Dezember 24, 2021

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Dezember 24, 2021

EI-DTE: Erster Airbus A320 trägt ITA-Livery

Die Fluggesellschaft ITA Airways hat dem Airbus A320 mit der Registrierung EI-DTE das neue Farbenkleid verpasst. Der Mittelstreckenjet hat im tschechischen Ostrava die bisherige Alitalia-Livery abgelegt und erscheint nun in blau. Auch einen neuen Namen bekommt dieser A320, denn ITA Airways wird ihn auf Paolo Rossi taufen. Der Carrier teilte kürzlich mit, dass man die Flugzeuge zu Ehren von italienischen Sportlern benennen wird. Die EI-DTE ist Unternehmensangaben nach die erste Maschine, die das neue Design des Alitalia-Nachfolgers trägt. Das betroffene Flugzeug wurde im Mai 2009 an Alitalia ausgeliefert und ist somit rund 12,7 Jahre alt. Bestuhlt ist diese Maschine mit 171 Sitzplätzen. ITA Airways beabsichtigt jene Maschinen, die man vom Vorgänger übernommen hat und noch einige Zeit in der Flotte bleiben sollen, in das neue Design umzulackieren. Langfristig setzt man auf neue Flugzeuge, die man bei Airbus bestellt hat sowie weitere, die über Leasinggeber bezogen werden.

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Omikron: Ryanair streicht ein Drittel aller Flüge

Omikron scheint der Ryanair Group einen kräftigen Strich durch die Rechnung zu machen, denn Firmenchef Michael O’Leary lässt mangels Nachfrage das Angebot für Januar 2022 deutlich kürzen. Auch rechnet er damit, dass der Jahresverlust doppelt so hoch ausfallen könnte wie zuletzt angenommen. Spät, aber doch wurde auch Ryanair von der neuerlich zurückhaltenden Buchungsnachfrage getroffen. Die sich wegen der Omikron-Variante wieder verschärfenden Einreise- und Quarantänebestimmungen verschiedenster Staaten wirken sich auch beim irischen Billigflieger, der bislang besser als Mitbewerber “durchgekommen” ist, massiv aus. Auch in Österreich setzt man den Rotstift an und schickt insgesamt 15 Routen in eine temporäre Pause. Ob jene Routen und Frequenzen, die Michael O’Leary ab etwa Anfang Januar 2022 zurückfahren lässt, im Februar oder März 2022 schon wieder reaktiviert werden, lässt die Firmengruppe in einer Börsenmitteilung offen. Man traut sich offensichtlich keine Prognose zu. Mit Blick auf den Vorjahreszeitraum wohl gar keine so schlechte Idee, denn die Reisebeschränkungen wurden immer wieder verlängert. Bis November 2021 ging O’Leary davon aus, dass das laufende Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen abgeschlossen werden kann. Davon verabschiedete er sich und rechnet nun damit, dass bis Ende März 2022 ein Verlust in der Höhe von 250 bis 450 Millionen Euro eingeflogen wird. Genauer lässt sich der Fehlbetrag nicht einschätzen, weil die weitere Entwicklung der Einreise- und Quarantänebestimmungen in Europa derzeit nicht abschätzbar ist. Die meisten Regierungen der EU-Mitglieder sind aufgrund der Omikron-Mutation in eine regelrechte Panik verfallen und haben ihre Reiseregeln deutlich verschärft. Studien aus UK und Südafrika lassen jedoch die Vermutung zu, dass die

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Nürnberg: Hochbetrieb vor der Flaute

Der bayerische Flughafen Nürnberg rechnet mit rund 600 Starts und Landungen während der Weihnachtsferien. Zwischen 23. Dezember 2021 und 9. Januar 2022 werden rund 100.000 Sitzplätze im Linien- und Charterverkehr angeboten. Danach dürfte es ruhiger in Nürnberg werden, denn viele Anbieter dünnen ab etwa 10. Januar 2022 das Angebot aus. Die meisten Flüge bieten Ryanair, Corendon Airlines und Wizz Air. Beliebteste Winterziele sind Mallorca (mit Ryanair und Eurowings), Antalya (mit Corendon und SunExpress) und Hurghada (mit Corendon und Air Cairo). Über die großen europäischen Drehkreuze geht es in die weite Welt, zum Beispiel bis zu dreimal täglich mit KLM via Amsterdam, mit Turkish Airlines über Istanbul oder mit Air France via Paris. Für die Zeit nach den Weihnachtsferien sieht es auch in Nürnberg nicht mehr ganz so rosig aus. Unter anderem setzt Ryanair die Verbindungen nach London-Stansted und Palermo temporär aus. Auch andere ab diesem Airport tätige Fluggesellschaften müssen sich dem aktuell in Europa vorherrschenden Nachfragerückgang beugen und fahren ihre Angebote zum Teil deutlich zurück.

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ETF Airways fliegt ab Réunion für Corsair

Die kroatische ETF Airways konnte einen Wetlease-Auftrag der französischen Corsair an Land ziehen. Mit Boeing 737-800 wird man täglich zwischen Réunion und Mayotte fliegen. Dazu wird eine saisonale Basis auf Réunion errichtet. DIe Boeing 737-800 mit der Registrierung 9A-ABC wurde laut Mitteilung von ETF Airways bereits überstellt. Als Kapitän befand sich Firmenchef Stjepan Bedic, der Berufspilot ist, persönlich im Cockpit. Vorerst soll sich der Wetlease-Auftrag über die aktuelle Winterflugplanperiode 2021/22 erstrecken. Die ersten Flüge wurden bereits für Corsair durchgeführt.

