Februar 14, 2022

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Februar 14, 2022

Sundair-Schwester Fly Air41 flottet Ex-Iberia-A319 ein

Die kroatische Fluggesellschaft Fly Air41 Airways wird in Kürze einen weiteren Mittelstreckenjet des Typs Airbus A319 einflotten. Dabei handelt sich um jene Maschine, die vormals für Iberia als EC-KOY flog, bestätigte der Carrier. Das im Jahr 2008 gebaute Flugzeug wurde von der spanischen Fluggesellschaft Ende 2020 außer Dienst gestellt. Nun findet dieser A319 eine neue Heimat bei Fly Air 41 Airways, die im Vorjahr den Flugbetrieb aufgenommen hat. Die Flotte der Sundair-Konzernschwester besteht derzeit aus einem A319 sowie zwei Airbus A320. Diese tragen die Registrierungen 9A-BER bzw. 9A-IRM und 9A-SHA. Das Durchschnittsalter der Flotte beträgt 12,8 Jahre. Fly Air41 ist hauptsächlich im Wetlease für Sundair in der Luft.

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Ukraine: Austrian Airlines beobachtet und evaluiert die Sicherheitslage

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines beobachtet derzeit die Sicherheitslage im osteuropäischen Land Ukraine genau. Bereits seit einigen Wochen führt man keine Nightstops mehr durch, so dass die Besatzungen möglichst wenig Zeit im Luftraum und an Airports dieses Staats verbringen. Seitens Austrian Airlines kann man derzeit keine klare Antwort geben, ob man weiterhin die Ziele in der Ukraine anfliegen wird oder nicht. Man hat alles genau im Auge, um im Bedarfsfall kurzfristig reagieren zu können. Eine AUA-Sprecherin dazu:  “Zusammen mit den Behörden beobachten wir die Lage in der Ukraine laufend und nehmen gegebenenfalls weitere Anpassungen in unserem Flugplan vor. Die Sicherheit unserer Crews und Passagiere hat dabei oberste Priorität.” Derzeit fliegt Austrian Airlines von Wien aus die Destinationen Odessa, Lwiw und Kiew-Borispil an. Andere Ziele, beispielsweise Saporischschja, pausieren aufgrund der coronabedingt schwachen Nachfrage. Die Flugpläne wurden zwischenzeitlich so umgestaltet, dass Flugzeuge und Besatzungen nicht mehr über Nacht in der Ukraine bleiben. Das hat Nachteile für die Passagiere, denn viele Reisende sind Umsteiger. Austrian Airlines setzt diese Maßnahme aber aus Sicherheitsgründen. “Wir haben bereits seit einigen Wochen Layovers (Nightstops) in der Ukraine ausgesetzt und halten die Groundtime der Crews so kurz wie möglich”, so die Medienreferentin.

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Ukraine: Assekuranzen streichen Versicherungsschutz für Flugzeuge

Für Fluggesellschaften wird die Ukraine eine mittlerweile komplizierte Angelegenheit, denn erste Leasinggeber untersagen ihren Kunden den Einflug in den Luftraum dieses Landes. Dies wird unter anderem damit begründet, dass Versicherung wegen “drohender Kriegsgefahr” die Deckung verweigern könnten. Der Staat will nun mit 520 Millionen Euro einspringen, um den Flugverkehr aufrechterhalten zu können. Die überwiegende Mehrheit der von ukrainischen Airlines eingesetzten Verkehrsflugzeuge wird von Leasinggebern aus dem Westen geleast. Am Wochenende sorgte für Aufsehen, dass ein irischer Lessor der Billigfluggesellschaft SkyUp den Rückflug nach Kiew untersagte. FLug PO902 wich in die Republik Moldau aus. Die Problematik dahinter ist, dass die größten Flugzeugversicherer am Samstag mitgeteilt haben, dass der Versicherungsschutz für den Luftraum der Ukraine wegfallen wird. Dies hat zur Folge, dass die Eigentümer der Maschinen nun unter Zugzwang sind, denn im Falle eines Unfalls besteht kein finanzieller Schutz mehr. Einige Lessoren verlangen nun, dass die Maschinen die Ukraine verlassen oder aber untersagen auf der Rückreise den Einflug in den Luftraum dieses Staats. Die Folge daraus ist, dass es nach und nach kompliziert wird den Flugverkehr mit der Ukraine aufrecht zu erhalten. Auch SkyUp wurde von den Lessoren aufgefordert die Maschinen “schnellstmöglich” in den EU-Raum auszufliegen und an die Eigentümer zurückzugeben. Das ist für den Carrier und andere ukrainische Fluggesellschaften, die aus dem Westen geleastes Fluggerät einsetzen, ein großes Problem. Luftfahrtrechtlich ist eine gültige Versicherung zwingend vorgeschrieben, so dass ohne gültige Polizze eigentlich gar nicht geflogen werden darf. Die Regierung der Ukraine versucht das Problem nun mit einer Staatshaftung in der Höhe

