November 26, 2021

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November 26, 2021

Philippinen lassen Österreicher nicht einreisen

Nach fast zwei Jahren öffnen die Philippinen vom 1. Dezember an vorübergehend ihre Grenzen für Touristen aus bestimmten Ländern – Reisende aus Österreich werden zunächst aber noch nicht eingelassen. Nur internationale Feriengäste, die vollständig geimpft sind und aus „grünen“ Ländern mit einer hohen Impfquote und niedrigen Infektionszahlen kommen, dürfen einreisen. Europäische Staaten seien zunächst nicht darunter, so der ORF. Es sei ein erster Öffnungsschritt, der nur bis zum 15. Dezember gelte: „Wenn wir sehen, dass die Umsetzung gut läuft, werden wir die Termine verlängern“, ergänzt Präsidentensprecher Karlo Nograles heute. Die Philippinen hatten bereits im März 2020 die Grenzen des Landes CoV-bedingt geschlossen. Auf der Liste der „grünen“ Länder stehen mehrere afrikanische Länder, darunter auch Südafrika, wo jüngst die Coronavirus-Variante B.1.1.529 aufgetreten ist. Aber: Einreisebeschränkungen wegen der neuen Variante seien nach Angaben der Einwanderungsbehörde nicht ausgeschlossen.

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RLG: Zeitfracht begrüßt die Zustimmung der bisherigen Eigentümer

Das Konzept für die Zukunft des Flughafens Rostock-Laage-Güstrow hat grünes Licht erhalten: Die Gremien aller drei bisherigen Eigentümer stimmten einer Privatisierung des zivilen Teils des Flughafens zu. Die Zeitfracht Gruppe als zukünftiger Eigentümer begrüßte am Freitag diese Entscheidungen. „Wir sind von der Zukunft des Flughafens überzeugt. Wir werden sowohl die Infrastruktur für die Region als auch die bestehenden Arbeitsplätze erhalten und ausbauen. Als sehr stark logistik-orientierte Unternehmensgruppe haben wir vor, den RLG in genau diese Richtung weiterzuentwickeln. Der Bau eines Logistikzentrums für unsere Handelsunternehmen ist ein Vorhaben, das wir fest in der Planung haben. Außerdem werden wir an Ideen anknüpfen, den Standort auch zu einem Zentrum für forschende und unternehmerische Aktivitäten in den Weltraum hinaus auszubauen“, so Wolfram Simon-Schröter, Vorstand Zeitfracht. Die Pläne für die Weiterentwicklung des RLG als zusätzlicher Logistik-Standort der Zeitfracht Gruppe basieren vor allem auf der Idee, dort die Luftfracht und den Transport über die Straße und Schiene eng zu verzahnen. Der zivile Teil des Flughafen Rostock-Laage wird auf der Grundlage eines Mitbenutzungsvertrages mit der Bundeswehr betrieben. Dieses Modell sei einzigartig in Deutschland, so die Zeitfracht. Zeitfracht will die Diversifizierung des Unternehmens und die Transformation des Regionalflughafens zu einem Innovations- und Technologiestandort im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie der erneuerbaren Energien sehr aktiv weiter vorantreiben. Der Flughafen war in der Vergangenheit und vor allem seit Beginn der Corona-Krise nur noch hoch defizitär zu betreiben gewesen. Die bisherigen Eigentümer hatten daher entschieden, ein so genanntes öffentliches Interessensbekundungsverfahren einzuleiten. Damit sollte ausgelotet werden, ob ein privates Unternehmen bereit wäre,

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NUE auf dem Weg zur klimaneutralen Fahrzeugflotte

Auf dem Weg zur CO2-Neutralität rüstet der Airport Nürnberg Schritt für Schritt seine Fahrzeugflotte um und setzt dabei auf emissionsarme Antriebe. Nach Nutzfahrzeugen mit Hybrid- oder Elektromotor ersetzte der Flughafen seine Schlepperflotte für den Gepäck- und Frachttransport sowie sogenannte Pushback-Fahrzeuge zum Manövrieren von Flugzeugen durch Modelle mit reinem E-Antrieb. An der Betriebstankstelle werde außerdem kein handelsüblicher Diesel mehr ausgegeben, sondern ausschließlich der synthetische Kraftstoff GTL, so der Flughafen. Auch die Flughäfen in Hamburg, Stuttgart oder Kopenhagen setzten diesen alternative Treibstoff bereits erfolgreich ein. „Ein nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist uns gerade als Flughafen sehr wichtig“, so Geschäftsführer Michael Hupe. Die Weichen für eine nachhaltige Energieversorgung hatte der Airport daher bereits in den Vorjahren gestellt: So wurden Hangar-Dachflächen mit Solarmodulen bestückt. Zudem wurden die großen Parkhäuser und weite Bereiche des Terminals auf LED-Beleuchtung umgestellt, was zu einer erheblichen Stromeinsparung führt. Außerdem bezieht der Flughafen schon seit Jahren Wärme aus dem Hackschnitzelheizkraftwerk eines benachbarten Landwirtschaftsbetriebs. Im Rahmen seines Energiemanagements wird der Airport Nürnberg mit 100 Prozent Ökostrom versorgt.

