Jan Gruber

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Jan Gruber

EU-Einigung über neue Handgepäck-Regelung im Luftverkehr erzielt

Im Rahmen einer umfassenden Reform der europäischen Fluggastrechte haben sich die Verhandlungspartner der Europäischen Union nach monatelangen Debatten auf einen Kompromiss bezüglich der Handgepäck-Regelungen verständigt. Wie das Nachrichtenportal Politico unter Berufung auf EU-Kreise berichtet, sieht die Neuregelung vor, dass Fluggesellschaften ihre Ticketpreise künftig grundsätzlich inklusive eines regulären Handgepäckstücks ausweisen müssen. Damit soll eine transparente Preisgestaltung im Internet sichergestellt und das unerwartete Aufschlagen von Zusatzgebühren beim Buchungsvorgang unterbunden werden. Verbraucher erhalten jedoch die Option, das Handgepäck aktiv abzuwählen, wodurch sich der Flugpreis um einen definierten Nachlass verringert. Die geplante Reform zielt primär auf das Geschäftsmodell von Billigfluggesellschaften wie Ryanair, Easyjet oder Wizz Air ab. Diese Fluggesellschaften haben in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, dass die Mitnahme von größeren Handgepäckstücken im Standardtarif kostenpflichtig wurde und oft nur noch eine kleine Tasche unter dem Vordersitz im Basispreis enthalten war. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte bereits in früheren Grundsatzurteilen festgestellt, dass angemessenes Handgepäck ein unverzichtbarer Bestandteil der Passagierbeförderung ist und keine zusätzlichen Kosten verursachen darf, sofern es vernünftigen Anforderungen an Gewicht und Abmessungen entspricht. Mit dem aktuellen Entwurf versucht die EU-Kommission nun, einheitliche Standards für alle Marktteilnehmer festzulegen. Neben der Preistransparenz soll die Neuregelung auch die Harmonisierung der Gepäckmaße innerhalb des europäischen Luftraums vorantreiben. Bisher nutzen die Fluggesellschaften stark voneinander abweichende Maximalmaße und Gewichtsgrenzen, was an den Flughäfen regelmäßig zu logistischen Problemen und Nachzahlungen beim Boarding führt. Der aktuelle Kompromiss verlangt von den Fluglinien klarere Strukturen, lässt ihnen jedoch bei der genauen Preisgestaltung des Nachlasses einen gewissen unternehmerischen Spielraum. Verbraucherschützer begrüßen die Transparenzinitiative, während

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Flughafen Köln/Bonn und Rewe verlängern Mietvertrag bis 2036

Die Flughafen Köln/Bonn GmbH und die Rewe Markt GmbH haben ihre langjährige Einzelhandelspartnerschaft am rheinischen Luftverkehrsdrehkreuz vorzeitig verlängert. Ein neu unterzeichneter Mietvertrag sichert den Verbleib des Lebensmittelmarktes im Terminal 1 für weitere zehn Jahre bis zum 31. Juli 2036. Der im Jahr 2009 eröffnete Supermarkt war seinerzeit der bundesweit erste Markt der Kölner Rewe-Gruppe an einem deutschen Verkehrsflughafen. Durch die Neuregelung bleibt die flächendeckende Nahversorgung an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr gewährleistet, was eine rechtliche Ausnahme vom nordrhein-westfälischen Ladenschlussgesetz darstellt. Wirtschaftlich kommt dem Standort im Terminalgebäude eine Doppelrolle zu. Neben den internationalen Fluggästen und Flughafenbesuchern dient die rund 500 Quadratmeter große Verkaufsfläche als primäre Versorgungsstation für die rund 15.000 Beschäftigten des gesamten Flughafenareals sowie für Anwohner aus den umliegenden Kölner und Troisdorfer Stadtteilen. Das Sortiment umfasst neben klassischen Lebensmitteln, Drogeriewaren und Fertigprodukten auch ein erweitertes Angebot an regionalen Spezialitäten. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens, und Lars Klein, Leiter der Rewe Region West, betonten die hohe Relevanz des Standorts für die tägliche Logistik und die Infrastruktur des Airports. Im Zuge der vertraglichen Absicherung ist für das Kalenderjahr 2027 eine umfassende technische und optische Modernisierung der Filiale angekündigt. Geplant ist unter anderem der Ausbau des Kassenbereichs durch zusätzliche Selbstbedienungsterminals (Express-Kassen), um die Abfertigungsgeschwindigkeit bei hoher Passagierfrequenz zu steigern; herkömmliche Bedienkassen bleiben parallel bestehen. Zudem erhält die Filiale einen modifizierten Markenauftritt, bei dem das Logo der Rewe-Gruppe gestalterisch mit dem offiziellen Markennamen des Köln Bonn Airport verschmolzen wird, um die lokale Verankerung zu verdeutlichen. Der Einzelhandel an großen

