März 17, 2022

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März 17, 2022

Virgin Atlantic kehrt heuer nicht nach Gatwick zurück

Die Fluggesellschaft Virgin Atlantic wird dieses Jahr nicht auf den Flughafen London-Gatwick zurückkehren. Man wird sich zunächst auf das Angebot ab dem größeren Heathrow-Airport fokussieren. Firmenchef Shai Weiss erklärte unter anderem, dass man die Gatwick-Planungen für das Jahr 2022 zurückgestellt hat. In der Vergangenheit hatte man für Urlauber interessante Routen ab diesem Airport angeboten. Man will allerdings die Slots halten und sieht auch Potential für ein Comeback in Gatwick, jedoch soll dieses nicht mehr heuer erfolgen. Zu Beginn der Corona-Pandemie stellte Virgin Atlantic nach über 35 Jahren den Flugbetrieb ab diesem britischen Airport ein. Man konzentriert sich seither auf das Angebot ab Heathrow. Ein Comeback für 2023 wird zumindest nicht vollständig ausgeschlossen, jedoch wird dies auch als der „frühestmögliche Zeitpunkt“ umschrieben.

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Lufthansa Cityline führte ersten A321P2F-Frachtflug durch

Unter der Flugnummer LH8350 hat Lufthansa Cityline am Dienstag den ersten kommerziellen Frachtflug mit dem Maschinentyp Airbus A321P2F durchgeführt. Die D-AEUC flog von Frankfurt am Main über Dublin nach Manchester. Der Kranich-Konzern hat sich vor einiger Zeit dazu entschieden, dass man A321 in Frachter konvertieren lässt. Diese werden von Cityline im Auftrag von Lufthansa Cargo betrieben. Diese Konstellation wird unter anderem von der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit kritisiert. Die D-AEUC wurde im Jahr 2008 an Niki ausgeliefert und trug die Registrierung OE-LES. Im Zuge des Zusammenbruchs der Air Berlin Group wurde dieser A321 von Lufthansa gekauft, musste jedoch aufgrund einer Anordnung der EU-Kommission an Laudamotion verleast werden. Nach einem öffentlich ausgetragenen Streit einigte man sich auf eine schrittweise Rückgabe. Kurzzeitig war dieses Flugzeug auf dem AOC von Eurowings registriert, ehe die Entscheidung vom Umbau in einen Frachter getroffen wurde.

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Play flottet A320neo und A321LR ein

Die isländische Billigfluggesellschaft Play hat Anfang des Monats den ersten Airbus A320neo übernommen. Dieser wurde im tschechischen Ostrava lackiert und ist seit 13. März 2022 im aktiveren Liniendienst. Der Erstflug führte von Keflavik nach Berlin. Der Neuzugang trägt die Registrierung TF-PPA und wird von Calc geleast. Laut CH-Aviation.com wurde das Flugzeug ursprünglich für SaudiGolf Airlines gebaut, jedoch von dieser nie abgenommen. Zuvor bestand die Play-Flotte aus drei Airbus A321neo. Der isländische Carrier wird noch heuer ein langstreckentaugliches Muster einflotten. Dabei handelt es sich um einen Airbus A321LR, der voraussichtlich im Mai 2022 in den Liniendienst gestellt werden soll. Zur Identität dieser Maschine schweigt man sich seitens Play noch aus. Ein weiterer Airbus A320neo, der die Registrierung TF-PPB tragen wird, soll voraussichtlich im April 2022 eingeflottet werden.

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Michael Kerkloh: „Wenn das Produkt erfolgreich ist, zieht die Konkurrenz schnell nach“

Fast zwei Jahrzehnte lang stand Michael Kerkloh an der Spitze des Flughafens München und ist –zumindest offiziell – in den Ruhestand getreten. Doch endet mit dem Pensionsantritt die Faszination Luftfahrt? Bei ihm definitiv nicht. Der einstige Spitzenmanager sitzt im Aufsichtsrat der Lufthansa und setzt sich daneben für verschiedenste Projekte der Branche, darunter das Aviation Event, ein. Im Gespräch mit Aviation.Direct spricht der Luftfahrtfachmann unter anderem darüber warum seiner Meinung nach flexible Tickets dauerhaft bleiben werden, die Auswirkungen der Ukraine-Krise auf die Branche und warum sich die Produkte von Lowcostern und Netzwerk-Carriern auf der Kurz- und Mittelstrecke zunehmend angeglichen. Aviation.Direct: Herr Kerkloh, Sie haben gefühlt ein Jahrhundert Erfahrung in der Luftfahrt und waren jahrelang Chef des Münchener Flughafens. Wie schätzen Sie die Nachfrage bzw. die Entwicklung für den Sommer 2022 ein? Michael Kerkloh: Wenn wir die Passagierpsychologie einblicken könnten, dann hätte es die Branche natürlich viel leichter. Viele Faktoren können die Buchungslage beeinflussen, beispielsweise verursachte die Ukraine-Krise einen Einbruch. Ich glaube, dass diese auch eine Vertrauenskrise ist, denn viele Menschen verhalten sich abwartend. Das ist auch verständlich. Die Touristik ist davon weniger betroffen, denn der Sommertourismus findet überwiegend in andere Himmelsrichtungen statt. Allerdings werden viele Regionen auch den Wegfall von Touristen aus Russland und der Ukraine verkraften müssen. In Deutschland und der EU wird es sicherlich einen Rebound-Effekt geben, aber ich bin skeptisch was die bisherigen Prognosen anbelangt. Der Sommer 2022 wird mit hoher Wahrscheinlichkeit stärker als im vergangenen Jahr, denn der Wunsch wieder mobiler zu sein ist groß, aber das

