Januar 13, 2022

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Januar 13, 2022

Eurowings verlängert Flugpause in Graz und Linz

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verlängert die temporäre Einstellung der Nonstop-Strecken von Graz nach Stuttgart sowie von Linz nach Düsseldorf bis mindestens 21. Feber 2022. Es handelt sich bereits um die zweite Verlängerung der Flugpause. Ursprünglich hieß es, dass die Wiederaufnahmen bereits Anfang Jänner 2022 erfolgen sollen, jedoch wurde kurz darauf bis Ende Jänner 2022 verlängert. Nun ist geplant, dass erst ab Montag, den 21. Feber 2022 geflogen werden soll. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob dieser Termin nun hält oder ob es zu einer erneuten Verschiebung kommen wird. Ebenso betroffen ist die neue Eurowings-Strecke von Graz nach Düsseldorf. Diese übernimmt man von Austrian Airlines, jedoch wurde der ursprünglich angekündigte Aufnahmetermin bislang nicht eingehalten, sondern nach hinten verschoben. Derzeit ist geplant, dass der erste Flug am 21. Feber 2022 durchgeführt werden soll. Es gilt abzuwarten, ob es diesmal tatsächlich klappt. Streichungen und Reduktionen auch in Deutschland Auch in Deutschland setzt Eurowings einige Routen aus. Beispielsweise pausiert die Route Düsseldorf-Dresden seit Anfang dieses Jahres. Derzeit ist vorgesehen, dass es dabei bis zum 13. Feber 2022 bleiben soll. Auf den Strecken von Stuttgart nach Dresden und Hannover sowie von Köln/Bonn nach Dresden wird die temporäre Einstellung bis voraussichtlich 27. Feber 2022 verlängert. Zu Reduktionen kommt es auf den Verbindungen von Stuttgart nach Bremen sowie von Köln/Bonn nach Wien-Schwechat. Die zuerst genannte Route wird im Feber 2022 nur noch zweimal pro Woche und zwar an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient. Die österreichische Hauptstadt soll ab Köln/Bonn nur noch sechs Mal pro Woche angesteuert werden.

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Tanner: „Bundesheer kontrolliert in Innsbruck lückenlos“

Seit Mittwoch kontrolliert das österreichische Bundesheer im Auftrag der Gesundheitsbehörde am Flughafen Innsbruck die verschärften Einreisebestimmungen. Zuletzt gab es Kritik, dass in Tirol – im Vergleich mit anderen Bundesländern – die Dokumente eher lasch überprüft wurden. Das Verteidigungsministerium teilte mit, dass seit Mittwoch Soldaten des Bundesheeres die Dokumente der Reisenden nach den verschärften Einreisbestimmungen überprüfen. Derzeit gilt die so genannte 2G-Regel, wobei Personen ohne Auffrischungsimpfung einen zusätzlichen negativen PCR-Test benötigen. Dieser kann im Bedarfsfall binnen 24 Stunden in Österreich nachgeholt werden, wobei dann die Pre-Travel-Clearance auszufüllen ist. Aus Virusvariantengebieten kommend benötigen auch Geimpfte einen negativen PCR-Test, um der Quarantäne entgehen zu können. Generell wird die Anzahl der in Tirol eingesetzten Soldaten auf 78 erhöht. Diese unterstützen die Gesundheitsbehörden auch in den Bereichen Kontaktnachverfolgung. Das Verteidigungsministerium erklärt, dass am Flughafen Innsbruck nun lückenlos kontrolliert werden soll. „Das Bundesheer nimmt seine Aufgabe bei der Pandemiebekämpfung sehr ernst und unterstützt daher immer dort, wo es dringend gebraucht wird. Wir wollen durch unsere Verstärkungskräfte dazu beitragen, dass die durch das Omikron-Virus gefährdete kritische Infrastruktur in Tirol aufrecht erhalten bleibt. Dieser rasche Einsatz zeigt wieder einmal, wie sehr wir auf unsere Soldatinnen und Soldaten zählen können“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

