Februar 14, 2022

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Februar 14, 2022

Air Serbia will zweiten Airbus A330 anschaffen

Die Fluggesellschaft Air Serbia will einen zweiten Langstreckenjet des Typs Airbus A330 einflotten und mindestens zwei neue Destinationen entschließen. Firmenchef Aleksandar Vučić deutete an, dass ein Ziel in Nordamerika sein wird und das andere in Asien. Die Flüge zwischen Belgrad und New York sollen mittlerweile wieder profitabel sein. Air Serbia will daher die Frequenzen erhöhen und ein weiteres Ziel aufnehmen. “Entweder Toronto oder Chicago”, so Vučić. Das Asien-Ziel wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in China befinden, denn der Manager erklärte, dass man derzeit Belgrad-Shanghai und/oder Belgrad-Peking prüft. Möglicherweise werde man beide Ziele im Laufe dieses Jahres aufnehmen. DIe Pläne wurden übrigens in China kommuniziert. Zur Herkunft des zusätzlichen Airbus A330 macht Air Serbia noch keine Angaben. Jedenfalls will man das Langstreckenflugzeug möglichst rasch übernehmen. Es wird sich um eine Leasingmaschine handeln. Man hofft nicht nur von einer hohen Passagiernachfrage, sondern auch im Bereich Cargo profitieren zu können.

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Tui Cruises: Mein Schiff Herz geht in letzte Saison

Die Reederei Tui Cruises nimmt im April 2022 nach rund zwei Jahren das Kreuzfahrtschiff “Mein Schiff Herz” (Ex-Mein Schiff 2) wieder in Betrieb. Gleichzeitig ist es das letzte Einsatzjahr, denn ab dem kommenden Jahr soll der Kreuzer für Marella Cruises in See stechen. Die “Mein Schiff Herz” wurde im Jahr 2019 in einer Werft modernisiert und wurde im Zuge der Corona-Pandemie temporär stillgelegt. Vor der Wiederinbetriebnahme sollen noch einige Arbeiten vorgenommen werden. Das Kreuzfahrtschiff wird heuer im westlichen und östlichen Mittelmeer verkehren und verschiedene Ausfahrten mit einer Dauer von sieben bis 14 Tagen anbieten.

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Leasinggeber lassen ihre Flugzeuge aus der Ukraine ausfliegen

Für die Fluggesellschaften der Ukraine wird die Situation rund um den Umstand, dass große Assekuranzen keinen Deckungsschutz im Luftraum des Landes gewähren wollen, immer komplizierter. Mehrere Leasinggeber haben das sofortige Ausfliegen ihrer Maschinen verlangt. Betroffen sind unter anderem Ukraine International, SkyUp und Bees Airline. Die Regierung hat ein rund 520 Millionen Euro schweres Garantieprogramm auf die Beine gestellt, jedoch scheint dies bei einigen Lessoren keinen Anklang zu finden. Diese bestehen darauf, dass ohne Versicherungsschutz nicht geflogen werden darf und verlangen die Herausgabe ihrer Maschinen. Diese werden beispielsweise in Spanien und Serbien abgestellt. Ukraine International musste bislang sieben Flugzeuge auf Anweisung des jeweiligen Leasinggebers ausfliegen. Fünf davon wurden ins spanische Castellon überstellt. Zwei weitere Maschinen gingen nach Belgrad, wo laut Ukraine International Wartungen vorgenommen werden sollen. Der Carrier bestätigte den Umstand, dass auf Anweisungen der Eigentümer der Flugzeuge diese außer Landes gebracht werden mussten. Hauptgrund hierfür ist, dass derzeit kein Versicherungsschutz besteht. Nach Spanien gingen die Boeing 737-800 mit den Registrierungen UR-PSP, UR-PSZ, UR-PSO, UR-PSX, UR-PSQ, UR-PSM und UR-PSY. Regierungsangaben nach soll für die insgesamt sieben ausgeflogenen Flugzeuge keine staatliche Garantie beantragt worden sein. Die Fluggesellschaft Bees Airline bestätigte, dass man die UR-UBB auf Anweisung des Lessors ausfliegen muss. Bei den anderen drei Maschinen habe man mit den Leasinggebern eine Einigung erzielen können. Diese sollen dem aktuellen Informationsstand nach die Garantie der ukrainischen Regierung akzeptiert haben. Wie lange diese akzeptiert wird, ist aber offen. Bees war jedenfalls mit den drei anderen Maschinen linienmäßig in der Luft. SkyUp Airlines, die am Wochenende

