Oktober 28, 2021

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Oktober 28, 2021

Klagenfurt: Gesellschafter uneins über Inhalt der Generalversammlung

Unter den Gesellschaftern des Klagenfurter Flughafens scheint es ordentlich Unstimmigkeiten über den Inhalt der jüngsten Generalversammlung zu geben. Das Büro von Landesrat Martin Gruber (ÖVP) teilte mit, dass man sich auf einen langfristigen Plan und Investments in der Höhe von 28 Millionen Euro geeinigt habe. Mehrheitseigentümer Lilihill dementiert das und fordert den Landesrat gar zur Rücknahme dieser Information auf. Klagenfurt befindet sich mehrheitlich im Eigentum der Lilihill Group. Diese kann den Inhalt der Medienerklärung des ÖVP-Landesrats so ganz und gar nicht teilen und betont, dass lediglich die Bestellung zweier weiterer Geschäftsführer sowie eines Wirtschaftsprüfers beschlossen wurden. Das Flughafenbudget wäre nur für das Jahr 2021 abgesegnet worden, nicht jedoch für die Folgejahre. Die Medienmitteilung von Landesrat Gruber würde „in keiner Weise den Tatsachen“ entsprechen, so Lilihill. Weiters verweist man darauf, dass die Investitionen von 28 Millionen Euro weder ein Tagesordnungspunkt waren, noch besprochen wurden. Man verlangt nun von den Minderheitsgesellschaftern der öffentlichen Hand eine Richtigstellung. Seitens der Kärntner Landesregierung wollte man zu dieser Angelegenheit keine Stellungnahme abgegeben.

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FACC liefert 1.000 Satz Schubumkehrgehäuse für Airbus A350

Im Bereich der Langstreckenflugzeuge kann FACC einen Meilenstein feiern: Vor kurzem übergab der Aerospace-Konzern die 1000. Ausstattung der A350 Triebwerksverkleidungen an ihren Kunden Collins Aerospace. Seit Projektstart im Jahr 2010 habe FACC rund 50 Millionen Euro in die Entwicklung und Herstellung der Komponenten investiert, um einerseits Airbus ein möglichst gewichts- und damit treibstoffsparendes Schubumkehrgehäuse bieten zu können und andererseits die Fertigungslinie nach höchster Effizienz und Ergonomie auszurichten. Gut 50 Mitarbeiter arbeiten derzeit an dem Programm. „Das Segment der Langstreckenflugzeuge entwickelt sich etwas zeitverzögert als das der Kurz- und Mittelstrecken. Wir gehen aber davon aus, dass mit der schrittweisen Rücknahme der Restriktionen im transkontinentalen Reiseverkehr auch der Bedarf an A350-Flugzeuen weiter steigen wird“, so CEO Robert Machtlinger. Der Aerospace-Zulieferer spürt eine steigende Nachfrage, da sich die Luftfahrtindustrie zunehmend erholt. Nach China legte in den letzten sechs Monaten der Flugverkehr in den USA laut FACC stark zu und liegt nur mehr 15 Prozent unter dem Rekordniveau von 2019. Die Nachfrage an neuen Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen steigt im 4. Quartal 2021 um 20 Prozent.

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Emirates-Flaggschiff A380 kehrt nach Hamburg zurück

Am Sonntag, 31. Oktober 2021, um 12:55 Uhr landet nach 19 Monaten erstmals wieder ein Airbus A380 der Fluggesellschaft Emirates im Linienbetrieb in Hamburg – ab dann täglich. Als die Passagierzahlen während der Corona-Pandemie sanken, hatte die arabische Fluggesellschaft auf der Strecke Hamburg-Dubai vorübergehend auf Jets des Typs Boeing 777 umgestellt. „Wir freuen uns sehr, mit unserem Airbus-Flaggschiff ab heute wieder täglich den Hamburg Airport anzufliegen und Geschäfts- sowie Urlaubsreisenden ab Norddeutschland das vielfach ausgezeichnete Emirates A380-Erlebnis anbieten zu können. Wir haben unsere Flugkapazitäten ab Hamburg in den vergangenen Monaten sukzessive hochgefahren und bieten derzeit wieder eine tägliche Verbindung“, so Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe. Das größte Passagierflugzeug der Welt bringt Reisende, Spotter sowie Flughafen-Beschäftigte auf der ganzen Welt zum Staunen: Es misst 72,2 Meter in der Länge und hat eine gewaltige Spannweite von 79,8 Metern. Das Langstreckenflugzeug bietet mit zwei durchgängigen Passagierdecks Platz für bis zu 615 Fluggäste in der 2-Klassen Bestuhlung und für bis zu 517 Fluggäste in der 3-Klassen Bestuhlung. Hinweis für Spotter: Laut aktueller Emirates-Planung landet am 31. Oktober als besonderes Highlight eine A380 mit bunter Expo-Sonderlackierung am Hamburger Flughafen. Diese einzigartige Sonderlackierung ist nur auf drei A380-Flugzeugen zu sehen, und landete bisher nicht am Hamburger Flughafen. Die Aussichtsterrasse im Terminal 2 wird zu diesem Ereignis vorübergehend geöffnet.

