September 9, 2021

Weitere Artikel aus der Rubrik

September 9, 2021

LAT vereint Cockpit- und Kabinentraining an einem Berliner Standort

Lufthansa Aviation Training (LAT) bündelt an ihrem zweitgrößten Standort in Berlin-Schönefeld das Trainingsportfolio für Cockpit- und Kabinencrews. Am dortigen Standort mit Historie ist bereits seit über 30 Jahren das Training von Piloten beheimatet. Seit Anfang September wird dort darüber hinaus nun auch das Safety Training für Crews angeboten. Diese Trainings fanden in den vergangenen 10 Jahren in Berlin-Waltersdorf statt. „Es ist uns mit dem Umzug des Safety Trainings nach Schönefeld gelungen, Synergien und optimiert Flächen zu nutzen, damit kostenbewusster zu agieren und das Angebot an Service-Leistungen für unsere Kunden zugleich zu erhöhen. Dabei halten wir an unserem hohen Trainingsstandard fest und unsere Kunden werden durch ihre bewährten Ansprechpartner trainingsübergreifend betreut”, hebt Andrea Resch, Head of Safety, Service & CRM Training bei LAT, hervor.  Nach dem Trainingsstopp in Waltersdorf am 4. August sind im Laufe des Monats sämtliche Trainingsgeräte dort abgebaut und in die Halle E des Schönefelder Trainingszentrum umgezogen worden. Dazu gehören ein A320 Cabin Emergency Evacuation Trainer (CEET) nebst einer A320 Rutsche, der B777 Rutschenturm, ein B777 Door Trainer, ein Cockpit Door Keypad Trainer, ein Cockpit Emergency Exit sowie die Hands On Wände. Ein Real Fire Fighting Trainer (RFFT) ist im Außenbereich installiert worden.  „Die Zusammenlegung beider Standorte ist, neben der Einsparung von Kosten, nur mit Vorteilen verbunden. Die Nähe zum neuen Hauptstadtflughafen BER ist für unsere Kunden besonders attraktiv, ebenso wie die Auswahl an Hotels zu Lufthansa-Konditionen. Jetzt können Kabinen- und Cockpitcrews hier gemeinsam ihr Safety Training absolvieren“, ergänzt Holger Klein, Standortleiter des Trainingszentrums in Berlin.

weiterlesen »

Johan Vanneste verlässt Köln/Bonn

Am Flughafen Köln/Bonn kommt es zu einem Führungswechsel, denn Geschäftsführer Johan Vanneste scheidet auf eigenen Wunsch vorzeitig per Jahresende aus. Ein Nachfolger wurde noch nicht vorgestellt. Der Manager bat den Aufsichtsrat um Entbindung aus seinem Vertrag. Dieser wäre eigentlich noch bis April 2026 gelaufen. Das Kontrollgremium kam der Bitte von Vanneste nach. Mit 31. Dezember 2021 wird er den Flughafen Köln/Bonn verlassen. „Der Aufsichtsrat bedauert diesen Schritt von Herrn Vanneste sehr, hat aber großes Verständnis für seine Beweggründe und wünscht ihm für seine persönliche Zukunft alles Gute. Johan Vanneste hat den Flughafen in einer schwierigen Zeit übernommen und ihn erfolgreich durch die größte Krise im Luftverkehr geführt. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Vanneste für die geleistete Arbeit und ist davon überzeugt, dass die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung bis zum Ende des Jahres in bewährter Weise fortgesetzt wird“, erklärt Aufsichtsratschef Klaus-Dieter Scheuerle. Johan Vanneste begründete seinen Entschluss gegenüber dem Aufsichtsrat mit Veränderungen in seinem persönlichen familiären Umfeld. Er wird nach Ende seiner Tätigkeit am Flughafen Köln/Bonn keine operative Verantwortung mehr in einem anderen Unternehmen übernehmen. Bis zu seinem Ausscheiden wird Johan Vanneste die Geschäfte der Flughafen Köln/Bonn GmbH gemeinsam mit Finanzgeschäftsführer Torsten Schrank leiten. Der Aufsichtsrat hat notwendige Schritte eingeleitet, um zeitnah eine Nachfolge zu finden.

weiterlesen »

