März 1, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

März 1, 2022

Deutschland: Fluggesellschaften fahren Griechenland-Angebot zurück

In Deutschland zeichnen sich erste Reduktionen des Griechenland-Angebots für den Sommer 2022 ab. Ryanair und Condor haben einige Strecken aus dem Verkauf genommen bzw. auf anderen die Frequenzen reduziert. Im Vorjahr waren Sommerurlaube in Griechenland stark nachgefragt und in manchen Regionen konnte gar ein Wachstum erzielt werden. Wenig verwunderlich: Auch heuer setzen viele Fluggesellschaften auf Destinationen in diesem Staat. Die Nachfrage könnte aber einen ersten Knick bekommen haben, denn mit Condor und Ryanair streichen die ersten Anbieter einige Deutschland-Griechenland-Strecken aus dem Sommerflugplan 2022. Bei Condor sind die Flüge von Berlin nach Rhodos, Kos und Heraklion aus dem Flugplan entfernt worden. Ryanair hat Köln/Bonn-Chania aus dem Programm genommen. Weiters nimmt die irische Billigfluggesellschaft eine ganze Reihe von Strecken zwischen Italien und Griechenland aus dem Programm. Auch will man Tel Aviv nicht mehr ab Santorin anbieten. Die Frequenzen zwischen Berlin und Heraklion sowie Chania wurden seitens Ryanair reduziert. Ebenso betroffen ist die Korfu-Strecke ab Karlsruhe/Baden-Baden. Die genannten Routen sollen nur noch einmal pro Woche bedient werden.

weiterlesen »

Luftraum für russische Flieger EU-weit gesperrt

Der Luftraum über allen EU-Staaten ist für russische Flugzeuge komplett gesperrt. Das Verbot trat gestern Nacht in Kraft. In Österreich und Deutschland gilt die Sperre bereits seit Sonntag Nachmittag. Auch die Lufträume über Griechenland und Zypern wurden für russische Flugzeuge inzwischen komplett geschlossen, wie der ORF berichtet. Darüber hinaus schließen sich Nicht-EU-Länder an. Kanada, Großbritannien, Norwegen, Nordmazedonien und Island haben wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ihren Luftraum für russische Flugzeuge geschlossen. Die Verbote gelten für alle in Russland registrierten und von Russland kontrollierten Flugzeuge, auch für Privatjets. Ausgenommen sind Flüge zu humanitären Zwecken, und das nur nach einer Genehmigung der Regierung, hieß es etwa bei der griechischen Behörde.

weiterlesen »

Brussels Airlines flottet zwei neue Flugzeuge ein

Brussels Airlines hat beschlossen, ihre Mittelstreckenflotte in dieser Sommersaison um zwei Flugzeuge zu erweitern. Die belgische AUA-Schwester wird zusätzlichen einen Airbus A319 und einen Airbus A320 in Betrieb nehmen. Dieser Schritt ist zwar schon von langer Hand geplant, jedoch überrascht der Zeitpunkt. Denn ursprünglich war vorgesehen, die beiden Flieger zu einem späteren Zeitpunkt in die Flotte aufzunehmen. Diese Umplanung begründet die Fluggesellschaft mit der steigenden Nachfrage für die Sommermonate. Darin sehe man eine Chance für die Zukunft. Im europäischen Netzwerk stellte die Airline eigenen Angaben zufolge einen deutlichen Anstieg der Freizeitnachfrage fest: 75 Prozent mehr Anfragen von Reiseveranstaltern, sogar 140 Prozent mehr Anfragen für Charterflüge im Vergleich zu 2020. Bis zum Sommer soll diese touristische Nachfrage demnach noch weiter steigen. „Wir sehen deutliche Signale, dass diese Krise langsam aber sicher zu Ende geht. Wir sehen auch eine langsame, aber stetige Zunahme der Nachfrage nach Geschäftsreisen – bis 2024 sollten wir hier wieder das Niveau von 2019 erreichen. Aus diesem Grund ist dies definitiv der richtige Zeitpunkt, um unseren Marktanteil zu erhöhen und unsere Position als Belgiens Heimatfluggesellschaft erneut zu bestätigen“, so Brussels-Chef Peter Gerber. Diese Flottenerweiterung werde den Piloten des Unternehmens, die derzeit einen Teilzeitvertrag haben, überdies die Möglichkeit geben, zwei Jahre früher als vorgesehen in Vollzeitbeschäftigung zurückzukehren.

weiterlesen »

