November 3, 2021

Weitere Artikel aus der Rubrik

November 3, 2021

Air Malta: Kleine Hunde und Katzen fliegen für 70 Euro mit

So genannte „Handtaschenhunde“ und Katzen können bei Air Malta künftig einfacher mitfliegen. Der Carrier ermöglicht nun die Onlinebuchung der Mitnahme von kleinen Vierbeinern, die nicht schwerer als zehn Kilogramm sind. Dabei handelt es sich aber um keinen Transportservice, sondern das Produkt nennt sich „Travelling with pets“. Eigenen Angaben nach nehmen rund 2.500 Passagiere pro Jahr Hund oder Katze mit auf ihre Reisen. Bislang war es notwendig, dass nach der Buchung des Flugscheins separat über das Callcenter oder eigen Agentur das Tier zur Mitnahme angemeldet werden musste. Selbstredend: Kostenlos war das auch schon vorher nicht. Nun will Air Malta das Kundensegment, der Fluggäste, die mit kleinen Hunden oder Katzen fliegen wollen, verstärkt ansprechen und die erforderliche Gebühr gleich während der Onlinebuchung bzw. bei Bedarf nachträglich über den Log-in auf der Homepage kassieren. Die Kosten für die Mitnahme von kleinen Vierbeinern können aber höher sein als für den Passagier, denn pro Strecke fallen 70 Euro an. Der Hund oder die Katze muss zum Flugzeitpunkt mindestens 15 Wochen alt sein und in einer angemessen großen Transportbox verstaut sein. Hat man beispielsweise einen ausgewachsenen Schäferhund, so muss man die Mitnahme weiterhin mindestens fünf Tage vor dem Abflug buchen. In diesem Fall muss das Tier im Regelfall im Frachtraum mitfliegen. Generell und prinzipiell ausgenommen sind Assistenzhunde wie Blindenhunde. Diese müssen zwar angemeldet werden, dürfen jedoch immer kostenfrei in der Kabine mitfliegen. Eventuell erforderliche Nachweise sind bei der Fluggesellschaft im Einzelfall zu erfahren.

weiterlesen »

NUE: Vueling startet neue Paris-Verbindung

Bereits seit 2013 ist Vueling am Airport Nürnberg mit der Verbindung nach Barcelona vertreten. Seit gestern fliegt die spanische Fluggesellschaft zusätzlich den Flughafen Paris-Orly an. Die neue Verbindung wird von Vueling jeweils dienstags, donnerstags und samstags angeboten. Der Flughafen Paris-Orly ist neben dem Flughafen Charles de Gaulle der zweite Airport der französischen Hauptstadt, der von Nürnberg aus nonstop angeflogen wird (Charles de Gaulle mit Air France).  Für die neue Verbindung ab Nürnberg werde vorerst ein Airbus A330 eingesetzt, der Ende November vom sparsameren A320 Neo abgelöst werden soll. „Paris gehört zu den attraktivsten Städtezielen ab Nürnberg und ist auch für die Wirtschaft eine wichtige Destination. Deshalb freuen wir uns besonders über diese Bereicherung unseres Flugplans durch Vueling“, so Flughafengeschäftsführer Michael Hupe. „Ich freue mich sehr, heute den ersten Flug von Vueling zwischen Nürnberg und Paris-Orly zu präsentieren. Das Ziel von Vueling ist es, weiterhin einen Beitrag für die Tourismusbranche zu leisten. Die Entscheidung, die neue Strecken zwischen Deutschland und Frankreich aufzunehmen, geht genau in diese Richtung. Die Reiselust der Menschen ist nach wie vor vorhanden und wir sind bereit, unseren Kunden neue beliebte Ziele anzubieten, sowohl für Urlauber als auch für Geschäftsreisende“, fügt Ulla Bär, Country Manager Germany von Vueling hinzu.

weiterlesen »