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Schlange verursacht Sicherheitslandung von Air-Asia-A320

Am 10. Februar 2022 musste Air-Asia-FLug AK5748 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Tawau aus einem ungewöhnlichen Grund eine Sicherheitslandung in Kuching einlegen: Eine Schlage wurde im Passagierraum hinter einer Beleuchtungseinrichtung gesichtet. Nicht ganz klar ist wie das Reptil an Bord gelangen konnte. Es ist möglich, dass dieses auf einem Flughafen unbemerkt in den Airbus A320 9M-RAN gekrochen ist, jedoch wird auch nicht ausgeschlossen, dass ein Passagier das Tier im Handgepäck dabei hatte und es entwischt ist. Unabhängig davon begann die Schlange das Flugzeug zu erkunden und war dann hinter der Abdeckung der Passagierbeleuchtung sichtbar. Der Kapitän entschied sich aus Sicherheitsgründen den Flug nach Tawau abzubrechen und in Kuching zu landen. Die Passagiere konnten das Flugzeug problemlos verlassen. Anschließend forderte man Experten an, um die möglicherweise noch junge Schlange lebend aus dem Flugzeug entfernen zu können. “Dies ist ein sehr seltener Vorfall, der von Zeit zu Zeit in jedem Flugzeug auftreten kann. Der Kapitän hat die entsprechenden Maßnahmen ergriffen, und der Flug wird so schnell wie möglich nach Tawau abfliegen. Die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Gäste und Crew haben immer oberste Priorität. Zu keinem Zeitpunkt war die Sicherheit von Gästen oder Besatzung gefährdet”, so Liong Tien Ling, Flugkapitän und Chief Safety Officer von Air Asia. Die kleine Schlange konnte übrigens erfolgreich aus dem Flugzeug befreit werden und soll sich bei bester Gesundheit befinden. Die 9M-RAN wurde nach einem gründlichen Check durch Techniker wieder in Dienst gestellt.

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Ukraine: AOC von Air Ocean Airlines suspendiert

Erst im Herbst 2021 ist die ukrainische Fluggesellschaft Air Ocean Airlines mit Antonow An-148 im Inlandsverkehr gestartet, musste jedoch wenige Wochen später den Flugbetrieb auf unbestimmte Zeit einstellen. Laut ukrainischer Zivilluftfahrtbehörde wurden AOC und Betriebsgenehmigung aus nicht näher bezeichneten Gründen suspendiert. Der Markteintritt von Air Ocean Airlines brachte auf einigen Strecken einen intensiven Wettbewerb, denn mit Motor Sich Airlines und Bees Airlines gab es zum Teil drei Domestic-Anbieter ab Kiew-Schuljany. Dazu kommt der indirekte Konkurrenzkampf mit Carriern, die den abgelegenen Borispil-Airport nutzen. Auf einer Route flog Motor Sich Airlines mit Antonow An-24 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für Air Ocean Airlines. Offensichtlich hat sich dieses Muster im Inlandsverkehr bewährt, denn auf jenen Strecken, auf denen man im Wettbewerb mit Motor Sich Airlines war, performte diese hinsichtlich der Auslastung deutlich besser. Unter dem Strich steht aber, dass sich die Inlandsflüge mit An-148 für den Newcomer nicht gerechnet haben, weshalb Anfang Jänner 2022 der Flugbetrieb temporär ausgesetzt werden musste. Man strebt zwar für Mitte/Ende März 2022 einen Neustart an, jedoch könnte dieser durchaus kompliziert werden, denn die Zivilluftfahrtbehörde der Ukraine hat AOC und Betriebsgenehmigung von Air Ocean Airlines suspendiert. Das bedeutet konkret, dass man derzeit zur Durchführung kommerzieller Flüge gar nicht befugt ist. Das Amt nannte für die Entscheidung keine näheren Gründe, jedoch kann Air Ocean Airlines bei Erfüllung aller Voraussetzungen die Zulassungen wieder erhalten.