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Hamburg: MSC sagt Abfahrten der Magnifica ab

Die Reederei MSC Cruises hat sich zur Absage weiterer für Hamburg geplanter Kreuzfahrten der Magnifica entschieden. Das Unternehmen teilte unter anderem mit, dass aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage die Einstellung der Reisen verlängert werden muss. Hintergrund ist unter anderem, dass nordeuropäische Länder besonders harte Einreisebestimmungen für Kreuzfahrer erlassen haben. Diese sind weiterhin aufrecht. Laut MSC führt das dazu, dass zahlreiche Landausflüge nicht durchgeführt werden können. Vielen Fahrgästen wären gerade diese wichtig. Derzeit strebt MSC Cruises an, dass ab 6. Februar 2022 wieder Kreuzfahrten ab Hamburg durchgeführt werden sollen. Ob dieser Termin eingehalten werden kann, hängt in erster Linie von der weiteren Entwicklung der Einreise- und Quarantänebestimmungen verschiedener Staaten ab.

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Verkehrszahlen: Innsbruck bekam Corona deutlich zu spüren

Der Flughafen Innsbruck spürte im Vorjahr die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich. Man verzeichnete 125.495 Passagiere und 2.010 Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr. Man lag somit weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Für Innsbruck ist das Wintergeschäft besonders wichtig, denn den Großteil des Jahresumsatz macht man mit Charterflügen, die überwiegend von Personen, die ihren Winterurlaub in Tirol verbringen, genutzt werden. Im Gegensatz zum Jahr 2020 ist im Vorjahr die Schisaison mit Touristen faktisch ausgefallen. Das führte dazu, dass der Airport lediglich 15.000 Passagiere im ersten Halbjahr 2020 hatte. Normalerweise hat man dieses Aufkommen an guten Samstagen im Winter. Im Sommer 2021 ist es besser gelaufen. Die Urlaubsangebote ab Innsbruck wurden in diesem Zeitraum von Tirolerinnen und Tirolern aber auch von Fluggästen aus den benachbarten Regionen sehr gut angenommen, das Passagieraufkommen entwickelte sich sehr viel besser als etwa im Sommer des Vorjahres. Im Herbst bremsten dann zunächst die für die Generalsanierung der Piste notwendige vierwöchige Pistensperre sowie anschließend der erneute Lockdown die Entwicklung der Passagierzahlen wieder deutlich ein. Mit dem Beginn der Wintersaison Mitte Dezember konnte allerdings zum Jahresende hin ein Aufschwung verzeichnet werden, der Dezember 2021 war sogar mit Abstand der passagierstärkste Monat des Gesamtjahres. Im Ergebnis wurden im Jahr 2021 insgesamt 125.495 Jahrespassagiere und 2.010 Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr verzeichnet. Das Jahresergebnis der Passagierzahlen entspricht etwa einem Minus von knapp 90 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019: „Nach dem Ausfall der Wintersaison war schon zu Beginn des Jahres klar, dass dies ein sehr schwieriges Jahr wird. Umso mehr freut es

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Lufthansa nimmt sich Reisebüros schärfer zur Brust

