Oktober 6, 2021

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Oktober 6, 2021

Jet2 sichert sich 15 weitere Airbus A321neo

Die britische Fluggesellschaft Jet2 wird 15 weitere Airbus A321neo beziehen. Unter Berücksichtigung der Order von August 2021 wächst das Volumen auf 51 Maschinen dieses Typs an. Die „Nachbestellung“ soll zwischen 2026 und 2029 ausgeliefert werden. Weder Airbus noch Jet2 haben zu diesem Ereignis eine Medienmitteilung herausgegeben. Allerdings wurden die Aktionäre mittels Börsen-Ad-hoc informiert. Hier schreibt der Carrier unter anderem: „Der Vorstand freut sich bekannt zu geben, dass das Unternehmen mit Airbus eine Vereinbarung über den Kauf von 15 weiteren neu bestellten Airbus A321neo-Flugzeugen getroffen hat. Diese Bestellung ergänzt die 36 festen Flugzeugbestellungen zusammen mit der Flexibilität auf bis zu 60 Flugzeuge zu erweitern, die das Unternehmen am 31. August 2021 bekannt gegeben hat“. Jet2 galt über viele Jahre hinweg als treuer Boeing-Operator. Mit der Order vom August 2021 dürfte der Grundstein für die Umflottung auf Airbus gelegt worden sein. Die jüngste Nachbestellung unterstreicht diesen Eindruck deutlich.

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September 2021: Deutlich weniger Passagiere bei Wizz Air

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beförderte im September 2021 insgesamt 2.998.797 Passagiere. Damit lag man um etwa 600.000 Fluggäste unter dem Wert, den man im August 2021 erreichen konnte. Die Auslastung verschlechterte sich im Monatsvergleich von 83,6 Prozent auf 78,4 Prozent. Im September 2021 lag der Konzern nur knapp über der Beförderungsleistung von Juli 2021, jedoch war der Ladedaktor um 0,1 Prozent schlechter. Der August 2021 dürfte davon beeinflusst gewesen sein, dass in diesem Kalendermonat besonders viele Menschen in den Urlaub vereisen. Der Vergleich mit den Vorjahreszahlen zeigt, dass ab diesem Monat die Fluggastzahlen drastisch gesunken sind. Ob Wizz Air heuer diesem Trend entgegnen kann, wird auch von der weiteren Entwicklung der Einreise- und Quarantänebestimmungen verschiedenster Staaten abhängen. Wizz-Air-Passagierzahlen im Überblick:   PAX PAX Auslastung Auslastung Monat / Jahr 2021 2020 2021 2020 September 2,998,797 1,567,836 78.4% 64.6% August 3,581,788 2,381,214 83.6% 70.9% Juli 2,956,043 1,824,452 78.5% 60.5% Juni 1,557,041 502,253 64.0% 52.2% Mai 832,538 126,549 66.1% 61.1% April 564,634 78,389 59.2% 74.7% März 480,203 1,754,032 62.5% 92.0% Februar 382,928 3,014,341 69.8% 93.8% Januar 573,692 3,151,622 61.0% 90.2%

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Ende einer Ära: Tui Airways führte letzten B757-Flug durch

Bei der britischen Tui Airways endete am Sonntag eine Ära, denn der Carrier führte den letzten Passagierflug mit dem Muster Boeing 757-200 durch. Dieser führte als BY7723 von Paphos nach Birmingham. Zuletzt hatte die Fluggesellschaft nur noch drei Maschinen dieses Typs im aktiven Liniendienst. Die G-OOBN befindet sich im Eigentum von Blackrock und werde am 30. September 2021 letztmalig von Tui Airways eingesetzt. Einen Tag später wurde die Maschine an den Leasinggeber zurückgegeben. Diese Boeing 757-200 wird in einen Frachter konvertiert. Die G-OOBP kam am Sonntag auf der Strecke Heraklion-London (Gatwick) letztmalig kommerziell zum Einsatz. Auch diese Maschine ist von Blackrock geleast und wird in Kürze zurückgegeben. Anschließend wird diese Boeing 757-200 in einen Frachter umgebaut. Den offiziellen letzten B757-Flug führte Tui Airways mit der G-OOBB durch. Unter der Flugnummer BY7723 flog mal von Paphos nach Birmingham. Nun steht die Rückgabe an Leasinggeber Gecas bevor. Auch diese Boeing 757-200 wird in einen Frachter konvertiert und wird bei einem anderen Leasingnehmer noch einige Jahre fliegen. Der genannte Maschinentyp war über viele Jahre hinweg das Rückgrat der Flotte von Tui Airways bzw. der Vorgänger Thomson und First Choice Airways. In diesem Segment kommen nun verstärkt Boeing 737 Max zum Einsatz.