Air Canada bringt Rouge wieder in die Luft

Air Canada hat die Lowcost-Marke Rouge wieder in die Luft gebracht. Anfang dieser Woche wurden die ersten drei Routen reaktiviert. Das Management betont in einer Medienerklärung, dass dieses Brand in der Gesamtstrategie weiterhin von hoher Bedeutung ist. Zunächst wurden die Routen von Toronto nach Las Vegas, Orlando und Regina reaktiviert. Noch im Laufe des Septembers 2021 sollen unter anderem auch Cancun und Tampa folgen. Man ortet aufgrund der gelockerten Einreise- und Quarantänebestimmungen eine hohe Nachfrage. Unter der Marke Rouge bedient Air Canada zahlreiche touristische Strecken. Das Preissystem orientiert sich an jenem, das Billigfluggesellschaften praktizieren. Aufgrund der Coronapandemie bzw. der harten Einreisebestimmungen Kanadas kam der Flugbetrieb unter diesem Brand vollständig zum Erliegen. Nun soll das Streckennetz nach und nach wieder hochgefahren werden.

weiterlesen »

Irland: Emerald erhält AOC und Betriebsgenehmigung

Der irischen Neugründung Emerald Airlines wurden AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Damit gilt das Unternehmen offiziell als Fluggesellschaft. Bereits zuvor konnte man eine Ausschreibung von Aer Lingus gewinnen. Der Carrier führte am 3. September 2021 den behördlichen Testflug durch und erhielt kurz darauf seitens der Behörde IAA das AOC und die Betriebsgenehmigung überreicht. Damit ist man zur Durchführung kommerzieller Flüge befugt. Das Rufzeichen des neuen Carriers ist Gemstone und der ICAO-Code lauter EAI. Eigentlich sollte Emerald Airlines erst in knapp über 1,5 Jahren die Aer Lingus Regional Verbindungen übernehmen. Damit könnte es jetzt wesentlich schneller gehen, denn der bisherige Operator Stobart Air musste Insolvenz anmelden. Übereinstimmend bestätigen die IAG-Tochter und die junge Fluggesellschaft, dass intensive Verhandlungen laufen. Möglicherweise könnte das Auftragsvolumen ausgedehnt werden, denn es wird über den Einsatz vier weiterer Flugzeuge verhandelt.

weiterlesen »

Ab November: Kuba will Touristen die Einreise erleichtern

Ab 15. November 2021 will sich Kuba wieder schrittweise für den Tourismus öffnen. Das Land ist traditionell ein beliebtes Winterziel und durchaus auch auf die Deviseneinahmen aus diesem Segment angewiesen. Das Tourismusministerium teilte mit, dass man davon ausgeht, dass bis dahin etwa 90 Prozent der Einheimischen gegen Covid-19 geimpft sein werden. Zum Einsatz kommen Vakzine, die im eigenen Land entwickelt wurden. Ab dem 15. November 2021 werde man die bisherige PCR-Befund-Pflicht abschaffen, jedoch stichprobenartig weiterhin Testungen anordnen. Vollständig geimpfte Touristen sollen dann unter Vorlage eines Nachweises ohne weitere Auflagen einreisen können. Derzeit ist vorgesehen, dass die Erleichterungen nur für Geimpfte gelten sollen.

weiterlesen »

WKO-Touristik sieht Corona-Pläne positiv

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) haben am Mittwoch den „Corona-Plan“ für den Herbst und Winter dargestellt. Die WKO-Fachgruppe Touristik reagiert positiv. Dabei wertet Obmann Robert Seeber die Ansage, dass es zu keinem weiteren Lockdown kommen wird, als wichtiges Signal an die Touristik. Es handle sich um eine Orientierungshilfe für Betriebe und Gäste hinsichtlich der bevorstehenden Wintersaison. Diese ist für den österreichischen Tourismus traditionell von heuer Bedeutung. „Sicherheit, Vorhersehbarkeit und Planbarkeit zukünftiger Covid-Schutzmaßnahmen sind für unsere Betriebe und vor allem auch für unsere Gäste aus dem In- und Ausland enorm wichtig. Mit dem heute präsentierten Stufenplan haben wir nun hoffentlich Klarheit für die nächsten Monate“, so Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbands Hotellerie. „Diese positive Entwicklung müssen wir für den Herbst und Winter nutzen. Dazu brauchen unsere Betriebe und unsere Gäste klare Rahmenbedingungen. Einen weiteren Lockdown gilt es jedenfalls zu verhindern. Unsere Betriebe und Mitarbeiter haben mit zahlreichen Maßnahmen einen wesentlichen Beitrag in der Pandemiebekämpfung geleistet. Der Sommer hat gezeigt, dass Hygienevorkehrungen und engmaschig kontrollierte 3G-Vorgaben bestens funktionieren“.