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Condor lagert zahlreiche Ferienflüge im Sommerflugplan 2026 an externe Partnerairlines aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor setzt im laufenden Sommerflugplan 2026 verstärkt auf das sogenannte Wet-Lease-Verfahren, um die hohe Nachfrage in der Hauptreisezeit zu bewältigen. Wie das Unternehmen bestätigte, werden zahlreiche Urlaubsverbindungen nicht mit eigenen Flugzeugen und Besatzungen durchgeführt, sondern an externe Partnergesellschaften ausgelagert. Durch die Anmietung von Fremdkapazitäten inklusive Personal versucht der Ferienflieger, Engpässe in der eigenen Flotte auszugleichen und den ambitionierten Flugplan stabil zu halten. Zum Einsatz kommen auf den betroffenen Strecken primär Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge des Typs Airbus A320. Die Verteilung der externen Dienstleister erfolgt strategisch über mehrere große deutsche Verkehrsflughäfen. Vom Drehkreuz München aus übernimmt die bulgarische Charterfluggesellschaft European Air Charter den Flugbetrieb auf insgesamt 14 Urlaubsrouten im Auftrag von Condor. Am Flughafen Hamburg greift das Unternehmen auf Kapazitäten der litauischen Heston Airlines zurück, die dort mehrere Umläufe fliegt. Für die Abwicklung des umfangreichen Flugprogramms ab Düsseldorf wurde die estnische Marabu Airlines verpflichtet, die ohnehin eng mit der Condor-Gruppe kooperiert und dort eine zweistellige Anzahl an Destinationen bedient. Neben den klassischen Warmwasserrouten im Mittelmeerraum betrifft die Auslagerung auch das Segment der europäischen Städtestrecken. Hier setzt Condor ihre bereits bestehende Zusammenarbeit mit etablierten Regionalfluggesellschaften fort. Die Schweizer Helvetic Airways sowie die deutsche German Airways führen weiterhin im Namen von Condor Linienflüge zu verschiedenen europäischen Metropolen durch. Der Einsatz dieser Partner erfolgt meist mit kleineren Regionaljets wie der Embraer E-Jets-Familie, die sich für Strecken mit geringerem Passagieraufkommen eignen. Diese umfassende Nutzung von Wet-Lease-Partnern in der Luftfahrtbranche ist eine Reaktion auf anhaltende Lieferverzögerungen bei neuen Flugzeugen und Triebwerksprobleme bei den großen

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Wiener Café Schwarzenberg feiert 165-jähriges Bestehen an der Ringstraße

