Februar 4, 2022

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Februar 4, 2022

Auch nach Wien: Wizz Air startet in Kukes

Der Billigflieger Wizz Air legt einige neue Strecken ab dem albanischen Flughafen Kukes auf. Ab diesem Airport wird man neu nach Memmingen, Karlsruhe/Baden-Baden, Basel und Wien fliegen. Kukes ist im Streckennetz von Wizz Air gänzlich neu. Bislang wurde dieser albanische Flughafen nur von Air Albania genutzt. Ab Anfang Juni 2022 wird auch der ungarische Billigflieger präsent sein. Den Auftakt macht am 1. Juni 2022 die Verbindung nach Karlsruhe/Baden-Baden, die zweimal pro Woche angeboten werden soll. Ab 3. Juni 2022 will Wizz Air zweimal pro Woche nach Basel fliegen. Am 4. Juni 2022 folgen die Verbindungen nach Memmingen und Wien, die jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag bedient werden sollen. Auch ab Tirana gibt es Neuerungen, denn das Ziel Friedrichshafen soll ab dem 11. April 2022 zweimal wöchentlich bedient werden. Nach Rimini geht es in selbiger Frequenz ab dem 14. April 2022. Per 12. April 2022 wird die Dortmund-Strecke auf fünf Umläufe pro Woche aufgestockt. Auch nach Frankfurt-Hahn will man ab 14. April 2022 häufiger fliegen und zwar dreimal wöchentlich. Karlsruhe/Baden-Baden soll ab.

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ARBÖ empfiehlt: Korrekte Montage der Skibox prüfen

In Wien und Niederösterreich ist es schon nächste Woche so weit, die anderen Bundesländer ziehen in den kommenden zwei Wochen nach: die Semesterferien beginnen. Viele österreichische Familien zieht es in die heimischen Skigebiete. Doch vorher müssen die dicke Skikleidung, die sperrigen Skischuhe und natürlich die Ski beziehungsweise das Snowboard gut und sicher verstaut werden. Der ARBÖ erklärt, worauf Autofahrerinnen und Autofahrer beim Beladen ihres Fahrzeugs achten müssen. Die Anreise in den Winterurlaub erfolgt meist mit dem eigenen Fahrzeug und da sind auch die eigenen Skier oder Snowboards mit im Gepäck. Die Wintersportausrüstung sollte grundsätzlich am Dach in Gepäcksträgern verstaut werden. Im Innenraum des Fahrzeugs sollten Skier und Snowboard nur transportiert werden, wenn es eine entsprechende Durchreiche gibt. Zusätzlich sollte hier die Ausrüstung mit einem Gurt befestigt werden. Dennoch ist aber Vorsicht geboten: „Skier können – aufgrund ihrer scharfen Kanten – zu Geschossen mutieren, die im Falle eines Unfalls schwere Verletzungen verursachen können. Bei einer Notbremsung besteht somit große Verletzungsgefahr für alle Insassen“, sagt ARBÖ-Pressesprecher Sebastian Obrecht. Außerdem kann der unsachgemäße Transport auch zu gesetzlichen Problemen führen: Es kann zu Geldstrafen von bis zu 5.000 € kommen. Der ARBÖ rät allen Skiurlauberinnen und Skiurlaubern deshalb, in ein professionelles Trägersystem zu investieren. Vor dem Kauf eines solchen Systems ist es wichtig, sich von einem Profi beraten zu lassen. Dachboxen haben den Vorteil, dass die Skier und Snowboards sicher und gut geschützt transportiert werden. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sie mehr Stauraum für Gepäck bieten und somit mehr Platz für Mitreisende gegeben ist.

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Köln: Ryanair ändert Flugplan nach Malaga und Valencia

Der Billigflieger Ryanair wird im Sommerflugplan 2022 ab Köln/Bonn zwei spanische Destinationen häufiger anfliegen. Die Aufstockung auf den Strecken nach Valencia und Malaga soll Anfang Mai 2022 vollzogen werden. Derzeit führt die Tochtergesellschaft Malta Air drei wöchentliche Umläufe von Köln/Bonn nach Malaga durch. Mit Wirksamkeit zum 4. Mai 2022 soll an den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag geflogen werden. Auf der Valencia-Route reduziert man zunächst im April 2022 auf zwei Rotationen pro Woche. Ab Mai 2022 sollen wieder vier wöchentliche Umläufe angeboten werden. Allerdings ändert man die Verkehrstage auf Montag, Dienstag, Freitag um Samstag. Im Regelfall kommen Boeing 737-800, die von der Tochtergesellschaft Malta Air betrieben werden, zum Einsatz.

