November 29, 2021

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November 29, 2021

Spanien: Nur geimpfte UK-Bürger dürfen einreisen

Mit Wirksamkeit zum 1. Dezember 2021 schränkt Spanien die Einreise von aus dem Vereinigten Königreich kommenden Personen ein. Nur noch Passagiere, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, dürfen von UK aus einreisen. Bislang akzeptierte Spanien auch das Vorweisen negativer PCR-Befunde, die nicht älter als 72 Stunden sein durften. In erster Linie sind Staatsbürger und Einwohner des Vereinigten Königreichs betroffen, jedoch gilt die Anordnung auch für EU-Bürger, die von UK aus nach Spanien reisen. Ausnahme: Bloßer Umstieg ohne Verlassen des Terminals. Die Omikron-Corona-Mutation macht die europäischen Regierungen zunehmend nervös. Einreisebestimmungen werden wieder verschärft. In den Niederlanden mussten Passagiere zweier Flüge aus dem südlichen Afrika, die vor dem Bann gelandet sind, länger auf das Aussteigen warten. Insgesamt 61 Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet und in einem Hotel nahe des Flughafens Schiphol abgesondert. Kurz darauf folgten weitere Maßnahmen anderer Regierungen.

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Der Winter hat Wien erobert

Am Freitag wurde der Winterdienst des Flughafens Wien-Schwechat aus dem “Sommerschlaf” geweckt. Aufgrund des Schneefalls waren Räumfahrzeuge und Enteisung besonders stark nachgefragt. Dies führte auch zu Verzögerungen im Flugverkehr. Aus Sicherheitsgründen müssen Flugzeuge bei Schnee- und Eisbildung vor dem Abflug enteist werden. Unterlässt man dies, kann es unter bestimmten Umständen gefährlich werden. In der Vergangenheit gab es zumindest zwei fatale Abstürze, – einer in Kanada und einer in den USA – die maßgeblich auf unterlassene bzw. mangelhafte Enteisung zurückgeführt werden konnten. Bei Maschinen, die die Triebwerke am Heck montiert haben, ist eine gründliche Enteisung der Tragflächen im Winter besonders wichtig, denn es könnten Eisklumpen in die Strahltriebwerke geraten und diese beschädigen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass man Freitag besonders viele Flugkapitäne vor dem Start die Enteisung angefordert haben. Das führte dazu, dass Wartezeiten von einer Stunde und mehr keine Seltenheit, sondern eher der Regelfall waren. Die Gründe hierfür werden aber von Flugzeugführern und Airport unterschiedlich gesehen. Beispielsweise behauptete ein Kapitän, dass der Flughafen Wien viel zu wenig Personal für die Geräte im Einsatz habe. Ganz anders sieht man das seitens der Flughafen Wien AG: “Es waren am Freitag die gesamte Enteisungsmannschaft, alle Fahrzeuge und alle Enteisungspositionen im Einsatz. Aufgrund der Witterungsbedingungen hat es sich allerdings tatsächlich um eine Ausnahmesituation gehandelt – wir haben gestern mit 173 Flugzeugenteisungen mehr Enteisungen am Tag durchgeführt als in den vergangenen fünf Jahren. Grund war der aufgrund der verhältnismäßig milden Temperaturen schwere und nasse Schnee bei gleichzeitig ganztägig anhaltendem Schneefall, wodurch der einzelne Enteisungsvorgang

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Omikron: Einreisebestimmungen verschärfen sich wieder