Das traditionsreiche Café Schwarzenberg in der Wiener Innenstadt begeht im laufenden Juni 2026 sein 165-jähriges Betriebsjubiläum. Das im Jahr 1861 von dem Ehepaar Hochleitner gegründete Etablissement gilt als das älteste noch bestehende Kaffeehaus entlang der berühmten Wiener Ringstraße. Im Laufe seiner langen Geschichte entwickelte sich der Betrieb am Kärntner Ring zu einem bedeutenden gesellschaftlichen und kulturellen Treffpunkt der Bundeshauptstadt, der im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert auch als regelmäßige Wirkungsstätte für namhafte Persönlichkeiten wie den Architekten Josef Hoffmann diente. Aus Anlass des historischen Meilensteins erweiterte das Haus sein kulinarisches Angebot mit Monatsbeginn um eine eigens kreierte Himbeer-Rose-Jubiläumstorte. Heute wird das geschichtsträchtige Kaffeehaus von der Gourmet Group, einer Tochtergesellschaft der Vivatis Holding, betrieben. Das Unternehmen beschäftigt am Standort 36 Mitarbeiter, die für die Bewirtschaftung der insgesamt 200 Sitzplätze verantwortlich sind, von denen sich 120 im historischen Innenbereich und 80 im angeschlossenen Schanigarten befinden. Wirtschaftlich zählt das Objekt zu den am stärksten frequentierten Kaffeehäusern der Wiener Innenstadt. Nach internen Betriebszahlen werden dort pro Jahr rund 135.000 Kaffeespezialitäten sowie etwa 15.000 Portionen heiße Schokolade an ein internationales Publikum ausgeschenkt. Neben dem gastronomischen Kerngeschäft setzt die Betriebsführung auf ein erweitertes Kulturprogramm, um die traditionelle Verknüpfung von Kaffeehauskultur und Live-Musik aufrechtzuerhalten. Das wöchentliche Veranstaltungsprogramm umfasst Klavierabende an den Freitag- und Samstagabenden sowie regelmäßige, jazzmusikalische Matineen an ausgewählten Sonntagen. Der Erhalt dieses historischen Ambientes ist eng mit dem Denkmalschutz verknüpft, da die Inneneinrichtung mit ihren architektonischen Elementen aus der Gründerzeit trotz umfassender Renovierungen in den späten 1970er-Jahren in weiten Teilen originalgetreu bewahrt werden konnte. Die

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Lufthansa Technik übernimmt Instandhaltung der Airbus-A350-Hilfstriebwerke von Air India

Die indische Linienfluggesellschaft Air India und das deutsche Luftfahrtunternehmen Lufthansa Technik haben eine weitreichende, mehrjährige Kooperation im Bereich der technischen Flugzeugwartung vereinbart. Im Rahmen dieser exklusiven Vereinbarung übernimmt das Hamburger Unternehmen die umfassende Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) der Hilfstriebwerke (Auxiliary Power Units, APUs) für die neue und kontinuierlich wachsende Airbus-A350-Flotte der indischen Nationalairline. Der Vertrag deckt die technische Betreuung von insgesamt 40 Hilfstriebwerken des Typs Honeywell HGT1700 ab. Sämtliche Instandhaltungsleistungen werden in den spezialisierten Werkstätten von Lufthansa Technik am Hauptstandort in Hamburg durchgeführt. Die Honeywell-HGT1700-APU wurde speziell für den Großraumjet Airbus A350 entwickelt und dient der Energie- und Druckluftversorgung des Flugzeugs am Boden sowie als Notfallsystem im Flug. Lufthansa Technik fungiert als offiziell autorisierte Garantiestation für diesen Triebwerkstyp und verfügt über die entsprechenden Lizenzen des Herstellers. Neben den klassischen Werkstattüberholungen beinhaltet das vereinbarte Dienstleistungsportfolio auch die Bereitstellung von Leih-APUs zur Überbrückung von Wartungszeiten sowie spezialisierte Engineering-Dienstleistungen zur Überwachung der Triebwerksdaten während des laufenden Flugbetriebs. Für das deutsche Unternehmen bedeutet dieser Abschluss eine Festigung der Marktführerschaft bei der Betreuung dieses spezifischen Triebwerksmusters im asiatisch-pazifischen Raum. Die Vereinbarung erfolgt vor dem Hintergrund eines radikalen Flottenumbaus und Privatisierungskurses bei Air India unter der Führung des indischen Großkonzerns Tata Group. Als erster Betreiber des modernen Airbus A350 auf dem indischen Subkontinent benötigt die Fluggesellschaft eine verlässliche technische Absicherung, um die ehrgeizige Expansion auf internationalen Langstreckenrouten nach Europa und Nordamerika logistisch zu bewältigen. Die beiden Unternehmen arbeiten bereits im Rahmen eines umfassenden Komponenten-Versorgungsprogramms für die Boeing-777-Flotte der Inder zusammen. Die Ausweitung der Partnerschaft auf

