November 17, 2021

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November 17, 2021

Frankfurt: Bundespolizei übergibt Siko-Organisation an Fraport

Der Flughafen Frankfurt am Main will künftig die Sicherheitskontrollen der Passagiere selbst durchführen. Bislang hat die Bundespolizei hierfür einen Drittanbieter beauftragt. Nun wurde eine Fraport-Tochter offiziell mit der Organisation beauftragt. Bis tatsächlich die alles in Fraport-Händen ist dauert es noch einige Zeit, denn die endgültige Umsetzung erfolgt erst im Jahr 2023. Bundespolizei und Fraport teilten am Dienstag mit, dass die Aufgaben bereits übergeben wurden. Allerdings werden die Polizisten weiterhin vor Ort bleiben und alle Vorgaben festlegen. Ab 2023 kann Fraport auch die Art der Kontrollgeräte selbst festlegen. Die Folge daraus ist, dass die Kontrollgebühren, die Airlines für ihre Passagiere zu entrichten haben, dass nicht mehr von der Bundespolizei, sondern von Fraport festgelegt werden. Ziel der ganzen Aktion ist: Der Flughafenbetreiber will mit der Durchführung der Siko in Eigenregie Kosten senken und die Geschwindigkeit der Kontrollen erhöhen.

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Air Tanzania bestellt vier Boeing-Maschinen

Die Fluggesellschaft Air Tanzania hat auf der Dubai Air Show die Bestellung von zwei Boeing 737 Max, einer B787-8 und einem Frachtflugzeug des Typs Boeing 767-300 bekanntgegeben. Der Dreamliner soll insbesondere im Europa-Verkehr eingesetzt werden. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt 726 Millionen U.S.-Dollar. Die Order ist nicht gänzlich neu, denn bislang wurde diese in der Pipeline nicht identifiziert. Immer wieder geben Hersteller und Airlines Bestellungen aus Prestigegründen während großer Messen bekannt. „Unser Flaggschiff 787 Dreamliner ist bei unseren Passagieren beliebt und bietet konkurrenzlosen Bordkomfort und höchste Effizienz für unser Langstreckenwachstum“, sagte Ladislaus Matindi, CEO von Air Tanzania. „Der767 Freighter wird Air Tanzania außergewöhnliche Fähigkeiten und Flexibilität verleihen, um die Passagier- und Frachtnachfrage innerhalb Afrikas und darüber hinaus zu decken.“

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Osijek-München: Croatia Airlines versucht sich als Lufthansa-Zubringer

An der Homebase Zagreb bekommt Croatia Airlines immer stärkeren Druck von Ryanair bzw. der vor Ort stationierten Tochtergesellschaft Lauda Europe zu spüren. Der irische Konzern hat aber noch lange nicht genug und will in der kroatischen Hauptstadt weiter expandieren. Nun sucht sich Croatia Airlines auch alternative Geschäftsfelder. Bereits vor der Corona-Pandemie war der Flughafen Osijek ein eher ruhiger Ort. Zwar bieten Wizz Air und Eurowings Nonstop-Flüge an, jedoch nur in der Theorie, da die Angebote momentan pausieren. Trade Air bietet derzeit mit Let 410 Inlandsflüge nach Dubrovnik, Split, Pula, Zagreb und Rijeka an. Übermäßigen Preiskampf oder gar Verdrängungswettbewerb gibt es in Osijek bislang nicht. Genau das macht sich Croatia Airlines nützlich und hat nun eine Nonstop-Verbindung nach München aufgenommen. Diese wird vorerst zweimal pro Woche bedient. Das Fluggerät ist in Split stationiert und fliegt nach folgendem Muster: Split-München-Osijek-München-Split. In der bayerischen Landehauptstadt sind Umstiege auf Star-Alliance-Partner wie Lufthansa möglich. Croatia Airlines geht es ab Osijek vorsichtig und langsam an. Das lässt sich auch aus dem Umstand ableiten, dass man zunächst nur zweimal wöchentlich im W-Pattern fliegt. Der Carrier beobachtet jedoch die Entwicklung der München-Strecke sehr genau. Sollte diese erfolgreich sein, so soll aufgestockt werden. Gegebenenfalls sind gar die Stationierung eines Flugzeugs sowie weitere Strecken vorstellbar. Zunächst muss Croatia Airlines aber noch unter Beweis stellen, dass sich auf der ersten internationalen Strecke, die man ab Osijek anbietet, auch Geld verdienen lässt. Scheitert das Experiment, so kann man davon ausgehen, dass diese Route schnell wieder aus dem Flugplan verschwinden lässt. Bedingt durch

