September 24, 2021

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September 24, 2021

Fiji-Inseln vor Tourismus-Comeback

Die Fiji-Inseln wollen sich gegen Jahresende wieder für vollständig geimpfte Touristen öffnen. Derzeit arbeitet das Tourismusministerium mit den Hoteliers an einem Konzept für das Comeback des für den kleinen Staat so wichtigen Wirtschaftszweigs. „Bis heute haben fast 100% der impfbaren erwachsenen Bevölkerung Fijis die erste Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten und über 60% der Einwohner von Fiji sind vollständig geimpft, was sehr positive Anzeichen dafür ist, dass Fiji bereit und vorbereitet ist“, erklärt Brent Hill, Chef von Tourism Fiji. Derzeit würden die Vorbereitungen für den Neustart der Touristik auf Hochtouren laufen. Mit einer offiziellen Ankündigung seitens der Regierung wird für die nächsten Wochen gerechnet. Hinter den Kulissen wird um die Einreisebedingungen für Urlauber verhandelt. Als fix gilt, dass man nur vollständig geimpft ohne Quarantäne einreisen darf. Ob zusätzliche PCR-Tests notwendig sind, ist noch offen. Tourism Fiji setzt sich jedenfalls dafür ein, dass die Einreise möglichst einfach gestaltet wird.

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Keine Slots: AUA muss in Mailand nach Malpensa umziehen

Im Frühjahr dieses Jahres wechselte Austrian Airlines in der Region Mailand den Flughafen. Man steuert derzeit den innerstädtischen Airport Linate an. Zuvor hatte man den abgelegenen Flughafen Malpensa im Programm. Nun wird dieser Wechsel wieder rückgängig gemacht. Mit Beginn der Winterflugplanperiode wird Austrian Airlines dem aktuellen Informationsstand nach die Linate-Flüge wieder nach Malpensa umziehen und das nicht so ganz freiwillig. Hintergrund ist, dass der Carrier am innerstädtischen Airport Mailands nur für die Sommerperiode Start- und Landerechte hat. Für den Winter hat man keine. Daher bleibt, sofern sich hinsichtlich der Slot-Zuteilung nichts ändern sollte, keine andere Möglichkeit als ab einem anderen Flughafen zu fliegen. Zu Auswahl stehen Bergamo und Malpensa, wobei sich die AUA für den zuletzt genannten Airport entschieden hat. Eine Sprecherin der Austrian Airlines bestätigte gegenüber Aviation Direct wie folgt: “Aufgrund der aktuellen Slot-Vergabe können wir derzeit nur bis zum Ende des Sommerflugplans 2021 (30. Oktober) Flüge nach Linate anbieten.” Man hofft jedoch seitens der AUA, dass man doch noch an Start- und Landerechte für Linate kommt, denn man ist bestrebt dieses Ziel dauerhaft anzubieten. “Für den Winterflugplan 2021 hatten wir bereits vor dem Wechsel im Juni den Flughafen Malpensa im Programm und haben momentan noch keine Slots für Linate. Wir sind hier jedoch um entsprechende Slots für den Winterflugplan 2021 und darüber hinaus bemüht, um langfristig den beliebten Flughafen Linate anbieten zu können”, erklärt eine AUA-Medienreferentin.

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Michael Schöllhorn wird neuer BDLI-Präsident

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) hat einen neuen Präsidenten. Michael Schöllhorn, CEO von Airbus Defence & Space, ist in der heutigen Sitzung des BDLI-Präsidiums einstimmig in das Amt gewählt worden. Michael Schöllhorn folgt Dirk Hoke, der dem BDLI seit 2019 vorstand. „Nie gab es eine herausforderndere Zeit, mit dem BDLI die führende Stimme der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie zu leiten. Nach der tiefsten Krise unserer Industrie stehen die über 100.000 Beschäftigten unserer High-Tech-Branche entschlossen bereit, die Zukunft zu gestalten. Wir wollen, dass Deutschland und Europa in unserer strategischen Branche an der Spitze bleiben – in der Luft und im All“, so Schöllhorn zu seinem Amtsantritt.

