Nicht mehr viele Fluggesellschaften unterhalten in Wien Repräsentanzen mit einem eigenen Country Manager. Eine von diesen ist Ethiopian Airlines. Seit einiger Zeit ist Saba G Kassaye für den Carrier vor Ort und wie es in Zeiten wie diesen kommen musste: Kurz nach ihrer Ankunft im Vorjahr verhängte die österreichische Regierung den zweiten Lockdown. „Ich bin der neue Regional Manager der Ethiopian Airlines für Österreich, Ungarn, Tschechien, Polen, Ukraine, Serbien, Slowenien, Slowakei, Kroatien, Mazedonien und Bosnien. Ich bin stolz, mich als erste weibliche Regionalleiterin für die genannten Gebiete bezeichnen zu dürfen“, stellt sich Saba G Kassaye selbst vor. Von ihrem Büro, das sich nur wenige Schritte vom bekannten Prater-Riesenrad entfernt befindet, organisiert die Äthiopierin so ziemlich alles, das der Carrier in den in ihre Verantwortung gelegten Märkte braucht. Der Ticketvertrieb ist dabei nur ein kleiner Teil des Aufgabengebiets, denn die Regionalleiterin muss sich beispielsweise auch um Genehmigungen für Sonderflüge kümmern. Letzteres war und ist in Zeiten von Corona aufgrund nationaler Beschränkungen immer wieder erforderlich. Im Gespräch mit Aviation.Direct stellt Saba G Kassaye nicht nur Ethiopian Airlines vor, sondern erklärt auch wie der Carrier durch die schwerste Krise in der Luftfahrtgeschichte gekommen ist. Auch verrät sie was man in ihrem Heimatland unbedingt gesehen haben muss und welche kulturellen Highlights sie in Österreich ihren Kollegen, Freunden und Gästen empfiehlt. Die Corona-Krise hat die gesamte Luftfahrtindustrie hart getroffen. Wie hat Ethiopian Airines die Krise bisher überstanden? Welche Maßnahmen mussten ergriffen werden? Saba G Kassaye: Covid-19 hat die Luftfahrtindustrie nachteilig getroffen und Ethiopian Airlines ist