April 11, 2022

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April 11, 2022

Condor startet vom Bodensee-Airport nach Mallorca

Pünktlich um 12.00 Uhr hob am Samstag der Airbus A320 der Condor vom Bodensee-Airport Friedrichshafen in Richtung Palma de Mallorca ab. Mit an Bord 163 Fluggäste auf dem Weg in den Osterurlaub. Zuvor wurde der ankommende Airbus bereits mit einer Wasserfontäne durch die Flughafen Feuerwehr begrüßt. Condor verbindet ab sofort einmal wöchentlich Friedrichshafen mit der beliebtesten Urlaubinsel der Deutschen. Ab 24. Mai 2022 werden die Flüge aufgestockt und es geht dann dreimal wöchentlich (dienstags, donnerstags, samstags) auf die Sonneninsel. „Der Flughafen ist von einer hohen Nachfrage der Vierländerregion am Bodensee nach Mallorca in 2022 überzeugt. Wir sind sehr froh mit Condor einen ausgezeichneten und renommierten Ferienflieger für dieses Angebot dreimal pro Woche gewinnen zu können. Sowohl die Reiseveranstalter, die Reisebüros und die Individualreisenden erhalten so aus Friedrichshafen eine qualitativ optimale Verbindung auf die beliebteste Ferieninsel in Spanien“ so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Bodensee-Airports Friedrichshafen.

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Großauftrag für Airbus: BOC Aviation bestellt 80 Flugzeuge

BOC Aviation, ein Flugzeugleasingunternehmen mit Sitz in Singapur, hat 80 Airbus-Flugzeuge der A320-Neo-Familie bestellt. Der Flugzeugbauer hat einen Großauftrag aus Asien erhalten: Davon entfielen 20 Exemplare auf die Standardvariante A320neo, 50 auf die längere A321neo und 10 auf die neue Langstreckenversion A321XLR, so europäische Flugzeughersteller in einer Aussendung. Insgesamt habe das Unternehmen damit 546 Flugzeuge bei Airbus in Auftrag gegeben. Nach Angaben von BOC Aviation sollen die Maschinen in den Jahren 2027 bis 2029 ausgeliefert werden. „Wir sind stolz darauf, unsere langjährige Beziehung zu Airbus fortzusetzen, mit der wir seit mehr als 26 Jahren zusammenarbeiten“, sagte Robert Martin, Managing Director und CEO von BOC Aviation. „Dies ist die größte Einzelbestellung, die wir je aufgegeben haben, und sie wird unsere seit der Gründung gekauften Airbus-Flugzeuge auf insgesamt 546 erhöhen.

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DXB: Emirates führt mobile Check-in Ports ein

Ab sofort gibt es 25 mobile Check-in-Ports im Terminal 3 des Flughafens Dubai. Der Service ist für alle Passagiere mit zwei oder weniger Gepäckstücken gedacht, die in der Economy, Business und First Class einchecken. So sollen besonders während der Stoßzeiten die Wartezeiten reduziert und Schlangen verkürzt werden. Jeder Port werde von Mitarbeitenden betreut. Diese wiegen das Gepäck direkt ab, kennzeichnen es und stellen auch die Bordkarten aus. Wie bei einem normalen Check-in werde das Gepäck auch auf ein spezielles Band gelegt, das für das Flugzeug des jeweiligen Passagiers bestimmt ist, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilt. „Wir sind bestrebt, unsere Dienstleistungen kontinuierlich zu verbessern und unseren Kunden ein nahtloses Erlebnis zu bieten. Unsere neuesten Check-in-Portale sind ein Schritt in diese Richtung. Wir arbeiten auch an weiteren Initiativen, die auf Technologie und künstlicher Intelligenz basieren und in naher Zukunft in verschiedenen Bereichen und Kundenkontaktpunkten eingeführt werden sollen. Wir freuen uns, mit Partnerunternehmen zusammenzuarbeiten, die dieselbe Vision bei der Nutzung von Technologien zur Verbesserung des Kundenerlebnisses teilen“, so Adel Al Redha, Emirates‘ Chief Operating Officer.

