Dezember 30, 2021

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Dezember 30, 2021

Zum Jahresende: Aviation Capital Group beglückt Airbus mit Großauftrag

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte zum Jahresende noch einen größeren Auftrag für die Baureihen A220 und A320neo an Land ziehen. Die Aviation Capital Group, eine Tochter der Tokyo Century Corporation, unterschrieb eine Absichtserklärung über den Erwerb von 20 Airbus A220. Fix bestellt wurden 40 Flugzeuge der Airbus A320neo-Familie. Davon werden fünf Exemplare auf das langstreckentaugliche Modell A321XLR entfallen. “Wir freuen uns, unser Portfolio um weitere Flugzeuge der A220- und A320neo-Familie zu erweitern. Diese hochmodernen Flugzeuge werden das strategische Ziel von ACG unterstützen, unseren Airline-Kunden die modernsten und treibstoffeffizientesten Flugzeuge anzubieten”, erklärt ACG-Chef Thomas Baker. Airbus-Chief-Commercial-Officer Christian Scherer fügt hinzu: “Der Auftrag ist eine weitere erfreuliche Bestätigung unserer Single-Aisle-Produkte durch einen der weltweit führenden Asset Manager für Flugzeuge, ACG und die Tokyo Century Group. Es bestätigt auch nachdrücklich die A220 als ein zunehmend begehrtes Flugzeug und eine Investition in die kommerzielle Luftfahrtlandschaft. Wir gratulieren und danken ACG für die Entscheidung, sich sowohl für die A220- als auch für die A320neo-Familie zu entscheiden”.

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Unruly PAX drohte Wizz-Air-Crew und -Passagieren mit dem Tod

Die Besatzung von Wizz-Air-Flug W6 4278 (Billund-Tuzla) hatte am 28. Dezember 2021 aufgrund eines außerordentlich aggressiven Passagiers keinen einfachen Job. In Tuzla herrschte dichter Nebel, weshalb der Kapitän entschied nach Belgrad auszuweichen. Einem Fluggast passte das so ganz und gar nicht in den Kram. Der Reisende erklärte zunächst lautstark, dass er nicht in Serbien landen wolle und verlor nach und nach die Kontrolle über sich selbst. Er drohte gar alle Insassen des Flugzeugs zu töten. Die Kabinencrew des Billigfliegers schritt ein und hielt den Mann am Boden fest. Die Art und Weise wie sich der “unruly PAX” verhalten hatte, gab ausreichend Anlass, dass das Verhalten als bedrohlich eingestuft werden konnte. Laut Mitteilung der serbischen Polizei soll der Störenfried dänischer Staatsbürger sein, jedoch bosnische Wurzeln haben. Aufgrund seiner Aussagen und Drohungen, die an Bord des Airbus A320 mit der Registrierung HA-LPK losgelassen wurden, besteht die zumindest nicht unbegründete Vermutung, dass rassistische Motive der Auslöser für seine totale Entgleisung gewesen sein könnte. Er wollte um jeden Preis verhindern, dass er serbisches Staatsgebiet betreten muss. In der Balkan-Region bestehen zum Teil noch immer erhebliche Spannungen unter den einzelnen Nationalitäten. Die Wizz-Air-Crew, die den Vorfall in den Griff bekommen konnte, melde den Zwischenfall in der Kabine der serbischen Exekutive. Diese betrat kurz nach der Landung den Airbus A320 und führte den Randalierer ab. Gegen diesen wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen verschiedener strafbarer Delikte geführt. Einige Fluggäste hielten das Treiben an Bord mit ihren Handykameras fest. Exemplarisch wird ein kurzes Video, das auf YouTube veröffentlicht

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DEA Aviation gründet EU-Ableger auf Malta

