Oktober 15, 2021

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Oktober 15, 2021

Winterflugplan startet auch in Stuttgart

Mit Beginn der Winterzeit am Sonntag stellen die Airlines ihr Angebot auf Winterflugplan um. In Stuttgart fliegen dann 25 Airlines zu 66 Direktzielen in 26 Ländern. Das Streckennetz des STR zeigt sich damit etwas dichter als im Winter des Vorjahres. Viele Ziele werden wieder häufiger bedient. Neue Ziele ab Stuttgart bietet auch die größte Fluggesellschaft am STR, Eurowings. Mit Flügen nach Lulea und Kiruna geht es nach Schweden. Ab Dezember geht es bis zu zweimal pro Woche in Richtung Polarkreis. Nach wie vor gut bedient werden Destinationen in wärmeren Gefilden. So fliegen Eurowings einmal pro Woche nach Marrakesch und Turkish Airlines, Sun Express oder Pegasus zu insgesamt zu neun Zielen in der Türkei. Palma de Mallorca ist ebenfalls nahezu täglich im Plan. Mit zwei am Landesflughafen stationierten Flugzeugen fliegt Tuifly durchgängig die Kanaren, Kapverden und das ägyptische Hurghada an. Auch Zubringerflüge zu wichtigen Drehkreuzen dürfen nicht fehlen. Ab dem 5. November verbindet Scandinavian Airlines drei Mal pro Woche Stuttgart mit ihrem Drehkreuz in Kopenhagen. Weitere Möglichkeiten zum Umsteigen auf die Langstrecke gibt es auch über Amsterdam, Wien, London, Istanbul und Moskau. Kein Check-in im Terminal 3 Während der Wintermonate erneuert der Flughafen im Terminal 3 die Kontrollanlage für das Reisegepäck. Deshalb ist dort derzeit kein Check-in möglich, die Sicherheitskontrolle für Passagiere sowie der Schalter der Flughafen-Information sind aber dort uneingeschränkt verfügbar.

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Gekürzter Winterflugplan: Ryanair stichelt gegen Austrian Airlines

In den letzten Tagen hat Austrian Airlines den Winterflugplan für die Monate November und Dezember 2021 überarbeitet. Dabei wurde das Angebot stark reduziert. Auf vielen Routen nimmt man Frequenzen zurück. Der Mitbewerber Ryanair lässt die Gelegenheit zum Sticheln nicht aus. Der Billigfliegerkonzern schreibt in einer Medienmitteilung, dass Austrian Airlines im genannten Zeitraum “über 3.200 Flüge gestrichen hat”. Weiters ist zu lesen: “Der österreichische Steuerzahler wird sich zu Recht fragen, welchen Wert die 600 Mio. € an staatlichen Beihilfen haben, welche er der österreichischen Lufthansa-Tochter gewährt hat. Austrian Airlines hat mittlerweile über 1.350 österreichische Arbeitsplätze abgebaut, plant weitere Personalkürzungen und hat nun Tausende von Flügen im November und Dezember gestrichen, die zuvor im Angebot waren.” Ryanair verliert allerdings kein Wort darüber, dass man die selbst betriebene Basis (operated by Ryanair DAC) Wien geschlossen hat und im Zuge der Stilllegung der Tochtergesellschaft Laudamotion ebenfalls viele Jobs weggefallen nicht. Nicht für alle Laudamotion-Beschäftigte gab es einen neuen Arbeitsplatz bei Lauda Europe.  Unabhängig davon betont der irische Lowcoster, dass man im Winterflugplan 2021/22 ab WIen rund 2.000 Flüge pro Monat zu 57 Destinationen anbieten wird. Vor Ort hat man drei Boeing 737-800, betrieben von Buzz, und elf Airbus A320, operated by Lauda Europe, stationiert. „Während andere Fluglinien in Wien Verbindungen einstellen und Tausende von Flügen kurzfristig streichen, können sich die Wiener und ihre Besucher auf den bisher größten Winterflugplan von Ryanair verlassen, der 57 Destinationen in 29 Ländern im Angebot hat. Das Engagement von Ryanair für den Wiederaufbau der Wiener Verkehrs- und Tourismusindustrie wird

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Austrian Airlines: Boeing 767 bekommen größere Premium-Eco

