Dezember 21, 2021

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Dezember 21, 2021

SkyUp kündigt Wien-Lwiw an

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp kündigt eine zweite Österreich-Strecke an. Ab 22. April 2022 will der Carrier zweimal pro Woche zwischen Lwiw und Wien fliegen. Man tritt damit in den direkten Wettbewerb mit Austrian Airlines. Bislang haben sich Wizz Air und Ryanair von dieser Route ferngehalten. Der ungarische Lowcoster hat ab Wien-Schwechat die ukrainischen Ziele Kiew-Schuljany, Kharkiv und Saporischschja im Programm. Die zuletzt genannte Destination wurde jedoch seit der erstmaligen Ankündigung im Frühjahr 2020 kein einziges Mal angeflogen, sondern die Aufnahme wurde seither stets immer um ein paar Wochen oder Monate nach hinten verschoben. Der Mitbewerber Ryanair hat Kiew-Borispil und Kherson im Flugplan ab Wien. Die zweite Österreich-Strecke, die Skyup bedienen will, ist Borispil-Salzburg. Diese soll am 26. Dezember 2021 aufgenommen werden und saisonal bis inklusive 26. Feber 2022 bedient werden. Bei Erfolg ist eine Fortführung möglich. Ab Salzburg kündigt Wizz Air seit längerer Zeit eine Nonstop-Verbindung nach Kiew-Schuljany an. Diese wurde analog zu Saporischschja ab Wien bislang nicht aufgenommen, jedoch mehrfach nach hinten verschoben.

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CMA CGM bestellt vier A350F

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte mit der französischen CMA CGM Group einen Kaufvertrag über vier Frachtflugzeuge des Typs A350F abschließen. Damit konnte der Hersteller einen weiteren Neukunden für dieses Muster gewinnen. Unter Berücksichtigung dieser Order soll die Airbus-Frachterflotte auf neun Exemplare steigen. Unter anderem werden hat man vier A330-200F und einen A330-200, der noch konvertiert werden soll. Zuletzt hatte sich auch Singapore Airlines für den A350F entschieden und will damit bestehende Boeing 747-400F ablösen.

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Abtretung zulässig – Ryanair erleidet Schlappe vor Gericht

Der irische Billigflieger Ryanair hat vor dem Landgericht Frankfurt am Main eine empfindliche Schlappe in Sachen Fluggastrechteportale erlitten. Der Carrier schließt in seinen AGB die Abtretung von Ansprüchen an Dritte aus. Dagegen zog die Wettbewerbszentrale vor Gericht. Unter der Geschäftszahl 2-03 O 527/19 urteilten die Frankfurter Richter, dass die Vorgehensweise von Ryanair unzulässig ist. Weiters wäre sie für Konsumenten gröblich benachteiligend. Ähnlich urteilte bereits das Landgericht Berlin gegen den Mitbewerber Wizz Air. Die Wettbewerbszentrale betont in einer Aussendung, dass man nötigenfalls auch vor den Bundesgerichtshof ziehen werde. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Landgericht Frankfurt festgestellt hat, dass die betroffenen Klauseln in den AGB des Carriers gegen die Fluggastrechteverordnung verstoßen. Das Verbot der Abtretung und der Verweis auf irisches Recht wären unzulässig. Das Urteil ist noch nicht rechtkräftig. Es wird damit gerechnet, dass Ryanair dagegen berufen wird.

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Zwangsgrounding für brasilianische ITA

Die brasilianische Fluggesellschaft ITA Transportes Aéreos musste am 17. Dezember 2021 den Flugbetrieb einstellen. Hintergrund ist, dass die Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung suspendiert hat. Betroffen sind 15 Strecken innerhalb Brasiliens, die bislang mit fünf geleasten Airbus A320 betrieben wurden. Der Carrier hat den Flugbetrieb erst im Juni 2021 aufgenommen. Als Begründung für das Zwangsgrounding gab die zuständige Aufsichtsbehörde an, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit von ITA nicht ausreichend ist. Ob die brasilianische Fluggesellschaft jemals den Flugbetrieb wiederaufnehmen kann, ist derzeit völlig unklar. Die offizielle Kommunikation ist, dass man sich in einer internen Umstrukturierung befindet. Diese werde in enger Absprache mit der ANAC durchgeführt. Bereits in den letzten Wochen sorgte der Carrier lokal für Schlagzeiten, denn man hatte immer wieder Probleme Löhne und Rechnungen pünktlich zu bezahlen.