Air Astana fliegt wieder nach Sri Lanka

Ab dem 3. Dezember 2021 nimmt die Fluggesellschaft den Flugbetrieb nach Sri Lanka wieder auf. Die nationale Fluggesellschaft Kasachstans bedient die Verbindung zwischen Almaty und Sri Lankas Hauptstadt Colombo zweimal pro Woche, jeweils dienstags und freitags, mit einem Airbus A321LR. Die Flüge in Almaty starten morgens um 5:30 Uhr und erreichen Colombo nach 6:30 Stunden Flugzeit um 11:30 Uhr Ortszeit. Auf dem Rückweg findet der Abflug um 12:30 Uhr statt, die Landung in der kasachischen Wirtschaftsmetropole erfolgt um 19:40 Uhr (6:40 Stunden Flugzeit). „Wir freuen uns sehr, dass wir wieder regelmäßig nach Colombo fliegen“, so Islam Sekerbekov, Director Sales Worldwide bei Air Astana. „Bereits von Februar bis April 2021 hatten wir die Verbindung zwischen Almaty und Sri Lanka bedient. Sie wurde vom Markt sehr gut angenommen, sodass wir in diesem Zeitraum fast 3.000 Fluggäste auf dieser Route befördern konnten.“

weiterlesen »

Swiss mit leicht positivem Ergebnis im dritten Quartal

Die AUA-Schwestergesellschaft konnte infolge saisonal stärkerer Sommermonate sowie erheblicher Kosteneinsparungen das dritte Quartal mit einem leicht positiven Ergebnisbeitrag von 6,4 Millionen Euro abschließen. Der Betriebsertrag stieg in diesem Quartal gegenüber Vorjahr um 91,0 Prozent auf umgerechnet 670 Millionen Euro. Dadurch reduzierte sich der operative Verlust in den ersten neun Monaten auf – 370 Millionen Euro (1. – 3. Quartal 2020: CHF – 393 Millionen Euro). Die im Rahmen der Restrukturierung eingeführten Massnahmen zeigen also Wirkung. Es ist das erste positive Betriebsergebnis für die Swiss seit Ausbruch der Coronakrise. Auch die steigende Reisetätigkeit spielte dem Unternehmen in die Karten: Im Juli verzeichnete die Swiss einen Passagierzuwachs von 88 Prozent, im August von 124 Prozent und im September hat sich die Passagierzahl gegenüber dem Vorjahr sogar verdreifacht. Die Vergleichszahlen sind allerdings sehr niedrig, weil die Schweiz und die Welt vor einem Jahr vor einer weiteren, schweren Coronawelle standen. Gleichzeitig seien die Massnahmen des Restrukturierungsprogramms „reach“ eingeleitet worden. So wurde etwa die Langstreckenflotte verkleinert und fünf Airbus A330 Maschinen temporär in den Langzeitparkmodus überführt. Und auch die Verkleinerung der Kurzstreckenflotte habe man an die Hand genommen. Mit dem Spar-Programm will die Schweizer Fluggesellschaft dauerhaft rund 500 Millionen Franken einsparen. „Aufgrund der niedrigeren Kostenbasis haben wir mehr Flexibilität bei der Ertragssteuerung und können so unser Angebot planmässig weiter hochfahren. Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt, um die Auswirkungen unseres Geschäfts auf die Umwelt zu mindern“, so Swiss-Chef Dieter Vranckx. Doch trotz der Euphorie: Auch im Gesamtjahr 2021 erwarte die Airline laut Mitteilung keine Wunder, 2021 werde „mit

weiterlesen »