Luftraumsperren können für Airlines finanziell problematisch werden

Die Europäische Union sowie einige Drittstaaten untersagen Fluggerät mit Russland-Bezug die Nutzung des Luftraums. Das Putin-Regime bannt im Gegenzug jedes einzelne Land, in dem man Flugverbot kassiert hat. Unter dem Strich steht: Für die Fluggesellschaften ist das durchaus problematisch. Finnair machte am Montag auf die komplizierte Situation aufmerksam, denn ein erheblicher Teil der Flüge in Richtung Asien und Vereinigte Staaten steht akut auf der Kippe. Die notwendigen Umwege machen die Durchführung wirtschaftlich kompliziert bis untragbar, Airline-Chef Topi Manner im Zuge der Präsentation der Geschäftszahlen. Doch Finnair ist keinesfalls der einzige EU-Carrier, der unter der Untersagung der Nutzung des russischen Luftraums leidet. Lediglich geht Manner offener mit der Situation um und sagt auch, dass man sich auf die nächste längerfristige Krise einstellen wird. Es ist davon auszugehen, dass das finnische Oneworld-Mitglied den Langstrecken-Flugplan stark umbauen muss. Russland verliert rund eine halbe Milliarde Euro pro Jahr Die Nutzung von Lufträumen ist keinesfalls kostenfrei. Es sind diverse Gebühren zu entrichten. Die EU-Kommission schätzt, dass die Russische Föderation durch den Bann zahlreicher Airlines rund eine halbe Milliarde Euro pro Jahr verliert. Allerdings verlieren die EU-Mitglieder und andere Staaten ebenfalls Gebühren, die bislang von russischen Anbietern entrichtet wurden. Wie es so ist, wenn man in der EU unerwünscht ist, zeigt das Beispiel Belavia deutlich. Fluggesellschaften aus Weißrussland sind seit einiger Zeit im EU-Luftraum gebannt. Das Unternehmen muss zum Teil absurde Umwege fliegen, um Ziele im Osten ansteuern zu können. Dadurch verlängert sich, beispielsweise zwischen Minsk und Istanbul, die Flugzeit auf rund sechs Stunden. Die Folgen

weiterlesen »

Air Dolomiti trainiert in Innsbruck

Die italienische Fluggesellschaft Air Dolomiti hat sich für Dienstag und Mittwoch am Flughafen Innsbruck angemeldet. Die Piloten des Carriers trainieren mit Embraer 195 auf diesem Airport. Das hat seinen guten Grund. Um den Flughafen Innsbruck anfliegen zu dürfen, benötigen die Flugzeugführer ein spezielles Training. Das liegt in erster Linie an den geografischen Besonderheiten dieses Airports. Weiters gilt der Tiroler Flughafen als anfällig für Nebel. Air Dolomiti wird die Trainings am Dienstag und Mittwoch absolvieren. Dazu fliegt man mit einem Embraer 195 von München nach Innsbruck. Anschließend werden mehrere Trainingsflüge von/nach Innsbruck durchgeführt. Im Sommerflugplan 2022 wird der italienische Carrier, der der Lufthansa Group angehört, die Landeshauptstadt Tirols mit dem Kranich-Drehkreuz Frankfurt am Main verbinden.

weiterlesen »

Eurowings startet ab Hamburg zu sieben neuen Zielen

Dabei setzt die deutsche Fluggesellschaft verstärkt auf sonnige Urlaubsstädte am Meer, die sowohl bei Bade- als auch bei Städtereisenden beliebt sind. Die spanische Stadt Bilbao wird ab dem 4. April erstmals eine ganze Saison lang direkt mit Hamburg verbunden – immer montags und freitags. Mit Verona und Göteborg kehren zudem zwei Ziele in Hamburgs Streckennetz zurück. Ab dem 15. April geht es zweimal die Woche wieder nonstop in die italienische Großstadt. Die Maschinen in Göteborg starten demgegenüber am 29. April und fliegen die schwedische Hafenstadt viermal wöchentlich an. Von Eurowings neu angeflogen werden auch Lissabon, Porto, Alicante und Chania. Wer in die portugiesische Hauptstadt reisen möchte, gelangt ab dem 30. April zweimal wöchentlich dorthin. Ab dem 1. Mai fliegt die Fluggesellschaft dreimal wöchentlich nach Porto. Ab 30. April steuert Eurowings auch den Flughafen Chania im Nordosten Kretas an. Ins spanische Alicante geht es ab dem 7. Mai jeden Dienstag und Samstag. Darüber hinaus scheint die Strecke nach Mallorca gut zu performen – die AUA-Schwester stattet die Destination mit einer zusätzlichen täglichen Verbindung aus. „Eurowings bietet im Sommer wieder eine große Vielfalt an Flugzielen ab Hamburg – und genau das ist jetzt gefragt. Die Norddeutschen fiebern ihrem Reisesommer entgegen. Der Wunsch nach einem Tapetenwechsel ist besonders groß. Die neuen Verbindungen nach Verona, Bilbao und Göteborg gestalten Hamburgs Streckennetz noch abwechslungsreicher, worüber wir uns besonders freuen. Bei vielen weiteren Zielen schafft Eurowings zusätzliche Auswahl für unsere Passagiere“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

weiterlesen »