Das britische Luftfahrtunternehmen DEA Aviation mit Sitz auf dem Flughafen Gamston wird einen EU-Ableger ins Leben rufen. Dieser wird auf Malta angesiedelt. Die ersten beiden Flugzeuge wurden bereits im kleinsten Mitgliedstaat der Europäischen Union registriert. Es handelt sich dabei laut Mavio News um die Diamond DA42 mit der Registrierung 9H-DGB sowie um die DA62 mit der Kennung 9H-DGM. Der Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wurde bereits an die maltesische Zivilluftfahrtbehörde gestellt. Man befindet sich derzeit mitten im Zulassungsverfahren. Die auf den Fotos ersichtliche DA42 wurde am 26. Dezember 2021 auf Apron 3 auf dem Flughafen Luqa fotografiert und wartet auf ihren nächsten Einsatz. Das Flugzeug kommt im Rahmen der EU-Agentur Frontex für Patrouillenflüge südlich von Malta nahe der lybischen Grenze zum Einsatz.

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D-AEUA: Air-Berlin-Laudamotion-A321 wird in Singapur in Lufthansa-Frachter umgebaut

Der Airbus A321 mit der Registrierung D-AEUA hat seine Reise von Hamburg über Luqa und Muscat nach Seletar (Singapur) fortgesetzt. Dort wird das Passagierflugzeug, das noch immer die Air-Berlin-Laudamotion “Hybrid-Livery” trägt in einen Frachter konvertiert. Anschließend wird dieser Mittelstreckenjet als Cargoflugzeug zur Flotte der Lufthansa Cityline stoßen und im Rahmen des Lufthansa-Cargo-Netzes vornehmlich auf Europastrecken eingesetzt werden. Der Kranich-Konzern hat sich vor einiger Zeit entschlossen, dass man in diesem Segment auf Umbaufrachter des Typs A321P2F setzen wird. Die D-AEUA war vormals für Air Berlin in der der Luft. Später flog dieser A321 für Niki und Laudamation als OE-LCG. Seit der Ausflottung bei der mittlerweile nicht mehr als Fluggesellschaft tätigen Ryanair-Tochter war dieser Mittelstreckenjet in England abgestellt. Die ursprünglich geplante Einflottung bei Eurowings wurde nicht umgesetzt. Die Air-Berlin-Laudamotion “Hybrid-Livery” hat die D-AEUA bislang noch nicht abgelegt, jedoch wird dies im Zuge der Konvertierung in ein Frachtflugzeug erfolgen. Weitere Informationen zu diesem Thema in diesem Artikel.

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Deutschland erklärt Italien, Malta und Kanada zu Hochrisikogebieten

Die deutsche Bundesregierung stuft nun auch Italien, Malta, San Marino und Kanada als sogenannte Corona-Hochrisikogebiete ein. Von dieser “schwarzen Liste” gestrichen wurde Mauritius. Die Umstufungen treten mit 1. Januar 2022 in Kraft. Während sich für Genesene und Geimpfte kaum Änderungen ergeben, müssen ungeimpfte Personen aus sogenannten Hochrisikogebieten kommend einen negativen Coronatest vorlegen und sich anschließen zehn Tage in Quarantäne begeben. Die Möglichkeit des Freitestens nach fünf Tagen besteht. Von den Veränderungen sind auch Personen umfasst, die sich momentan in jenen Ländern, die es neu auf die schwarze Liste geschafft haben, aufhalten. In Österreich ist die Nachfrage nach Kanada-Flügen bereits eingebrochen, so dass Austrian Airlines die Route von Wien nach Montreal temporär aussetzt. Der Star-Alliance-Partner Air Canada wird die Toronto-Route temporär einstellen.

