August 30, 2021

Weitere Artikel aus der Rubrik

August 30, 2021

Blue Air kündigt London Heathrow-Nizza an

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air will künftig im touristischen Geschäft ab dem Vereinigten Königreich mitmischen. Dazu kündigt man eine Verbindung von London-Heathrow nach Nizza an. Die neue Strecke soll am 16. September 2021 aufgenommen werden. Vorerst sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. Per 1. Oktober 2021 will Blue Air auf vier Rotationen pro Woche aufstocken, so das Unternehmen in einer Erklärung. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 eingesetzt werden. Ein echter Neuling ist man in der britischen Hauptstadt nicht, denn man steuert bereits Heathrow ab Bukarest, Cluj und Iasi an. Weiters wird Luton ab Bukarest und Bacau bedient.

weiterlesen »

British Airways will neue Gatwick-Tochter gründen

Der Flughafen London-Gatwick ist British Airways offenbar so wichtig, dass man laut darüber nachdenkt eine neue Tochtergesellschaft zu gründen. Diese soll billiger operieren als die Mainline. Als Vorbild dient dabei BA Cityflyer, Betreiber der Embraer-Flotte ab London-City. Mit eigenen Lowcostern hatte British Airways in der Vergangenheit keinen Erfolg. Man meinte mit Go unter anderem Ryanair und Easyjet in Stansted Paroli bieten zu müssen, doch das Projekt war ein finanzielles Fiasko. Mit GB Airways, die ursprünglich als Gibraltar-Ableger gegründet wurde, lief es nicht besser. Letzlich übernahm Easyjet diese Tochter. Go wurde übrigens ebenfalls vom orangefarbenen Mitbewerber geschluckt. Unter Berufung auf ein internes Rundschreiben berichtet Reuters, dass man nach dem Vorbild von Iberia Express eine Tochtergesellschaft in Gatwick aufziehen möchte. Diese soll „wettbewerbsfähigere Kosten“ haben. Gemeint sind damit mit hoher Wahrscheinlichkeit die Löhne. Der Einsatz des neuen Carriers soll im Außenauftritt von British Airways erfolgen. Es ist also nicht geplant die IAG-Marke Level wieder nach Gatwick bringen. Mit den Gewerkschaften sucht man jedenfalls den Dialog und hat entsprechende Verhandlungen aufgenommen. Generell bestätigt die IAG in einem Statement, dass British Airways das Kurzstreckennetzwerk ab Gatwick reaktivieren möchte. Zur möglichen neuen Tochtergesellschaft will man sich aber nicht weitergehend äußern.

weiterlesen »

Für Inlandsflüge: Virgin Australia stockt die Flotte auf

Die Fluggesellschaft Virgin Australia ist mit einer Flotte von 53 Maschinen ein Schwergewicht im Verkehr innerhalb Australiens und international in der näheren Umgebung. Die Corona-Pandemie führt nun dazu, dass man den Fokus noch stärker auf das Domestic-Geschäft legen wird. Dazu organisiert sich der Carrier nun neun Boeing 737-800, die von einer Leasinggesellschaft bezogen werden. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge, die zwischen Oktober 2021 und Feber 2022 übergeben werden sollen. Stationiert werden die Mittelstreckenjets überwiegend auf dem Flughafen Brisbane. In einer Medienerklärung schreibt das Unternehmen, dass man mit dem Ansteigen der Impfrate mit einem starken Zuwachs im Inlandsverkehr rechnet. Man will sich entsprechend rüsten und betont explizit, dass die neun gebrauchten Boeing 737-800 innerhalb von Australien eingesetzt werden sollen. Derzeit besteht die Flotte von Virgin Australia aus zwei Boeing 737-700 und 51 B737-800. Man wartet auch auf die Auslieferung von 25 Boeing 737 Max 10. Weitere Maschinen werden von Subunternehmern im Auftrag von Virgin Australia betrieben.

weiterlesen »

Im Test: Die neue Bees Airline aus der Ukraine

Seit 12. März 2021 ist Bees Airline offiziell eine Fluggesellschaft, denn an diesem Tag hat man AOC und Betriebsgenehmigung seitens der Luftfahrtbehörde der Ukraine erteilt bekommen. Seither baut der neue Player sein Streckennetz sukzessive aus. Das Geschäftsmodell von Bees Airline basiert auf einer Mischung aus Charter- und Linienflügen. So ist man für zahlreiche Reiseveranstalter ab ukrainischen Airports unterwegs und verbindet diese beispielsweise mit Rhodos. Auf der Linie setzt man auf einen Mix aus touristischen Destinationen und Nischen-Routen, die es zuvor ab Kiew-Schuljany, Kherson, Lviv, Mykolaiv und Odessa nicht gab. Dabei zeigt Bees Airline dem Mitbewerber Wizz Air auch klar die Grenzen auf, denn man bietet Routen, die nicht in die Europäische Union führen, an. Selbstverständlich hat die Neugründung auch EU-Ziele im Angebot und kündigte erst kürzlich Helsinki ab Kiew-Schuljany an, doch zum Beispiel Batumi, Smarkand, Tiflis und Eriwan darf der Mitbewerber mangels ukrainischem AOC gar nicht bedienen. In vergangenen Zeiten unterhielt Wizz Air in Kiew-Schujany eine lokale Tochtergesellschaft, mit der auch Non-EU-Destinationen angeboten wurden. Gegen Beginn der Ukraine-Krise wurde diese ausgelöst. Immer wieder gibt es Überlegungen diese zu reaktiveren, aber da war Bees Airline, zumindest am innerstädtischen Airport Kiew-Schujany, schneller. Derzeit kein Bordverkauf, dafür kostenlose Wasserflaschen Die Frage, ob Bees Airline eine Billigfluggesellschaft oder ein klassischer Liniencarrier ist, lässt sich derzeit nur schwer beantworten. Das durchschnittliche Preisniveau liegt über jenen der Ultra-Lowcost-Konkurrenz, jedoch bittet man ähnlich wie Wizz Air, Ryanair oder Austrian Airlines für fast jedes Extra zur Kasse. Immerhin: Man erlaubt beim Handgepäck das IATA-Standardmaß ohne Aufpreis. An Bord

weiterlesen »