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AUA-Chef Hoensbroech: „Ohne Kurzarbeit hätten wir uns vom Großteil der Mitarbeiter trennen müssen“

Austrian Airlines wird im Winterflugplan 2021/22 rund 60 Prozent des Vorkrisenniveaus anbieten. Dies erklärte Firmenchef Alexis von Hoensbroech im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazins „Trend“. Angesprochen auf die Maskenpflicht auf Langstreckenflügen antwortete der Manager, dass man die Vorgaben der jeweiligen Staaten umsetzen würde. „Dazu gehört eine Maskenpflicht in Flugzeugen, obwohl die Luft an Bord alle drei Minuten komplett ausgetauscht wird“, so der Austrian-Airlines-Generaldirektor gegenüber „Trend“. Eine Impfpflicht für die Belegschaft wäre momentan kein Thema. Austrian Airlines würde von der Kurzarbeit stark profitieren, jedoch wollte Alexis von Hoensbroech keine finanziellen Details nennen. Allenfalls sagte er gegenüber dem „Trend“: „Hätten wir das Geld nicht bekommen, hätten wir uns von einem Großteil der Mitarbeiter trennen müssen. Dann würde auch die gesamte Betriebswirtschaft der AUA anders aussehen“. Auf die Frage, ob er sich wünscht, dass diese Maßnahme über März 2022 hinaus verlängert wird, sagte er dem Medium: „Wir wissen ja nicht, wie sich die Pandemie weiterentwickelt, aber natürlich wäre es gut, eine gewisse Flexibilität zu haben. Aber augenblicklich planen wir nicht mit Kurzarbeit, die über das erste Quartal 2022 hinausgeht“.

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Schauinsland-Reisen beteiligt sich an Start-up

Der Reiseveranstalter steigt beim Traveltech-Anbieter, der Lösungen für Kapazitätsmanagement und Preissteuerung entwickelt, ein. Airxelerate bietet nach eigenen Angaben eine Cloud-basierte Distributionsplattform für den Airline-Markt, die eine direkte Anbindung an touristische Partner und B2B-Kunden ermöglicht. Fluggesellschaften könnten so exklusive Kontingente und dynamische Verfügbarkeiten im Markt platzieren. Intelligente und flexible Softwarelösungen seien ein Schlüssel, um Kapazitätsmanagement und Preissteuerung erfolgreich aufzustellen, sagt Markus Förster, Leiter Flugeinkauf bei Schauinsland. Dazu trage das Investment in Airxelerate bei. Airxelerate wurde 2018 in Berlin gegründet. Neben der Entwicklung der eigenen Produktlinie Calisto entwickelt das Unternehmen im Kundenauftrag IT-Lösungen für touristische Unternehmen.

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Kampfjet-Auftrag: Für kanadische Regierung ist Boeing kein Thema

Die kanadische Regierung hält den US-Flugzeughersteller Boeing als Bewerber um einen milliardenschweren Kampfjet-Auftrag offenbar für ungeeignet. Laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Person aus dem kanadischen Verteidigungsministerium würde Boeing die Standards für die Bewerbung nicht erfüllen. Der amerikanische Flugzeugbauer hatte sich zuvor mit seinem Modell F-18 Hornet für den Auftrag beworben. Ein Boeing-Sprecher teilt auf Anfrage per E-Mail mit, dass sich das Unternehmen eine Stellungnahme vorbehalte, bis es eine offizielle Mitteilung aus Ottawa gebe, so der ORF. Neben Boeing hatten sich auch Lockheed Martin und die schwedische Saab AB um die Lieferung von 88 Jets im Wert von etwa 15 Milliarden Dollar beworben.

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EU-Kommission lehnt Reisebeschränkungen ab

Die EU-Kommission hat den EU-Ländern davon abgeraten, zusätzliche Reisebeschränkungen für Geimpfte, Genesene oder frisch Getestete einzuführen. Wer ein gültiges EU-Coronavirus-Zertifikat habe, solle grundsätzlich keinen zusätzlichen Beschränkungen wie Tests oder Quarantäne unterworfen werden, unabhängig vom Abreiseort in der Europäischen Union. Diese Nachweise sollen neun Monate ab der vollständigen Impfung gültig sein, bevor eine Auffrischungsimpfung notwendig werde, so der ORF. Die Kommission hoffe dahingehend auf einheitliche Regeln innerhalb der EU. Unterdessen steigt das Infektionsgeschehen in den Mitgliedsstaaten rasant an. Gerade zu Beginn der Pandemie in Europa gab es viele unterschiedliche Regeln mit teils kilometerlangen Staus wegen Grenzschließungen und entsprechend negativen wirtschaftlichen Auswirkungen.