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Bees Airlines fordert Motor Sich heraus: Boeing 737 vs. Antonow An-24

Innerhalb der Ukraine bahnt sich ein ungewöhnlicher Konkurrenzkampf auf der Strecke Kiew (Schuljany)-Odessa an, denn die Billigfluggesellschaft Bees Airlines will dem Oldtimer-Operator Motor Sich Airlines Paroli bieten. Die beiden Player treten mit äußerst unterschiedlichem Fluggerät an, denn Platzhirsch Motor Sich fliegt im Regelfall mit dem in die Jahre gekommenen Muster Antonow An-24. Der Herausforderer setzt auf Boeing 737-800. Indirekt stehen beide Anbieter mit weiteren Airlines wie Windrose und SkyUp im Wettbewerb, jedoch steuern diese den abgelegenen Borispil-Airport an. Motor Sich Airlines will die Strecke Kiew (Schuljany)-Odessa nicht kampflos übergeben, reduziert aber bereits vor dem Markteintritt von Bees Airlines die Frequenzen. Der Antonow-Operator teilte mit, dass man an Werktagen nur noch den einfachen Tagesrand von Odessa nach Kiew anbieten wird. Bis inklusive 23. September 2021 bot man den doppelten Tagesrand an. Über Motor Sich Airlines und das Muster Antonow An-24 veröffentlichte Aviation Direct vor einigen Wochen ein ausführliches Portrait. Inlandsflüge nur Mittel zum Zweck Bees Airlines will die Domestic-Strecke am 14. Oktober 2021 aufnehmen und vorerst an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag fliegen. Ganz zufällig ist das nicht, denn man kündigt ab Odessa die Aufnahme mehrerer neuer Stecken an: Prag (ab 21. Oktober 2021), Ganja (ab 1. November 2021) und Tiflis (ab 21. Oktober 2021). Die Eriwan-Route wird fortgeführt. In der ukrainischen Stadt am Schwarzen Meer errichtet man keine Basis, sondern fliegt die Maschinen des Typs Boeing 737-800 von Kiew-Schuljany aus ein. Auf diesen “Überstellern” befördert man auch Passagiere und macht so ganz nebenbei dem Mitbewerber Motor Sich

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Easyjet-Wartungshangar: Bauarbeiten am BER gestartet

Am Hauptstadtflughafen BER haben die Bauarbeiten für einen neuen Wartungshangar der Fluggesellschaft Easyjet begonnen. Im kommenden Jahr wird auf dem Baugrundstück im neuen Wartungsbereich des BER, süd-westlich des Terminal 1, der erste Wartungshangar von Easyjet außerhalb Großbritanniens entstehen. Auf einer Fläche von 19.600 m² sollen auf dem Hangarareal ab Anfang 2023 umfangreichere Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten im Rahmen der Light Base Maintenance durchgeführt werden und die ca. 10.000 m² große Hangarhalle soll Platz für Arbeiten an vier Flugzeugen gleichzeitig bis zu einer Größe des Airbus A321neo ermöglichen. Rund 20 Millionen Euro werde der Bau kosten. „Wir danken Easyjet für die gute Partnerschaft auch in der Pandemie und für das Vertrauen in die Zukunft des BER. Ein Investment von 20 Millionen Euro und die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze am BER ist ein klares Statement für die Region als Wirtschaftsraum und als Flughafenstandort. Auf einem internationalen Markt wären viele Standorte gerade in Zeiten der Pandemie froh über ein solches Investment. Wir verstehen dies als Kompliment für den BER und Ansporn für die Zukunft“, so der scheidende Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup.