DTM: Erstflug nach Plovdiv gestartet

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air hat heute die neue Flugverbindung von Dortmund nach Plovdiv aufgenommen. Ab sofort fliegt die Airline zweimal wöchentlich in die zweitgrößte Stadt Bulgariens – jeweils mittwochs und sonntags. Neben Burgas, Sofia und Varna ist Plovdiv das vierte Ziel in Bulgarien, die Reisende mit Wizz Air direkt ab Dortmund erreichen können. „Wizz Air verbindet Dortmund mit einer der ältesten Städte Europas, die vielen gar nicht bekannt ist.“, kommentiert Guido Miletic den Erstflug, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmunder Flughafen. „Plovdiv ist mit seinem Mix aus antiker Geschichte und moderner Kultur ein Geheimtipp abseits des Gewöhnlichen.“

weiterlesen »

Lufthansa schreibt wieder schwarze Zahlen

Für die Lufthansa geht es nach den herben Einschlägen durch die Corona-Krise wieder aufwärts. Im Sommer flog der Konzern zum ersten Mal seit Ausbruch der Pandemie wieder einen operativen Gewinn ein. Das sei besonders auf die stetige Erholung bei Passagierflügen und dem Boom in der Luftfracht zurückzuführen. Das bereinigte Betriebsergebnis belief sich im dritten Quartal auf 17 Millionen Euro nach 1,26 Milliarden Euro Verlust im Vorjahreszeitraum, wie die Lufthansa am Mittwoch mitteilte. „Mit der steigenden Nachfrage bei Geschäftsreisen und einem Rekordergebnis von Lufthansa Cargo konnten wir einen weiteren Meilenstein auf unserem Weg aus der Krise meistern: die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Jetzt geht es darum, den Weg der erfolgreichen Veränderungen weiterzugehen“, so Konzern-Chef Carsten Spohr. Die Umsatzerlöse der Gruppe haben sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt und erreichten 5,2 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (Adjusted Ebit), ohne Berücksichtigung von Restrukturierungskosten von 255 Millionen Euro, lag bei 272 Millionen Euro. Inklusive Restrukturierungskosten erreichte es 17 Millionen Euro (Vorjahr: – 1,3 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis belief sich im dritten Quartal auf -72 Millionen Euro (Vorjahr: – 2,0 Milliarden Euro). Auch der Stellenabbau als kosteneinsparende Maßnahme schreite weiter voran. Ende September beschäftigte der Lufthansa-Konzern den Angaben zufolge noch rund 107.000 Menschen. Allein in Deutschland hätten in diesem Jahr bislang 4000 Beschäftigte das Unternehmen verlassen, mit weiteren 3.000 sei man sich bereits über deren Ausscheiden einig. Denn: Nach Einschätzung des Managements hat die Lufthansa in Deutschland noch bis zu 3.000 Mitarbeiter zu viel. Gleichzeitig wolle der Konzern weiterhin die langfristige Beschäftigung von mehr

weiterlesen »

Avanti Air flottet drei DHC Dash 8-400 ein

Der deutsche ACMI- und Charterspezialist Avanti Air wird sich aus dem Betrieb von Jets verabschieden. Künftig wird man drei DHC Dash 8-400 betrieben. Die erste Maschine soll noch diese Woche übernommen werden. Geschäftsführer Stefan Kissinger bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass Avanti Air künftig mit drei Dash 8-400 in der Luft sein wird. Die erste Maschine wird die Registrierung D-AASH tragen und soll vor dem ersten kommerziellen Einsatz neu lackiert werden. Auch der Kabine wird Avanti Air ein Upgrade verpassen. Der kommerzielle „Dash-Erstflug“ soll im Laufe des Januar 2022 durchgeführt werden. Zur Herkunft der Maschinen wollte sich der Manager noch nicht näher äußern. Avanti Air war über Jahre hinweg erfolgreich mit den Turboprop-Mustern ATR42/72 in der Luft. Später flottete man auf Fokker 100 um. Die mittlerweile in die Jahre gekommenen Regionaljets haben zwischenzeitlich die Flotte wieder verlassen. In sehr naher Zukunft wird man wieder ein reiner Turboprop-Operator sein und zwar diesmal mit dem Muster DHC Dash 8-400.

weiterlesen »

