Februar 17, 2022

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Februar 17, 2022

Lufthansa und Fraport recyceln jährlich bis zu 4 Millionen PET-Flaschen

Am Flughafen Frankfurt werden künftig jährlich bis zu vier Millionen PET-Flaschen, die an Bord von Lufthansa Flugzeugen gesammelt werden, komplett wiederverwertet. Frankfurt ist damit der erste Flughafen Europas und Lufthansa die erste Fluggesellschaft, die recycelbare PET-Flaschen direkt aus dem Flugzeug in einen nachhaltigen und geschlossenen Wertstoffkreislauf überführen. Beide Unternehmen haben gemeinsam mit den Hassia Mineralquellen aus Bad Vilbel das Recycling-Projekt „Closed Loop“ Ende vergangenen Jahres intensiv getestet und sofort in den Regelbetrieb überführt. Etwa 60 Prozent des Abfallgewichts aus einem Flugzeug entfällt auf zurückgelassene PET-Flaschen und deren Inhalt. Diese Flaschen werden nach der Landung getrennt gesammelt und an die Hassia Mineralquellen übergeben, die die Flaschen in den eigenen Recycling-Prozess integrieren. Aus dem wiedergewonnenen PET-Granulat entstehen anschließend neue Flaschen-Rohlinge, die wieder mit Getränken befüllt werden. Damit werden die gesammelten PET-Flaschen zu 100 Prozent wiederverwertet. Basierend auf dem aktuellen Flugverkehrsaufkommen von Lufthansa können so voraussichtlich rund vier Millionen PET-Flaschen mit einem Gewicht von 72 Tonnen allein in diesem Jahr eingesammelt werden. Legt man die Flugbewegungen und die Auslastung aus dem Jahr 2019 zugrunde, könnten die Projektpartner so zukünftig bis zu 10 Millionen PET-Flaschen pro Jahr sammeln, wie der Flughafenbetreiber in einer Aussendung mitteilt.

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FACC zieht Auftrag von Rolls-Royce an Land

Der Aerospace-Zulieferer FACC konnte sich ein weiteres Großprojekt sichern: FACC wurde vom britischen Triebwerkshersteller Rolls-Royce mit der Entwicklung und Fertigung der Composite-Bauteile für das neue Pearl 10X Triebwerk beauftragt. Rolls-Royce bietet mit dem Pearl 10X dem Business-Aviation-Markt ein bahnbrechendes, leistungsstarkes Triebwerk an. Dass uns Rolls-Royce als Technologiepartner für sein neues Spitzenprodukt ausgewählt hat, bestätigt erneut unsere führende Position im Bereich der Leichtbaulösungen für Flugzeugtriebwerke“, hebt CEO Robert Machtlinger hervor. Neben dem akustischen Mantelstromgehäuse inklusive Wartungstüren wird FACC die Liner für das Fan-Gehäuse, die Triebwerksspitze und die Kabeldurchführung liefern, wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt.

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JetBlue ordert weitere 30 Airbus A220-300

JetBlue Airways hat eigenen Angaben zufolge 30 weitere Maschinen des Typs A220-300 bei dem Flugzeughersteller bestellt. Damit summiert sich die Anzahl der sogenannten festen Bestellungen der Airline für die A220-300 auf 100 Stück. JetBlue hatte ihre erste A220-300 im April 2021 in Dienst gestellt und setzt inzwischen acht der 140-Sitzer in ihrem Streckennetz ein. „Wir sehen bereits jetzt die Vorteile der acht A220, die wir in unsere Flotte aufgenommen haben“, so Jetblue-CEO Robin Hayes auch mit Blick auf die Treibstoffeffizienz der Flieger. Die US-Fluggesellschaft steht jetzt mit glatten 100 Aufträgen für das Einstiegsmodell im Orderbuch von Airbus.