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Geschäftszahlen: Pilatus Aircraft übertrifft sich selbst

Sowohl beim Umsatz mit 1,3 Milliarden Franken (19 Prozent über dem Vorjahr) wie auch auf Stufe Betriebsergebnis mit 210 Millionen Franken (+35 Prozent) legt das Unternehmen ein Glanzresultat vor. Damit hat Pilatus das bisher umsatzstärkste Jahr 2014 übertroffen. Insgesamt lieferte Pilatus letztes Jahr 152 Flugzeuge aus, der Bestellbestand Ende des Jahres war so hoch wie nie zuvor. Wegen diesen erfreulichen Geschäftsergebnissen zahlt der Schweizer Konzern seiner Belegschaft auch einen Bonus in der Höhe von rund eineinhalb Monatslöhnen aus. „Wir haben mit viel Einsatz und Flexibilität ein sehr gutes Resultat erzielt, auf welches die ganze Crew zu Recht stolz sein kann. Unsere Produkte und Dienstleistungen sind gefragt wie selten zuvor. Unsere Arbeit wird jedoch anspruchsvoll bleiben, um unsere Kundenerwartungen trotz unterbrochenen Lieferketten und während die Deglobalisierung voranschreitet, erfüllen zu können“, so Konzern-CEO Markus Bucher. Wechsel und Verstärkung im Verwaltungsrat Im Verwaltungsrat kommt es derweil zu gewichtigen Veränderungen. Bisher bestand dieser ausschließlich aus Männern. An der Generalversammlung am vergangenen Freitag wurde nun Annette Rinck gewählt. Die 57-Jährige habe mehr als 20 Jahre Erfahrung in globalen Industrieunternehmen, wie es in der Aussendung heißt. Erst vor wenigen Tagen hat sie das Präsidium beim Hersteller von Mikroskopen und wissenschaftlichen Instrumenten Leica Microsystems im deutschen Wetzlar übernommen. Wieder bzw. neu in den Verwaltungsrat gewählt wurde auch Dominik Burkart. Er amtete bereits von 2014 bis 2021 als Mitglied des Verwaltungsrats und vertritt zukünftig das Aktionariat im Verwaltungsrat. Nicht mehr zur Wahl stand Gratian Anda, Vertreter des Industriellenclans Anda-Bührle, der laut Schätzungen zwischen 40 und 45 Prozent von Pilatus besitzen

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Mit Airbus A330: Condor feiert Comeback in Nürnberg

Nach längerer Abwesenheit ist die Ferienfluggesellschaft Condor zurück auf dem Flughafen Nürnberg. Der Erstflug wurde am vergangenen Samstag durchgeführt, doch die formelle Begrüßung mittels Wasserfontäne der Feuerwehr erfolgte am Montag. Im Einsatz war der Airbus A330-200 mit der Registrierung D-AIYC. Das Langstreckenflugzeug hob pünktlich am Son Sant Joan Airport ab und erreichte den fränkischen Flughafen rund 20 Minuten früher als geplant. Ab sofort bedient Condor nach mehrjähriger Abstinenz, zunächst viermal wöchentlich, die Verbindung Nürnberg – Palma – planmäßig mit Flugzeugen vom Typ A320/A321 oder der größeren Boeing 757-300. Ab Ende Mai 2022 ist ein Ausbau auf einen täglichen Abflug bis zum Ende des Sommerflugplanes 2022 vorgesehen, womit „des Deutschen liebste Insel“ bis zu 42 Mal wöchentlich ab dem Albrecht Dürer Airport angesteuert wird. In den derzeit auch in Bayern laufenden Osterferien kommt dabei auch vereinzelt der „neue“ Condor Airbus 330-200 zum Einsatz. Die aktuell zwei eingesetzten Langstreckenflugzeuge werden dabei ausschließlich auf der Kurz- und Mittelstrecke, zum Line Training für Cockpit und Kabine genutzt, um möglichst viele Crews zügig mit dem erforderlichen Rating für den neuen Flugzeugtyp in der Condor Flotte auszustatten und möglichst viele „Cycles“ in kurzer Zeit zu absolvieren. Bei den Großraumflugzeugen handelt es sich bei den derzeitigen A330-200 ausnahmslos um ehemalige Etihad Airways Flugzeuge, welcher in einer Zwei-Klassen-Konfiguration aus Business und Economy Class konfiguriert sind. Diese sollen sowohl Crews als auch der Airline in der täglichen Operation auf die bestellten fabrikneuen A330neos vorbereiten, welche die Airline im Laufe des Jahres 2022 erwartet. Condors Business Class Gäste könnte dabei