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Nathalie Leroy und Jan-Henrik Andersson verstärken FMG-Geschäftsführung

Die neue Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG) startet zum 1. November durch: Der Bayerische Finanzminister und FMG-Aufsichtsratsvorsitzende Albert Füracker stellte gemeinsam mit Flughafenchef Jost Lammers heute am Münchner Airport Nathalie Leroy und Jan-Henrik Andersson offiziell als neue Geschäftsführer vor. Nathalie Leroy hat bereits zum 1. Oktober 2021 bei der Flughafengesellschaft die Bereiche Finanzen und Infrastruktur übernommen. Die gebürtige Französin hat damit die Nachfolge von Thomas Weyer angetreten, der nach Ablauf seines Vertrags zum 30. September 2021 aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. Jan-Henrik Andersson übernimmt ab 1. November 2021 die Verantwortung für die Bereiche Commercial und Security. Er folgt auf Andrea Gebbeken, deren Vertrag ebenfalls zum 30. September 2021 ausgelaufen ist. „Unsere neu formierte Geschäftsführung startet in einer Phase des Aufbruchs. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Nathalie Leroy und Jan-Henrik Andersson, die unseren Flughafen mit ihrer Expertise und ihren Ideen enorm verstärken werden“, so Jost Lammers, Vorsitzender der FMG-Geschäftsführung.

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Neuseeland lockert erstmals Einreiseregeln

Neuseeland lockert ab dem 14. November erstmals seit Beginn der Coronavirus-Pandemie seine Einreiseregeln. Jedoch dürfen weiterhin nur Staatsbürger und Menschen mit Wohnsitz in dem Pazifikstaat ins Land kommen. Statt 14 Tagen müssen sie demnächst nur noch sieben Tage in staatliche Quarantäne, bevor sie sich in eine dreitägige häusliche Isolation begeben. Weitere Lockerungen würden in Kraft treten, wenn 90 Prozent der Bevölkerung vollen Impfschutz gegen das Virus hätten, so der ORF. Bisher sind 72 Prozent der fünf Millionen Einwohner vollständig geimpft. Insgesamt hat das Land bisher knapp 6.000 Covid-19-Infektionen verzeichnet. 28 Menschen in Neuseeland sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Das Land hat lange eine „Null-Covid-Strategie“ verfolgt.

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Deutsche Aircraft baut am Flughafen Leipzig/Halle

Der Flugzeughersteller Deutsche Aircraft hat seinen Bauantrag für die Endmontage des Flugzeugs D328eco auf dem Gelände des Flughafens Leipzig/Halle eingereicht. Die Genehmigung der sächsischen Baubehörde wird bis Dezember erwartet und der erste Spatenstich ist für die zweite Jahreshälfte 2022 geplant. Mit dem Bau der Endmontagelinie in Leipzig werde die Deutsche Aircraft einen aktiven Beitrag zur Belebung der regionalen Wirtschaft leisten, indem sie am Standort bis zu 300 neue Arbeitsplätze schafft und die Entwicklung der sächsischen Luft- und Raumfahrtindustrie unterstützt. Entscheidendfür das Gelingen des Projekts sei die Unterstützung durch das Förderprogramm „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“, kurz GRW, des Bundeswirtschaftsministeriums. „Die Zusammenarbeit mit dem Flughafen Leipzig/Halle ermöglicht es uns, an einem idealen Standort im Herzen der Europäischen Union zu bauen und die umfassende Erfahrung des Flughafens in der Luft- und Raumfahrt zu nutzen. Darüber hinaus sind wir stolz darauf, einen Beitrag zur Förderung der Wirtschaft in der Region zu leisten“, so Nico Neumann, Vice President Operations and Programmes der Deutschen Aircraft. „Die Mitteldeutschen Flughäfen werden die Geburtsstätte eines hochmodernen Flugzeugs. Das ist für uns emotional etwas Besonderes. Wir könnten uns kaum eine passendere Industrie aufs Gelände holen, um unseren Standort qualitativ weiterzuentwickeln. Die D328eco ist ein Passagierflugzeug, dem in seiner Klasse als schnelles und umweltfreundliches Regionalflugzeug die Zukunft gehören dürfte. So setzt der Standort abermals ein wichtiges Signal der Innovationsfähigkeit: Arbeit und Umwelt gehen Hand in Hand“, fügt Götz Ahmelmann, CEO Mitteldeutsche Flughafen AG, hinzu.