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Swiss beendet Kurzarbeit für Bodenpersonal und Flugbegleiter

Die Fluggesellschaft Swiss beabsichtigt Anfang März die Kurzarbeit für die Bodenmitarbeiter sowie das Kabinenpersonal zu beenden. Dies hat zur Folge, dass die Beschäftigten wieder das normale Gehalt verdienen werden. Derzeit rechnet die schweizerische Lufthansa-Tochter mit einer starken Nachfrage im Sommerflugplan 2022. Dies führte auch dazu, dass man Beschäftigten, von denen man sich im Laufe der Corona-Pandemie betriebsbedingt getrennt hatte, ein Angebot zur Wiedereinstellung gemacht hat. Gleichzeitig haben aber die ersten Flugbegleiter, die sich nicht impfen haben lassen, bereits die Beendigung des Arbeitsverhältnisses mitgeteilt bekommen. Swiss teilte bezüglich der Beendigung der Kurzarbeit mit, dass man den Beschäftigten Perspektiven bieten will. Dazu verweist man auf firmeninterne Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Bei den Piloten ist noch keine Entscheidung bezüglich der Beendigung oder Fortführung der Kurzarbeit gefallen. Eigenen Angaben nach befindet man sich in Verhandlungen mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern.

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Leiharbeitsfirma Crewlink feiert Comeback bei Lauda Europe

Die Leiharbeitsfirma Crewlink befindet sich momentan wieder auf der Suche nach Flugbegleitern für die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe. Man will diese für alle Bases, ausgenommen London-Stansted einstellen. Noch unter der Geschäftsleitung von Niki Lauda wurde versprochen, dass es keine Leiharbeit mehr geben wird. Doch unter der Eigentümerschaft von Ryanair wurde bei Laudamotion dieses Vehikel wiedereingeführt. Dazu errichtete der irische Personalleasinganbieter Crewlink nahe dem österreichischen Parlament bei einem einschlägig bekannten Briefkastenanbieter eine „virtuelle“ österreichische Zweigniederlassung. Jenes Crewlink-Personal, das vormals für Laudamotion im Einsatz war, wurde im Zuge der Umstellung auf die maltesische Lauda Europe an diese verleast. Laudamotion ist mittlerweile keine Fluggesellschaft mehr, jedoch gab es eine Zeit lang die Besonderheit, dass das in Österreich tätige Personal dann direkt bei Lauda Europe eingestellt wurde und nicht über Crewlink. Von dieser Strategie verabschiedet man sich nun wieder, denn die Leiharbeitsfirma sucht auch für Wien-Schwechat nach Kabinenpersonal. In der Stellenausschreibung, in der abweichend von der österreichischen Rechtslage keine Gehaltsangaben gemacht werden, sucht man nach Flugbegleitern für Wien, Zadar, Zagreb und Palma de Mallorca – nicht jedoch für London-Stansted. Für den britischen Airport sucht Lauda Europe selbst über die die Stellenanzeigen-Homepage der Ryanair Group. Eine Logik ergibt diese Vorgehensweise nicht. Lauda Europe ist eine maltesische Fluggesellschaft, die im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC mit dem Maschinentyp Airbus A320 im Ryanair-Streckennetz fliegt. Die Flugzeuge des Carriers, der indirekt aus Niki hervorgegangen ist, sind in Wien, Palma de Mallorca, London-Stansted, Zagreb und Zadar stationiert. Die zuletzt genannte Basis ist eine reine Sommerstation, die in der warmen

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Berlin: Möglicherweise sicherheitsrelevante Airline-Unterlagen in YouTube