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Hahn: Rheinland-Pfalz fordert Subventionen von insolventem Airport zurück

Das deutsche Bundesland Rheinland-Pfalz fordert vom insolventen Flughafen Frankfurt-Hahn gewährte Subventionen zurück. Man folgt damit einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs. Die Wahrscheinlichkeit, dass die rund zehn Millionen Euro zuzüglich Zinsen zurückfließen werden, ist aber gering. Grund: Der Airport ist pleite. Auch ist derzeit völlig unklar, ob ein möglicher Käufer für die seitens des EuGH illegal erklärten Beihilfen zur Kasse gebeten werden könnte. Die Landesregierung versuchte dies mit Hilfe eines Antrags aus vorläufigen Rechtsschutz zumindest aufzuschieben, um für Klärung sorgen zu können, jedoch lehnte der EuGH den Aufschub ab. Daher musste ein Schreiben mit der Rückforderung der Betriebsbeihilfen aus den Jahren 2017 und 2018 an die insolvente Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH verschickt werden. Das Land Rheinland-Pfalz zog sich im Jahr 2017 zurück. Der 82,5-prozentige Mehrheitsanteil wurde an die chinesische HNA Gruppe verkauft. Diese jedoch ist zwischenzeitlich kollabiert und zog den Airport mit in den Strudel der Pleite. Das Land Hessen hält weiterhin 17,5 Prozent am Flughafen Frankfurt Hahn. Wie es nun weitergehen wird, werden wohl auch die Handlungen des Insolvenzverwalters der nächsten Tage zeigen. Am Montag endete um 11 Uhr 00 die Frist für die Abgabe von Angeboten. Zuvor sprach Masseverwalter Jan Markus Plathner von einem „regen Interesse“ seitens Investoren. Wie viele seriöse und verbindliche Angebote er erhalten hat und mit wem in Verhandlungen getreten wird, zeigt sich dann in Kürze. Ein Indiz dafür, dass möglicherweise noch nicht so viel vorangeschritten ist, zeigt auch der Umstand, dass sich ein Sprecher des Insolvenzverwalters dahingehend äußerte, dass auch nachträgliche Interessensbekundungen angenommen werden. Erst im

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Emerald nimmt Aer-Lingus-Franchiseflüge im März 2022 auf

Die irische Regionalfluggesellschaft Emerald Airlines soll am 17. März 2022 die ersten Zubringerflüge für das IAG-Konzernmitglied Aer Lingus aufnehmen. Es handelt sich um keinen klassischen Wetlease, sondern um ein Franchise-Abkommen. Konkret bedeutet das, dass die Flüge auf eigene Rechnung angeboten werden und Aer Lingus eine Gebühr für die Nutzung der Marke erhält. Derartige Konstruktionen sind bei der IAG keine Seltenheit, denn beispielsweise nutzen Comair und Sun Air of Scandinavia das British-Airways-Brand unter ähnlichen Abkommen. Emerald Airlines teilte mit, dass man auf 11 Strecken insgesamt 340 Flüge pro Woche anbieten will. Das Streckennetz soll schrittweise hochgefahren werden und umfasst ab Dublin folgende Ziele: Glasgow, Isle of Man, Birmingham, Bristol, Edinburgh, Manchester, Leeds/Bradford, Newcastle, Exeter, Newquay und Jersey. Als Fluggerät werden Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 zum Einsatz kommen.

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Smartlynx will auf Boeing 737 Max umflotten

Der lettische Smartlynx-Konzern beabsichtigt im kommenden Jahr das Muster Boeing 737 Max einzuflotten. Die Flugzeuge sollen über Leasinggeber bezogen werden. Bislang setzt die Formengruppe auf der Kurz- und Mittelstrecke auf Modelle des Konkurrenten Airbus. Smartlynx hat sich offensichtlich für eine mittelfristige Umflottung auf Boeing 737 Max entschieden. Derzeit befindet man sich auf der Suche nach Examiners für dieses Muster. Geplant ist, dass die Mittelstreckenjets des U.S.-amerikanischen Herstellers zunächst auf dem lettischen AOC zum Einsatz kommen werden. Ein genauer Termin für den Erstflug steht noch nicht fest. Zunächst müssen die Voraussetzungen geschaffen werden. Konkret bedeutet das unter anderem, dass man entsprechendes Ausbildungspersonal mit Boeing-Erfahrung ins Haus holen muss. In einem weiteren Schritt wird man dann mit den Schulungen der Piloten beginnen und/oder Flugzeugführer mit Max-TR einstellen.

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