März 10, 2022

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März 10, 2022

Lufthansa Technik wieder zurück in der Gewinnzone

Die Lufthansa Technik AG hat im Geschäftsjahr 2021 einen großen Schritt aus der Corona-bedingten Luftfahrtkrise gemacht und ist in die Profitabilität zurückgekehrt. Lufthansa Technik hat im vergangenen Geschäftsjahr vier Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet (+ 7 Prozent im Vergleich zu 2020). Der Gewinn lag bei 210 Millionen Euro (2020: -383 Millionen Euro). „2021 war noch einmal ein hartes Jahr, das uns allen alles abverlangt hat. Wir haben konsequent saniert und schmerzhaft restrukturiert, aber heute ist Lufthansa Technik besser, effizienter und schlagkräftiger als vor der Krise. Das verdanken wir nicht zuletzt dem Engagement und der Flexibilität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Johannes Bußmann, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Technik. Der positive Trend in den Geschäftszahlen resultiert laut Bußmann zu einem Großteil aus den Restrukturierungsmaßnahmen des 2020 aufgelegten RISE-Programms. Dazu gehörten unter anderem die Fortführung der Kurzarbeit, vor allem in Deutschland, eine restriktive Einstellungspolitik, der Verkauf des Überholungsstandortes im irischen Shannon, die vorübergehende Schließung des Triebwerks-Joint-Ventures XEOS im polnischen Breslau (bis etwa Mitte des Jahrzehnts) und die Schließung verschiedener Line-Maintenance-Standorte (z. B. in Brüssel). 2021 konnte Lufthansa Technik 42 neue Kunden gewinnen und mehr als 620 Verträge mit einem Gesamtvolumen von 4,7 Milliarden Euro abschließen. So betreute das Unternehmen am Ende des Geschäftsjahres 2021 mehr als 4200 Flugzeuge von rund 800 Kunden. Rund 80 Prozent des Umsatzes entfiel auf Airlines außerhalb der Lufthansa Group, vor der Pandemie waren es um die 65 Prozent. Dieses Jahr will Lufthansa Technik auch das Personal wieder aufstocken, um weltweit 1500 Mitarbeiter. Rund 700 davon sollen in Deutschland eingestellt werden. Die Sanktionen gegen Russland hinterlassen auch bei

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Fracht: Nippon Cargo setzt Europa-Flüge aus

Die japanische Frachtfluggesellschaft Nippon Cargo stellt vorübergehend sämtliche Flüge zwischen Japan und Europa ein. Hintergrund ist, dass man die Lufträume Russlands und der Ukraine nicht nutzen kann. Dadurch erhöhen sich die Flugdauer und damit auch die Kosten massiv. Eigenen Angaben nach evaluiert Nippon Cargo derzeit alternative Routen, die den Luftraum der Russischen Föderation nicht mehr beinhalten werden. Dafür benötigt man aber etwas Zeit, da man so kostengünstig wie möglich planen möchte. Die Umwege verursachen der Frachtfluggesellschaft erhebliche Mehrkosten. Kurzfristig abgesagt wurden die Flüge von Tokio-Narita nach Amsterdam und zurück. Vorerst dauert die Maßnahme bis zum 13. März 2022 an. Möglicherweise könnte diese auch verlängert werden. Auch die Zwischenstopps, die bislang in Mailand-Malpensa eingelegt wurden, entfallen, da die Kurze KZ8, KZ49, KZ18 und KZ17 abgesagt wurden.

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Indien hebt letzte Luftfahrt-Restriktionen auf

Indien praktizierte seit dem Beginn der Coronapandemie immer wieder massive Einschränkungen im Bereich Flugverkehr. Zum 27. März 2022 sollen die letzten Restriktionen ersatzlos aufgehoben werden, teilte Verkehrsminister Jyotiraditya Scindia mit. Hintergrund der Entscheidung ist, dass zuletzt die Anzahl der Neuinfektionen stark gesunken ist. Auch soll die Durchimpfungsrate in den letzten Wochen stark angestiegen sein, so dass man sich zu diesem Schritt durchgerungen habe. Das Ministerium für Zivilluftfahrt hat in Koordination mit dem Gesundheitsministerium seit dem Beginn der Corona-Pandemie wiederholte Luftfahrt-Restriktionen erlassen. Teilweise haben diese auch Domestic-Flüge betroffen. Zuletzt durfte nur aus Staaten, die ein bilaterales Abkommen unterfertigt haben, nach Indien geflogen werden. Mit dem 27. März 2022 sollen die letzten Beschränkungen ersatzlos aufgehoben werden.

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Hohe Treibstoffpreise: Swiss kann teurere Tickets nicht mehr ausschließen

Seitens der Lufthansa-Tochter Swiss kann man mittlerweile Preiserhöhungen, die den stark gestiegenen Treibstoffkosten geschuldet sind, nicht mehr ausschließen. Zunächst ging man davon aus, dass diese nach Angebot und Nachfrage konstant bleiben werden. In den letzten Tagen änderte sich aber die Prognose von Swiss. Gegenüber Travel Inside erklärte ein Mediensprecher: „Die Aussage, dass keine Preiserhöhungen vorgesehen sind, müssten wir korrigieren. Aufgrund insbesondere der derzeitigen Entwicklung des Rohölpreises sind weitere Preisanpassungen bei Flugreisen dieses Jahr wahrscheinlich“. Somit ist damit zu rechnen, dass bei Swiss schon bald die Preise steigen werden. In welchem Ausmaß sich der Carrier mit Fuel-Hedging-Geschäften abgesichert hat, ist derzeit nicht bekannt. In der Regel treffen Erhöhungen der Treibstoffpreise jene Carrier, die sich absichern, mit etwa sechs Monaten Verzögerung.

