März 17, 2022

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März 17, 2022

Auch niederländische Airlines schaffen die Masken ab

In den Niederlanden wurde die Maskenpflicht fast überall abgeschafft. Das hat zur Folge, dass die Fluggesellschaften Corendon, Tuifly Netherlands, Transavia und KLM ebenfalls keinen Mund-Nasen-Schutz mehr vorschreiben. Damit ordnet man sich in eine ganze Reihe von Airlines ein, die die Masken haben fallen lassen. Beispielsweise ist dies bei British Airways, Virgin, Tui UK, Jet2 und Ryanair ab dem Vereinigten Königreich nicht mehr vorgeschrieben. Innerhalb Skandinaviens wird schon längere Zeit darauf verzichtet. In Deutschland und Österreich will man vorläufig an der Maskenpflicht in Verkehrsflugzeugen festhalten. Allerdings glänzt das österreichische Gesundheitsministerium neuerlich mit Anti-Kommunikation, denn man konnte die Frage warum in Reisebussen keine FFP2-Pflicht besteht, jedoch beispielsweise auf Charterflügen sehr wohl, nicht beantworten. Ryanair-Chef Michael O’Leary erklärte im Gespräch mit Aviation.Direct, dass er damit rechnet, dass bis Ende April 2022 die Maskenpflicht in Flugzeugen europaweit fallen wird. Gerade auf Langstreckenflügen könnte es für Carrier aus Staaten wie Deutschland und Österreich als Wettbewerbsnachteil erweisen, wenn der Mitbewerb, beispielsweise in den Niederlanden und im Vereinigten Königreich, den bei vielen Passagieren unbeliebten Mund-Nasen-Schutz oder gar FFP2-Masken nicht mehr vorschreiben muss. Es ist daher davon auszugehen, dass die Branche nach und nach Druck auf die Regierungen ausüben wird, zumal es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, dass Masken in Verkehrsflugzeugen einen signifikanten Vorteil bieten. Zumindest ist es nicht schlüssig, dass Österreich in Flugzeugkabinen FFP2-Masken vorschreibt, jedoch in Reisebussen, deren Luftumwälzanlagen wesentlich leistungsärmer sind, aber nicht.

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Bundesheer: Allentsteig saniert Truppenunterkünfte

Der Truppenübungsplatz Allentsteig des österreichischen Bundesheeres bekommt eine Sanierung der in die Jahre gekommenen Mannschaftsunterkünfte verpasst. Die Arbeiten sollen bis Herbst 2023 abgeschlossen werden. „Die Einsatzvorbereitung für Einsätze im In- und Ausland erfordert von unseren Soldatinnen und Soldaten ein Höchstmaß an körperlicher und geistiger Anstrengung. Daher ist es mir wichtig, dass für die übende Truppe in den wenigen Erholungsphasen zeitgemäße Unterkünfte zur Verfügung stehen. Dazu läuft derzeit ein umfassendes Neubau- und Renovierungsprogramm im Bundesheer, das mit der Generalsanierung der drei M-Blöcke fortgesetzt wird“, sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Im Lager Kaufholz des Truppenübungsplatzes Allentsteig werden drei Mannschaftsblöcke (M1, M2 und M3) samt der dazugehörigen Infrastruktur generalsaniert. Nach der Bauzeit von 17 Monaten werden die Mannschaftsgebäude in moderne, dem heutigen Standard entsprechende Unterkünfte umgebaut sein. Jedes Gebäude wird zusätzlich zu den Unterkünften mit Kanzleien, einem Speisesaal sowie Aufenthalts-, Sanitär- und Lagerräumen versehen. Das Bundesheer investiert dabei für die Generalsanierung der drei Mannschaftsunterkünfte etwa 14 Millionen Euro. Neben einer wärmetechnischen Sanierung der Außenhülle der Gebäude werden auf den Dächern Photovoltaik-Anlagen installiert. Damit wird der Energiebedarf der Mannschaftsblöcke deutlich sinken und ein Beitrag zur nachhaltigen Ressourcenschonung geleistet. Der Truppenübungsplatz Allentsteig ist der größte Truppenübungsplatz Österreichs. Er dient dem Österreichischen Bundesheer auf einer Gesamtfläche von 157 Quadratkilometern zur Vorbereitung für Einsätze im In- und Ausland, einschließlich Scharfschießen mit allen im Bundesheer eingeführten Waffensystemen. Auf den Schießbahnen des Truppenübungsplatzes wird an mehr als 200 Tagen pro Jahr geschossen. Soldatinnen und Soldaten aus ganz Österreich sorgen mit etwa 100.000 Nächtigungen pro Jahr für eine hohe Auslastung der

