Dezember 6, 2021

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Dezember 6, 2021

Österreich beschafft 18 Leonardo AW169M

Das österreichische Verteidigungsministerium beabsichtigt den Ankauf von insgesamt 18 Mehrzweckhubschraubern des Typs Leonardo AW169M. Ein entsprechendes Abkommen haben die Verteidigungsminister von Österreich und Italien am Donnerstag unterfertigt. Eine gegenseitige Absichtserklärung, ein „Letter of Intent“, zu diesem „Government-to Government“- Geschäft wurde zwar bereits im November unterschrieben, doch jetzt erfolgte mit dem Verwaltungsübereinkommen auf Regierungsebene auch die Konkretisierung des Vorhabens. Nun können die jeweiligen Fachleute den Beschaffungsvorgang auch umsetzen. „Das Bedeutende an diesem Verwaltungsübereinkommen mit Italien ist die Kooperation über den Bereich der Beschaffung hinaus. Damit meine ich zum Beispiel die Ausbildung, die Logistik, die Materialerhaltung und die Möglichkeit einer gemeinsamen Nutzung von Simulatoren“, sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Die Zusammenarbeit mit den italienischen Streitkräften ermögliche bereits mit dem Frühjahr 2022 beginnend eine gezielte Ausbildung auf diesem Mehrzweckhubschrauber. Die ersten beiden Hubschrauber „Leonardo AW169M“ sollen bereits bis Ende nächsten Jahres 2022 eintreffen – da könne bereits mit Schulungen direkt in Österreich begonnen werden, freut sich die Verteidigungsministerin. Bei ihrem Besuch in Rom besuchte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner auch das Hauptquartier der Operation EUNAVFOR Med IRINI. Dies ist eine militärische Operation von 24 Ländern der Europäischen Union, die das Waffenembargo der Vereinten Nationen gegen das im Bürgerkrieg befindliche Libyen durchsetzen soll, dabei die libysche Küstenwache ausbildet und dem Waffen- und Menschenschmuggel entgegenwirkt. Bei dieser Mission sind sechs Österreicher als Stabsoffiziere eingesetzt. Italien ist für Österreich auch im Rahmen von weiteren gemeinsamen Einsätzen zum Zwecke der Friedensstabilisierung und Friedenssicherung ein wichtiger Partner „Wir arbeiten in verschiedenen internationalen Missionen bzw. Operationen eng zusammen, darunter am Westbalkan (KFOR

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Paderborn: Tui Deutschland lässt Freebird Europe fliegen

Der Reiseveranstalter Tui Deutschland lässt im Sommer 2022 die Ziele Palma de Mallorca, Kreta, Kos, Rhodos, Gran Canaria, Burgas und Feuerte Ventura von der maltesischen Fluggesellschaft Freebird Europe ab Paderborn ansteuern. Die Vollcharterflüge sollen mit Airbus A320 bedient werden. Die Aufnahme der Ziele soll laut Mitteilung des Airports schrittweise ab dem 3. Juni 2022 erfolgen. Burgas soll allerdings nur während der Hauptreisezeit angeboten werden. Buchbar sind die Flüge ab Paderborn in erster Linie über den Reiseveranstalter Tui. Freebird Europe ist der maltesische Ableger der türkischen Fluggesellschaft Freebird. Derzeit sind auf dem AOC des Carriers zwei Airbus A320 registriert. Die Flotte der Muttergesellschaft besteht momentan aus acht baugleichen Flugzeugen.

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Schweiz ersetzt Quarantäne durch zwei Coronatests

Die Schweiz praktiziert seit Samstag komplett geänderte Einreisebestimmungen. Künftig gibt es keine Quarantäneliste mehr, so dass man sich – unabhängig woher man gerade kommt – nicht mehr in eine Absonderung begeben muss. Stattdessen wird verstärkt getestet. Auch Geimpfte und Genesene müssen künftig bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen und zwar völlig egal aus welchem Land man gerade kommt. Ausnahmen gibt es nur für den so genannten „kleinen Grenzverkehr“, also die Einreise aus unmittelbaren Nachbarregionen wie beispielsweise Vorarlberg. Zwischen vier und sieben Tagen nach der Einreise in die Eidgenossenschaft muss man einen zweiten Coronatest vornehmen. Im Gegensatz zur ersten Testung, die bei der Kontrolle vorgewiesen werden muss, hat man nun die freie Wahl zwischen PCR- und Antigen-Test. Auch Geimpfte und Genesene müssen sich dieser zweiten Testung unterziehen. Die Kosten sind selbst zu tragen.