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Skyalps nimmt Klagenfurt-Hamburg auf

Die Infrastruktur des Flughafens Klagenfurt verzeichnet im Bereich des regionalen Luftverkehrs eine wesentliche Stärkung. Ab dem 17. Dezember 2026 wird die italienische Fluggesellschaft Skyalps die Linienverbindung zwischen der Elbmetropole Hamburg und der kärntnerischen Landeshauptstadt übernehmen. Mit diesem Schritt geht eine Verdoppelung des bisherigen Flugangebots auf dieser Strecke einher. Die Verbindung, die in den vergangenen Jahren lediglich einmal pro Woche im Rahmen eines saisonalen Wintercharters von Austrian Airlines bedient wurde, erfährt dadurch eine signifikante Aufwertung. Künftig wird die Strecke zweimal wöchentlich bedient, wobei die gewählten Flugtage Donnerstag und Sonntag strategisch auf die Bedürfnisse von Kurzurlaubern, Städtependlern und Geschäftsreisenden abgestimmt sind. Die Verantwortlichen des Flughafens sowie der regionalen Tourismuswirtschaft verfolgen mit dieser Maßnahme das Ziel, die Verbindung über die klassische Wintersaison hinaus zu entwickeln und mittelfristig als dauerhafte Ganzjahresstrecke im internationalen Flugplan zu etablieren. Gleichzeitig untermauert der Flughafen Klagenfurt seine Ambitionen durch eine personelle Expansion im Managementbereich, um die Verzahnung von Luftverkehr und regionaler Wirtschaftsförderung zu intensivieren. Die operativen Flugplandaten und die wirtschaftliche Relevanz des norddeutschen Marktes Der detaillierte Flugplan für die kommende Periode sieht vor, dass die Maschinen jeweils donnerstags und sonntags zwischen den beiden Destinationen rotieren. Am Donnerstag startet der Flug vom Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel um 12:15 Uhr und erreicht Klagenfurt nach einer zweistündigen Flugzeit um 14:15 Uhr. Der Rückflug von Kärnten in Richtung Norden hebt um 15:00 Uhr ab, sodass die Landung in Hamburg für 17:00 Uhr vorgesehen ist. Am Sonntag sind die Flugzeiten geringfügig nach hinten verschoben: Der Abflug in Hamburg erfolgt um 12:35 Uhr mit Ankunft in Klagenfurt

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Kompromiss sichert finanzielle Zukunft und geplante Infrastrukturinvestitionen am Flughafen Klagenfurt

Die Weichen für die zukünftige Entwicklung und wirtschaftliche Stabilisierung des Flughafens Klagenfurt sind nach monatelangen Verhandlungen gestellt worden. Im Vorfeld einer entscheidenden Generalversammlung der Flughafenbetriebsgesellschaft hat sich die Landeshauptstadt Klagenfurt mit der Kärntner Beteiligungsverwaltung auf eine gemeinsame Vorgehensweise bei einer geplanten Kapitalerhöhung geeinigt. Die stark verschuldete Stadtverwaltung wird sich trotz ihrer akuten Haushaltskrise an der Finanzierungsmaßnahme beteiligen, erhält jedoch aufgrund ihrer prekären Finanzlage einen zweijährigen Zahlungsaufschub für ihren Anteil in Höhe von 2,37 Millionen Euro. Das Land Kärnten, das über die Beteiligungsverwaltung bereits achtzig Prozent der Anteile hält, wird die Summe vorübergehend vorstrecken, um eine drohende Verwässerung der städtischen Anteile sowie eine Blockade dringender Infrastrukturprojekte abzuwenden. Mit diesem Kompromiss ist der Weg frei für ein Investitionspaket von insgesamt knapp elf Millionen Euro, das unter anderem den Neubau eines Abfertigungszentrums für den Privatflugverkehr sowie die großflächige wirtschaftliche Verwertung von ungenutzten Grundstücken rund um das Flughafengelände vorsieht. Die vertraglichen Details des Zahlungsaufschubs und Abwendung der Anteilsverwässerung Der am Montagvormittag unter Vermittlung der Kärntner Landespolitik erzielte Kompromiss löst ein massives strukturelles Dilemma. Die Stadt Klagenfurt steht als Minderheitseigentümerin mit einer Beteiligung von zwanzig Prozent in der Pflicht, sich proportional an der Kapitalerhöhung zu beteiligen, um ihr volles Mitsprache- und Mitgestaltungsrecht in den Gremien der Flughafengesellschaft zu wahren. Ohne die Einigung wäre der städtische Anteil im Zuge der Kapitalerhöhung automatisch von zwanzig auf fünfzehn Prozent geschrumpft, wodurch die Kommune strategische Kontrollrechte verloren hätte. Die vertragliche Vereinbarung sieht nun vor, dass die Stadt Klagenfurt die geforderten 2,37 Millionen Euro erst bis zum 30. Juni 2028