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Deutschland will 35 Lockheed Martin F-35 kaufen

Die Bundesrepublik Deutschland beabsichtigt die Anschaffung von bis zu 35 Tarnkappenjets des Typs Lockheed Martin F-35. Diese sollen die in die Jahre gekommenen Tornados ersetzen. Verteidigungsministerin Christina Lambrecht (SPD) bestätigte bereits die Pläne. In letzter Zeit sorgte dieser militärische Maschinentyp aufgrund zahlreicher technischer Probleme für Aufsehen. Beispielsweise mussten zwei Exemplare der U.S.-amerikanischen Streitkräfte eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg einlegen. Bezüglich der Neuanschaffung erklärte das deutsche Regierungsmitglied unter anderem, dass der Ankauf neuer Kampfjets schon länger angedacht wäre. Es handle sich nun aber auch um eine unmittelbare Reaktion auf die veränderte Situation, die durch den russischen Einmarsch in der Ukraine entstanden ist. Für die Lockheed Martin F-35 soll sprechen, dass diese bereits bei NATO-Partnern wie den USA im Einsatz ist. Von der Opposition wird unter anderem kritisiert, dass die F-35 auch nuklearwaffenfähig ist. Zu den Kosten machte die Verteidigungsministerin keine näheren Angaben, jedoch ist davon auszugehen, dass die Mittel aus dem von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigten Sonderbudget in der Höhe von 100 Milliarden Euro stammen werden. Deutschland will künftig mindestens zwei Prozent des Brutto-Inlandsprodukts für die Landesverteidigung ausgeben.

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Touristik: Mit der Südostbahn die Schweiz entdecken

Die Südostbahn (SOB) verbindet mit den Zügen «Treno Gottardo», «Voralpen-Express» und «Aare Linth» die Deutschschweizer Städte mit den schönsten Regionen der Schweiz. Die Gotthard-Bergstrecke ist eine der spektakulärsten Schweizer Bahnstrecken: Seen, Berge und viel Ingenieurskunst lassen sich aus dem Zug ab Zürich, Basel und Luzern Richtung Tessin entdecken. Unter anderem windet sich der Zug durch die drei Kehrtunnel bei Wassen um dann bei Göschenen in den 15 Kilometer langen Gotthard-Scheiteltunnel eintauchen zu können. In Airolo erreicht der Treno Gottardo der Südostbahn den höchsten Punkt seiner Reise auf 1141 Metern über Meer bevor es über weitere Kehrtunnel zum tiefsten Punkt Richtung Locarno auf 197 Metern über Meer geht. Die «schönste Verbindung zwischen Nord und Süd» lässt sich nicht nur auf einer Fahrt entdecken: Kleinere und größere Halteorte entlang der Strecke laden zu kulturellen Ausflügen oder Naturerlebnissen ein. Die Regionen der Schweiz bequem zu entdecken, hat sich die Südostbahn zum Ziel gesetzt. Auf Ausflugsreisen zählt nicht zwingend jede Minute, es gilt die Schönheiten entlang der Routen zu erfahren. Nebst dem Treno Gottardo bietet die Südostbahn mit dem Voralpen-Express eine Reisemöglichkeit von St.Gallen über Rapperswil und Arth-Goldau nach Luzern an. Die «schönste Verbindung von Natur und Kultur» erfüllt ihr Versprechen: In St.Gallen ist der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Klosterbezirk mit seiner Bibliothek einen Besuch wert. Aus dem Zug lässt sich zum Beispiel die größte zusammenhängende Hochmoorfläche der Schweiz bei Rothenthurm betrachten. Die dritte Städteverbindung der Südostbahn «Aare Linth» führt von der Schweizer Bundesstadt Bern über Zürich nach Chur. Die «schönste Verbindung von Stadt, Land