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USA: Freight Runners Express stellt Saab 2000 in Dienst

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Freight Runners Express führte kürzlich den ersten Passagierflug mit dem Muster Saab 2000 durch. Das eigentlich auf Cargoflüge spezialisierte Unternehmen bietet seit einiger Zeit auch Charter- und Wetlease-Dienstleistungen an. Bislang setzte der Carrier im Bereich der Passage auf drei Turbopropflugzeuge des Typs Embraer 120. Diese sind mit 30 Sitzplätzen bestuhlt und werden unter der Marke ACE Air Charter Express vermarktet. Die Saab 2000, die auf der Heckflosse das ACE-Logo trägt und ansonsten komplett weiß gehalten ist, wurde als N508FR in das U.S.-amerikanische Luftfahrtregister eingetragen. Dieses Turbopropflugzeug hat eine langjährige Geschichte in Europa hinter sich. Zunächst wurde es – wie viele Saab 2000 – im Jahr 1994 an Crossair ausgeliefert. Nach der Ausflottung bei Swiss ging die HB-IZE als D-AOLA zur mittlerweile nicht mehr existierenden Regionalfluggesellschaft OLT. Zwischen 2007 und 2019 war diese Saab 2000 als G-CERY für Eastern Airways unterwegs. Seit Juli 2019 war das Turbopropflugzeug abgestellt und wurde nun bei Freight Runners Express unter der Marke ACE wieder in den kommerziellen Flugdienst gestellt. Der offizielle Erstflug beim U.S.-amerikanischen Operator wurde ab dem University-Oxford Airport durchgeführt. Der Carrier stellte auch nachstehendes Video online.

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Lufthansa Group stockt Weihnachtsangebot auf

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group werden eigenen Angaben nach zwischen Weihnachten und Neujahr 440 zusätzliche Flüge auflegen. Das Angebot soll um rund 80.000 Sitzplätze erweitert werden. Diesen Schritt begründet der Konzern mit aktuell hoher Nachfrage. Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Eurowings sollen zwischen Weihnachten 2021 und Neujahr 2022 gemeinsam rund 440 zusätzliche Flüge durchführen. Mit Wiederaufnahmen von Zielen und Frequenzaufstockungen bestehender Verbindungen oder dem Einsatz größerer Flugzeuge reagieren die Airlines auf die seit Wochen ansteigende Nachfrage nach Flügen in die Weihnachtsferien. Allein von den Drehkreuzen München und Frankfurt bietet Lufthansa in der Weihnachtszeit mehr als 120 zusätzliche Flüge mit einer Kapazität von 25.000 Sitzplätzen an. In den USA werden besonders oft New York und Ziele im Bundesstaat Florida gebucht. In Europa besonders nachgefragt sind Ziele auf dem spanischen Festland und den Kanaren, Portugal und weitere Sonnenziele im Mittelmeerraum sowie Skandinavien. Neben diesen Flugzielen stehen die schneesicheren Skigebiete in Lappland (Nord-Finnland) wieder im Flugplan. So erreicht man über Weihnachten und Neujahr ab Frankfurt Ivalo und Kuusamo sowie ab München Kittilä in Lappland und Tromsö in Norwegen.

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