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Eurowings erwartet Sommersaison mit starken Nachholeffekten

Eurowings stellt sich auf einen Sommer mit enormen Nachholeffekten ein. Nach einem deutlichen Anstieg der touristischen Flugbuchungen – mehrere zehntausend jeden Tag – ziehe auch die Nachfrage auf den Business-Strecken zunehmend an. „Die aktuelle Formel lautet: Je länger die Kontaktbeschränkungen, umso stärker wächst die Sehnsucht zu verreisen. Millionen Menschen wollen nach zwei Jahren Pandemie endlich ihren Urlaub nachholen oder wichtige Geschäftskontakte mal wieder persönlich treffen. Unser Buchungsanstieg folgt aktuell dem ‚Prinzip Ketchupflasche‘: Erst kommt lange nichts, dann alles auf einmal“, so Eurowings-CEO Jens Bischof. Die Lufthansa-Tochter reagiert auf die steigende Nachfrage mit einer Aufstockung ihrer Frequenzen sowohl auf den Urlaubs- als auch Business-Routen. Wiederaufnahme von Business-Strecken bis Ende März Im Rahmen der Pandemie musste Eurowings verschiedene Strecken vorübergehend aussetzen. Mit der steigenden Nachfrage auf den Business-Routen werden bis Ende März zahlreiche innerdeutsche und europäische Verbindungen wieder aufgenommen. So geht es von Hamburg zum Beispiel wieder bis zu elfmal pro Woche nach Amsterdam und bis zu neunmal wöchentlich nach Nürnberg. Von Düsseldorf fliegt Eurowings unter anderem wieder verstärkt nach Italien – Bergamo und Bologna (jeweils bis zu sechsmal pro Woche) – und auch nach Österreich: fünfmal pro Woche geht es per Direktflug nach Linz und dreimal nach Graz. Von Köln/Bonn bringt Eurowings ihre Passagiere beispielsweise wieder bis zu viermal pro Woche nach Bologna und bis zu achtmal nach Dresden. Ab Stuttgart werden mitunter die Strecken Bremen (bis zu fünfmal pro Woche) und Amsterdam (bis zu sechs Flüge wöchentlich) wieder aufgenommen. Auch die innerdeutschen Business-Strecken werden öfter angeflogen. Die Verbindungen nach Berlin von Eurowings größten Standorten werden ebenfalls deutlich ausgeweitet: jeweils bis zu sechsmal täglich geht ein Flug von Köln/Bonn und Stuttgart in die Hauptstadt, bis zu fünfmal am Tag ab Düsseldorf. Auch nach Hamburg werden Verbindungen signifikant erhöht: bis

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Airbus fährt Rekordgewinn ein

Dem weltgrößten Flugzeugbauer Airbus ist ausgerechnet im zweiten Corona-Jahr 2021 der höchste Gewinn seiner Geschichte gelungen. Dank gestiegener Flugzeug-Auslieferungen, Einsparungen und positiver Sondereffekte übertraf der Überschuss mit 4,2 Milliarden Euro den bisherigen Rekordgewinn von 2018, wie der Konkurrent des US-Herstellers Boeing in einer Aussendung mitteilt. Im laufenden Jahr will Airbus-Chef Guillaume Faury die in der Krise gedrosselte Flugzeugproduktion wieder ein gutes Stück hochfahren. Der Gewinn im Tagesgeschäft soll weiter steigen. Der Hersteller brachte nach dem herben Geschäftseinbruch im ersten Corona-Jahr nun 611 Verkehrsflugzeuge an den Mann – 45 mehr als 2020. Der Umsatz legte um vier Prozent auf 52,1 Milliarden Euro zu. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten (bereinigtes Ebit) verdreifachte sich nahezu auf knapp 4,9 Milliarden Euro. In den Jahren 2019 und 2020 hatte Airbus Milliardenverluste eingefahren – erst aufgrund einer Strafe wegen Korruptionsvorwürfen, dann wegen der Corona-Krise und des Stellenabbaus. Angesichts des jüngsten Milliardengewinns sollen die Anteilseigners nach zwei Nullrunden wieder eine Dividende erhalten. Nach den Einschnitten infolge der Pandemie will die Airbus-Führung die Flugzeugproduktion wieder ein gutes Stück hochfahren. Vor allem die Mittelstreckenjets aus der Modellfamilie A320neo sind trotz der Krise stark gefragt. Insgesamt plant Airbus in diesem Jahr die Auslieferung von rund 720 Verkehrsflugzeugen, das wären gut 100 mehr als im vergangenen Jahr. Das Rekordniveau von 863 ausgelieferten Maschinen aus dem Jahr 2019 ist aber immer noch ein gutes Stück entfernt.