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ÖBB stocken Liegewagen-Flotte auf

Die Österreichischen Bundesbahnen stocken ihre Liegewagen-Flotte um 22 Waggons auf. Dabei handelt es sich um keine Neuanschaffungen, sondern um den Umbau klassischer Sitzwagen. Diese sollen zusätzlich zu den 33 bestellten Nightjet-Garnituren in Betrieb genommen werden. Laut ÖBB sollen in die Nachtzüge rund 36 Millionen Euro investiert werden. In den Liegewägen soll die Anzahl der Plätze auf vier reduziert werden. Dabei sind die oberen Liegen fix montiert, während die unteren tagsüber auch als Sitzplätze genutzt werden können. ÖBB-Generaldirektor Andreas Matthä kündigte an, dass die ersten modernisierten Waggons ab 12. Dezember 2021 im Inlandsverkehr zwischen Wien und Bregenz eingesetzt werden sollen. Insgesamt wird man dann pro Wagen neun Abteile mit je vier Liegeplätzen haben. Ein weiterer Bereich ist für barrierefreies Reisen vorgesehen. An Bord will man auch Steckdosen und kostenfreies WLAN-Internet anbieten. Pro Waggon benötigt der technische Betrieb in Simmering rund vier Monate. Bis zum Sommer 2022 soll das modernisierte Wagenmaterial sukzessive auf die Schiene gebracht werden. ÖBB-Chef Matthä geht von einer langfristigen Investition aus, da Waggons eine sehr lange Einsatzzeit haben und regelmäßig auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.

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Malta erleichtert Genesenen die Einreise

Die Republik Malta hat mit Wirksamkeit zum 1. Oktober 2021 die durchaus harten Einreisebestimmungen gelockert. Genesene, die eine Impfung erhalten haben, dürfen künftig ohne kostspielige Hotel-Quarantäne einreisen. Allerdings gilt es einige Dinge zu beachten: Die Einreise nach Malta ist an die vollständige Impfung gegen Covid-19 geknüpft. Bei Genesenen, die eine Dosis erhalten haben, wird die Erholung von der Krankheit der ersten Injektion gleichgestellt. Dies muss nachgewiesen werden und hier ist Malta besonders streng: Geimpfte müssen ihren Status mittels der EU-Zertifikate vorweisen. Selbiges gilt auch für Genesene, denn diese haben sowohl ihr Recovery- als auch ihr Impfzertifikat bei der Einreisekontrolle des Gesundheitsministeriums vorzuweisen. Bei Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, genügt das EU-Zertifikat, aus dem die vollständige Impfung hervorgeht. Achtung: Die klassischen Papier-Impfpässe werden nicht akzeptiert. Genesene, die eine Injektion erhalten haben, müssen weiters beachten, dass die Impfung nicht mehr als sechs Monate zurückliegen darf. Andernfalls ist eine zweite Injektion, die mindestens 14 Tage vor der Einreise verabreicht wurde, erforderlich. Nähere Informationen dazu unter diesem Link. Weiters muss das PLF-Formular online ausgefüllt werden und wahlweise auf Papier oder auf dem Smartphone bei der Einreisekontrolle des Gesundheitsministeriums vorgezeigt werden. Alle Angaben in diesem Artikel betreffen ausschließlich die Einreise aus Ländern, die in der Zone „red“ angeführt sind. Für „dark red“ gelten wesentlich strengere Bestimmungen, die auch vollständig Geimpften die Quarantäne in den meisten Fällen nicht ersparen. Offizielle Informationen der maltesischen Regierung unter diesem Link.

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