Die Bordverpflegung ist neben dem Preis für viele Passagiere ein wichtiges Kriterium, wenn es darum geht, bei welcher Airline der nächste Flug gebucht wird. Um Speisen und Getränke an Airlines liefern zu können, müssen die Cateringbetriebe strengen Sicherheitsaudits der Airlines, aber auch den Vorschriften der einzelnen Luftfahrtbehörden entsprechen. Umso befremdlicher erscheint es, wenn ein börsennotiertes Airline Catering-Unternehmen offenbar nicht daran interessiert ist, dass seit gut zwei Jahren auf den einschlägigen Streaming Kanälen im Internet ein Video abrufbar ist, in dem eine Gruppe Erwachsener die sicherheitsrelevanten Unterlagen von Airline Kunden durchblättert. Vorweg: Die Urheber des Videos sind offensichtlich der „Lost Place Explorer”-Szene zuzuordnen. Hierbei wird zumeist ohne Einwilligung der Eigentümer in vermeintlich leerstehende Gebäude eingedrungen und per Video dokumentiert. Da diese auf Youtube veröffentlichten Videos sich einer immer größer werdenden Fangemeinde erfreuen, erhalten die Urheber teilweise sogar Tantiemen für ihre zweifelhaften Reportagen. In einem dieser Videos ist klar erkennbar, dass Explorer weder mit der Zustimmung des Eigentümers, noch mit einer Einwilligung des Flugzeugcaterers Do&Co, in den Firmenkomplex an der Spreeschanze in Berlin eingedrungen sind. Anstelle sich Gedanken über zivil- und/oder strafrechtliche Folgen des illegalen Eindringens zu machen, wird das Video zusätzlich noch auf Youtube gehostet. Eigentlich sollte spätestens zu diesem Zeitpunkt der Eigentümer des Anwesens oder die im Video involvierten Airlines ein berechtigtes Interesse haben, gegen die Urheber vorzugehen – oder zumindest das Video zu löschen. Weit gefehlt! Nachdem Aviation.Direct und weitere namhafte Medienagenturen von der Existenz des Videos Kenntnis erhielten, wurde mehrfach versucht, eine Stellungnahme von Do&Co Berlin – bzw.

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Urteil: Deutscher Staat haftet für lange Wartezeiten bei der Siko

Lange Wartezeiten vor den Sicherheitskontrollen hat es auch schon vor der Corona-Pandemie gegeben. Allerdings treten diese in Deutschland seit dem Beginn der Krise auffällig häufig auf, denn die im Regelfall von der Bundespolizei beauftragten Dienstleister haben oftmals Personalmangel. Und dafür haftet der Staat, entschied nun das Oberlandesgericht Frankfurt. Hintergrund ist, dass Passagiere aufgrund enorm langer Warteschlangen ihren Flug in die Dominikanische Republik verpasst haben. Dabei haben die Reisenden sämtliche Empfehlungen des Flughafens Frankfurt am Main und der Fluggesellschaft eingehalten. Sie sind zum frühestmöglichen Zeitpunkt, laut Gerichtsverfahren etwa drei Stunden vor dem Abflug, am Check-in-Schalter erschienen und haben sich dann sofort auf den Weg in Richtung Sicherheitsbereich gemacht. Und genau da lag dann das Problem, denn die Kontrolllinien waren hoffnungslos unterbesetzt, so dass die klagenden Passagiere trotz langem „Zeitpuffer“ ihre Flüge verpasst haben. Das wollten sich diese nicht gefallen lassen und zogen gegen die Bundesrepublik Deutschland vor Gericht. Die Sicherheitskontrollen waren zu diesem Zeitpunkt in vollständiger Verantwortung der Bundespolizei, für die der Staat verantwortlich ist. Diese hat eine Sicherheitsfirma mit der tatsächlichen Durchführung der Kontrolltätigkeiten beauftragt. Und dort gab es Personalmangel. Unter der Geschäftszahl 1 U 220/20 erkannte das Oberlandesgericht Frankfurt, dass die Bundespolizei die Kontrolltätigkeiten nicht ausreichend organisiert habe. Den klagenden Passagieren war besonders nützlich, dass diese die Empfehlungen von Airline und Flughafen übererfüllt haben, denn diese waren rund eine Stunde früher da als zu diesem Zeitpunkt empfohlen. Das OLG Frankfurt sieht daher eine Schadenersatzpflicht der Bundesrepublik Deutschland. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

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Oman Air stockt in Frankfurt und München auf

Golfcarrier Oman Air erhöht mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 die Präsenz auf den deutschen Flughäfen Frankfurt am Main und München. Der Carrier legt je einen weiteren Umlauf auf. Die Änderung wird in München zum 28. März 2022 wirksam. Oman Air wird den bayerischen Flughafen dann an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag von Muscat aus ansteuern. Im Regelfall werden Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-8 zum Einsatz kommen. Bereits einen Tag zuvor wird die Route Muscat-Frankfurt aufgestockt. Diese Strecke soll im Sommerflugplan 2022 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag bedient werden. Derzeit ist der Einsatz von Boeing 787-9 geplant.

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