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Norse Atlantic verschiebt den Start erneut

Das Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways verschiebt die Aufnahme des Linienflugbetriebs. Der Carrier begründet die Entscheidung unter anderem mit schwacher Nachfrage, steigenden Kerosinpreisen und dem Krieg in der Ukraine. Derzeit ist geplant, dass die Flugstrecken im April 2022 vorgestellt werden sollen und die ersten Flüge im Juni 2022 abheben sollen. Norse Atlantic hatte geplant, den Flugbetrieb Ende 2021 mit einer Flotte von Boeing 787-9-Flugzeugen aufzunehmen. Aufgrund von COVID-bedingten Reiseunterbrechungen wurden die ersten Flüge jedoch auf Mitte 2022 verschoben. Norse Atlantic Airways hat sich zwar noch nicht auf einen Zeitplan festgelegt, aber die europäischen Städte London, Oslo und Paris sowie die US-amerikanischen Städte New York, Los Angeles, Miami und New York City sind auf dem Radar. „Die sich in der Ukraine abspielende Tragödie schafft Unsicherheiten im internationalen Luftverkehr, die wir ernst nehmen. Die flexiblen Flottenvereinbarungen, die Low-Cost-Basis und die solide finanzielle Basis von Norse erlauben es uns, den Start vorsichtig anzugehen“, sagt Bjørn Tore Larsen, CEO und Gründer von Norse. „Wir befinden uns in einer einzigartigen Position, da wir den Flugbetrieb noch nicht aufgenommen haben, was uns den Vorteil verschafft, den Markt vorsichtig und entsprechend der Nachfrage zu erschließen und uns schnell an unvorhergesehene Ereignisse anzupassen.“ Slots in London-Gatwick gesichert Norse Atlantic Airways will künftig auch ab London-Gatwick fliegen. Vormals unterhielt Norwegian hier eine Basis, die jedoch geschlossen wurde. Die Fluggesellschaft plant, weitere europäische Ziele wie Paris und London hinzuzufügen, sobald die Marktlage dies zulässt. In dieser Woche bestätigte Norse Atlantic auch, dass sie sich kritische Slots am Londoner Flughafen Gatwick gesichert

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Verkehrsbüro verkauft Business-Travel-Sparte an BTU

Der österreichische Reisekonzern Verkehrsbüro trennt sich von der Unternehmenssparte Business Travel. Man legt künftig den Fokus auf Leisure Travel und Hospitality. Mit BTU Business Travel Unlimited Reisebüro GmbH wurde ein entsprechender Kaufvertrag unterschrieben. Das zuletzt genannte Unternehmen steht vollständig im Eigentum der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und wird rückwirkend zum 1. Jänner 2022 die Sparte Geschäftsreisen der Verkehrsbüro AG übernehmen. Die Transaktion umfasst die Gesellschaften Verkehrsbüro Business Travel GmbH sowie die AX Travel Management GmbH. Das lokale MICE-Geschäft (Kongresse, Tagungen etc.) bleibt indes beim VERKEHRSBUERO. Insgesamt wechseln rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit ihnen auch die beiden Geschäftsführer Thomas Kreillechner und Peter Tolinger. „Wir bauen künftig unsere Stärken im Bereich der Freizeit- und Urlaubsreisen im In- und Ausland aus – sowohl im Bereich Reisebüro, im Direktvertrieb wie auch als Reiseveranstalter. Auch setzen wir klar auf unsere Aktivitäten im Bereich Hospitality – mit dem absoluten Fokus auf gehobene Stadthotellerie, unsere künftigen Vorhaben im Stadtcamping sowie die erfolgreichen Palais Events samt Café Central.“

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Norwegen will Ticketsteuer vom eingesetzten Fluggerät abhängig machen