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Wien: Wizz Air nimmt Abu Dhabi und Dubai auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beabsichtigt künftig ab Wien-Schwechat auch Dubai und Abu Dhabi anzubieten. Die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate soll ab dem 28. März 2022 vorerst zweimal pro Woche angesteuert werden. Die operative Durchführung der Flüge soll durch Wizz Air Hungary, die in Wien eine Basis unterhält, erfolgten. Der Verkauf der Flugscheine wurde bereits aufgenommen. Abu Dhabi wird derzeit auch von Etihad Airways angeboten. In der Vergangenheit flog kurzzeitig die nicht mehr existierende NIki auf dieser Route. Noch vor der Aufnahme der Abu-Dhabi-Flüge geht es nach Dubai. DIese Route soll temporär in der Zeit vom 11. Feber 2022 bis zum 25. März 2022 angeboten werden. Geplant sind bis zu drei Umläufe pro Woche. Eine Fortführung ist derzeit nicht nicht vorgesehen, da man sich in den VAE auf Abu Dhabi fokussiert, wo man auch einen regionalen Ableger unterhält. Paulina Gosk, Sprecherin von Wizz Air, sagte: „Wir freuen uns immer, neue Destinationen für unsere Kunden anzukündigen und unser Netzwerk kontinuierlich zu erweitern. Mit einer Verbindung in die Vereinigten Arabischen Emirate können wir ein außergewöhnliches Reiseziel anbieten und so die Wien-Basis nicht nur weiter ausbauen, sondern allen voran Flugreisen für alle erschwinglich machen.“

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Wien: Neuer Geschäftsführer für DDSG-Touristenschiffe

Die Touristenschiffe der Donaudampfschifffahrtsgesellschaft, DDSG Blue Danube Schifffahrt GmbH, bekommen mit Wolfgang Fischer per 1. Feber 2022 einen neuen Geschäftsführer. Er folgt auf Barbara Forsthuber, die innerhalb der Wien Holding eine andere Position übernehmen wird. Der DDSG-Chefposten wurde im Oktober 2021 ausgeschrieben. Bis 16. November 2021 konnten sich Interessierte um den Job bewerben. Jetzt ist auch die Hearing-Phase abgeschlossen und die Entscheidung über die künftige Geschäftsführung ist gefallen. Fischer war zuvor für die Konzernschwester Wiener Stadthalle tätig. „Wolfgang Fischer wird die DDSG Blue Danube künftig gemeinsam mit dem langjährigen Geschäftsführer Wolfgang Hanreich führen. Einen besonderen Fokus in seiner Tätigkeit soll Fischer auf die Bereiche Marketing (PR, Werbung), Qualitätsmanagement und auf Sonderprojekte legen. Von Wolfgang Fischers großer Erfahrung im Veranstaltungsbereich soll auch die Flotte der DDSG profitieren. Denn Fischer soll sich auch auf den Ausbau des Event- und Veranstaltungsbereiches auf den Schiffen konzentrieren“, so Wien Holding-Chef Kurt Gollowitzer.  Die DDSG Blue Danube, ein Unternehmen der Wien Holding und der Verkehrsbüro Group AG, betreibt als eines der Nachfolgeunternehmen der früheren Donaudampfschifffahrts-Gesellschaft die Personenschifffahrt in Wien. Insgesamt gehören sieben Schiffe zur Flotte. Die DDSG Blue Danube ist damit das führende Personenschifffahrtsunternehmen Österreichs. Die Schiffe der Flotte legen vom Personenhafen Wien bei der Reichsbrücke beziehungsweise von der Schiffsstation City am Donaukanal gleich beim Schwedenplatz ab. Zu den Hauptgeschäftsfeldern zählen neben den touristischen Linienschifffahrten in Wien und der Wachau auch Charterfahrten auf der Donau sowie Eventfahrten mit Abendprogramm.

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OE-FIZ: Privater „Rettungsaufklärer“ in Luqa gelandet

Die NGO Ciel Solidaire war am 26. Dezember 2021 mit der in Österreich als OE-FIZ registrierten Piper Seneca II auf dem Flughafen Luqa (Malta) zu Gast. Die Maschine wurde vor dem Falcon Aviation Engineering Center auf Apron 3 gesichtet. Interessanterweise trägt das Doppelkolben-Flugzeug zusätzliche Logos und Titel auf Heck und Motorhaube, die für ciel-solidaire.fr werben. Die NGO hilft bei der Identifizierung von Migranten in Not bei der Überquerung des Mittelmeerbeckens von Nordafrika nach Europa.  In der Republik Malta sind Flugzeuge solcher NGOs massiv umstritten, denn diese fungieren für private Rettungsschiffe als “Aufklärer”. Da sich immer mehr EU-Staaten weigern aus dem Mittelmeer gerettete Flüchtlinge zu übernehmen, tragen Länder wie Griechenland, Italien und Malta die Hauptlast des Flüchtlingsstroms aus Afrika. Die Rechtmäßigkeit dieser Flug- und Seeoperation ist in der maltesischen Bevölkerung durchaus umstritten. Auf EU-Ebene konnte bislang keine ordentliche Lösung für die gemeinsame Aufteilung und Hilfe für Personen, die auf der Flucht über das Mittelmeer gerettet werden, gefunden werden.