Bei Lufthansa erweist es sich offenbar zunehmend als Problem, dass Reisevermittler Änderungen der Flugzeiten oder aber kurzfristige Streichungen nicht an die Kunden weitergeben. Lufthansa haftet jedoch dafür, da Vermittler und Reisebüros als so genannte Erfüllungsgehilfen anzusehen sind. Lange ist es her, aber es gab Zeiten, in denen Tickets nur telefonisch oder an Schaltern der Airlines bzw. in deren Stadtbüros gekauft werden konnten. Alternativ war es möglich in fast jedem Reisebüro zu buchen. Sogar Provisionen gab es früher für die Vermittlung. Mittlerweile ist vielen Fluggesellschaften der indirekte Vertrieb ein Dorn im Auge, denn es gibt nebst um die Kundschaft bemühten Reisebüros auch schwarze Schafe. Ryanair ist mit so genannten Online-Travel-Agents schon lange im Dauerclinch. Die Problematik liegt darin, dass Vermittler oftmals Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse oder Telefonnummer der Passagiere nicht an die Fluggesellschaft weitergeben. Somit gehen Informationen der Airline an das Reisebüro bzw. den Vermittler. Gerade bei OTAs ist es eher die Regel als die Ausnahme, dass Änderungen der Flugzeiten oder Streichungen gar nicht oder nur mit erheblicher Verzögerungen an die Fluggäste weitergegeben werden. Daraus können den Reisenden massive Probleme erwachsen, denn im Worst-Case stehen diese am Airport und der Flug ist bereits abgeflogen oder wird gar nicht durchgeführt. Fluggesellschaften haften jedoch dafür, dass die Informationen auch tatsächlich bei den Passagieren ankommen. Versäumnisse von Vermittlern werden den Airlines zugerechnet, da diese als Erfüllungsgehilfen anzusehen sind. Ähnlich wie wenn man bei einem Onlineshop etwas bestellt und der Paketbote wirft das Packerl durchs Toilettenfenster und landet eine Punktlandung direkt in der Klomuschel. Hierfür haftet

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Neue Ticketsteuer: Belgien verlangt bis zu 10 Euro extra

Belgien will noch heuer eine Ticketsteuer einführen, die Flüge zu Zielen mit einer von Entfernung von weniger als 500 Kilometer deutlich verteuern soll. Alle anderen Verbindungen sollen ebenfalls betroffen sein, jedoch weniger stark. Die belgische Regierung will künftig unterscheiden, ob man innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums fliegt oder diesen verlässt. Flüge, die im EWR durchgeführt werden, sollen mit zwei Euro besteuert werden, sofern der Ziel-Flughafen mehr als 500 Kilometer vom belgischen Airport entfernt ist. Verlässt man den Europäischen Wirtschaftsraum sollen vier Euro fällig werden. Mit zehn Euro will Belgien Flugverbindungen mit weniger als 500 Kilometer Distanz besteuern. Allerdings sind Ausnahmen für Umsteiger vorgesehen, so dass dem derzeitigen Informationsstand nach nur Point-to-Point-Passagiere in den Genuss der zusätzlichen Abgabe kommen könnten. Final beschlossen ist aber noch nichts, so dass es noch zu Änderungen kommen kann.

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Slowenien: Amelia flottet ATR72-Frachter ein

Die slowenische Fluggesellschaft Amelia International hat kürzlich den ersten Frachter des Typs ATR72-200F übernommen. Es handelt sich dabei um die EI-SLP, die am 6. Jänner 2022 nach Ljubljana überstellt wurde. Amelia gehört der französischen Groupe Regourd an. Diese will sich aufgrund der aktuell hohen Cargo-Nachfrage verstärkt dem Frachtgeschäft widmen. Einfluss auf das Passagiergeschäft soll dies Unternehmensangaben nach nicht haben. Das Frachtflugzeug wird in den nächsten Tagen auf dem slowenischen AOC registriert und soll anschließend in den kommerziellen Flugdienst gestellt werden. Auf Anfrage erklärte der Carrier unter anderem, dass man erst nach der formellen Einflottung Verträge mit Kunden unterschreiben wird.

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British Airways baut in London-City wieder aus

Die British-Airways-Tochter BA Cityflyer plant im Sommerflugplan 2022 das Angebot ab dem London-City-Airport weiter hochzufahren. Schrittweise sollen insgesamt sechs Ziele aufgenommen werden. Teilweise handelt es sich auch um Reaktivierungen. Luxair bekommt zwischen Luxemburg und dem London-City-Airport Konkurrenz, denn BA Cityflyer beabsichtigt ab 27. März 2022 bis zu 17 Mal pro Woche zwischen den beiden Städten zu fliegen. Die BA-Tochter will im Regelfall Embraer-Jets zum Einsatz bringen. Luxair fliegt auf dieser Route meist mit Turbopropflugzeugen des Typs Dash 8-400. Ab 2. April 2022 will BA Cityflyer täglich den italienischen Flughafen Mailand-Malpensa ansteuern. In Richtung Thessaloniki will man zwischen dem 18. Juni und 3. September 2022 einmal pro Woche fliegen. Ebenso temporär im Angebot: Barcelona, das ab 20. Juni 2022 sechs Mal wöchentlich ab dem London City Airport angesteuert werden soll. Diese Route ist vorerst bis zum 4. September 2022 befristet. Die Kanalinseln Guernsey und Jersey will die British-Airways-Tochter ab dem 20. Juni 2022 wieder mit dem innerstädtischen Airport der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs verbinden. Derzeit ist geplant, dass bis inklusive 2. September 2022 zweimal pro Woche geflogen werden soll.

