Dezember 14, 2021

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Dezember 14, 2021

VIE: Zoll stoppt Drogentransport im Wert von 8 Millionen Euro

Dem österreichischen Zoll gelang bei einer Kontrolle am Flughafen Wien-Schwechat am 14. Oktober ein massiver Schlag gegen die internationale Drogenkriminalität. In 50 Kartons, die aus Dubai via Flugzeug angeliefert wurden, konnten 2,16 Millionen Pseudoephedrin-Tabletten beschlagnahmt werden. Aus diesen Tabletten hätten etwa 233 kg Crystal Meth mit einem Straßenverkaufswert von etwa 8 Millionen Euro hergestellt werden sollen, informiert das zuständige Ministerium. „Unsere Zöllnerinnen und Zöllner haben verhindert, dass Suchtmittel im Wert von acht Millionen Euro auf den europäischen Schwarzmarkt kommen. Dem internationalen Drogenschmuggel wurde damit ein empfindlicher Schlag zugefügt. Wir gehen weiterhin mit aller Entschlossenheit gegen Suchtgiftkriminalität vor“, so Finanzminister Magnus Brunner. Pseudoephedrin ist eine Chemikalie, die zur Herstellung der Droge Methamphetamin („Crystal Meth“) benötigt wird. Eine aus Dubai kommende Sendung mit einem Gewicht von 2,2 Tonnen mit Zielort Skopje in Nordmazedonien gelangte ins Visier des Zolls. Bei einer Sonderkontrolle im Zolllager fiel den Zöllnern zunächst auf, dass die Sendung aus nicht beschrifteten und teils offenen Paketen bestand und „Decancit SR“-Tabletten enthielt. Nicht nur der für Arzneimittel ungewöhnliche Zustand der Verpackung und die große Menge an Tabletten weckten den Verdacht der Zöllnerinnen. Vor allem der laut Packungsbeilage enthaltene Inhaltsstoff „120 mg Pseudoephedrin“ ließen bei den Beamten die Alarmglocken schrillen. Ein positiver Drogenschnelltest bestätigte den Wirkstoff „Ephedrin“. Als dann auch noch festgestellt werden konnte, dass es den in den Frachtpapieren angegebenen Empfänger in Nordmazedonien gar nicht gibt, war der Verdacht erhärtet: Die Tabletten könnten als Drogenausgangstoff verwendet werden. Wegen des Abzweigungsverdachts hat der Zoll das Bundeskriminalamt einschaltet. Die daraufhin auch international durchgeführten polizeilichen

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Charter: Rhomberg legt Preveza ab Salzburg auf

Der Reiseveranstalter Rhomberg Reisen wird im Sommer 2022 ab Salzburg Charterflüge nach Preveza anbieten. Diese sollen laut Mitteilung des Tour Operators im Zeitraum von 19. Mai bis 13. Oktober 2022 durchgeführt werden. Spannend ist aber, dass Lübeck Air als durchführende Fluggesellschaft genannt wird. Laut Rhomberg Reisen soll Lübeck Air einen Regionaljet des Typs Embraer 190-E2 einsetzen. Allerdings ist das norddeutsche Unternehmen keine Fluggesellschaft, sondern ein Vertriebsunternehmen, das derzeit ATR72 von Air Alsie chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet, also eine so genannte virtuelle Fluggesellschaft. Die Mitteilung des Tour Operators deutet stark darauf hin, dass Lübeck Air erstmals Embraer 190-E2 unter Vertrag nehmen könnten. Auf Anfrage wollte man sich dazu seitens der Hausmarke des Flughafens Lübeck noch nicht äußern. Eine Sprecherin verwies unter anderem darauf, dass man sich melden werde sobald „spruchreife Informationen dazu publiziert werden können“. Davon unabhängig wird Rhomberg Reisen im Sommer 2022 auch Korsika ab Salzburg anbieten. Die Durchführung dieser Verbindung erfolgt wieder durch Air Corsica. Ab Memmingen und Altenrhein kommen Embraer 170 von Peoples zum Einsatz. Von Graz aus wird es mit DHC Dash 8-400 mit Luxair nach Calvi gehen. Ab Wien fliegt Air Corsica mit A320.