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Düsseldorf: Erster Condor-A330-Flug geht nach Palma

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird den Maschinentyp Airbus A330-200 ab Samstag kommerziell einsetzen. Der Erstflug wird mit der D-AIYC auf der Strecke Düsseldorf-Palma de Mallorca durchgeführt werden. Dies teilte das Unternehmen mit. Am Donnerstag erhielt Condor die formelle Zulassung, die zur Durchführung von Passagierflügen mit dem Muster Airbus A330-200 berechtigt. Der „Estling“ ist die D-AIYC. . Das Flugzeug wird als einer von vier A330-200 übergangsweise voraussichtlich rund zwei Jahre für Condor im Einsatz sein. Ab Herbst 2022 flottet Condor sukzessive die werksneuen Langstreckenflugzeuge A330neo mit einem Drei-Klassen-Produkt ein. „Für Condor ist der heutige Passagierflug des ersten A330-200 ein wichtiger Schritt in Vorbereitung auf die Flottenerneuerung und in Richtung Zukunft. In den vergangenen Wochen haben wir uns intensiv auf diesen Tag und den Einsatz des Flugzeugs vorbereitet und freuen uns, am Samstag unsere ersten Gäste auf ihrem Flug nach Mallorca an Bord begrüßen zu können“, so Christian Schmitt, COO Condor. „Auch wenn das Flugzeug vorerst nur für den Übergang im Rahmen der Modernisierung unserer Flotte im Einsatz sein wird, bieten wir unseren Gästen auf diesen Flügen eine Economy und Business Class, damit der Urlaub schon im Flugzeug beginnt.“ Der Airbus A330-200 mit der Kennung D-AIYC wird zunächst auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt und voraussichtlich im Sommer auch auf der Langstrecke unterwegs sein. Im Gegensatz zu dem neuen Condor A330neo, der in einer Dreiklassenkonfiguration fliegen wird, verfügt der Condor Airbus A330-200 über eine Zweiklassenkonfiguration mit 240 Sitzplätzen in der Economy Class und 22 Business Class Plätzen. Allen Business Class Gästen bietet

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Lufthansa vor Abbruch des Stellenabbaus

Deutschlands größter Luftfahrtkonzern, Lufthansa, will sich von weniger Mitarbeitern trennen als ursprünglich geplant. Der Stellenabbau wurde laut einem Bericht des Handelsblatts, der sich sich auf Kreise aus Führungskräften und Aufsichtsräten beruft, gestoppt. Offiziell will der Carrier den Artikel nicht kommentieren und verweist auf die Präsentation der Geschäftszahlen, die Anfang März 2022 erfolgen wird. Lufthansa plante zu Beginn der Corona-Pandemie den Personalstand von rund 140.000 Vollzeitstellen auf 100.000 Jobs zurückzufahren. Dies wollte man primär mit Hilfe natürlicher Fluktuation, Pensionierungen und so weiter bewerkstelligen. Laut dem Handelsblatt-Bericht will man die Anzahl der Beschäftigten bei etwa 107.000 halten. Damit hätte man um etwa 32.000 Mitarbeiter weniger als vor dem Beginn der Corona-Pandemie. Mittlerweile befindet man sich in manchen Bereichen auch wieder auf der Suche nach Personal. Besonders im Bereich der Flugbegleiter gab es bei manchen Konzernairlines mehr Austritte als gedacht, so dass man wieder Kabinenmitarbeiter braucht.

