Februar 22, 2022

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Februar 22, 2022

Langenlebarn: Bundesheer übernimmt nachgerüsteten „Black Hawk“

Das österreichische Bundesheer hat am Dienstag auf dem Fliegerhorst Brumowski den dritten nachgerüsteten S-70 „Black Hawk“ Transporthubschrauber von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) pbergeben bekommen. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, dieser notwendigen Modernisierung unserer ‚Black Hawk‘- Hubschrauber neuen Schwung zu verleihen. Mittlerweile wurden drei ‚Black Hawk‘ umgebaut und sind in Österreich verfügbar. Zwei weitere wurden nach Vertragsanpassung in die USA verschifft, wo der Serienumbau durch den Auftragnehmer stattfindet. Die restlichen vier werden in der Fliegerwerft 1 bei uns in Österreich modifiziert. Mit dem Ankauf drei weiterer ‚Black Hawk‘ sollten wir dann 2025 alle zwölf in Österreich, am letzten Stand der Technik, verfügbar haben“, so das Regierungsmitglied. Am 1. Juni 2017 wurde der Vertrag mit der Firma „ACE Aeronautics“ aus den USA unterzeichnet, deren Angebot, über den Austausch einzelner technischer Bauteile mit begrenzter Verwendbarkeit hinaus, ein komplett neues Cockpit vorsah und trotzdem als Bestbieter aus dem Wettbewerb hervorging. Bei dieser Modifizierung wird statt einzelner Avionik-Systeme das Gesamtsystem ersetzt, also das gesamte Cockpit. Es wurden auch Systeme ersetzt, deren Erneuerung erst in den kommenden Jahren notwendig geworden wäre. Dadurch ist über einen langen Zeitraum kein weiteres Upgrade notwendig. Aufgrund dieser Maßnahme ist zu erwarten, dass die Versorgbarkeit und der punktuelle Komponentenersatz zukünftig mit bedeutend geringerem technischem und damit finanziellem Aufwand verbunden sein wird. Das neue System basiert auf dem integrierten G5000H Cockpit von Garmin, mit welchem sämtliche Anforderungen, die für die Nutzung des Luftraumes nach Sichtflug- und Instrumentenflugregeln, insbesondere GPS-gestützte Anflugverfahren, jetzt und in Zukunft bestehen, erfüllt werden. Durch die

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Air Baltic setzt Nachtflüge in die Ukraine aus

Gestern Nacht überschlugen sich die Ereignisse rund um die Ukraine-Krise. Die lettische Fluggesellschaft reagiert auf die angespannte Situation und setzt Nachtflüge in die und aus der Ukraine bis Ende des Monats vorübergehend aus. Infolge der vorübergehenden Aussetzung hat die Fluggesellschaft fünf Nachtflüge zwischen Kiew und Riga sowie zwei Flüge zwischen Odessa und Riga gestrichen. Mit den betroffenen Passagiere werde zeitnah Kontakt aufgenommen, um eine Umbuchung auf andere Verbindungen anzubieten, so die Airline. Abgesehen davon werde Air Baltic weiterhin Flüge von der ukrainischen Hauptstadt nach Riga und Vilnius anbieten. Diese Woche stehen dabei tägliche Verbindungen zwischen Kiew und Riga sowie zwei Flüge von Kiew nach Vilnius auf dem Programm. „Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat für uns allerhöchste Priorität. Wir bewerten die aktuelle Situation vor jedem Flug und folgen den Empfehlungen der offiziellen Behörden. Wir gehen kein Risiko ein und sind bereit, unseren Flugplan bei Bedarf anzupassen“, heißt es in einer Aussendung.

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Salzburg: Eurowings nimmt Stockholm auf

Die Fluggesellschaft Eurowings Europe nimmt am 28. Mai 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen Salzburg und Stockholm-Arlanda auf. Diese soll zunächst saisonal im Sommerflugplan 2022 angeboten werden. Derzeit ist geplant, dass Eurowings Europe zwischen dem 28. Mai 2022 und 15. Oktober 2022 einmal pro Woche zwischen den beiden Städten fliegt. Die Durchführung soll jeweils am Verkehrstag Samstag erfolgen. Eurowings Europe unterhält sowohl in Salzburg als auch in Stockholm-Arlanda eine Basis. Das österreichische Unternehmen soll im Laufe des Jahres in die neue maltesische Eurowings Europe Ltd. überführt werden und damit künftig unter maltesischem AOC fliegen.

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Sea Cloud Cruises lässt nur Geboosterte an Bord

Die unter maltesischer Flagge fahrende Reederei Sea Cloud Cruises lässt ab der bevorstehenden Sommersaison 2022 nur noch Personen, die drei Impfungen gegen Covid-19 nachweisen können, an Bord. Das gilt sowohl für die Passagiere als auch die Crews. Sea Cloud Cruises wird im April 2022 mit insgesamt drei Großseglern in See stechen. Eigenen Angaben nach hat man sich die Selbstverpflichtung, dass man ausschließlich Personen, die eine so genannte Booster-Impfung nachweisen können, an Bord lässt. Man ist der Ansicht, dass man den Passagieren so größtmögliche Sicherheit bieten kann. Weiters verlangt man im Zuge der Einschiffung die Teilnahme an einem Corona-Schnelltest. Obendrein wird empfohlen, dass sich die Fahrgäste vor der Abfahrt auf eigene Kosten einer PCR-Testung unterziehen sollen. Letzteres ist aber keine Grundbedingung, um an der Ausfahrt teilnehmen zu können.