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Smartwings-Eigentümer wollen CSA übernehmen und mit A220 ausstatten

Bei der insolventen Fluggesellschaft CSA stehen größere Änderungen bevor, denn das Unternehmen könnte aus dem Smartwings-Konzern herausgelöst werden. Gleichzeitig soll die Flotte mit Hilfe von geleasten AIrbus A220 modernisiert werden. Als Investor tritt Prague City Air auf. Das Unternehmen ist mit Smartwings insofern verbunden, da die Gründer identisch sind. Allerdings hängt der Plan an einem seidenen Faden, denn nicht alle CSA-Gläubiger sind darüber erfreut, dass die Quote recht gering ausfallen soll. Dabei sollen Lieferanten wie Lufthansa Technik rund 50 Prozent erhalten, jedoch andere lediglich 4,6 Prozent. Dementsprechend ist die mehrheitliche Zustimmung der Gläubiger derzeit nicht gesichert.  Derzeit ist angedacht, dass Prague City Air, die sich im Eigentum der Smartwings-Gründer und -Eigentümer Jiří Šimáně sowie der Familie Vik befindet, den angeschlagenen Carrier übernehmen soll. Das würde zu einer Herauslösung aus dem Smartwings-Konzern führen. Gleichzeitig würde man kurzfristig 125 Millionen Tschechische Kronen bereitstellen. Derzeit ist Smartwings mit 98 Prozent der größte Einzelaktionär von CSA. Weiters ist vorgesehen, dass lediglich der Airbus A319 mit der Registrierung OK-REQ reaktiviert werden soll. Hintergrund ist, dass dieser sich im Eigentum von CSA befindet und als Sicherheit für Kredite verwendet werden könnte. Sämtliche andere Maschinen sind geleast und sollen, falls nicht bereits geschehen, an die Lessoren zurückgegeben werden. Als Ersatz sollen andere Maschinen organisiert werden. Gleichzeitig sollen spätestens im nächsten Jahr vier fabrikneue Airbus A220-300 eingeflottet werden. Es handelt sich um jene Bestellung, die aus finanziellen Gründen storniert wurde und Airbus nicht ganz glücklich damit war. Die Flugzeuge sollen nun über einen Leasinggeber bezogen werden. Dies deutet

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Linate: ITA verschiebt Stuttgart – Easyjet baut Berlin stark aus

Die Fluggesellschaft ITA Airways wird die für den Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 geplanten Flüge von Mailand-Linate nach Stuttgart und Barcelona vorläufig nicht aufnehmen. Gleichzeitig hebt der Mitbewerber Easyjet die Frequenzen von Berlin in die italienische Metropole deutlich an. ITA Airways hatte bis zuletzt geplant, dass mit Beginn des Sommerflugplans 2022 die Ziele Barcelona und Stuttgart ab Mailand-Linate angeflogen werden sollen. Dies setzt man nicht um. Die Airline machte auf Anfrage keine näheren Angaben, bestätigte jedoch den Umstand. Einen fixen neuen Termin gibt es momentan noch nicht. Daher ist derzeit nicht absehbar ob und wann ITA die beiden Städte von Linate aus ansteuern wird. Der Mitbewerber Easyjet scheint mit den Buchungszahlen auf der Strecke Berlin-Mailand Linate durchaus zufrieden zu sein. In mehreren Schritten hebt man die Frequenzen von derzeit sieben wöchentlichen Flügen auf 26 Umläufe pro Woche an. Der Ausbau erfolgt mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022. Man hält sich bei entsprechender Nachfrage auch eine weitere Aufstockung offen.