Im Zuge der Corona-Pandemie hat Norwegen die nationale Ticketsteuer temporär ausgesetzt. Das Moratorium läuft im Sommer 2022 aus. Derzeit entwickelt die Regierung eine neue Besteuerung von Flugscheinen. Diese soll sich an verschiedenen Faktoren orientieren. Das eingesetzte Fluggerät soll dabei eine zentrale Rolle spielen, denn Airlines sollen für den Einsatz effizienter Maschinen in Form niedrigerer Steuern belohnt werden. Auch die Wirtschaftlichkeit der Route soll künftig in die Berechnung einbezogen werden. Jene Staaten, die Ticketsteuern erheben, berechnen diese im Regelfall aufgrund der Länge der Flugstrecke. Beispielsweise besteuern Österreich, Belgien und Deutschland kurze Flüge stärker als Langstreckenverbindungen.

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Croatia Airlines startet abgespeckten Business-Tarif

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines hat unter dem Markennamen „FlyBWise“ einen abgespeckten Business-Class-Tarif eingeführt. Der Hauptunterschied zur regulären-C-Klasse besteht darin, dass dieser nicht storniert werden kann. Umbuchungen sind nur gegen die Zahlung von 35 Euro Gebühr und der etwaigen Tarifdifferenz möglich. Die sonstigen Business-Class-Leistungen wie beispielsweise Getränke und Speisen an Bord, Lounge-Zugang und die Mitnahme von mehr Gepäck, sind inklusive. Croatia Airlines gestattet Passagieren im Tarif „FlyBWise“ die Aufgabe von zwei Gepäckstücken sowie die Mitnahme von zwei Handgepäckstücken. An Bord will man das übliche Business-Class-Menü servieren und freie Getränkeauswahl gewähren.

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Jet2 setzt Polen-Flüge bis Ende Mai 2022 aus

Die britische Fluggesellschaft Jet2 wird im Zeitraum von 24. März 2022 bis 26. Mai 2022 sämtliche Flüge von/nach Polen aussetzen. Der Carrier steuert das EU-Mitglied ab Birmingham, Manchester, Leeds, Newcastle und Glasgow an. Jet2 begründet die Entscheidung wie folgt: „Aufgrund der aktuellen Umstände haben wir uns entschlossen, unsere Flüge und Städtereisen nach Krakau vom 24. März bis einschließlich 26. Mai auszusetzen. Kunden, die von den Programmänderungen betroffen sind, werden ihre Buchung automatisch stornieren und erhalten eine vollständige Rückerstattung. Wir planen eine schrittweise Wiederaufnahme der Flüge nach Krakau ab dem 27. Mai und werden unsere Kunden natürlich auf dem Laufenden halten“.

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Ukrainischer Botschafter wirft Ryanair Preiswucher vor

Der Botschafter der Ukraine in Irland übt heftige Kritik an der Preispolitik der Billigfluggesellschaft Ryanair. So wirft der Diplomat unter anderem vor, dass der Carrier beispielsweise ab Polen besonders hohe Preise verlangen würde. Der Carrier dementiert. Ab den Nachbarländern der Ukraine besteht eine besonders hohe Nachfrage seitens Flüchtlingen, die zu Freunden, Verwandten und Bekannten in andere EU-Länder weiterreisen wollen. Ryanair-Erzrivale Wizz Air hat ein Programm aufgelegt, das geflüchteten Ukrainern die Inanspruchnahme von Freitickets ermöglicht. Laut Botschafter Larysa Gerasko soll beim irischen Carrier die Situation gänzlich anders sein. Der Diplomat wirft Ryanair vor, dass besonders ab Polen die Preise deutlich erhöht wurden. Diesen Umstand will er in Kürze mit dem irischen Verkehrsminister Eamon Ryan erörtern. Weiters fordert er Charterflüge ab Warschau oder Krakau nach Dublin, denn aufgrund der aktuellen Situation wäre es für Flüchtlinge sehr schwierig überhaupt an reguläre Tickets kommen. Auch in der irischen Politik mehren sich Stimmen, dass Ryanair und Aer Lingus Freitickets für aus der Ukraine geflüchtete Personen auflegen sollten. Die Billigfluggesellschaft dementiert, dass man die Preise ab Polen drastisch erhöht habe.

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