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Air Corsica startet neue Direktverbindungen von Wien nach Korsika

Die korsische Regionalfluggesellschaft Air Corsica erweitert ihr internationales Streckennetz und nimmt im laufenden Sommerflugplan erstmals regelmäßige Direktverbindungen vom Flughafen Wien-Schwechat auf. Den Auftakt bildete am 7. Juni 2026 der Erstflug in die Inselhauptstadt Ajaccio an der Westküste. Bereits eine Woche später, ab dem 14. Juni 2026, bedient die Fluglinie zusätzlich die im Nordosten gelegene Hafenstadt Bastia direkt aus der österreichischen Bundeshauptstadt. Für den Flugbetrieb auf diesen neuen Routen setzt der französische Flag-Carrier Kurz- und Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 ein, die eine Flugzeit von knapp zwei Stunden benötigen. Das neue Charter- und Linienangebot ist auf die Hauptreisesaison im Sommer und Frühherbst ausgelegt. Die Flugroute nach Ajaccio wird bis zum 4. Oktober einmal wöchentlich, jeweils am Verkehrstag Sonntag, bedient. Nach Bastia fliegt Air Corsica im Zeitraum bis zum 30. September zweimal pro Woche, wobei hier die Flugtage Mittwoch und Sonntag zur Auswahl stehen. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, betonte die Bedeutung dieser Expansion für das touristische Sommerangebot des Wiener Flughafens, da die Verbindung von Kultur- und Badeurlaub auf Korsika bei österreichischen Reisenden auf ein traditionell hohes Interesse stößt. Die Erweiterung des Flugplans stellt für Air Corsica einen strategischen Meilenstein dar, da die Strecken außerhalb der staatlich subventionierten gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen, den sogenannten Public-Service-Obligation-Regelungen, betrieben werden. Marie-Hélène Casanova-Servas, Vorsitzende des Aufsichtsrats der Fluggesellschaft, erklärte, dass der Ausbau des internationalen Geschäfts ein Kernbestandteil der langfristigen Wachstumsstrategie sei. Um die Auslastung der Flugzeugflotte und die touristischen Strukturen auf Korsika effizienter zu nutzen, strebt das Unternehmen für die Zukunft eine zeitliche Ausweitung der Flugperiode

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Flughafen Berlin Brandenburg GmbH legt Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 vor