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EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg: 70 Destinationen für den Winter

Der Winterflugplan des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg bietet insgesamt 70 Destinationen in 29 Ländern an. Neu auf dem Winterflugplan stehen auch die kroatische Hauptstadt Zagreb mit Ryanair und Tirana in Albanien sowie Banja Luka und Sarajevo in Bosnien und Herzegowina, die von Wizzair angeflogen werden. Angeflogen werden die klassischen Reiseziele wie Spanien, Griechenland, Italien, Portugal und die Türkei. Zudem wird die Verbindung nach Ägypten verstärkt. So fliegen vier Airlines Hurghada am Roten Meer an: Air Cairo, Corendon Airlines, Easyjer und Fly Egypt. Pro Woche stehen 7 Abflüge zur Auswahl. Im November 2021 kehrt auch die Destination Sharm-el-Sheikh zurück, die von Easyjet mit einem Abflug pro Woche bedient wird. Corendon Airlines fliegt die spanischen Inseln Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, Mallorca und Teneriffa an. Portugal bleibt ein beliebtes Reiseziel: Diesen Winter gehen Flüge nach Faro, Lissabon und Porto – wobei die beiden letzteren täglich angeflogen werden. Auch Italien bleibt mit insgesamt 17 Flügen pro Woche nicht aussen vor: Das neue Sommerziel Palermo wird im Winterflugplan beibehalten, ausserdem Brindisi, Cagliari auf Sardinien, Catania auf Sizilien und Rom. Die Hubs werden wieder bedient Im Winter 2021/2022 bieten die drei grossen Airline-Allianzen ab dem Flughafen Basel-Mulhouse wieder Flüge zu den wichtigen internationalen Hubs an, teilt der Airport mit: SkyTeam mit Air France nach Paris Charles-de-Gaulle und mit KLM nach Amsterdam, Star Alliance mit Lufthansa nach München und Frankfurt, mit Brussels Airlines nach Brüssel und mit Turkish Airlines nach Istanbul sowie Oneworld mit British Airways nach London. Neben der britischen Hauptstadt stehen diesen Winter auch das schottische Edinburgh

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Eurowings Europe nimmt Pristina-Zürich auf

Die Fluggesellschaft Eurowings Europe beabsichtigt ab 7. November 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Pristina und Zürich aufzunehmen. Damit tritt man unter anderem mit Chair Airlines in den direkten Wettbewerb. Eurowings Europe unterhält in der Hauptstadt des Kosovo eine Basis und bedient von dort aus einige Routen, unter anderem in Richtung Deutschland. Zürich soll ab 7. November 2021 einmal pro Woche angeflogen werden. Derzeit ist geplant, dass jeweils an Sonntagen geflogen werden soll.

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Wizz Air Abu Dhabi kündigt Moskau-Vnukovo an

Der Billigflieger Wizz Air Abu Dhabi wird künftig auch Moskau-Vnukovo anfliegen. Der Carrier kündigte an, dass der Erstflug am 15. Dezember 2021 durchgeführt werden soll. Vorerst sind vier Flüge pro Woche mit Airbus A321neo geplant. Die russische Hauptstadt wird auch von den Konzernschwestern Wizz Air UK ab London-Luton sowie Wizz Air Hungary ab Budapest angeflogen. Ab 13. Dezember 2021 will der Konzern auch ab dem ungarischen Debrecen nach Moskau-Vnukovo fliegen. Eine weitere Destination in Russland, die Wizz Air im Portfolio hat, ist Sankt Petersburg. Mit Ausnahme von Budapest befinden sich alle Routen in einer Dauerwarteschleife. Lediglich ab Turin und London-Luton verkauft man noch Flugscheine für ab Mitte Dezember 2021. Ab allen anderen Orten, darunter auch Salzburg, wurde bereits in den Sommerflugplan 2022 verschoben.

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Airbus erhöht Gewinnprognose

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres den Umsatz um 17 Prozent auf 35,2 Milliarden Euro steigern. Bislang konnte man 425 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben. Dies ist auch der maßgebliche Grund für die Steigerung des Umsatzes. Betrachtet man die Zivilsparte, so konnte diese sich in finanzieller Sicht um 21 Prozent steigen. Airbus Helicopters konnte um 14 Prozent zulegen. Im Bereich Defence and Space verzeichnete die Firmengruppe eine weitgehende Stagnation. Ausgeliefert wurden beispielsweise vier A400M. Unter dem Strich steht ein Ebit in der Höhe von 3,369 Milliarden Euro. Airbus erhöht daher die Prognose um ein halbes Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Man rechnet damit, dass bis Ende des Jahres 2021 etwa 600 Flugzeuge an Kunden ausgeliefert werden können.

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