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Harald Gloy wird Mitglied des Vorstands von Lufthansa Technik

Der Aufsichtsrat von Lufthansa Technik hat Harald Gloy zum 1. Juli 2022 für fünf Jahre als Mitglied des Vorstands bestellt. Er wird als Chief Operating Officer (COO) sämtliche Betriebsabläufe und die Logistik verantworten. Darüber hinaus werde Harald Gloy als „Accountable Manager“ Verantwortung tragen und Ansprechpartner für die Luftfahrtbehörden im Hinblick auf den Instandhaltungsbetrieb der Lufthansa Technik AG sein. Gloy folgt auf dieser Position Sören Stark, der zeitgleich neuer Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Technik wird. Zusätzlich wird Harald Gloy als Chief Human Resources Officer und Arbeitsdirektor das Vorstandsressort Personal übernehmen, das aktuell noch vom Vorstandsvorsitzenden Johannes Bußmann geleitet wird, der das Unternehmen Ende Juni 2022 aber auf eigenen Wunsch verlässt. „Für Lufthansa Technik ist es eine sehr gute Nachricht, dass wir Harald Gloy für diese Aufgabe gewinnen konnten. Er hat sowohl bereits bei Lufthansa Technik als auch bei Lufthansa Cargo seine große Expertise und Kompetenz inunterschiedlichen verantwortungsvollen Positionen erfolgreich bewiesen. Das macht ihn zur idealen Besetzung auf dieser wichtigen Position“, so Detlef Kayser, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Lufthansa Technik AG und Vorstandsmitglied der Deutschen Lufthansa AG. Harald Gloy, der gegenwärtig in gesetzlicher Elternzeit ist, war ab Januar 2019 Vorstand Operations bei Lufthansa Cargo, im März 2021 übernahm er dort zusätzlich die Rolle des Personalvorstands und Arbeitsdirektors. Der Diplom-Ingenieur studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Berlin sowie der Arizona State University (USA).

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Türkische Regierung gründet neue Airline für Russland-Flüge

Die Türkei will auf Touristen aus Russland nicht verzichten und plant daher eine neue, staatliche Fluggesellschaft aufzusetzen, die Urlauber zwischen den beiden Staaten befördern soll. Man ist offenbar besorgt, dass die bestehenden Carrier sanktioniert werden könnten. Die Zeitung „Sabah“ berichtet unter Berufung auf Behördenkreise, dass in naher Zukunft eine neue türkische Fluggesellschaft abheben soll. Diese soll explizit im Russland-Verkehr eingesetzt werden und durch eine spezielle Konstruktion keine Versicherungsprobleme haben. Auch will man der russischen Zivilbevölkerung Urlaube in der Türkei schmackhaft machen und eine umfangreiche Werbekampagne starten. Der Sitz des geplanten Carriers soll in Antalya angesiedelt werden. Derzeit geht die Staatsführung davon aus, dass man rund eine Million Russen pro Jahr in Urlaubsgegenden der Türkei befördern wird. Die Flotte soll aus Flugzeugen bestehen, die kein „sekundäres Sanktionsrisiko“ haben und daher auch keine versicherungstechnischen Probleme haben sollen. Näher wollten die Verantwortlichen nicht auf dieses Thema eingehen. Der Flugverkehr zwischen der Türkei und Russland läuft weiter, da sich der Bosporus-Staat diversen Sanktionen nicht angeschlossen hat. Allerdings nutzen viele türkische Fluggesellschaften Leasingmaschinen von westlichen Lessoren. Diese untersagen aufgrund der Sanktionen, die unter anderem von der EU und den Vereinigten Staaten von Amerika gegen Russland ausgesprochen wurden, den Einflug in den Luftraum der Russischen Föderation. Auch verweigern diverse Versicherer den Deckungsschutz. Davon unabhängig steuert beispielsweise Turkish Airlines weiterhin Moskau an, jedoch kommen primär Flugzeuge, die sich im Eigentum befinden, zum Einsatz. Mit welchem Fluggerät die „Russland-Konstruktion“ der türkischen Regierung an den Start gehen wird, ist derzeit völlig unklar. Auch ist nicht klar, ob es sich