weiterlesen »

Easyjet bietet sechsstündige Flüge für 14,99 Euro an

Die Billigfluggesellschaft Easyjet bietet sechsstündige Flüge von Manchester nach Aqaba (Jordanien) um 14,99 Euro an. Rechnerisch verlangt man pro Flugstunde nur etwa 2,50 Euro. Inkludiert ist allerdings nur ein kleines Handgepäckstück. Aqaba befindet sich am Roten Meer und war in der Vergangenheit ein beliebter Urlaubsort. In unmittelbarer Nähe befindet sich die israelische Stadt Eilat. Ausflüge zwischen den beiden Staaten sind möglich, jedoch mit horrenden Grenzkontrollgebühren verbunden. Die Flughäfen Eilat und Aqaba sind mehr oder weniger nebeneinander gebaut und mit freiem Auge vom jeweiligen anderen Airport aus sichtbar. Das Portal Simpleflying.com schreibt unter anderem, dass damit zu rechnen ist, dass Easyjet die Preise anheben muss. Hintergrund ist unter anderem, dass aufgrund der langen Flugdauer die eingesetzte Maschine nur einen einzigen Umlauf pro Tag absolvieren kann. Bei Hin- und Rückflug sind die Mittelstreckenjets mindestens 12 Stunden in der Luft. Billigflieger sind in der Regel bestrebt so viele Legs wie möglich pro Tag durchzuführen. Je mehr das Flugzeug fliegt, desto mehr Geld verdient es. Allerdings sind Billigangebote in diese Region nicht gerade ungewöhnlich, denn beispielsweise Wizz Air hat wiederholt Flüge von/nach Eilat um nur einen Euro angeboten. Region für hohe Subventionen bekannt Natürlich stellt sich rasch die Frage wie sich denn das rechnen soll, denn auch wenn Passagiere alle möglichen Extras kaufen, wird es aufgrund der auch ab Wien langen Flugdauer wirtschaftlich kompliziert. Die Erklärung ist aber simpel: Sowohl in Eilat als auch in Aqaba werden insbesondere Lowcoster mit üppigen Subventionen, die pro Passagier ausbezahlt werden, angelockt. In Israel lag diese in der

weiterlesen »

Lufthansa will mit Boeing 787-9 nach Toronto fliegen

Das erste Ziel, das Lufthansa mit Boeing 787-9 bedienen wird, ist Toronto. Dies teilte der Konzern, der noch heuer einige Maschinen dieses Typs übernehmen will, mit. Wann genau der erste Dreamliner bei Lufthansa zum Einsatz kommen kann, liegt nicht wirklich in den Händen des Carriers. Hintergrund ist, dass die FAA einen Auslieferungsstopp angeordnet hat und derzeit keine kurzfristige Lösung in Aussicht ist. Momentan wird damit gerechnet, dass die Maßnahme gegen Ende Oktober 2021 ausgehoben werden könnte. Lufthansa teilte im Mai 2020 mit, dass man je fünf Airbus A350-900 und Boeing 787-9 bestellt hat. Die erste Einheit aus U.S.-amerikanischer Produktion sollte noch heuer in Dienst gestellt werden. Die vier weiteren Exemplare sind für das kommende Jahr zur Auslieferung angekündigt.

weiterlesen »

Philippine-A350 kommt zu Lufthansa

Im Nachgang des Insolvenzantrags von Philippine Airlines haben mittlerweile mehr als 20 Maschinen die Flotte verlassen. Überwiegend wurden diese von Leasinggebern eingezogen. Zumindest ein Airbus A350-900 wird künftig für Lufthansa fliegen. Am Montag wurde die bereits als D-AAEU registrierte Maschine nach Luqa (Malta) überstellt. Lufthansa Technik Malta wird technische Arbeiten durchführen. Anschließend soll dieser Airbus A350-900 als D-AIVC zur Lufthansa-Flotte stoßen. Ein genauer Termin für die Indienststellung steht noch nicht fest. Derzeit trägt das Langstreckenflugzeug noch die Livery von Philippine Airlines. Die Titel wurden bereits vor der Überstellung nach Malta entfernt. In Kürze wird der Airbus A350-900 in das Farbenkleid von Lufthansa umlackiert.

weiterlesen »