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Ab 1. März 2022: Israel lässt wieder Ungeimpfte einreisen

Ab 1. März 2022 will Israel auch ungeimpfte Touristen wieder ins Land lassen. Künftig will man nicht mehr zwischen Geimpften, Genesenen und Ungeimpften unterscheiden. Alle müssen bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen. Unmittelbar nach der Landung auf einem israelischen Airport muss man sich einer weiteren PCR-Testung unterziehen. Nur bei eigenen Staatsangehörigen ist es nicht erforderlich, dass bereits vor der Abreise im Ausland eine solche Testung vorgenommen wird. Ungeimpfte Israelis müssen darüber hinaus keine Quarantäne antreten. Premierminister Naftali Bennett begründet die Entscheidung unter anderem damit, dass sich die Corona-Situation erheblich verbessert habe und man wolle dem nun Rechnung tragen. Auch verwies er darauf, dass ohne Lockerungen das Vertrauen der Bevölkerung in Gefahr wäre.

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Düsseldorf: Eurowings legt neue Winter-Strecken auf

Die Fluggesellschaft Eurowings plant im Winterflugplan 2022/23 drei neue Ziele ab Düsseldorf aufzunehmen. Dabei handelt es sich um Agadir, Luleå und Kiruna. Die Konzernschwester EW Discover wird die zuerst genannte Stadt in Marokko ab Frankfurt und München bedienen. Ab Düsseldorf wird Eurowings ab dem 30. Oktober 222 mit Unterbrechungen jeweils an Sonntagen nach Agadir fliegen. Die Konzernschwester Eurowings Discover wird diese Destination ab Frankfurt/Main (2. November 2022) und München (3. November 2022) je zweimal pro Woche ansteuern. Die Flugtage ab Deutschlands größtem Airport sind Mittwoch und Freitag. Ab der bayerischen Landeshauptstadt will man an Donnerstagen und Sonntagen fliegen. Luleå (Schweden) soll ab dem 22. Dezember 2022 von Eurowings ab Düsseldorf angeboten werden. Die Destination wird an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient. Es gibt derzeit im Flugplan einige Unterbrechungen. Kiruna, das sich ebenfalls in Schweden befindet, soll ab dem 24. Dezember 2022 jeweils an Sonntagen angesteuert werden. Eurowings Europe startet im Mai 2022 ab der Basis Stockholm-Arlanda zwei neue Warmwasserstrecken. Dabei handelt es sich um Larnaka, das mittwochs und sonntags bedient werden soll. Nach Mykonos geht es jeweils an Samstagen.

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Deutschland will Kindern die Einreise erleichtern

Offenbar hat sich bei der deutschen Bundesregierung die Erkenntnis durchgesetzt, dass das nahezu lückenlose Eindecken des Globus mit Corona-Reisewarnungen mittlerweile so gut wie niemanden mehr abschreckt. Nun will man die Definition „Hochrisikogebiet“ überarbeiten. Deutschland orientiert sich bei dieser Einstufung, die automatisch mit einer Reisewarnung verbunden ist, entgegen vieler Beteuerungen, ausschließlich an der Siebentages-Inzidenz. Diese ist in vielen europäischen Staaten derzeit vierstellig. Demnach ist nicht verwunderlich, dass enorm viele Staaten mit diesem „Negativ-Gütesiegel“ belegt sind. Was bei der Delta-Mutation noch teilweise nachvollziehbar und gegebenenfalls auch sinnvoll war, schafft mit Omikron eher nur Verwirrung. Die deutsche Bundesregierung will mit Wirksamkeit zum 4. März 2022 weniger Länder als Hochrisikogebiete ausweisen. Aus einem aktuellen Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums geht auch hervor, dass künftig Kinder unter zwölf Jahren auch aus Hochrisikogebieten kommend von der Quarantäne befreit werden sollen. Über diesem Alter sollen die gleichen Regeln wie für Erwachsene gelten. Laut Mitteilung des Ministeriums will man künftig nur dann Hochrisikogebiete ausweisen, wenn dort eine gefährlichere Mutation als in der Bundesrepublik im Umlauf ist. Die Folge daraus ist, dass dem aktuellen Informationsstand nach Omikron nicht mehr relevant ist. Für Reisende hat das zur Folge, dass dem aktuellen Informationsstand nach die Einreiseanmeldung entfallen wird. Auch soll es für Geimpfte und Genesene keine Quarantäne mehr geben. Ungeimpfte Kinder sollen sich, aus Hochrisikogebieten kommend, nach fünf Tagen freitesten können. Endgültig und final sind die von Karl Lauterbach (SPD) zu erlassenden Bestimmungen noch nicht. In Deutschland erlässt der Bundesgesundheitsminister eine so genannte Muster-Verordnung. Die tatsächlichen Verordnungen sind Landessache, so dass es von

