli 2021: Wien hatte 1,5 Millionen Passagiere

Die Flughafen Wien AG verzeichnete im Juli 2021 das stärkste Passagieraufkommen seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Der größte Airport Österreichs hatte 1,5 Millionen Fluggäste. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat eine Verdreifachung, jedoch 53,4 Prozent weniger als im Rekordjahr 2019. „Der Juli war der passagierstärkste Monat seit Beginn der Pandemie: Mit 1,5 Millionen Reisenden verzeichneten wir fast drei Mal so viele Fluggäste wie im Juli des Vorjahres und dieser positive Trend setzt sich auch in der ersten Augusthälfte verstärkt fort. Das gibt uns Hoffnung für den Sommer und die nächsten Monate. Die Menschen reisen wieder mehr und die neuen Flugverbindungen von Air Canada, Eva Air, Etihad Airways und vielen anderen Carriern belegen das. Trotzdem sind wir noch weit von den Zahlen von vor der Pandemie entfernt und die nächsten Monate bleiben weiter herausfordernd. Aus heutiger Sicht erwarten wir im Gesamtjahr 2021 etwa 12-13 Mio. Passagiere in der Flughafen-Wien-Gruppe“, hält Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest. Im Ferienmonat Juli 2021 verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) mit 1.817.202 Reisenden das stärkste Passagieraufkommen seit Beginn der Pandemie. Gegenüber dem Vorkrisenniveau (Juli 2019) beträgt der Rückgang aber immer noch 55,2 Prozent. Am Standort Flughafen Wien hat sich das Passagieraufkommen im Juli 2021 gegenüber dem Krisenmonat Juli 2020 nahezu verdreifacht – von 567.370 auf 1.474.634 Reisende. Dennoch liegt das Passagieraufkommen damit immer noch 53,4 Prozent unter dem Vorkrisenniveau (Juli 2019). Die Zahl der Lokalpassagiere nahm in Wien um 53,2 Prozent gegenüber dem Vorkrisenniveau (Juli 2019) ab, die Zahl

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Aeroméxico setzt auf dezentrale Langstrecken-Flüge

Die Fluggesellschaft Aeroméxico expandiert im dezentralen Verkehr zwischen Mexiko und Europa. Im ersten Schritt wird man Nonstop-Flüge zwischen ab Guadalajara und Monterrey nach Madrid aufnehmen. Weitere Strecken sind geplant. Ab 15. Dezember 2021 will Aeroméxico vorerst dreimal pro Woche mit Boeing 787-9 ab Guadalajara die spanische Hauptstadt bedienen. Die Route ab Monterrey soll am 16. Dezember 2021 aufgenommen werden und in selbiger Frequenz mit Dreamlinern beflogen werden. Eine weitere neue Strecke kündigt Aeroméxico ab Cancun an: Mit Boeing 787-9 will man ab dem 15. Dezember 2021 dreimal pro Woche nach Sao Paulo fliegen. Bisher setzte der mexikanische Carrier hauptsächlich auf das Hub-and-Spoke-Konzept und leitete die Mehrheit des Verkehrs über Mexico-City. Davon verabschiedet man sich zumindest teilweise, denn es ist explizit geplant, dass mehr dezentrale Routen zu Zielen in Südamerika und Europa aufgenommen werden. Aufgrund der unklaren Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hält man sich mit Ankündigungen noch zurück.

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Ryanair und Kiwi: Schlammschlacht auf dem Rücken der Passagiere

Der Streit zwischen Ryanair und dem tschechischen Tickethändler Kiwi.com hat eine neue Dimension angenommen: Passagiere, die Bordkarten vorweisen, die über den automatischen Check-In-Service von Kiwi ausgestellt wurden, werden nicht mehr akzeptiert. Den Passagieren wird das Einsteigen verweigert. Dem irischen Lowcoster sind so genannte OTAs ein Dorn im Auge. Die meisten Anbieter schlagen auf den Ticketpreis und insbesondere auf Extra-Leistungen wie Priority Boarding oder Aufgabe-Gepäckstücke kräftig auf. Genau das macht auch Kiwi.com und zum Teil auch ganz üppig, denn rund zehn Euro mehr als direkt bei Ryanair sind keine Seltenheit. Der Billigflieger ist der Ansicht, dass dadurch die Preise künstlich verzerrt werden. Genau genommen: Vermutlich würde der Lowcoster das Geld gerne selbst kassieren. In der Corona-Pandemie haben sich eine OTAs besonders negativ ausgezeichnet, denn die Passagiere wurden in eine Art Endlosspirale zwischen Airline und Tickethändler geschickt. Für die Erstattung der nicht durchgeführten Flüge wollte niemand zuständig sein. Bei Ryanair war das besonders kompliziert, denn das Unternehmen weigerte sich Ticketgelder an OTAs zu erstatten und pochte darauf ausschließlich direkt an die Reisenden zu bezahlen. OTAs können im Problemfall mühsam sein – Ryanair erst recht Genau das ist aber ein großes Problem, denn viele dieser Online-Tickethändler verwenden bei den Buchungen virtuelle Kreditkarten und automatisch generierte E-Mail-Adressen. Somit ist es der Fluggesellschaft nahezu unmöglich den Passagier direkt zu kontaktieren. Oftmals werden dann Informationen der Airline nicht an den Fluggast weitergegeben. Dieses Problem tritt übrigens auch bei über Expedia getätigte AUA-Buchungen auf. Dem genannten Tickethändler scheint das auch schlichtweg egal zu sein, denn auf Anfrage