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Air France-KLM weiterhin tief in den roten Zahlen

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM verzeichnete im Vorjahr einen Nettoverlust in der Höhe von 3,3 Milliarden Euro. Dieser ist zwar niedriger als im ersten Coronajahr, jedoch steckt man weiterhin tief in den roten Zahlen. Auch hat man die Staatshilfen bislang nicht zurückbezahlt. Im vierten Quartal 2021 konnte die Firmengruppe erstmals seit längerer Zeit wieder einen Gewinn erzielen. Das Ebitda wird mit 745 Millionen Euro ausgewiesen. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2020, das von Lockdowns geprägt war, hatte Air France-KLM einen Verlust in der Höhe von 1,7 Milliarden Euro. An Bord hatte man im Vorjahr 44,7 Millionen Passagiere. Gegenüber 2020 konnte man damit um 31 Prozent zulegen. Die Folge daraus ist, dass auch der Umsatz gestiegen ist. Dieser wird mit 14,3 Millionen Euro ausgewiesen. Für das laufende Geschäftsjahr will die Geschäftsleitung noch keine Prognose abgeben. Man rechnet damit, dass das Angebot im ersten Quartal 2022 zwischen 73 und 78 Prozent von 2019 liegen wird. Eine Vorausschau für den Rest des Jahres 2022 will man noch nicht abgeben. Dies wird unter anderem damit begründet, dass derzeit noch nicht absehbar ist wann sich unter anderem China und Japan für europäische Passagiere öffnen werden.

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Düsseldorf: Eurowings schiebt Leipzig und Nürnberg auf die lange Bank

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird mit Nürnberg und Leipzig zwei innerdeutsche Strecken ab Düsseldorf vorerst nicht reaktivieren. Hintergrund ist offenbar, dass die Nachfrage hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Man spricht aber von „vorübergehender Nichtaufnahme“. „Zwar steigen Buchungen vor allem im Bereich der Ferienflüge aber auch im Business Segment stetig, dennoch kann es passieren, dass einzelne Flugangebote entsprechend angepasst werden müssen – sollte sich die Nachfrage nicht wie erhofft entwickeln. Dies hat ökonomische und auch ökologische Gründe. So konnten die Verbindungen von Düsseldorf-Nürnberg und Düsseldorf-Leipzig noch nicht wiederaufgenommen werden und werden vorübergehend nicht angeboten. Eurowings überprüft kontinuierlich die Entwicklung des Passagieraufkommens und die damit verbundene Nachfrage, um Kapazitäten bzw. Verbindungen entsprechend anzupassen. Grundsätzlich sieht Eurowings Leipzig und Nürnberg als relevante Märkte und strebt eine schnellstmögliche Wiederaufnahme der Verbindungen an“ erklärt eine Eurowings-Sprecherin gegenüber Aviation.Direct.

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FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

Österreich: Maskenpflicht in Flugzeugen auch nach dem 5. März 2022

Die österreichische Bundesregierung hat am Mittwoch verkündet, dass am 5. März 2022 die Coronamaßnahmen weitgehend aufgehoben wird. Auch die Maskenpflicht soll in fast allen Bereichen fallen, jedoch nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Das hat dem aktuellen Informationsstand nach zur Folge, dass in Taxis, Zügen, Bussen, Straßenbahnen, Seilbahnen, U-Bahnen, Verkehrsflugzeugen und so weiter auch weiterhin FFP2-Masken getragen werden müssen. Ebenfalls eingeschlossen sind geschlossene Haltestellen, Bahnhöfe und Flughafenterminals. Wie lange die Verpflichtung beibehalten wird, ist derzeit noch völlig unklar. Die Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken betrifft öffentliche Verkehrsmittel. Das hat zur Folge, dass bei privaten Flügen diese nicht anwendbar sein wird. Es ist allerdings darauf hinzuweisen, dass kommerzielle Businessjet-Betreiber auch über ihr Hausrecht weiterhin das Tragen von Masken verpflichtend machen können. Derzeit ist auch noch unklar wie die Bundesregierung künftig mit Charterbussen verfahren wird, denn diese gelten nicht als öffentliches Verkehrsmittel. Die österreichische Regierung teilte auch mit, dass das Tragen von FFP2-Masken in Geschäften des täglichen Bedarfs (Supermärkte, Apotheken und so weiter) sowie Banken und Postämtern weiterhin verpflichtend sein wird. Aus Merkregel kann man hierfür verwenden: Jene Läden, die während den Lockdowns geöffnet halten durften, dürfen weiterhin nur mit FFP2-Maske betreten werden. In Krankenhäusern und Altenheimen sowie vergleichbaren Einrichtungen soll auch nach dem 5. März 2022 die 3G-Regel beibehalten werden.

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