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Norwegian fasst Umflottung auf Airbus ins Auge

Erst im Vorjahr konnte sich Norwegian Air Shuttle von einer Großbestellung, die man bei Airbus getätigt hatte, entledigen. Dabei spielte ein Irland geführtes Insolvenzverfahren eine bedeutende Rolle. Nun wirft man erneut ein Auge auf Flugzeuge des europäischen Herstellers. Mit Airbus konnte sich Norwegian recht einfach auf eine Annullierung der einstigen Bestellung einigen, denn der Flugzeugbauer konnte die bereits geleisteten Anzahlungen weitgehend einbehalten. Mit Boeing hingegen brach man einen Rechtsstreit vom Zaun, denn dieser Hersteller pocht auf U.S.-amerikanisches Recht und ist so ganz und gar nicht gewillt die bestehende Max-Order fast kostenfrei aus den Büchern zu nehmen. Norwegian braucht aber mittelfristig neues Fluggerät. Die Stimmung zwischen den einstigen „Traumpartnern“ ist aber regelrecht vergiftet, denn die Airline klagt sowohl in den USA als auch im Vereinigten Königreich auf rund eine Milliarde U.S.-Dollar Schadenersatz. Hintergrund sind die „Kinderkrankheiten“ und Lieferverzögerungen, die man zu Beginn des Einsatzes des Maschinentyps Boeing 787 hatte. Zwischenzeitlich hat man alle Langstreckenflugzeuge ausgeflottet und fliegt derzeit fast ausschließlich innerhalb Europas mit Boeing 737. Die Voraussetzungen die bestehenden 800er-Modelle durch Max zu ersetzen sind daher denkbar schlecht. Das weiß man bei Norwegian nur zu gut, denn deren Firmenchef bestätigte genau dies gegenüber der Agentur Reuters. Daher traf man sich mit Airbus und verhandelt bereits über eine mögliche Bestellung bei den Europäern. Die Karten, dass bei Airbus bestellt werden könnte, stehen demnach ganz gut. Man trennte sich im Vorjahr im Guten, denn der Deal, der zur Stornierung der 88 A320neo führte, soll für den Hersteller ganz gut gewesen sein. Norwegian ist

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Helvetic wird mit mindestens sechs Maschinen für Swiss fliegen

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways wird im Sommerflugplan 2022 mit insgesamt sechs Embraer-Jets im Auftrag von Swiss fliegen. Dabei kommen – wie berichtet – erstmals auch E195-E2 zum Einsatz. Vor der Corona-Pandemie war Helvetic mit acht Embraer 190-E1 für die Lufthansa-Tochter in der Luft. Die stark abgesunkene Nachfrage führte zum temporären Aussetzen des Wetleases, das jedoch rasch – in reduziertem Umfang – wieder angelaufen ist. Derzeit fliegt man mit dem Maschinentyp Embraer 190-E2 für Swiss. Wie berichtet wird Helvetic Airways in Kürze auch mit zwei Einheiten der größten Variante E195-E2 im Wetlease für die schweizerische Lufthansa-Tochter fliegen. Swiss bestätigte auf Anfrage, dass man vorläufig sechs Embraer-Jets der Regionalfluggesellschaft einmieten wird. Es wird ausdrücklich nicht ausgeschlossen, dass im Verlauf der nächsten Monate noch weitere dazu kommen könnten. Im Vorjahr gab es Gerüchte, dass Helvetic Airways ab Stuttgart für Eurowings fliegen könnte. Diesen Auftrag konnte man nicht an Land ziehen, denn der Lufthansa-Billigableger entschied sich für fünf Airbus A220-300 von Air Baltic, die in Düsseldorf stationiert werden. Weiters wird Avion Express sieben A320 ab Stuttgart und drei ab Düsseldorf betreiben. Ein weiterer Wetlease-Partner ist Tuifly.

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Altenrhein: Peoples fliegt neu nach Rennes

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples wird im Sommerflugplan 2022 insgesamt elf Ferienziele bedienen. Neu im Programm ist die französische Stadt Rennes. Auf der Linie fliegt man derzeit bis zu fünfmal pro Woche zwischen Altenrhein und Wien. Die Peoples-Stammstrecke soll mit Flugplanwechsel auf sechs wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Je nach weiterer Entwicklung der Nachfrage will man weiter ausbauen. Vor der Corona-Pandemie flog die Regionalfluggesellschaft teilweise bis zu dreimal täglich zwischen Altenrhein und Wien. Zeitweise gab es auch Überlegungen schrittweise auf werktags vier Umläufe pro Tag aufzustocken. Die Corona-Pandemie hat die Nachfrage im „Ländle-Verkehr“ stark einbrechen lassen. Diese erholt sich momentan nur langsam.

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