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Gatwick nimmt South-Terminal wieder in Betrieb

Der Flughafen London-Gatwick beabsichtigt mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 das seit längerer Zeit nicht genutzte South-Terminal wieder ans Netz zu bringen. Man rechnet mit deutlich mehr Fluggästen, so dass die Kapazität des North-Terminals nicht mehr ausreichen wird. Aufgrund der Corona-Pandemie ist an Londons zweitgrößtem Airport das Passagieraufkommen stark zurückgegangen. Eine Reaktion des Managements war unter anderem, dass man das südliche Abfertigungsgebäude temporär außer Betrieb genommen hat. Seither konzentriert sich der kommerzielle Flugverkehr auf das North-Terminal. In der bevorstehenden Sommerflugplanperiode stehen zahlreiche Neu- und Wiederaufnahmen an. Beispielsweise fährt British Airways das Kurz- und Mittelstreckennetz wieder hoch. Vueling und Wizz Air werden zahlreiche Strecken aufnehmen. Auch Easyjet will das Angebot deutlich anheben. Die Geschäftsleitung des Flughafens Gatwick sieht nun das North-Terminal vor möglichen Kapazitätsengpässen und kündigt die Wiederinbetriebnahme des South-Terminals zum 27. März 2022 an. Derzeit geht von 50.000 bis 60.000 Fluggästen pro Tag aus. “Zum Beispiel werden haben heute ungefähr 400 Flüge auf der Start- und Landebahn in Gatwick. Bereits Anfang April werden es ungefähr 700 tägliche Bewegungen auf der Start- und Landebahn sein. Wir werden also gleich zu Beginn der Sommersaison hier in Gatwick ein deutliches Wachstum sehen und dann schrittweise auf etwa 90 Prozent des Niveaus von 2019 aufbauen”, so Gatwick-Geschäftsführer Stewart Wingate.

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A7-BAC: Qatar Airways verpasst B777-300ER eine Retro-Livery

Golfcarrier Qatar Airways hat der Boeing 777-300ER mit der Registrierung A7-BAC eine Retrolackierung verpasst. Das im Jahr 2008 übernommene Langstreckenflugzeug wurde unter anderem in Toulouse in diesem Farbenkleid fotografiert. Dieses hebt sich deutlich von der aktuellen Qatar-Airways-Livery, die im Startfoto dieses Artikels zu sehen ist, ab. Der 13,6 Jahre alte Langstreckenjet ist das momentan einzige Flugzeug des Golfcarriers, das eine Retrolackierung trägt. In nachstehend eingebetteter Twitter-Galerie ist die A7-BAC im Retro-Outfit zu sehen.

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Air Baltic stockt Kiew-Flüge auf

Während andere Fluggesellschaften das Reiseziel höchstens in den gewohnten Frequenzen und mit Einschränkungen (Austrian Airlines setzt die Nightstops aus) befliegen, stockt Air Baltic die Flüge nach Kiew auf. Der Grund hierfür scheint auf der Hand zu liegen: Aktuell werden Flüge aus der Ukraine heraus besonders nachgefragt, weil sich immer mehr Menschen aufgrund der drohenden Gefahrenlage auf dem Weg zurück nach Lettland machen. Deshalb bietet der Carrier morgen und übermorgen zusätzliche Flüge von Kiew nach Riga an – damit werden in dieser Woche tägliche Flüge zwischen den beiden Flughäfen angeboten. Darüber hinaus plant der Carrier, Direktflüge von Kiew nach Vilnius am Dienstag, Donnerstag und Samstag sowie einen Direktflug von Odessa nach Riga am Samstag durchzuführen. „Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität. Wir bewerten kontinuierlich die aktuelle Situation und befolgen die Empfehlungen der Behörden, um im Bedarfsfall den Flugplan anpassen zu können“, so die Airline in einer Aussendung.

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Airbus startet die Woche mit 48 Neubestellungen

Die Leasingfirma Aviation Capital Group stockt ihre Airbus-Positionen auf und bestellt 20 Airbus A220-Maschinen. Auch der kuwaitische Low-Coster Jazeera Airways gibt eine Order für 28 neue A320neo-Flieger in Auftrag. Der europäische Flugzeugbauer startet besonders gut in die neue Woche. Die international tätige Leasinggesellschaft bestellt 20 Airbus A220. ACG hatte erst im Dezember 40 Flugzeue der A320neo-Modellfamilie bestellt, darunter fünf A321XLR. „Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit Airbus durch diesen A220-Auftrag ausbauen zu können“, so Steven C. Udvar-Hazy, Senior Vice President, OEM Relations & Market Development bei ACG. „Unsere Airline-Kunden werden die Umweltfreundlichkeit, den Passagierkomfort und die wettbewerbsfähige Betriebsökonomie der A220 zu schätzen wissen.“ Zeitgleich hat auch die Billigfluggesellschaft Jazeera Airways aus Kuwait einen im November 2021 angekündigten Auftrag über 20 A320neo und acht A321neo bestätigt.