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Winter: Austrian Airlines plant Innsbruck-Wien zweimal täglich

Die innerösterreichische Flugstrecke von Innsbruck nach Wien spielt nicht nur als Hub-Anbindung eine wichtige Rolle, sondern ist auch eine wichtige Point-to-Point-Route für die Wirtschaft, aber auch die Politik. Auf dem Landweg gestalten sich Tagestrips aufgrund der geografischen Gegebenheiten eher kompliziert. Vergleichbar ist der Bedarf am ehestem mit Altenrhein-Wien. Zwar befindet sich der kleine Airport in der Schweiz, wird jedoch überwiegend von Vorarlbergern genutzt. An Bord der Peoples befinden sich hauptsächliche Geschäftsleute, die Termine in Wien bzw. Vorarlberg haben. Austrian Airlines kennt dieses Geschäft nur zu gut, denn bedingt durch die Übernahme von Rheintalflug kam man zu dieser Strecke und einer Basis in Altenrhein, die erst kürzlich formell aufgelöst wurde. Bedient wird die Route schon länger nicht mehr von der AUA. Das Point-to-Point-Kundensegment auf Innsbruck-Wien-Innsbruck ist absolut vergleichbar. Allerdings gibt es auch viele Umsteiger und Tirol kann in einem gewissen Maß davon profitieren, dass Wintersportler in Wien umsteigen. Lufthansa wird die Frankfurt-Anbindung nicht mehr bedienen und stellt auf einen Shuttlebus nach München um. Das könnte den Konzern zahlreiche Kunden kosten, denn die IAG bietet beispielsweise in London Umstiegsmöglichkeiten an und Air France-KLM in Amsterdam. Der Lufthansa Group verbleibt nur noch das Drehkreuz Wien. Innsbruck-Wien-Innsbruck gilt dem momentanen Stand nach als einzige Strecke innerhalb Österreichs, die aus geografischen Gründen höchstwahrscheinlich nicht auf die Schiene verlagert werden kann. Auf Graz-Wien testet man bereits die Anbindung mittels einer Kooperation mit den Österreichischen Bundesbahnen. Von Salzburg und Linz aus gibt es keine Domestic-Flüge mehr, sondern lediglich die Zusammenarbeit mit der Eisenbahn. Die Klagenfurt-Strecke war in

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Sommermonate: Passagierzahlen in MUC mit deutlicher Zunahme

Während im ersten Quartal des Jahres infolge der weltweiten Covid-19-Pandemie und der daraus resultierenden Reisebeschränkungen am Münchner Flughafen insgesamt lediglich 570.000 Passagiere registriert wurden, waren es allein im August mit über 1,8 Millionen Fluggästen mehr als dreimal so viel. Wie der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, Jost Lammers, bei seinem Besuch im Münchner Presseclub hervorhob, hält die verstärkte Passagiernachfrage auch nach dem Ende der Sommerferien an. So sei in der ersten Woche nach den Ferien mit insgesamt 440.000 Fluggästen der höchste Wochenwert seit Beginn der Pandemie festgestellt worden. Jost Lammers:  „Das bedeutet auch, dass das aktuelle Verkehrsaufkommen eben nicht nur durch die verstärkte touristische Reisetätigkeit zustande gekommen ist, sondern dass sich hier zumindest im Kurz- und Mittelstreckenbereich wieder eine dauerhaft stabile Nachfrage zeigt.“ Trotz des positiven Trends liegt das gegenwärtige Verkehrsaufkommen in Summe allerdings noch immer deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Aktuell erreicht der Flughafen München bei den Fluggastzahlen etwa 40 Prozent und bei den Starts und Landungen rund 50 Prozent der Vergleichswerte aus dem Vorkrisenjahr 2019. Insbesondere im Langstreckenverkehr konnten aufgrund der nach wie vor bestehenden Reiserestriktionen viele Verbindungen noch nicht wieder aufgenommen werden. „Deshalb haben wir sehr erfreut zur Kenntnis genommen, dass der derzeit noch bestehende Travel Ban, also das von den USA verhängte Einreiseverbot für Reisende aus Deutschland und zahlreichen anderen europäischen Ländern, Anfang November aufgehoben werden soll. Diese Öffnung wird ohne Zweifel zu einer massiven Belebung des Transatlantikverkehrs führen, zumal es hier nach der langen pandemiebedingten Pause einen deutlichen Nachholeffekt geben dürfte“, so Lammers weiter.