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Dortmund kündigt Notfallübung an

Der deutsche Flughafen Dortmund wird am Samstag, den 21. August 2021, im Zeitraum von 8 Uhr 00 bis 11 Uhr 00 eine Notfallübung durchführen. Dabei wird ein schwerer Unfall simuliert. Wenn Samstagmorgen der Notfallalarm in der Feuerwehrwache des Dortmunder Flughafens ertönt, startet die von der Internationalen Zivilluftorganisation (ICAO) und der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) vorgeschriebene Notfallübung. Als Unfallszenario wird eine Kollision zwischen zwei Luftfahrzeugen auf dem Vorfeld simuliert. Schwerpunkte der Übung sind die Flugzeugbrandbekämpfung und Menschenrettung. Darüber hinaus wird die interne Kommunikation zwischen allen Instanzen trainiert. Die Flughafenübung am Dortmund Airport findet im Sicherheitsbereich des Flughafens statt. Öffentliche Straßen und Zugänge werden am Übungstag nicht gesperrt. Der Flugbetrieb ist ebenfalls nicht betroffen. Verkehrsflughäfen sind gesetzlich verpflichtet, alle zwei Jahre eine Flugunfallübung durchzuführen.

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Burgas: Gullivair hat Linienflüge aufgenommen

Die bulgarische Gullivair hat am Sonntag den Linienflugbetrieb zwischen Sofia und Burgas aufgenommen. Zuvor war man ausschließlich in den Bereichen Charter und ACMI tätig. Die neue Inlandsstrecke soll ganzjährig mit ATR72-600 bedient werden. Vorläufig bietet der Carrier einen täglichen Umlauf an. Zum Einsatz kommt momentan die LZ-DAJ, wobei Gullivair in Kürze zwei weitere Maschinen des Typs ATR72-600 in Dienst stellen wird. Mit diesen sollen weitere Linienstrecken, vornehmlich im Inland aufgenommen werden. Es ist geplant, dass Gullivair dem Flughafen Ruse neues Leben einhauchen soll. Dazu soll eine Anbindung an die Hauptstadt Sofia mit ATR72-600 aufgenommen werden. Weitere Strecken sind geplant, jedoch ist noch nichts spruchreif.

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Rom: ITA ist jetzt offiziell eine Fluggesellschaft

Der Alitalia-Nachfolger Italia Trasporto Aereo (ITA) ist nun offiziell eine Fluggesellschaft, denn am Mittwoch überreichte Enac-Chef Pierluigi Di Palma AOC und Betriebsgenehmigung. Der Verkauf von Flugscheinen kann mit sofortiger Wirkung aufgenommen werden. Das erste Flugzeug, das auf ITA registriert ist und bereits einen Sticker „operated by ITA“ trägt, ist die EI-EJN. Mit diesem Airbus A330 wurde vor wenigen Tagen der für die Erteilung der Zertifikate notwendige Demonstration-Flight durchgeführt. An Bord befanden sich Beamte der italienischen Luftfahrtbehörde Enac. Unter welcher Marke ITA an den Start gehen wird ist noch offen. Der Grund dafür ist, dass die EU-Kommission darauf pocht, dass die Rechte an der Marke Alitalia nicht nahtlos übertragen werden dürfen. Eine öffentliche Auktion muss durchgeführt werden und den Zuschlag bekommt der Höchstbieter. Theoretisch ist es also möglich, dass eine x-beliebige Person mehr bietet als ITA und somit in den Besitz der Marke Alitalia kommt. Unabhängig vom Branding soll ITA Im Oktober 2021 den kommerziellen Erstflug auf eigene Rechnung durchführen. Der Vorgänger, Alitalia, der seit dem Insolvenzantrag mehrfach mit Staatshilfe in der Luft gehalten wurde, soll dann in die Liquidation geschickt werden. Zuvor soll ITA noch einige Assets herauskaufen. Zunächst wird man mit einigen Ex-Alitalia-Flugzeugen an den Start gehen, aber mittelfristig sind Neubestellungen vorgesehen. Derzeit buhlen Airbus und Boeing um Aufträge.

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