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Bern: Flybair sagt Pop-Up-Ferienflüge ab

Die Hausmarke des Flughafens Bern-Belp, Flybair, wollte in der Weihnachtszeit einige so genannte Pop-Up-Flüge auflegen. Unter anderem sollten Las Palmas und Marrakesch angeflogen werden. Nun folgt die Absage. Flybair begründet die Entscheidung unter anderem mit weiteren Unsicherheiten, die aufgrund der Corona-Pandemie entstanden sind. Nach Marokko hätte man ohnehin nicht fliegen können, denn die Regierung des nordafrikanischen Staats verkündete erst kürzlich die Verlängerung des Banns internationaler Passagierflüge. Somit wird Flybair noch für einen längeren Zeitpunkt keine Flugverbindungen anbieten. Lediglich die von Air Alsie für Lübeck Air durchgeführten Flüge sind auch über die Homepage der Hausmarke des Flughafens Bern-Belp buchbar. Im Sommer 2022 plant man wieder regelmäßige Ferienflüge zu vermarkten.

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La Compagnie fliegt nach Libreville statt Tel Aviv

Die französische Fluggesellschaft La Compagnie sagt die geplanten Tel-Aviv-Flüge vorerst erneut ab. Hintergrund sind die neuerlich verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen Israels. Als Ersatz nimmt man eine neue Strecke nach Libreville auf. Gleichzeitig schloss man mit Afrijet ein Codeshare-Abkommen ab, so dass sowohl ein zusätzlicher Vertriebskanal als auch Anschlussflüge in Gabun zur Verfügung stehen. La Compagnie beabsichtigt ab 16. Dezember 2021 zweimal wöchentlich zwischen Paris-Orly und Libreville v.v. zu fliegen. Ursprünglich war geplant von Tel Aviv über Orly nach Newark zu fliegen. Die Aufnahme dieser Verbindung wurde bereits mehrfach verschoben. Gänzlich in der Schublade verschwinden sollen die Pläne aber nicht. La Compagnie erklärt dazu, dass man diese zu einem späteren Zeitpunkt aufnehmen will. Einen Zeithorizont nannte man unter Hinweis auf die Corona-Pandemie allerdings noch nicht.

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HB-JOK: Chair holt sich Ex-Aeroflot-A320

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Chair Airlines flottet mit der HB-JOK wieder einen Airbus A320 ein. Die Maschine ist 12,6 Jahre alt und war zuvor bei der russischen Aeroflot als VQ-BCM im Einsatz. Im tschechischen Ostrava wurde dem Mittelstreckenjet bereits die Livery des neuen Operators verpasst. Derzeit ist geplant, dass die HB-JOK ab 18. Dezember 2021 ab Basel in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden soll. Der Erstflug wird in Richtung Pristina durchgeführt werden. Die Flotte von Chair Airlines besteht nun wieder aus drei Flugzeugen. Dabei handelt es sich um zwei A319 und einen A320. Im Juli des Vorjahres wurde die HB-JOH (A319) bei Wartungsarbeiten schwer beschädigt und wurde als Totalschaden abgeschrieben. Temporär half Minderheitsgesellschafter Enterair mit Boeing 737 aus.