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Transavia-Chef poltert gegen Schiphol-Gebühren und liebäugelt mit Brüssel-Basis

Der niederländische Billigflieger Transavia liebäugelt schon seit längerer Zeit mit einer Basis auf dem Flughafen Brüssel. Dies bekräftigte Firmenchef Marcel de Nooijer abermals und stellt den Sommer 2022 als möglichen Termin in Aussicht. Der Flughafen Amsterdam-Schiphol galt vor der Corona-Pandemie als chronisch überlastet. Um für Abhilfe sorgen zu können soll der Flughafen Lelystad ausgebaut werden und von hier aus sollen insbesonder Lowcoster und Charterflüge starten. Das Projekt ist massiv umstritten und aufgrund zahlreicher Klagen ins Stocken geraten. Derzeit ist völlig unklar, ob der ausgebaute Lelystad Airport jemals den gedachten Zweck erfüllen kann. Transavia würde sehr gerne ab dem zuletzt genannten Flughafen starten, aber momentan ist das nicht möglich. Diese unsichere Situation bewegt den Carrier nun den alten Brüssel-Plan aus der Schublade herauszuholen. Gegenüber Financieel Dagblad sagte Geschäftsführer de Nooijer bezüglich Belgien: “Wir werden sehen, ob wir dort eine Operation starten können. Wir wollen in den kommenden Jahren weiter wachsen können”. Einen Zusammenhang mit den vergleichsweise hohen Flughafengebühren in Schiphol schließt der Manager aber aus. Schiphol ist “Heimatbasis, aber nicht um jeden Preis” Dennoch stellt der die Route ins Fenster: “Schiphol ist unsere Heimatbasis, aber nicht um jeden Preis”. Hintergrund ist, dass die Gebühren um rund 40 Prozent steigen werden. Dies bezeichnet der Transavia-Chef als “unfair” und rechnet vor: „Wir werden fast 20 Millionen Euro mehr zahlen als 2019. Das sieht man an keinem anderen Flughafen.“ Weiters hat auch die KLM-Tochter im Zusammenhang mit der Staatshilfe, die die niederländische Regierung der Muttergesellschaft gewährt hatte, einen Beitrag zu leisten. Man müsse die

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Gatwick: British Airways gibt Kurzstrecke auf

British Airways wollte eigentlich das Kurz- und Mittelstreckenangebot in London-Gatwick in eine neue Tochtergesellschaft auslagern. Daraus wird nichts, denn der Carrier wird sich aus diesem Segment, abgesehen von ein paar wenigen Domestic-Flügen, zurückziehen. Das bedeutet konkret, dass British Airways künftig keine internationalen Kurz- und Mittelstreckenflüge ab dem Gatwick Airport anbieten wird. Das Unternehmen begründet den Schritt unter anderem mit dem harten Wettbewerb und dem Widerstand der Gewerkschaften bezüglich der Ausgliederung in eine neue Lowcost-Tochter. Man zieht damit dem Stecker aus der Medium-Haul-Base Gatwick. Die Langstrecke ist von dieser Maßnahme nicht betroffen. Um zumindest ein paar wenige Feeder-Flüge zu haben, behält man ausgewählte Inlandsflüge von/nach Gatwick bei. Die Gewerkschaft Balpa erklärte in einer Mitteilung unter anderem, dass man die Bedingungen, die British Airways gesetzt habe, nicht annehmen konnte. Eine BA-Sprecherin sagte auf Anfrage: “Nachdem wir viele Jahre lang Geld auf europäischen Flügen vom Flughafen verloren hatten, war uns klar, dass wir nach der Pandemie einen Plan brauchten, um Gatwick profitabel und wettbewerbsfähig zu machen. Mit Bedauern werden wir nun unseren Kurzstreckenbetrieb in Gatwick einstellen”. Spannend dürfte noch werden was die International Airlines Group mit den vielen Slots, die man in Gatwick hält, jedoch künftig nicht mehr als British Airways nutzen wird, machen wird. Es gilt als äußerst unwahrscheinlich, dass diese an den Regulator zurückgegeben werden. Mögliche Szenarien sind, dass das Konzernmitglied Vueling einige Routen aufnehmen wird. Ob dabei diese Marke oder aber Level genutzt wird, ist offen. Alternativ könnte auch die jüngste Tochter, Aer Lingus UK, zum Einsatz kommen. Letztere zieht

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