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Malta: Verkehrsaufkommen nur halb so hoch wie im Februar 2020

Das Fluggastaufkommen am einzigen Verkehrsflughafen der Republik Malta, Luqa, lag im Februar 2022 ungefähr auf der Hälfte des Niveaus, das man im Vergleichszeitraum in 2020 hatte. Man zählte 196.895 Passagiere. Der Februar 2020 war von der Coronakrise noch weitgehend unbetroffen. In Luqa hatte man damals 421.567 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Aufkommen des Vorjahresmonats lag man zuletzt um etwa das Sechsfache darüber, jedoch deutlich unter Februar 2020. Der Malta International Airport ist eine Tochtergesellschaft der Flughafen Wien AG. Die durchschnittliche Auslastung der Flüge lag im Februar 2022 bei 70,7 Prozent und damit um 5,1 Prozentpunkte unter dem Vorkrisenniveau. Am häufigsten nachgefragt waren die Verbindungen ins Vereinigte Königreich. Italien, Frankreich, Polen und Deutschland hatten gemeinsam einen Marktanteil von 42,2 Prozent. „Unsere Verkehrsergebnisse für Februar zeigen deutlich, dass die Menschen zwei Jahre nach der Ausrufung einer Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation wieder bereit sind zu reisen. Gleichzeitig sieht sich unsere Branche mit einer Reihe neuer Unsicherheiten und Herausforderungen konfrontiert, wie z. B. den steigenden Ölpreisen, die wahrscheinlich die Flugpreise in die Höhe treiben werden, was auf den Krieg in der Ukraine zurückzuführen ist. Da die Sommersaison nur noch wenige Wochen entfernt ist, müssen die Regierungen dem Appell unserer Branche in Bezug auf die COVID-19-Beschränkungen unbedingt Gehör schenken. Die Aufhebung der Reisebeschränkungen würde nicht nur das Vertrauen der Verbraucher stärken, sondern auch den Akteuren der Branche die Zuversicht geben, in dieser sehr heiklen Zeit in ihre Unternehmen zu investieren und optimistisch in die Zukunft zu blicken“, sagte Alan Borg, CEO des Internationalen Flughafens

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Straßburg: Amelia übernimmt PSO-Strecken nach München und Amsterdam

Die Fluggesellschaft Amelia nimmt ab Straßburg Nonstop-Verbindungen nach Amsterdam und München auf. Diese werden im Sommerflugplan 2022 mit dem Maschinentyp Embraer 145 bedient. Es handelt sich um von der Europäischen Union ausgeschriebene PSO-Strecken. München wird ab 11. April 2022 fünf Mal wöchentlich bedient. Geflogen wird an den Verkehrstagen Montag bis Freitag mit Regionaljets des Typs Embraer 145. Die Verbindung nach Amsterdam soll ebenfalls im April 2022 aufgenommen werden und 12 Mal pro Woche bedient werden. Auch diese Route wird mit dem gleichen Maschinentyp bedient. Zwischen Straßburg und München hatte bislang Lufthansa den PSO-Auftrag. Nach Amsterdam hatte bisher Air France den Zuschlag, wobei im Regelfall von German Airways betriebene Embraer 190 im Rahmen eines Wetlease-Auftrags zum Einsatz kamen. Die Europäische Union hat beide Strecken neu ausgeschrieben und an Amelia vergeben. Diese dienten bislang in erster Linie als Hub-Anbindung, um die Konnektivität des EU-Standorts Straßburg sicherstellen zu können. Es ist derzeit noch unklar in welcher Form diese künftig mit der Star Alliance (München) bzw. dem Skyteam (Amsterdam) auf die Beine gestellt werden kann.

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