Februar 1, 2022

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Februar 1, 2022

Verkürzung der Zertifikate: Österreichs Touristik kassiert Stornos

Seit Dienstag, 1. Feber 2022, gilt der so genannte „grüne Pass“ in Österreich nur noch 180 Tage. In anderen EU-Staaten ist dieser weiterhin 270 Tage lang gültig. Es entwickelt sich mittlerweile ein fast undurchsichtiger Flickenteppich. Laut Wirtschaftskammer führt dieser zu ersten Stornierungen seitens ausländischer Touristen. Eigentlich sollte der „grüne Pass“ Geimpften, Genesenen und Getesteten einheitliches Reisen innerhalb der Europäischen Union und Drittstaaten, die sich angeschlossen haben, bieten. Es dauerte nicht lange, da scherte mit Malta das erste EU-Mitglied deutlich aus und führte bei der Einreise die 1G-Regel ein. Nach und nach verschärften auch andere Unionsmitglieder ihre Reiseregeln, so dass mal gar nichts erforderlich ist, mal genesen und/oder geimpft oder andernorts braucht man zusätzlich einen PCR-Test. Das Ziel, dass Reisen vereinfacht und vereinheitlicht wird, haben die Regierungen der EU-Mitglieder durch konsequentes Missachten von Einigungen auf europäischer Ebene, jedoch zu Hause dann wieder die eigene Suppe kochen, regelrecht vereitelt. Mittlerweile ist es sehr kompliziert den Durchblick zu bewahren wie lange Genesungs- und Impfzertifikate eigentlich gültig sind. Es zeigen sich massive nationale Unterschiede. Die Mehrheit der EU-Staaten gewährt Genesenen und zweifach Geimpften eine Gültigkeitsdauer von 270 Tagen, jedoch knüpfen immer mehr Mitglieder diese an eine Auffrischungsimpfung. In Deutschland gilt man neuerdings erst 28 Tage nach einer positiven Testung als Genesen und nach 90 Tagen ist dieser Status wieder wertlos. Für die Einreise ausreichend, beim Sessellift oder beim Wirt nicht Österreich verkürzt mit Wirksamkeit zum 1. Feber 2022 die Gültigkeit der Zertifikate von 270 Tagen auf 180 Tage. Das betrifft allerdings nur das Inland,

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Smartlynx Malta übernimmt Ex-Air-Asia-A330

Bei Smartlynx Malta ist ein von Air Asia übernommener Airbus A330-343 eingetroffen. Dieser trägt weiterhin die Grundlackierung des vormaligen Operators. Das Langstreckenflugzeug wurde auf 9H-SMI registriert und wurde am Montag von Birmingham nach Luqa (Malta) überstellt. Der Smartlynx-Konzern bündelt bei der maltesischen Tochter die Cargo-Aktivitäten. Beispielsweise betreibt man im Auftrag von DHL den Maschinentyp Airbus A321F. Im Vorjahr hat man auch den ersten Widebody eingeflottet. Derzeit ist noch offen, ob Smartlynx Malta die 9H-SMI umlackieren wird oder lediglich Sticker auf der rot-weißen Air-Asia-Grundlackierung anbringen wird. Im Cargobereich ist es nicht gerade selten, dass auf teure Farbenkleider verzichtet wird.

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O’Brien: Ryanair will mit Lauda in Zagreb weiter wachsen