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Friedrichshafen: Wizz Air fliegt nach Tirana

Ab sofort fliegt der ungarische Low-Coster zweimal wöchentlich (montags und freitags) mit dem Airbus 321 ab Friedrichshafen nach Albanien. Geflogen wird jeweils montags und freitags um 09:35 Uhr, der Rückflug startet in Albanien um 07:00 Uhr. Die Flugzeit beträgt in etwa zwei Stunden. „Die Hauptstadt Albaniens als neue Destination erstmals in das Streckennetz des Bodensee-Airports zu bekommen ist ein toller Erfolg. Tirana bietet spannende Entdeckungen und Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise das Nationalmuseum oder Moscheen mit Fresken aus der osmanischen Zeit. Viele unberührte Gegenden machen den Reiz des Landes aus,“ so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Bodensee-Airports Friedrichshafen.

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Bad Vöslau: Erstes Elektro-Flugzeug hebt ab

Auf dem niederösterreichischen Flugplatz Bad Vöslau startete mit der OE-ACW das erste in Österreich zugelassene Elektroflugzeug. Betreiber des Zweisitzers ist die Flugschule Watschinger. Der Strom, der zum Betrieb des elektrischen Antriebs benötigt wird, kommt aus der Photovoltaikanlage auf dem Hangardach und der Elektromotor ist absolut geräuscharm. Die Flugschule Watschinger setzt das E-Flugzeug im Rahmen der Piloten-Ausbildung beim sogenannten „Platzrunden-Training“ ein, wo Starts und Landungen geübt und nur kurze Flugrunden über dem Areal absolviert werden. Die Präsentation des E-Flugzeuges wurde in Anwesenheit von Austro-Control-Geschäftsführer Philipp Piper, Flugschulchef Georg Watschinger und Flughafen-Wien-Vorstand Günther Ofner durchgeführt. „Am Flughafen Wien reden wir nicht nur über Klimaschutzstrategien, sondern wir setzen sie auch um. Gemeinsam mit dem Projektbetreiber und der genehmigenden Behörde ist es hier gelungen, einen echten Nutzen für die Bevölkerung und das Klima zu erzielen. Das macht dieses Projekt zu einem Musterbeispiel, wie effektiver Klimaschutz funktioniert: Durch den Einsatz neuer Technologien, lösungsorientierte Entscheidungen und Schaffung von innovationsfördernden Rahmenbedingungen“, so Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner. Zum Einsatz kommt das zweisitzige E-Flugzeug vom Typ „Velis Electro“ des slowenischen Herstellers Pipistrel: Angehende Piloten trainieren damit Starts und Landungen und absolvieren dabei kurze Rundflüge, sogenannte „Platzrunden“ über dem Flugplatz-Areal. Durch den absolut geräuscharmen E-Motor des Flugzeugs fällt die Lärmbelastung für die darunterliegenden Siedlungsgebiete de facto weg und CO2-Emissionen fallen ebenfalls keine an: Der Motor funktioniert rein elektrisch, der dafür notwendige Strom kommt aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hangargebäudes am Flugplatz. Die mögliche Flugdauer beläuft sich auf etwa 50 Minuten, was für den Trainingseinsatz absolut ausreichend ist. Während

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Oster-Streiks in Portugal abgesagt

Die für das Osterwochenende angekündigten Streiks an den portugiesischen Flughäfen Lissabon, Porto, Faro, Funchal und Beja wurden seitens der Gewerkschaft Sintac abgesagt. Ursprünglich sollte das Ground-Handling-Unternehmen Portway bestreikt werden. „Für Portway ist dies ein wichtiger Schritt in Richtung eines konstruktiven sozialen Dialogs im Sinne einer Annäherung an Lösungen, die die Erholung und Stabilität des Unternehmens und die kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen ermöglichen“, so Portway in einer Medienerklärung. Die Gewerkschaft warf dem Unternehmen vor, sich weder an die in der Betriebsvereinbarung vorgesehene Zahlung von Urlaubstagen noch an die Entwicklung der Laufbahnen zu halten. Laut Sintac wurden 90 Prozent der Portway-Beschäftigten in den Beurteilungen negativ benotet, ohne dass sie die Möglichkeit hatten, Einspruch zu erheben, was „eine Karriereentwicklung unmöglich macht“.

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