Die Boeing 767-Flotte von Austrian Airlines ist definitiv nicht mehr jung und wurde erst heuer deutlich verkleinert. Ersatz ist nicht in Sicht und nun bekommen diese Maschinen die so genannte Premium-Economy-Klasse erweitert. Diese ist zwischen Business- und Economy-Class angesiedelt und soll Passagieren, die dafür bereit sind einen Aufpreis zu bezahlen, ein bisschen mehr Komfort bieten. Austrian Airlines hat im Zuge der Mitteilung über den Einbau der besagten Beförderungsklasse die Gelegenheit nicht ausgelassen, um sich mal wieder selbst mit dem Wort “Premium” zu schmücken. Ungeachtet dessen bietet man zumindest in der Economy ein Produkt an, das – abgesehen von kleinen Details – deckungsgleich mit jenem der Lowcost-Mitbewerber ist. Ab dem Frühjahr 2022 sollen in den Boeing 767 der Austrian Airlines 30 Premium-Economy-Sitze zur Verfügung stehen. Der Umbau der Austrian Boeing 767-Flotte wird im ersten Quartal 2022 durchgeführt. Mit Sommerflugplan 2022 werden die drei B767-Maschinen, die primär Ziele in Nordamerika bedienen, in der neuen Kabinenkonfiguration fliegen.  „Als österreichische Airline tragen wir ‘Premium‘ im Herzen. Mit der Erweiterung der Premium Economy Class wollen wir noch mehr Fluggästen einen höheren Reisekomfort auf der Langstrecke bieten“, so Vertriebsvorstand Michael Trestl. „Diese Reiseklasse spricht all jene an, die sich auf Fernreisen ein Stück mehr Komfort und Service wünschen und dennoch preisbewusst reisen möchten. Damit wird das Reiseerlebnis für jeden Passagier individuell gestaltbar und der Wohlfühlfaktor an Bord zunehmend optimiert.“ Die Umgestaltung der Kabine der Boeing 767-Flotte kann auch als deutliches Indiz dafür gewertet werden, dass Austrian Airlines diesen Maschinentyp noch viele Jahre einsetzen wird. Im Sommer

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Delta sichert sich zwei weitere A350

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines wird zwei weitere Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350 einflotten. Dabei handelt es sich um Gebrauchtflugzeuge, die im Dezember 2021 übernommen werden sollen. Das Unternehmen wird die beiden betroffenen Maschinen kaufen. Weiters sicherte man sich 38 weitere Gebrauchtflugzeuge verschiedener Typen. Erst kürzlich wurde kommuniziert, dass man Optionen für 55 fabrikneue Airbus A321 ziehen wird. Diese sollen zwischen 2022 und 2027 ausgeliefert werden. Einige U.S.-amerikanische Fluggesellschaften, darunter auch Delta, nutzen die aufgrund der Corona-Pandemie gefallenen Preise für Verkehrsflugzeuge, um ihre Flotten zu erneuern. Bei manchen Anbietern sind einige Maschinentypen in die Jahre gekommen.

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Aegean übernimmt Animawings mehrheitlich

Die Fluggesellschaft Aegean Airlines ist nun Mehrheitseigentümer der rumänischen Animawings. Der griechische Konzern stockte die 25-prozentige Beteiligung auf 51 Prozent auf und kontrolliert damit das Unternehmen. Kurz vor dem Beginn der Corona-Pandemie gaben die beiden Carrier eine strategische Partnerschaft bekannt. Im Zuge dieser beteiligte sich Aegean mit 25 Prozent an Animawings. Im kommenden Sommerflugplan 2022 soll das rumänische Unternehmen drei Maschinen im Auftrag von Aegean betreiben. Diese sollen, so der momentane Informationsstand, von der Mutter zur Tochter verschoben werden. Es ist nicht auszuschließen, dass Animawings in Zukunft in größerem Umfang für Aegean fliegen könnte. Bislang war man primär auf Charterflüge fokussiert, jedoch dürften die niedrigeren Kosten für den griechischen Carrier durchaus interessant sein.

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Alitalia-Marke gekauft, aber künftig als ITA Airways unterwegs

Ita hat die Marke Alitalia gekauft, um sie temporär nutzen zu können und natürlich damit sie kein Mitbewerber bekommt. Fliegen will man künftig unter dem neuen Brand ITA Airways, so Firmenchef Fabio Lazzerini. Das “Einsacken” der Alitalia-Markenrechte lässt man sich 90 Millionen Euro Steuergeld kosten, denn der neue Staatscarrier ist derzeit vollständig von der italienischen Regierung finanziert. Empfänger der Zahlung ist die Insolvenzmasse von Alitalia, wobei dies angesichts des milliardenschweren Schuldenbergs nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Bei Ita war man sich lange unsicher, ob man nahtlos als Alitalia fliegen soll oder doch einen Neuanfang mit einer neuen Marke wagen soll. Herausgekommen ist eine Mischung, denn bedingt dadurch, dass man die Rechte am Brand Alitalia hat, fliegt man vorerst in Alitalia-Livery und die Crews werden großteils auch deren Uniformen tragen. Mittelfristig soll die Traditionsmarke “beerdigt” werden und das neue Brand ITA Airways in den Fokus rücken. Das künftige Farbenkleid soll sich deutlich von Alitalia abheben. Der Grundton der Maschine wird blau sein. Vorne wird ein großer Schriftzug “ITA Airways” angebracht. Die Heckflosse trägt die italienische Tricolore. Noch existiert lediglich ein Rendering der geplanten Livery, doch alle Neuauslieferungen sollen bereits so übernommen werden. Jene Ex-Alitalia-Flugzeuge, die man länger betreiben wird, werden nach und nach umlackiert. Man hat dabei aber keinen Stress. Mit wenigen Ausnahmen tragen derzeit alle Maschinen die Alitalia-Livery, ergänzt um einen Sticker “operated by ITA”. Während man bei der “neuen Alitalia” feiert, dass man den Carrier in die Luft gebracht hat und am ersten Tag etwa 190