Die Ryanair Group will im Sommerflugplan 2022 alle 27 Strecken, die man am Zagreb anbietet, bedienen. Derzeit pausieren aufgrund der Omikron-Variante rund zwölf Strecken. Schrittweise nahm man im Vorjahr 24 Ziele auf. In Kürze sollen drei dazu kommen. In der kroatischen Hauptstadt unterhält die maltesische Tochtergesellschaft Lauda Europe eine Airbus-A320-Basis. Geschäftsführer David O’Brien betonte im Zuge eines Medienevents, dass man im Sommer 2022 insgesamt 27 Strecken ab Zagreb bedienen wird. Neu sind Flüge nach Korfu, Lwiw und Bratislava. „Wir freuen uns unseren größten Sommerflugplan aller Zeiten in Zagreb bekannt zu geben. Ryanair wird pro Woche mehr als 70 Flüge zu 27 Destinationen anbieten. Dies verleiht dem Incoming-Tourismus den dringend benötigten Schub. Das Netzwerk bietet eine großartige Auswahl an Freizeit- und Geschäftsreisezielen. Ryanair investiert in Kroatien um der Tourismusbranche zu helfen, sich von der Coronavirus-Pandemie zu erholen und die Beziehungen zum Rest Europas zu stärken. Ryanair wächst weiter und der Flugverkehr wird schon bald auf das Vorkrisenniveau zurückkehren“, so Lauda-Europe-Chef David O’Brien. In Richtung des Mitbewerbers Croatia Airlines sparte der Manager nicht mit Kritik: „Regierungen auf der ganzen Welt subventionieren ihre nationalen Fluggesellschaften und ich muss zugeben, dass uns die Art und Weise nicht gefällt wie die kroatische Regierung Croatia Airlines buchstäblich Geld übergibt ohne zu wissen was dies Kroatien und seinen Bürgern bringen wird. Wir sind jedoch nicht hier, um Croatia Airlines anzugreifen, obwohl wir ihnen als gute Ausrede dafür dienen, warum sie Geld verlieren“. Hinsichtlich der Größe der Basis ist man noch nicht am Ende der Fahnenstange. Derzeit hat

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Sixt rechnet mit steigenden Preisen für Mietautos

Deutschlands größter Autovermieter, Sixt, geht davon aus, dass die Preise für Mietautos auch dieses Jahr weiter steigen werden. Im Vorjahr profitierte man von der besonders hohen Nachfrage, die letztlich dazu führte, dass man alle Rekorde brechen konnte. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt Vorstandsmitglied Alexander Sixt unter anderem: „Für alle Marktsegmente gehen wir 2022 von einem gleichen oder steigenden Marktvolumen aus, aber mit deutlich weniger Fahrzeugen und mit folglich auch tendenziell steigenden Preisen. Das gilt aber auch für andere Bereiche der Reisebranche“. Eine Hauptursache dafür ist laut Sixt, dass die Verfügbarkeit neuer Kraftfahrzeuge derzeit kompliziert ist. Die Nachfrage soll über dem Angebot liegen. Beispielsweise konnte man im Vorjahr um 27 Prozent weniger Autos zulassen als noch vor einem Jahr. Gegenüber dem Handelsblatt betonte der Manager, dass man dennoch die Flotte um etwa fünf Prozent ausbauen konnte. Aber: Wenn wir mehr Autos hätten, könnten wir deutlich mehr Geschäft machen“.

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Graz: Acht Linienziele und neue Feriendestinationen im Sommer 2022