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Island: Icelandair legt vier weitere Sommerziele auf

Die Fluggesellschaft Icelandair legt im Sommerflugplan 2022 vier neue Strecken auf. Teilweise handelt es sich um Wiederaufnahmen, die man bereits in der Vergangenheit im Programm hatte und nun auf den Mitbewerber Play reagiert. Ab Keflavik will Icelandair im Zeitraum von 24. Juni bis vorerst 25. September 2022 dreimal wöchentlich nach Montreal fliegen. Weiters bietet man während der Sommer-Hauptsaison die Destinationen Nizza und Rom-FCO je zweimal pro Woche an. Beide Ziele sollen am 6. Juli 2022 aufgenommen werden. Die französische Stadt soll bis vorerst 27. August 2022 angeflogen werden und in die italienische Hauptstadt geht es bis zum 4. September 2022. Das spanische Alicante soll ab Keflavik über die gesamte Sommerperiode 2022 hindurch angeboten werden. Geplant sind derzeit zwei Umläufe pro Woche. Icelandair spürt auf manchen Routen die neue Konkurrenz durch Play, will sich jedoch auch proaktiv in Position bringen. Der Mitbewerber hatte in den ersten sechs Betriebsmonaten eine Auslastung von rund 53 Prozent.

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UK: Hans Airways startet mit Ex-Air-Europa-A330

Das UK-Startup Hans Airways unterfertigte eine Absichtserklärung für das Leasing des Airbus A330-200 mit der Seriennummer 950. Die Maschine soll als G-KJAS registriert werden. Das Unternehmen plant Flüge zwischen UK und Indien aufzunehmen. Das Langstreckenflugzeug wurde im Jahr 2008 an Air Europa ausgeliefert und war bei dieser bis zuletzt als EC-KTG im Einsatz. Hans Airways erklärte, dass man an Bord 275 Economy- und 24 Premium-Economy-Class-Sitze anbieten wird. „Wir freuen uns sehr, diesen sehr wichtigen Meilenstein auf unserer zweijährigen Reise erreicht zu haben“, sagte Satnam Saini, CEO von Hans Airways. „Unser geplantes Operationszentrum auf dem Airbus A330, einem beliebten und geräumigen Langstrecken-Großraumflugzeug, das sich auch hervorragend für Fracht eignet, und wir sind allen dankbar, die uns geholfen haben, diese Vereinbarung zu Beginn des neuen Jahres zu ratifizieren.“ Derzeit hat Hans Airways AOC und Betriebsbewilligung noch nicht erteilt bekommen. Man geht davon aus, dass man diese rechtzeitig vor dem Sommer erteilt bekommen, so dass man in der warmen Jahreszeit starten kann. Geplant ist, dass von der Basis Birmingham aus sekundäre Ziele in Indien angesteuert werden sollen. Entsprechende Streckenanträge hat man bereits gestellt. Die erste Flugbesatzung (vier Piloten und Kabinenpersonal) begann ihren ersten Trainingstag am 3. Jänner 2022 in Crawley bei IAGO Flight Training. Die Simulatortrainings werden bei L3 Harris Commercial Aviation durchgeführt. Für Hans Airways ist auch der ehemalige Austrian-Airlines-Generaldirektor Peter Malanik als so genannter Non-Executive Director tätig.

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