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MD-11: Lufthansa Cargo verlängert Einsatzzeit der D-ALCC

Eigentlich sollte Lufthansa Cargo mit der D-ALCC am 15. Oktober 2021 den letzten kommerziellen Frachtflug mit McDonnell Douglas MD-11 durchführen. Doch es kommt anders, denn das Muster bekommt eine kurze Verlängerung der Einsatzzeit. Laut Lufthansa Cargo benötigt man die Kapazität der D-ALCC am Wochenende. Daher wird der Dreistrahler nun bis vorläufig inklusive Sonntag eingesetzt. Die D-ALCC soll Frachtflüge zwischen Frankfurt am Main und New York JFK durchführen. Sofern es zu keiner weiteren Verlängerung kommt, wird am Sonntag kurz nach 12 Uhr 00 die Ära der McDonnell Douglas MD-11 bei Lufthansa Cargo enden. Über viele Jahre hinweg war dieses Muster das Rückgrat der Frachterflotte.

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Bali öffnet seine Grenzen für Geimpfte aus einigen Ländern

Die beliebte indonesische Urlaubsinsel Bali empfängt ab sofort wieder vollständig geimpfte Touristen – allerdings nur aus ausgewählten Ländern. Zu den Staaten auf der Liste zählen unter anderem Indien, Japan, Neuseeland, Italien, Frankreich und Spanien. Diese hätten nach Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Coronavirus unter Kontrolle, so der Pandemie-Beauftragte der Regierung. Österreichische und deutsche Touristen müssen sich also weiterhin gedulden. Ohnehin hängt die Lockerung noch an einige Bedingungen. So müssen Einreisende neben der Vakzine auch noch einen negativen PCR-Test vorzeigen. Doch damit nicht genug: Zusätzlich dazu müssen Touristen die ersten fünf Tage in Quarantäne verbringen, bevor der Urlaub richtig starten kann.

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737-Max: Anklage gegen ehemaligen Boeing-Testpilot

Im Zuge der Ermittlungen zum Krisenflieger ist der ehemalige Chef-Testpilot der Maschine angeklagt worden. Ihm werde vorgeworfen, US-Behörden falsche und unvollständige Angaben zu dem Assistenzsystem gemacht zu haben, das eine zentrale Rolle bei zwei Abstürzen des Flugzeugs spielte. Deshalb seien Airlines und deren Piloten nicht über die Funktionsweise der Software unterrichtet worden, so der ORF. Bei der Zulassung im Jahr 2017 war Forkner die direkte Kontaktperson zwischen dem Flugzeugehersteller und der US-Flugaufsichtsbehörde FAA. Laut Dokumenten, die Anfang 2020 veröffentlicht wurden, hatte er damit geprahlt, seine FAA-Kollegen täuschen zu können, um die Zertifizierung für das speziell für die Boeing 737 Max entwickelte Stabilisierungssystem MCAS zu erhalten. Das System mit dem Namen MCAS sollte den Piloten der 737 Max helfen, das Flugzeug in der richtigen Position zu halten. Es wurde notwendig, denn das Flugzeug bekam größere Triebwerke – und dadurch konnte in manchen Fällen die Nase des Flugzeugs nach oben gehen. Die Software sollte dann gegensteuern und leicht korrigieren. Doch wie sich herausstellte, konnte MCAS auch in anderen Situationen eingreifen und die Maschine nach unten lenken. Bei den zwei Abstürzen in Indonesien 2018 und in Äthiopien 2019 waren Piloten nicht darauf vorbereitet, insgesamt starben 346 Menschen. In beiden Fällen hatte das MCAS falsche Daten übermittelt. Im März 2019 wurde ein weltweites Flugverbot für den früheren Verkaufsschlager von Boeing verhängt, das erst Ende 2020 nach einer Überarbeitung des Systems wieder aufgehoben wurde.

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Lufthansa Technik und JAL verlängern TSC-Vertrag

Lufthansa Technik und Japan Airlines intensivieren ihre Partnerschaft weiter: Der Vertrag über  Total Component Support (TCS) Dienstleistungen für die Boeing 787-Flotte von JAL wurde um fünf Jahre verlängert. Die TCS-Vereinbarung umfasse eine Vielzahl von Komponenten für die Boeing 787-Flotte, die aktuell aus 53 Flugzeugen besteht. Vereinbart wurde auch die Wartung, Zuverlässigkeitsüberwachung, Programme zur Steigerung der Zuverlässigkeit sowie logistische Dienstleistungen. „Wir sind sehr stolz und fühlen uns geehrt, unsere Dienstleistungen mit umfassenden Wartungs-, Reparatur- und Überholungslösungen für die Boeing 787-Flotte von Japan Airlines zu erweitern. Dieser neue Abschluss basiert auf den Leistungen der vergangenen zehn Jahre. Wir werden sehr eng und partnerschaftlich zusammenarbeiten, um auch weiterhin höchste Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten“, so Thomas Böttger, Senior Vice President Corporate Sales Asia Pacific bei Lufthansa Technik.

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