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Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir Frohe Weihnachten!

Das Corona-Jahr II neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Leider endet lediglich das Kalenderjahr und nicht die Pandemie. Wie es in 2022 weitergehen wird, weiß noch niemand so genau, denn Omikron ist die “große Unbekannte”. Heute und in den nächsten Tagen ist es Zeit nach Möglichkeit zu weihnachtlicher Ruhe zu kommen. Nicht jeder kann das Weihnachtsfest mit der Familie verbringen, denn viele müssen arbeiten, um das Land, Europa und die Welt am Laufen zu halten. Egal, ob Piloten, Flugbegleiter, Bodenpersonal, Polizisten, Ärzte, Krankenschwestern und allen anderen, die auch zum Weihnachtsfest ihren Dienst für uns alle versehen, gilt ein besonderes weihnachtliches Dankeschön! “Die Botschaft von Weihnachten: Es gibt keine größere Kraft als die Liebe. Sie überwindet den Hass wie das Licht die Finsternis”. Martin Luther King Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich im Namen des gesamten Aviation.Direct-Teams ein wunderschönes Weihnachtsfest und gute Erholung an den Feiertagen, auch wenn diese dieses Jahr auf ein Wochenende fallen. Genießen Sie die weihnachtliche Ruhe und tanken Sie frische Kraft! Ihre Amely Mizzi(Team Aviation.Direct)

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Malta: Zwei Impfungen gelten nur noch drei Monate

Die Republik Malta verschärft mit Wirksamkeit zum 17. Januar 2022 die Einreisebestimmungen. Ab diesem Tag sind Impfnachweise, die “nur” zwei Dosen aufweisen, nur noch drei Monate gültig. Anschließend muss eine Auffrischung nachgewiesen werden. Andernfalls blüht eine 14-tägige Quarantäne. Für Urlauber bedeutet das konkret, dass aus EU-Staaten kommend eine Dosis Johnson&Johnson bzw. zwei anderer Vakzine nur noch drei Monate zur quarantänefreien Einreise – aus der Red Zone kommend – berechtigen werden. Hat man drei Impfungen verabreicht bekommen, so gilt der “grüne Pass” neun Monate ab dem letzten Stich. Zu beachten ist weiters, dass Malta viele Nicht-EU-Staaten in der so genannten “Dark Red List” führt. Aus diesen Ländern kommend ist eine Genehmigung für die Einreise zu beantragen und anschließend muss eine Quarantäne angetreten werden. Aus den “Red-List-Staaten” kann eine Absonderung blühen, wenn man nicht vollständig geimpft ist. Diese ist – wenn keine Heimquarantäne am Wohnsitz möglich ist – kostenpflichtig und teuer in speziellen Quarantänehotels zu verbringen. Maltas Gesundheitsminister Chris Fearne begründet die jüngste Verschärfung unter anderem mit der Omikron-Variante. Im kleinsten Mitglied der Europäischen Union sind die ersten Fälle aufgetreten. Lokale Medien spekulieren ohne nähere Beweise zu nennen, dass diese möglicherweise durch Kleinkinder, die von allen Impf- und Testpflichten ausgenommen sind, eingeschleppt worden sein könnten.

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Lufthansa muss stark ausdünnen – Spohr für globale Impfpflicht

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, muss zwischen Mitte Jänner und Feber 2022 rund 33.000 Flüge streichen. Hintergrund ist, dass die Nachfrage für diesen Zeitraum rapide eingebrochen ist. Konzernchef Carsten Spohr spricht gegenüber der FAZ von einem “scharfen Abriss in den Buchungen”. Scharfe Kritik übt der Manager auch an den Slot-Regeln der EU-Kommission. Dieser wirft er vor, dass man regelrecht unnötig fliegen müssen, um die Start- und Landerechte nicht zu verlieren. Spohr dazu gegenüber der Frankfurter Allgemeine Zeitung: “Aufgrund der schwachen Nachfrage im Jänner hätten wir sogar noch deutlich mehr Flüge reduziert. Aber wir müssen im Winter 18.000 zusätzliche, unnötige Flüge durchführen, nur um unsere Start- und Landerechte zu sichern”. Das momentan gültige Regularium sieht vor, dass mindestens 64 Prozent der Slots tatsächlich genutzt werden müssen, andernfalls verfallen sie. Ursprünglich wollte Brüssel gar eine Nutzung von 80 Prozent zur Bedingung machen. Spohr plädiert für globale Impfpflicht Erstmals äußerte sich Lufthansa-Chef Spohr auch in Richtung Impfpflicht. Gegenüber der FAZ meinte er, dass es “deutlich einfacher, wenn es so etwas wie eine globale Impfpflicht für Fluggäste gäbe”. Bezüglich der Maskenpflicht an Bord sagte er, dass diese streng kontrolliert werde und man erst kürzlich einen Regierungschef zum Verlassen einer Maschine aufgefordert habe, da dieser sich geweigert haben soll eine Maske zu tragen. Die Lufthansa Gruppe habe das Angebot mittlerweile auf etwa 60 Prozent des Niveaus von 2019 steigern können. Etwa drei Viertel der Flugzeuge sollen im Einsatz sein. Hinsichtlich der Fluggäste ist man laut Spohr bei ungefähr der Hälfte des Aufkommens von 2019. Der Jahresverlust

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