D-AMSA: Eine Max, die nie zu SunExpress Deutschland kommen wird

Eigentlich hätte SunExpress Deutschland die Flotte mit elf Boeing 737 Max 9 erneuern sollen. Dazu wird es aber nicht kommen, denn kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie wurde die Liquidation der einstigen Ferienfluggesellschaft eingeleitet. Seit dem Jahr 2019 steht eine Maschine dieses Typs in voller Lackierung von SunExpress Deutschland in den USA herum. Aufgrund des weltweiten Flugverbots konnte der Mittelstreckenjet, der die Registrierung D-ASMA hätte tragen sollen, nicht ausgeliefert werden. Kaum war dieses auch in Europa aufgehoben, sorgte Corona für ein noch viel weitreichenderes defacto-Grounding. Für SunExpress Deutschland brachte die Coronakrise das endgültige Aus, denn die freiwillige Liquidation wurde beschlossen. Die Beschäftigten haben ihre Arbeitsplätze verloren. Von dieser Maßnahme ist die türkische SunExpress nicht betroffen. Diese ist weiterhin auf dem Markt aktiv. Was passiert nun mit jener Boeing 737 Max 9, die in voller Livery herumsteht und auf bessere Zeiten wartet? Diese soll nun an Alaska Airlines gehen. Dazu wurde der Mittelstreckenjet in den Paintshop gebracht und erhielt dort das Farbenkleid des tatsächlichen Abnehmers. Die derzeitige Testregistrierung der betroffenen Maschine lautet N1784B. Übrigens: Eine weitere Boeing 737 Max 9, die als D-ANSB zu SunExpress Deutschland hätte stoßen sollen, wurde ebenfalls in die volle Livery der ehemaligen deutschen Airline versetzt. Die nachstehende Slideshow zeigt einige Impressionen der Boeing 737 Max 9 in der Livery von SunExpress Deutschland. Wie berichtet wurden diese aber nie eingeflottet.

weiterlesen »

Green Airlines: Chalair flog leer von Paderborn nach Sylt

Am vergangenen Freitag hat der Ticketverkäufer Green Airlines leere Sitze von Paderborn nach Sylt fliegen lassen. An Bord der von Chalair gecharterten Beechcraft 1900D befand sich kein einziger Fluggast. Die F-HETS wurde am Freitag aus dem rund 685 Kilometer entfernen Caen (Frankreich) eingeflogen. An Bord dieses Positionierungsflugs befanden sich keine Passagiere. Den Green-Airlines-Charterflug von Paderborn nach Westerland (Sylt) hätte man sich angesichts des „grünen“ Image, das sich der Ticketverkäufer gibt, im Sinne der Umwelt sparen können, denn man hatte überhaupt keine Fluggäste. So hob die Beech 1900D ohne einen einzigen Passagier an Bord in Richtung Sylt ab. Der Rückflug nach Paderborn hatte fünf Reisende. Kapazität hätte dieser Maschinentyp für 19 Fluggäste gehabt. Somit ergibt sich für den Charterumlauf vom Freitag beim Hinflug eine Auslastung von null Prozent und beim Rückflug waren es rund 26 Prozent. Green Airlines ist keine Fluggesellschaft, sondern ein Ticketverkäufer, der Maschinen chartert und die Flugscheine auf eigene Rechnung vermarktet. Dabei gibt man sich besonders „grün“ und wirbt mit „klimafairem Fliegen“. Allerdings passen lange Positionierungsflüge und neuerdings auch Leerflüge zwischen Paderborn und Sylt wohl eher nicht zu diesem Anspruch.

weiterlesen »

Bozen: Skyalps stellt Rom-Flüge ein

Das hauseigene Start-up des Flughafens Bozen, Skyalps, erleidet den ersten Rückschlag: Mangels Nachfrage wird die Anbindung an die Hauptstadt Rom mit 30. August 2021 eingestellt. Berlin und Düsseldorf bleiben bis mindestens Ende Oktober 2021 im Programm. Der Airport in Südtirol hatte über einige Jahre hinweg keine regelmäßigen Linienflüge. Die neuen Eigentümer des Flughafens Bozen gründeten die Tochtergesellschaft Skyalps, die einige Strecken durch die maltesische Luxwing bedienen lässt. Grundsätzlich will man das Angebot eher incoming-orientiert gestalten, jedoch erklärte Geschäftsführer Josef Gostner gegenüber Alto Adige, dass beispielsweise Olbia in beide Richtungen sehr gut nachgefragt ist. Weiters sagte der Manager, dass man an den Wochenenden etwa 800 Fluggäste habe. Die Ergebnisse des aktuellen Sommers bezeichnet Gostner als Probelauf, denn der Fokus liegt auf dem Wintergeschäft. Man will Schifahrer nach Südtirol einfliegen und so die Auslastung der Hotels, die den Eigentümern von Airport und Skyalps gehören, erhöhen. Besonders potentielle Urlauber aus Deutschland hat man im Blick.

weiterlesen »