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Condor-Finanzchef Christoph Debus tritt ab

An der Spitze der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor wird es zu einer Veränderung im Management kommen, denn der langjährige Finanzchef Christoph Debus wird das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen. Einen Nachfolger hat man noch nicht bestimmt. Der Aufsichtsrat bestätigte am Freitag Ralf Teckentrup (CEO) und Christian Schmitt (COO) für zwei weitere Jahre. Man bedauert den Abgang von Christoph Debus, der Ende Februar 2022 ausscheiden wird. Laut Mitteilung will er sich „neuen Herausforderungen außerhalb Condors“ widmen. Unbestätigten Gerüchten nach könnte es in Richtung Lufthansa gehen.

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Wien: Die Uhr tickt für Eurowings Europe

Eurowings konnte am Flughafen Wien-Schwechat nie richtig Fuß fassen, wenn man mal vom Österreich-Deutschland-Verkehr absieht. Eine großangelegte Expansion, die auch zur Folge hatte, dass einige Austrian-Airlines-Routen an die Konzernschwester abgegeben wurden, war nicht vorn Erfolg gekrönt. Abseits der Deutschland-Strecken konnte sich die Marke Eurowings in Wien nie richtig etablieren, denn das Billigbrand der Lufthansa Gruppe wurde vom Markt nicht wirklich angenommen. Dazu kam, dass es mit Lauda, Wizz Air und teilweise auch Level preisoffensive Alternativen gab, die sich deutlich negativ auf den Absatz bei Eurowings ausgewirkt haben. Also musste eine neue Strategie her und diese sah vor, dass mit Ausnahme der Deutschland-Strecken alle Eurowings-Routen ab Wien aufgegeben werden. Teilweise wurden diese von Austrian Airlines übernommen. Im Deutschland-Verkehr wurden Nürnberg und Hannover wieder an die AUA zurückgegeben, denn das Experiment diese unter der Marke Eurowings anzubieten brachte nicht den gewünschten Erfolg. Auch Flucht in AUA-Wetlease gescheitert Vor der Pandemie wurde zwischen Eurowings Europe und Austrian Airlines vereinbart, dass insgesamt fünf Airbus A320 im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung für die AUA fliegen werden. Damals war Austrian Airlines aus Expansionskurs und erweiterte mit den fünf Maschinen die Kapazität. Im Gegenzug wurden die Eurowings-Strecken ab Wien – abgesehen von den Deutschland-Routen – eingestellt. Doch Corona mischte die Karten komplett neu. Austrian Airlines musste Kurzarbeit anmelden und zum wiederholten Male in der Firmengeschichte Staatshilfe in Anspruch nehmen. Die angemieteten Eurowings-Maschinen wurden überflüssig, denn auch die eigene Flotte wurde verkleinert. Somit wurde der Wetlease-Vertrag beendet. Die Eurowings-Europe-Basis Wien ist seit längerer Zeit nur noch „virtuell“. Zwar gibt

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Wien: B-Busgates als temporäre Non-Schengen-Ankunft

Der Flughafen Wien hat vor wenigen Tagen einen weiteren Bereich des seit dem Beginn der Corona-Pandemie nicht für Abflüge genutzten Terminals 1 reaktiviert. Die B-Busgates sind wieder in Verwendung, jedoch für einen gänzlich anderen Zweck. Mitte März 2020 wurden die Terminals 1, 1A und 2 geschlossen. Seither werden alle Abflüge über das Terminal 3 durchgeführt. Für Check-In-Zwecke wurde im Sommer 2021 das Terminal 1 reaktiviert, jedoch werden sowohl die Sicherheitskontrolle im Terminal 2 als auch die Gatebereiche B, C und D weiterhin nicht genutzt. Das Terminal 1A befindet sich weiterhin im Dornröschenschlaf. Seit einiger Zeit gibt es am Flughafen Wien-Schwechat so genanntes „doppeltes Busboarding“. Dieses wird abwechselnd für Schengen und Non-Schengen-Flüge genutzt. Dabei werden die Fluggäste beispielsweise vom Gate F02 aus zu den C-Bus-Gates gefahren. Hier findet dann das eigentliche Busboarding statt. Geöffnet sind im Pier C lediglich die Busgates, die sich schräg gegenüber der B-Bus-Gates befinden. Die Busankunft des Terminals 1 wird seit einigen Monaten wieder für ankommende Schengen-Flüge genutzt. Von dort aus steht ein Shuttlebus zum Terminal 3 zur Verfügung. Der Aufgang zu den C-Gates bzw. der ebenerdige Weg zu den B-Gates sind gesperrt. Neu ist, dass die Non-Schengen-Busankunft im Terminalkomplex 1+2 aufgrund von Bauarbeiten nicht genutzt wird. Als Ersatz diesen die B-Busgates. Dort wurde eine temporäre Passkontrolle eingerichtet. Konkret bedeutet das, dass ankommende Non-Schengen-Passagiere hier her gebracht werden und dort ihre Passkontrolle durchlaufen. Anschließend geht es zum Shuttlebus zum Terminal 3 (Umsteiger) bzw. durch die Gepäckhalle zum Ausgang. Im Bereich der zusätzlichen Bänder, die nicht genutzt werden,

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