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UK bannt Passagierflüge aus sechs afrikanischen Staaten

Das Vereinigte Königreich untersagt aufgrund der in Südafrika entdeckten Corina-Virusvariante B.1.1.529 den Passagierflugverkehr mit diesem Land sowie fünf weiteren Staaten. Der Bann tritt am Freitagnachmittag in Kraft. Betroffen sind nebst Südafrika auch Namibia, Lesotho, Eswatini, Simbabwe und Botswana. Sajid Javid, Gesundheitsminister des Vereinigten Königreichs, begründete die Maßnahme unter anderem damit, dass es wissenschaftliche Hinweise gäbe, dass diese Mutation noch ansteckender als die Delta-Variante wäre. Weiters könnten die bestehenden Impfstoffe weniger wirksam sein. Die deutsche Bundesregierung hat in diesem Zusammenhang bereits ein Beförderungsverbot für Nonstop-Flüge, die in Südafrika starten, angeordnet. Das hat zur Folge, dass nur deutsche Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz bzw. Aufenthaltsrecht in Deutschland die Verbindungen nutzen dürfen. Anschließend ist eine 14-tägige Quarantäne anzutreten. Das gilt auch für Geimpfte und Genesene.

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Trotz Impfung: Portugal verlangt Coronatest bei der Einreise

Portugals Regierung verschärft mit Wirksamkeit zum 1. Dezember 2021 die Einreisebestimmungen. Auch Geimpfte und Genesene müssen dann einen negativen Coronatest vorweisen. Gleichzeitig benötigen auch Touristen beim Besuch von Bars und Diskotheken nebst Impf- oder Genesungsnachweis einen negativen PCR- oder Antigen-Test. Im Gegensatz zu Bulgarien, das Anfang dieser Woche die Einreisregeln verschärft hat, akzeptiert Portugal dem aktuellen Informationsstand nach auch Antigen-Ergebnisse. Bulgarien besteht auf PCR-Befunde. Sowohl Portugal als auch Bulgarien machen für Geimpfte und Genesene keine Ausnahmen, so dass alle Personen, die einreisen wollen, ein negatives Testergebnis vorweisen müssen. Es bleibt abzuwarten, ob sich auch andere EU-Länder diesen Änderungen anschließen. Das bislang einzige EU-Land, das ausschließlich Geimpfte einreisen lässt, ist der Inselstaat Malta. Bislang hat dieser – trotz hoher Inzidenzen – keine EU-Mitglieder auf die so genannte Dark Red List gesetzt.

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Österreich bannt Passagierflüge aus sechs afrikanischen Staaten

Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) kündigt an, dass die Covid-Einreiseverordnung noch am Freitag erneuert werden soll. Diese wird ein Nonstop-Beförderungsverbot für einige afrikanische Staaten beinhalten, so das Bundesministerium in einer Medienerklärung. „In Österreich kämpfen wir gerade mit den Auswirkungen der Delta-Variante, während sich in Teilen Afrikas bereits eine neue Variante ausbreitet, die Anlass zur Sorge gibt. Wir reagieren rasch und konsequent: Eine verpflichtende Quarantäne für Einreisende aus Südafrika, Lesotoho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini soll dabei helfen, die globale Ausbreitung der neuen Variante zu verlangsamen“, erklärt Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP). Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini werden als so genannte Virusvariantengebiete eingestuft. Einreisen aus diesen Ländern sind daher grundsätzlich untersagt. Österreichische Staatsbürger sind zur Einreise berechtigt, haben aber besonders strenge Quarantäneregelungen (10-tägige Quarantäne, PCR-Test bei der Einreise, Registrierung) einzuhalten. Zusätzlich wird ein Landeverbot für Flüge aus diesen sieben afrikanischen Ländern verhängt. Die Verordnung tritt bereits heute Mitternacht in Kraft. „Durch die schnelle Novellierung der Einreiseverordnung reagieren wir unmittelbar auf die aktuellen Entwicklungen. Uns ist es jetzt besonders wichtig, durch strenge Einreiseregelungen für einen bestmöglichen Schutz zu sorgen. Ebenfalls ist es wichtig, dass auch andere Länder in der Europäischen Union hier schnell handeln. Gemeinsam kann es uns gelingen eine Ausbreitung der neuen Variante zu bremsen“, erklärt Minister Mückstein.

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