Die Betreibergesellschaft des Hauptstadtflughafens BER hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und verzeichnet eine weitere wirtschaftliche Konsolidierung. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) konnte das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 203,9 Millionen Euro beziffern, womit erneut ein positiver operativer Gewinn erwirtschaftet wurde. Trotz des anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfelds im europäischen Luftverkehrssektor sank der Konzernjahresfehlbetrag im Vergleich zum Vorjahr um 48,3 Millionen Euro und beläuft sich nun auf 86,1 Millionen Euro. Dieser Rückgang fiel deutlicher aus als in den ursprünglichen Wirtschaftsplänen der Flughafengesellschaft prognostiziert worden war. Das verbesserte Finanzergebnis spiegelt sich auch in den gestiegenen Verkehrszahlen des vergangenen Jahres wider. Insgesamt nutzten 26,1 Millionen Fluggäste den Flughafen Berlin Brandenburg als Start-, Ziel- oder Umsteige-Airport, was einem Zuwachs von 2,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024 entspricht. Parallel dazu stieg die Zahl der Flugbewegungen leicht um 0,7 Prozent auf gut 193.000 Starts und Landungen an. Durch das gestiegene Passagieraufkommen und verbesserte Einnahmen im Non-Aviation-Bereich erhöhten sich die Gesamterlöse der Betreibergesellschaft von 645,7 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr 666,5 Millionen Euro im Berichtszeitraum. Ein zentraler Meilenstein des Geschäftsberichts betrifft die Neustrukturierung der Verbindlichkeiten. Im November 2025 gelang der Flughafengesellschaft die erfolgreiche Platzierung eines Refinanzierungspakets am Kapitalmarkt für Kreditverbindlichkeiten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Im Februar 2026 folgte zudem die letzte vereinbarte Kapitalzuführung der drei öffentlich-rechtlichen Gesellschafter – Berlin, Brandenburg und der Bund – in Höhe von 500 Millionen Euro, die primär für die Tilgung von Altkrediten aus der langjährigen Bauphase des Flughafens genutzt wurde. Da

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IATA prognostiziert weiterhin geringen Marktanteil und hohe Zusatzkosten für synthetische Flugkraftstoffe

Der internationale Luftfahrtverband IATA (International Air Transport Association) rechnet für das laufende Jahr 2026 mit einer globalen Produktionsmenge von rund 2,4 Millionen Tonnen bei alternativen, synthetischen Flugkraftstoffen. Laut den aktuellen Berechnungen entspricht dieses Volumen lediglich einem Anteil von 0,8 Prozent am gesamten weltweiten Treibstoffverbrauch der zivilen Luftfahrt. Trotz dieses geringen Marktanteils belasten die enormen Preisdifferenzen zu herkömmlichem Kerosin die Bilanzen der Fluggesellschaften im Jahr 2026 mit prognostizierten Zusatzkosten in Höhe von rund 4,3 Milliarden US-Dollar. IATA-Generaldirektor Willie Walsh kritisierte in diesem Zusammenhang eine ineffektive und unkoordinierte Politik zahlreicher Regierungen sowie ein mangelndes Investitionsinteresse der großen internationalen Ölkonzerne. Um den Ausbau und die Verfügbarkeit von alternativen Kraftstoffen zu beschleunigen, fordert der Verband eine strategische Neuausrichtung in vier Kernbereichen. Dazu gehören die massive Ausweitung der Produktion erneuerbarer Energien zur Absicherung von Rohstoffen, ein offener und diskriminierungsfreier Zugang zur bestehenden Transport- und Flughafen-Infrastruktur sowie verlässliche staatliche Produktionsanreize. Zudem plädiert die IATA für die Etablierung eines globalen Marktes auf Basis eines einheitlichen Buchungs- und Abrechnungssystems. Dadurch soll es Fluggesellschaften ermöglicht werden, entsprechende Kraftstoffzertifikate unabhängig vom physischen Standort der jeweiligen Produktionsstätten zu erwerben und harmonisierte Standards im internationalen Wettbewerb zu sichern. Besonders kritisch bewertet der Verband die gesetzlichen Zielvorgaben für strombasiertes Kerosin, sogenanntes e-SAF (Elektro-SAF), das mittels Power-to-Liquid-Verfahren aus Wasserstoff und Kohlendioxid gewonnen wird. Die Europäische Union und Großbritannien haben für das Jahr 2030 eine verbindliche Produktionsquote von rund 0,6 Millionen Tonnen vorgeschrieben. Demgegenüber steht eine aktuell weltweit verfügbare oder im Bau befindliche Kapazität von lediglich 0,02 Millionen Tonnen, wobei global erst eine einzige Großanlage

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