Senegal: Blue Air fliegt im Wetlease für Transair

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air konnte einen Wetlease-Auftrag aus dem Senegal an Land ziehen. Die Boeing 737-500 mit der Registrierung YR-AMD wurde bereits nach Dakar überstellt. Dort wird der Mittelstreckenjet im Auftrag von Transair fliegen. Laut CH-Aviation.com wurde die YR-AMD bereits am 28. Oktober 2021 von Bukarest (Banesa) über Málaga nach Dakar geflogen. Welche Routen diese Maschine bedienen wird ist noch offen, denn bislang wurden noch keine Flugpläne mit dem Muster Boeing 737-500 als Fluggerät geladen. Die Flotte von Transair besteht derzeit aus zwei Embraer 145, einem Embraer 120 und zwei Beech 1900C. Die samt Besatzung angemietete Boeing 737-500 ist somit deutlich größer als die im Eigenbetrieb vorhandenen Flugzeuge.

weiterlesen »

Einige Strecken wackeln: Serbien ändert subventionierte Routen

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird erstmals seit der Trennung von Montenegro und Serbien wieder Inlandsflüge anbieten. Geflogen werden soll viermal pro Woche zwischen Belgrad und Nis. Hierfür fließen Subventionen seitens der Regierung. Für die Strecke zwischen Kraljevo und Wien sieht es aber nicht gut aus. Hintergrund ist, dass die serbische Regierung ab Kraljevo nun je zwei wöchentliche Umläufe nach Istanbul, Thessaloniki und Tivat subventioniert. Wien ist nicht mehr in der Liste der finanziell unterstützten Routen ab diesem Airport enthalten. Derzeit ist die Bedienung der Strecke in die österreichische Hauptstadt nur bis zum 30. Dezember 2021 sichergestellt. Die Einstellung ist daher höchstwahrscheinlich. Ebenso wird es ab Nis weitere Routen, die von der serbischen Regierung subventioniert werden, geben. Dabei handelt es sich um Tivat, Athen, Istanbul, Ljubljana, Köln/Bonn und Frankfurt-Hahn. Der zuletzt genannte Airport musste erst kürzlich Insolvenz anmelden. Innerhalb Serbiens werden vier wöchentliche Umläufe zwischen Belgrad und Nis subventioniert. Die neuen Unterstützungen treten mit 1. Jänner 2022 in Kraft und haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2023. Die Verträge über die zuvor subventionierten Routen laufen per 30. Dezember 2021 aus. Laut Mitteilung des Verkehrsministeriums warden für die zuvor geförderten Destinationen dann keine Subventionen mehr bezahlt. Das hat zur Folge, dass nicht nur Kraljevo-Wien mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht fortgeführt wird, sondern ab Nis auch die Ziele Karlsruhe/Baden-Baden, Friedrichshafen, Göteborg, Nürnberg, Rom und Salzburg wegfallen könnten. Noch hat Air Serbia aber nicht darüber entschieden, ob die eine oder andere Destination eigenwirtschaftlich fortgesetzt werden könnte.

weiterlesen »

Thai Airways vor harter Schrumpf-Kur

Das Star-Alliance Mitglied Thai Airways wird laut Vorstand Piyasvasti Amranand die Flotte auf 52 Maschinen verkleinern. Die Belegschaft soll um etwa ein Drittel reduziert werden. Unter anderem mit diesen Mitteln will man im Jahr 2023 wieder Gewinne schreiben. Auch ist eine Kapitalerhöhung im Ausmaß von rund 1,3 Milliarden Euro vorgesehen. Damit will man die größte Sorge des Managements, die Liquidität, lösen. Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Umsatz stark zurückgegangen. Lokale Medien schreiben auch, dass der Carrier die Maschinentypen Boeing 747, Airbus A330 und A380 ausflotten wird. Künftig wird man nur noch 52 Flugzeuge betreiben.

weiterlesen »