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Ritz Carlton legt Luxus-Kreuzfahrten im Mittelmeer auf

Im Mai des kommenden Jahres will der Hotelkonzern Ritz Carlton mit der Yacht Evrima erstmals Kreuzfahrten im Mittelmeer anbieten. Diese richten sich an zahlungskräftiges Klientel, denn angeboten werden ausschließlich Suiten mit einer Mindestgröße von 28 Quadratmetern. Der Ruf der “The Ritz-Carlton-Hotels” soll Anfang Mai 2022 ins Meer stechen und mit besonderem Luxus punkten. Zwar wird man den Komfort, den die Linienschiffe in der goldenen Ära der Transatlantik-Fahrten hatten nicht ganz erreichen, dennoch will man sich nicht lumpen lassen und bietet große Suiten an. Das hat zur Folge, dass die Evrima eine Kapazität für nur 298 Fahrgäste aufweisen wird. Im direkten Vergleich mit anderen Kreuzfahrtschiffen ist das ein regelrechter Winzling. An Bord will der Ritz-Carlton-Konzern insbesondere mit Luxus punkten. Die kleinste Unterkunft wird 28 Quadratmeter aufweisen. Wer sich beengt fühlt, kann durchaus auch die so genannte “Owners Suite” buchen. Diese weist eine Netto-Fläche von stolzen 101 Quadratmetern auf. Weiters steht mit “The Loft” auch eine zweistöckige Variante im Angebot. Für das leibliche Wohl der maximal 298 Fahrgäste sollen gleich sechs Restaurants sorgen. Das sonstige Angebot besteht aus Pools, Terrassen, Fitnesscenter und einem Wellnesscenter. Einrichtungen, die auch von anderen Kreuzfahrtschiffen her bekannt sind. Die erste Reise soll in Lissabon starten und dann über Casablanca, Tanger, Malaga, Ibiza, Mallorca und Menorca nach Barcelona führen. Weitere Ausfahrten mit einer Dauer von fünf bis zehn Tagen sind unter anderem ab Rom in Richtung Sardinien, Korsika und Sardinien geplant. Ganz billig ist der “Spaß” allerdings nicht, denn in der günstigsten Kategorie werden für einen Kurztrip etwa

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Cargo: Etihad will Marktpräsenz in China steigern

Golfcarrier Etihad Airways plant die Cargo-Präsenz in China auszubauen. Zunächst will man eine Frachtroute zwischen Abu Dhabi und Zhengzhou aufbauen. Diese betrachtet man auch als neue Seidenstraße. Die entsprechenden Anträge an die Behörden sind gestellt. Doch damit nicht genug: Die Pläne des der staatlichen Fluggesellschaft des Emirates Abu Dhabi sehen auch vor, dass in Zhengzhou ein Fracht-Hub aufgebaut wird. Chinesische Transporteure könnten Cargogüter von anderen Teilen der Volksrepublik China aus hier her bringen und Etihad befördert diese dann über das Netzwerk weiter. “Seit Beginn der Pandemie hat Etihad Cargo 1.042 Flüge von Shanghai Pudong und Peking aus durchgeführt und dabei über 65.000 Tonnen auf seinen B777-F-Frachtern und Passagierfrachtern befördert, darunter 50 Prozent der Flüge medizinische Versorgung zur Unterstützung des weltweiten Kampfes gegen COVID-19 und rüsten medizinisches Fachpersonal an vorderster Front aus”, erklärt Martin Drew, Senior Vice President Etihad Cargo.

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