Die neue Omikron-Corona-Variante führt dazu, dass äußerst kurzfristige Änderungen im Bereich der Einreisebestimmungen erlassen werden. Immer mehr europäische Staaten bannen Passagierverbindungen aus Staaten im Süden des afrikanischen Kontinents und erlassen zusätzlich harte Einreisebestimmungen. Das Vereinigte Königreich lässt nun niemanden mehr ohne Quarantäne einreisen. Sofern man nicht zufällig aus Südafrika oder dessen Nachbarstaaten kommt, muss man nun am zweiten Tag der Einreise einen kostenpflichtigen PCR-Test absolvieren. Bis das Ergebnis vorliegt ist man unter Quarantäne, die dann mit einem negativen Befund sofort beendet ist. Das gilt ausdrücklich auch für Geimpfte und Genesene. Für die Staaten im Süden Afrikas gilt wieder Hotelquarantäne. Schweiz: Quarantäne auch für europäische Staaten Die Schweiz zieht nun ebenfalls strenge Einreisebestimmungen auf. Dabei ist auffällig, dass diese sich offensichtlich am Bekanntwerden von Omikron-Fällen orientieren. Hat man sich zuvor in den Niederlanden, im Vereinigten Königreich, in Tschechien, Ägypten oder Malawai aufgehalten, so ist eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Für die Staaten rund um Südafrika gilt ein defacto-Beförderungsverbot. Dazu die Fluggesellschaft Swiss in einer Aussendung: “Swiss unterstützt die weltweiten Bemühungen, die Ausbreitung des Corona-Virus zu minimieren. Aus diesem Grund wird Swiss den Entscheid der Bundesbehörden umsetzen und bis auf weiteres von Südafrika in die Schweiz lediglich Fluggäste mit Schweizer und Liechtensteiner Staatsbürgerschaft oder entsprechender Schweizer oder Liechtensteiner Aufenthaltsbewilligung transportieren. Diese müssen bei der Einreise außerdem ein negatives COVID-Testresultat vorweisen können. Voraussetzung ist die behördliche Genehmigung der Rückflüge. Swiss respektiert den Entscheid der Bundesbehörden und setzt die Massnahmen entsprechend um. Swiss weist jedoch darauf hin, dass aufgrund von Erfahrungen der vergangenen Monate Flugverbote

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Eigenbau-Impfstoff: Polizei löst Impfaktion am Flughafen Lübeck auf

Am Flughafen Lübeck wurde eine Impfaktion von Polizei und Hansestadt Lübeck aufgelöst. Diese soll laut Mitteilung großen Andrang gehabt haben, jedoch war der angebotene Impfstoff nicht zugelassen. Die Exekutive ermittelt nun wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz. Dass die Aktion im Terminal des Airports durchgeführt wurde ist kein Zufall. Das angebotene Vakzin wurde von Mediziner Winfried Stöcker selbst entwickelt. Im April 2020 bestätigte sein Büro, dass bereits Selbstversuche vorgenommen werden. Laut EMA liegt momentan kein Antrag auf Marktzulassung vor, so dass bislang auch keine erteilt wurde. Lokale Medien berichten, dass es für die am Samstag durchgeführte Impfaktion auch eine Terminvergabe gegeben haben soll. Die Exekutive nahm Proben des Vakzins und stellte Spritzen sowie Impflisten sicher. Nähere Angaben machte die Behörde noch nicht. Unklar ist wie viele Personen geimpft wurden. Offiziellen Mitteilungen nach sollen sich etwa 80 Personen vor dem Terminal und etwa 150 in der Abfertigungshalle befunden haben.

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Israel macht die Grenzen wieder dicht

Erst vor wenigen Wochen hat sich Israel nach langer Grenzschließung wieder für ausländische Touristen geöffnet. Damit ist schon wieder Schluss, denn aufgrund der zuerst im südlichen Afrika aufgetretenen Omikron-Variante macht man die Grenzen wieder dicht. Vorerst dürfen nur vollständig geimpfte Staatsbürger Israels einreisen. Diese müssen sich auf den Flughäfen einem PCR-Test unterziehen und am dritten Tag nach der Einreise einen weiteren PCR-Test absolvieren. Bis zum Vorliegen des Befundes des zweiten Coronatests ist eine häusliche Quarantäne einzuhalten. Nicht-Staatsbürger – davon ausgenommen sind Personen mit Wohnsitz in Israel, die eine häusliche Quarantäne antreten können – benötigen wieder eine Sondergenehmigung für die EInreise. Anschließend findet bis zum Vorliegen der Testergebnisse eine Absonderung in Quarantänehotels statt. Ungeimpfte Israelis werden sieben Tage lang isoliert und können die Quarantäne nur dann verlassen, wenn die Testungen negativ ausfallen. Die Regierung hat bereits zahlreiche Staaten auf dem afrikanischen Kontinent rot eingestuft und teilweise auch Landeverbote erlassen. Derzeit sind die Länder im Norden Afrikas noch nicht betroffen.

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