Osijek-München: Croatia Airlines versucht sich als Lufthansa-Zubringer

DHC Dash 8-400 (Foto: Croatia Airlines).
DHC Dash 8-400 (Foto: Croatia Airlines).

Osijek-München: Croatia Airlines versucht sich als Lufthansa-Zubringer

DHC Dash 8-400 (Foto: Croatia Airlines).
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An der Homebase Zagreb bekommt Croatia Airlines immer stärkeren Druck von Ryanair bzw. der vor Ort stationierten Tochtergesellschaft Lauda Europe zu spüren. Der irische Konzern hat aber noch lange nicht genug und will in der kroatischen Hauptstadt weiter expandieren. Nun sucht sich Croatia Airlines auch alternative Geschäftsfelder.

Bereits vor der Corona-Pandemie war der Flughafen Osijek ein eher ruhiger Ort. Zwar bieten Wizz Air und Eurowings Nonstop-Flüge an, jedoch nur in der Theorie, da die Angebote momentan pausieren. Trade Air bietet derzeit mit Let 410 Inlandsflüge nach Dubrovnik, Split, Pula, Zagreb und Rijeka an. Übermäßigen Preiskampf oder gar Verdrängungswettbewerb gibt es in Osijek bislang nicht.

Genau das macht sich Croatia Airlines nützlich und hat nun eine Nonstop-Verbindung nach München aufgenommen. Diese wird vorerst zweimal pro Woche bedient. Das Fluggerät ist in Split stationiert und fliegt nach folgendem Muster: Split-München-Osijek-München-Split. In der bayerischen Landehauptstadt sind Umstiege auf Star-Alliance-Partner wie Lufthansa möglich.

Croatia Airlines geht es ab Osijek vorsichtig und langsam an. Das lässt sich auch aus dem Umstand ableiten, dass man zunächst nur zweimal wöchentlich im W-Pattern fliegt. Der Carrier beobachtet jedoch die Entwicklung der München-Strecke sehr genau. Sollte diese erfolgreich sein, so soll aufgestockt werden. Gegebenenfalls sind gar die Stationierung eines Flugzeugs sowie weitere Strecken vorstellbar.

Zunächst muss Croatia Airlines aber noch unter Beweis stellen, dass sich auf der ersten internationalen Strecke, die man ab Osijek anbietet, auch Geld verdienen lässt. Scheitert das Experiment, so kann man davon ausgehen, dass diese Route schnell wieder aus dem Flugplan verschwinden lässt. Bedingt durch den Umstand, dass die Basis Split diese bedient, halten sich derzeit die Vorhaltekosten in überschaubaren Grenzen.

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