Ende März 2022 beginnt die Sommerflugplanperiode 2022. Ab Graz sollen acht Linienstrecken sowie zahlreiche Charterziele angeboten werden. Angebunden ist der steiermärkische Airport an die Luftfahrt-Drehkreuze Amsterdam, Zürich, München, Wien, Frankfurt und Düsseldorf. Die niederländische Fluggesellschaft KLM wird im Sommer 2022 bis zu sieben wöchentliche Flüge nach Amsterdam anbieten. Dort sind Umstiege auf Verbindungen des Carriers sowie seiner Skyteam-Partner möglich. Eurowings beabsichtigt Graz mit Stuttgart, Düsseldorf und Palma de Mallorca zu verbinden. Die Lufthansa-Hubs München und Frankfurt am Main werden jeweils bis zu 28 Mal pro Woche von Lufthansa Cityline und Air Dolomit angesteuert. Austrian Airlines plant bis zu 20 Mal wöchentlich eine Anbindung an das Drehkreuz Wien anzubieten. Mit Swiss geht es dem aktuellen Planungsstand nach zweimal pro Woche nach Zürich-Kloten. Linienflüge ab Graz auf einen Blick: Destination Airline Frequenz Zeitraum Amsterdam (AMS) Niederlande KLM bis zu 7 x pro Woche 27.03.-28.10. Düsseldorf (DUS) Deutschland Eurowings bis zu 11 x pro Woche 27.03.-28.10. Frankfurt (FRA) Deutschland Lufthansa bis zu 28 x pro Woche 27.03.-28.10. München (MUC) Deutschland Air Dolomiti/Lufthansa bis zu 28 x pro Woche 27.03.-28.10. Palma de Mallorca (PMI) Spanien Eurowings DO, SA 21.05.-01.10. Stuttgart (STR) Deutschland Eurowings bis zu 11 x pro Woche 27.03.-28.10. Wien (VIE) Österreich Austrian Airlines bis zu 20 x pro Woche 27.03.-28.10. Zürich (ZRH) Schweiz Swiss 2 x pro Woche 27.03.-28.10. Bewährtes, aber auch neue Charterziele Im Bereich der Ferienflüge gibt es ab Graz wieder viele Ziele, die bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich waren. Zu diesen zählen beispielsweise Brac, Calvi, Funchal, Korfu, Kos

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Urteil: Behördlich angeordnete Quarantäne ist kein Reisemangel

Das Amtsgericht München hatte sich mit der Frage, ob eine behördlich angeordnete Hotelquarantäne einen Reisemangel im Sinne des Pauschalreiserechts darstellt. Nein, entschieden die Richter und wiesen die Klage eines Paars ab. Diese hatten im Jänner 2020, also vor dem Beginn der Corona-Pandemie in Europa, eine Pauschalreise nach Zypern gebucht. Diese traten sie am 8. März 2020 an, jedoch nahmen dann nach und nach die Ereignisse ihren Lauf. Zwei Tage nach der Landung gab es die erste Hiobsbotschaft, denn eine Person, die sich in der Gruppe des Tour Operators befunden hat, erkrankte an Corona. Daraufhin wurden alle bis zum 24. März 2020 unter Quarantäne gestellt. Der Reiseveranstalter soll für die Verpflegungskosten aufgekommen sein und habe zusätzlich auch die Kosten für zwei weitere Übernachtungen, die aufgrund der behördlichen Quarantäneanordnung notwendig wurden, übernommen haben. Das war den Urlaubern aber nicht genug, denn sie forderten gerichtlich die Rückzahlung des kompletten Reisepreises ein. Das Amtsgericht München wies die Klage zurück und begründete dies unter anderem damit, dass die behördliche angeordnete Quarantäne außerhalb des Einflussbereichs des Tour Operators gelegen hat. Es handle sich um ein Risiko, das persönlich den Reisenden anzulasten ist und sie auch jederzeit im Alltag in Deutschland vergleichbar hätte treffen können. Eine behördliche Quarantäneanordnung stellt laut Amtsgericht München keinen Reisemangel dar.

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Polen verpasst „LOT-Klon“ neuen Namen: Lotair

Vor einiger Zeit wurde seitens der LOT-Mutter PGL eine „Kopie“ des bestehenden Carriers gegründet. Dieser war bis zuletzt als „LOT Polish Airlines“ bekannt. Nun wurde der Firmenname in „LOTAIR Spółka Akcyjna joint-stock company” geändert. Bislang halten sich PGL und die Regierung zum Sinn und Zweck der neuen Fluggesellschaft bedeckt. Es wurde in der Vergangenheit angedeutet, dass mit dieser Bases außerhalb Polens errichtet werden könnten. Besonders die Corona-Pandemie führte dazu, dass es um das Projekt wieder ruhig wurde. Das Portal CH-Aviation.com berichtet unter Berufung auf Dokumente aus dem polnischen Firmenbuch, dass sich die nunmehrige Lotair weiterhin im vollständigen Eigentum der Staatsholding PGL befindet. Geschäftsführer ist Maciej Wilk, der bei LOT als Chief Operating Officer fungiert.

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