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Michael Kühne ist zweitgrößter Lufthansa-Aktionär

Die Deutsche Lufthansa AG hat mit dem Logistikunternehmer Michael Kühne einen neuen Großaktionär bekommen. Dieser hat seine Beteiligung um 4,04 Prozent aufgestockt, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf die jüngste Stimmrechtsbeteiligung. Kühne hält seine Beteiligung über die KA Logistik Beteiligungen GmbH und ist nach der Bundesrepublik Deutschland, die 14,09 Prozent hält, der zweitgrößte Einzelaktionär der Lufthansa. Dieser hält über die Kühne-Holding die Mehrheit am schweizerischen Logistikkonzern Kühne+Nagel, der erst kürzlich bekanntgegeben hat, dass man bei Atlas Air Flugzeuge chartern wird.

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Air France-KLM rechnet mit steigenden Ticketpreisen

Bei Air France-KLM geht man momentan davon aus, dass die Nachfrage im Sommerflugplan 2022 stark steigen wird. Allerdings rechnet man auch mit aufgrund der Luftraumsperren mit stark steigenden Produktionskosten in Richtung Asien. Derzeit müssen unter anderem europäische Fluggesellschaften lange Umwege in Richtung Asien fliegen, da aufgrund des Kriegs in der Ukraine russische Airlines ausgesperrt wurden. Als Reaktion darauf schloss Russland unter anderem alle EU-Carrier aus. Davon ist auch Air France-KLM betroffen. Deutschlandchef Schellemann erklärte gegenüber der FVW, dass die längere Flugzeit auch Auswirkungen auf die Nachfrage haben könnte. Da man mehr Treibstoff benötigt und dieser immer teurer wird, steigen auch die Flugscheinpreise. Generell verzeichne man derzeit im Leisure-Bereich eine starke Nachfrage, die fast das Vorkrisenniveau erreicht habe. Für dieses Geschäftssegment rechnet man seitens Air France-KLM mit einer raschen Erholung. Im Bereich Geschäftsreisen geht es langsamer voran.

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Michael O’Leary: „Haben in Wien kein Geld verloren“

Die Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat habe laut Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary unter dem Strich zu keinen Verlusten geführt. Gewinn hat man jedoch auf Österreichs größtem Flughafen auch keinen gemacht. Im Jahr 2020 hörte sich das noch ganz anders an, denn damals argumentierte man rund um den geforderten neuen Kollektivvertrag für Laudamotion, der letztlich nie finalisiert wurde, dass die Tochtergesellschaft in Wien hohe Verluste gemacht habe. Mittlerweile betrachtet dies Ryanair-Chef O’Leary wohl eher als kalkulierte Anlaufkosten, die mit Einnahmen anderer Bases wettgemacht wurden, und sieht sich im Kurs bestätigt. Den Rückzug von Mitbewerbern wie Easyjet sowie die Verkleinerung der Wizz-Air-Basis Wien interpretiert der Manager unter anderem in die Richtung, dass die Konkurrenten auf den harten Wettbewerb keine Lust mehr haben. Die IAG habe ihre Billigtochter Level Europe in Richtung Insolvenz abgezogen. Michael O’Leary geht davon aus, dass sich der harte Wien-Wettbewerb entspannen wird und es auf ein Match zwischen Austrian Airlines und Ryanair hinauslaufen wird. Innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre will man mit rund 40 in Wien stationierten Flugzeugen fliegen und einen Marktanteil von etwa 40 Prozent erreichen. Derzeit liegt man bei rund 17 Prozent und strebt für den Sommerflugplan 2022 zwischen 20 und 25 Prozent an. Die Reduktionen beim Mitbewerber Wizz Air würde dem irischen Konzern regelrecht in die Karten spielen. Gewinn erzielen soll der Standort Wien-Schwechat bereits im Sommerflugplan 2022 und für die Folgejahre rechnet man mit einem starken Anstieg der Profitabilität. Wizz Air sagt Michael O’Leary abermals voraus, dass seiner Ansicht nach die nunmehrige Reduktion, die

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Airbus mit mehr Auslieferungen im Februar

Der Flugzeugbauer hat seine Auslieferungen im Februar nach einem schwachen Start ins Jahr deutlich hochgefahren. m abgelaufenen Monat hätten Kunden 49 Verkehrsflugzeuge entgegengenommen, teilte Airbus mit. Im Januar hatte der Hersteller nur 30 Maschinen ausgeliefert, nachdem er im Dezember in einem Schlussspurt 93 Flugzeuge an seine Kunden übergeben hatte. Für das Gesamtjahr hat sich Konzernchef Guillaume Faury die Auslieferung von etwa 720 Maschinen vorgenommen. Unterdessen seien im Februar Bestellungen über 113 Flugzeuge hereingeflattert, es mussten aber auch 42 Stornierungen hingenommen werden. In den ersten zwei Monaten des Jahres hat Airbus damit netto Neuaufträge über 55 Jets gewonnen – gut halb so viele wie Konkurrent Boeing. Bei den Auslieferungen sind die Europäer ihrem Rivalen aber weit voraus: Der US-Konzern konnte bisher nur 54 Flugzeuge an seine Kunden übergeben, auch weil er sein Langstreckenmodell 787 „Dreamliner“ wegen Produktionsmängeln seit Monaten nicht ausliefern darf.

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