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Wizz Air: Alle Flüge in die Ukraine heben wie gewohnt ab

Auch der ungarische Low-Coster behält die Sicherheitslage in der Ukraine im Auge. Noch heben alle Maschinen planmäßig ab. Aufgrund einer drohenden Invasion durch Russland wird seitens des Außenministeriums von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen in die Ukraine abgeraten. Aktuell fliegt die Airline mehrmals wöchentlich nach Kiew-Schuljany und Boryspil. Zwei weitere Verbindungen – Kharkow und Saporischschja – sollen ab April bzw. Juli 2022 ab Wien bedient werden. Nach derzeitigem Stand würde es auch keinen Grund geben, Änderungen am Flugplan vorzunehmen. „Alle unsere Flüge in die und aus der Ukraine werden weiterhin wie gewohnt durchgeführt“, so eine Airline-Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Trotzdem beobachte Wizz Air die Lage vor Ort sehr genau, um im schlimmsten Fall kurzfristig reagieren zu können. Auch Fluggäste sollen im Hinblick auf dieses Reiseziel besonders aufmerksam sein. „Allen Passagieren mit gebuchten Flügen in die und aus der Ukraine wird empfohlen, ihre E-Mail-Accounts regelmäßig auf weitere Informationen zu den gebuchten Flügen zu überprüfen“, so die Medienreferentin weiter. Die Austrian Airlines haben bereits erste Maßnahmen ergriffen und die Verweildauer der Besatzungsmitglieder und Passagiere in dem osteuropäischen Land auf ein Minimum reduziert, indem keine Nightstops mehr durchgeführt werden.

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Letztes Onur-Air-Leasing-Flugzeug von Lessor kassiert

Die ehemalige Fluggesellschaft Onur Air hat nun das letzte Leasingflugzeug entzogen bekommen. Die TC-ODA wurde am Freitag von Istanbul-Atatürk über Bishkek nach Nîmes-Garons ausgeflogen. Die Überstellung erfolgte auf Veranlassung des Eigentümers dieses Airbus A320. Damit verfügt Onur Air über keine flugfähigen Verkehrsflugzeuge mehr. Die türkische Zivilluftfahrtbehörde hat mit Jahresende 2021 AOC und Betriebsgenehmigung suspendiert. Das Personal wurde in mehreren Schritten seit dem Beginn der Corona-Pandemie gekündigt. Dem Vernehmen nach hat man mittlerweile weder fliegende noch Verwaltungsmitarbeiter, denn diese sollen auch über einen längeren Zeitraum hinweg kein Gehalt mehr bekommen haben. Auf dem Flughafen Antalya befindet sich mit der TC-OBS eine Maschine abgestellt, die noch mehr oder weniger im Einflussbereich von Onur Air ist. Offensichtlich wurden seit dem Grounding viele Arbeiten unterlassen, denn das Flugzeug macht einen optisch desolaten Eindruck. Jedenfalls gilt es Behördenangaben nach als derzeit unfit to fly.

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KLM setzt Ukraine-Flüge und -Überflüge aus

Das Skyteam-Mitglied KLM hat am Samstag bekanntgegeben, dass man sämtliche Flüge in die Ukraine mit sofortiger Wirkung eingestellt hat. Auch wird man den Luftraum des osteuropäischen Landes temporär nicht mehr nutzten, sondern diesen umfliegen. Der Carrier begründet die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken und den seitens der niederländischen Regierung angepassten Reisehinweisen. Point-to-Point sind die Flüge zwischen Amsterdam und Borispil betroffen. Der Luftraum der Ukraine soll umflogen werden, so dass es auf manchen Verbindungen, die diesen bislang nutzten, zu einer längeren Reisezeit kommen kann. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Ryanair aufgrund von Sicherheitsbedenken zwei Destinationen in der Ukraine auf unbestimmte Zeit nicht mehr anfliegen wird. Auch der Ticketverkauf wurde bereits eingestellt. Manche Fluggesellschaften, beispielsweise Lufthansa, führen seit einiger Zeit keine Nightstopps mehr in diesem Land durch.

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