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Irischer Leasingeber untersagt SkyUp Einflug in die Ukraine

Am Samstag durfte eine von SkyUp betriebene Boeing 737 nicht in den Luftraum der Ukraine einfliegen, weil der Eigentümer des Leasingflugzeuges verlangt hatte. Der Lessor hat mittlerweile unterbunden, dass die UR-SQO den Luftraum der Ukraine nutzt. Daher ist der Mittelstreckenjet in Chișinău “gestrandet”. Es kommt definitiv nicht alltäglich vor, dass eine Leasinggesellschaft ihrem Kunden untersagt ihren Heimatflughafen anzusteuern. Am Samstag war SkyUp mit der UR-SQO auf dem Weg von Funchal nach Kiew-Borispil. Der irische Eigentümer dieser Boeing 737 verlangte dann, dass das Flugzeug außerhalb der Ukraine landet und verbot die Nutzung des Luftraums dieses Staats. Die Flugroute hätte über Gebiete geführt, die seitens des Lessors als problematisch eingestuft wurden. Zum Schutze des Eigentums entschied man sich von vertraglich geregelten Vorbehalten Gebrauch zu machen. SkyUp Airlines leistete Folge und wich nach Chișinău in der Republik Moldau aus. “Am 12. Februar 2022 informierte der in Irland ansässige Leasinggeber die Fluggesellschaft über ein sofortiges Einflugverbot  für die UR-SQO in den ukrainischen Luftraum. Trotz aller Bemühungen der Fluggesellschaft und der Bereitschaft der Regierungsbehörden der Ukraine, den Leasinggeber zu kontaktieren, lehnte der Eigentümer des Flugzeugs rundweg ab, gerade zu einem Zeitpunkt, als das Flugzeug bereits nach Kiew flog”, so SkyUp in einem Statement. Das betroffene Flugzeug ist die Boeing 737 mit der Registrierung UR-SQO und trägt die Seriennummer MSN 40880. Ursprünglich wurde der rund zehn Jahre alte Jet an Pegasus Airlines ausgeliefert und fliegt seit August 2021 für die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp. Eigentümer und Leasinggeber ist Deucalion Aviation.

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Lübeck Air kündigt Visby-Flüge an

Im August 2022 wird Lübeck Air vorerst vier Umläufe zwischen Lübeck und dem schwedischen Visby anbieten. Diese sollen mit einer von Air Alsie betriebenen ATR72-500 durchgeführt werden. Die Ticketpreise starten bei 120 Euro oneway. „Das besondere an der neuen Verbindung ist, dass dem Reisenden durch unsere Partnerschaft mit den Gotland Fähren ab Rostock viel Flexibilität geboten wird“, erläutert Jürgen Friedel, Lübeck Air Geschäftsführer. Adam Jacobsson von Destination Gotland ergänzt: „Die Reise nach Schweden mit der 18 Stunden dauernden Fährfahrt zu starten und dann nach dem Urlaub in nur 2h wieder in Norddeutschland zu landen, ist nur einer der Möglichkeiten, die sich bieten.“ Für die nächsten Jahre strebt man den Ausbau der Flugverbindung, die im August 2022 an zunächst vier Dienstagen bedient werden soll, an. Als Fluggerät kommt eine von Air Alsie betriebene ATR72-500 zum Einsatz.

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Weeze: Ticketverkäufer Green Airlines will Hamburg und Heringsdorf anbieten

Der deutsche Ticketverkäufer Green Airlines beabsichtigt ab Weeze Charterflüge nach Heringsdorf und Hamburg zu vermarkten. Die zuletzt genannte Destination soll von einer nicht bezeichneten Fluggesellschaft an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag bedient werden. Heringsdorf will man ab 7. Mai 2022 jeweils an Samstagen anfliegen lassen. Aus den veröffentlichten Flugplandaten geht der Operating Carrier, der die Charterflüge durchführen soll, nicht hervor. Der IATA-Twoletter-Code GN ist derzeit nicht vergeben, bestätigte der Weltluftfahrtverband auf Anfrage. Dennoch wird dieser von Ticketverkäufer Green Airlines verwendet. Die seitens dieses Unternehmens angekündigten Charterflüge zwischen Karlsruhe/Baden-Baden finden sich nicht mehr im jüngst veröffentlichten “Sommerflugplan”. Dieser scheint sich nun auf Weeze zu fokussieren. Ab Paderborn kündigt man wieder Charterflüge nach Westerland an. Hinsichtlich Heringsdorf kommentierte der örtliche Airport den Umstand, dass Tickets zwischen Weeze und Heringsdorf im Verkauf sind, jedoch der Flughafen diese nicht auf der eigenen Homepage listet, nicht.

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