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Lilihill will Flughafen Klagenfurt in „Aviation City“ verwandeln

Der Klagenfurter Flughafen wurde von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen, denn gleich mehrmals hatte man wochen- bzw. monatelang überhaupt keine Linienflüge. Die vor einiger Zeit von Investor und Mehrheitseigentümer Lilihill vorgestellten Pläne wurden nun adaptiert. Das Areal des heutigen Airports soll zur „Aviation City“ weiterentwickelt werden. Kernstück ist aber, dass der Non-Aviation-Teil des ursprünglichen Projekts deutlich kleiner ausfällt als ursprünglich angekündigt. Es gab damals regionale Kritik, dass insbesondere das geplante Messezentrum überdimensioniert sein soll. Darauf hat man seitens Lilihill offenbar reagiert. Im Bereich der Aviation soll ein neuer Abfertigungsbereich geschaffen werden. Geschäftsführer Nils Witt betont, dass man künftig vom Auto aus in nur fünfzig Metern zum Flugzeug gelangen wird und das überdacht, denn ein Parkhaus, das direkt mit dem Terminal verbunden sein wird, soll gebaut werden. Im Bereich der ehemaligen Hangars will Lilihill ein Hotel mit einem Kongresszentrum errichten. Weiters sollen Flächen für Geschäftslokale geschaffen werden. Damit will man den Klagenfurter Flughafen auch als Nahversorger für die Bevölkerung etablieren. Die Energieversorgung soll auch mit einer Photovoltaikanlage, die bis zu 70.000 Kilowatt Leistung haben soll, sichergestellt werden. Laut Witt ist in der zweiten Ausbaustufe gar eine Netto-Solarfläche von 230.000 Quadratmetern geplant. Damit würde der Airport zum größten Solarpark Kärntens werden. In erster Linie soll der gewonnene Strom für den Eigenbedarf genutzt werden. Ebenso will man Wasserstoff gewinnen, der beispielsweise für Fahrzeuge eingesetzt werden könnte. Fracht soll künftig forciert werden Um dem Klagenfurter Flughafen mehr Schub im Bereich Fracht geben zu können, will Lilihill auch ein Logistikzentrum bauen. Bislang spielt Cargo am

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SAS Link flottet ersten Embraer 195 ein

Die Regionalfluggesellschaft SAS Link wird dem aktuellen Informationsstand nach mit sechs Embraer 195 an den Start gehen. Die SE-RSK trägt bereits die Livery der Muttergesellschaft. Diese Maschine war vormals bei Flybe im Einsatz. Gesichtet wurde die SE-RSK, die von Falko Regional Aircraft geleast wird, auf dem Flughafen Norwich. SAS übernimmt noch weitere Embraer 195, die vormals für Flybe geflogen sind. Diese wurden in den Jahren 2006 bis 2008 gefertigt und sollen künftig durch die neue Tochtergesellschaft SAS Link betrieben werden. Der Einsatz der E1-Maschinen ist jedoch eine Übergangslösung, denn SAS hat sich noch nicht entschieden, ob man in diesem Segment Airbus A220-300 oder das E2-Konkurrenzmodell von Embraer bestellen wird. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass die sechs gebrauchten E195-E1 einige Jahre im Einsatz sein werden.

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Bozen: Skyalps in die Wintersaison gestartet

Mit der 9H-EVA ist Luxwing im Auftrag von Skyalps am Montag in die Wintersaison ab Bozen gestartet. Der erste Flug des ambitionierten Schifahrer-Programms wurde in Richtung Brüssel durchgeführt. Der Südtiroler Airport hat erst kürzlich die Runway auf 1526 Meter Länge und 45 Meter Breite erweitert. Unter Berücksichtigung der Sicherheitsflächen stehen nun bis zu 1706 Meter Airstrip zur Verfügung. Die Maßnahme ermöglicht den Einsatz größeren Fluggeräts, wobei man hier primär auf Incoming-Charter hofft. Unter der Hausmarke Skyalps werden in der laufenden Wintersaison 2021/22 Flüge von Brüssel, Rotterdam, Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Kopenhagen und London-Gatwick nach Bozen angeboten. Die operative Durchführung erfolgt durch die maltesische Luxwing. Als Fluggerät werden die DHC Dash 8-400 mit den Registrierungen 9H-BEL und 9H-EVA eingesetzt.

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