April 13, 2022

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April 13, 2022

Deutschland: Luftverkehrssteuer brachte 526,4 Millionen Euro ein

Das deutsche Finanzministerium erlitt im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einreise- und Quarantänebeschränkungen einen starken Einnahmenrückgang im Bereich der umstrittenen Luftverkehrssteuer. Im Vorjahr ist eine leichte Erholung eingetreten. Im Jahr 2021 nahm die Bundesrepublik Deutschland 526,4 Millionen Euro aus der Besteuerung von Flugtickets ein. Damit liegt man weiterhin deutlich unter dem Einnahmenniveau, das man vor der Krise hatte, jedoch erheblich über dem Wert von 2020. Dies geht aus Zahlen hervor, die das deutsche Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. Die Steigerung gegenüber 2020 wird mit 49,8 Prozent ausgewiesen. Man lag um 55,7 Prozent unter den Einnahmen, die man im Rekordjahr 2020 hatte. Deutschland hat die umstrittene Luftverkehrsabgabe im Jahr 2011 eingeführt und die Sätze mitten in der Pandemie erhöht. Dies wurde von Fluggesellschaften und Airlines scharf kritisiert. Auch Österreich hob im Jahr 2020 die lokale Ticketsteuer an.

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Air Moldova meldet sich in Düsseldorf zurück

Die Fluggesellschaft Air Moldova ist zurück auf dem deutschen Flughafen Düsseldorf. Der Carrier führte am Sonntag aus Chisinau kommend den „Erstflug“ durch. Das Luftfahrtunternehmen mit Sitz in der Republik Moldau bedient diese Strecke zweimal wöchentlich. Derzeit werden an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag angeboten. Als Maschinentyp kommen Airbus A319 und Airbus A320 zum Einsatz. Derzeit besteht die Flotte von Air Moldova aus fünf Flugzeugen. Dabei handelt es sich um zwei A319, einen A319 und einen A321. Eine weitere Einheit des zuletzt genannten Typs wird von Aerro Direkt im Rahmen eines Wetlease-Vertrags betrieben.

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ZRH: Aufwärtstrend bei Passagierzahlen hält auch im März an

Im März 2022 sind exakt 1.319.093 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen – das entspricht einem Plus von 478 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Gegenüber März 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei 54 Prozent. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im März 2022 bei 929.197. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 29 Prozent, was 385.712 Passagieren entspricht. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 153 Prozent auf 14.651 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 66 Prozent des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl der Passagiere pro Flug lag mit 116 Fluggästen 49 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 26 Prozentpunkte auf 70 Prozent gestiegen. Über Ostern erwartet der Flughafen Zürich durchschnittlich rund 70.000 Passagiere pro Tag, was rund 70 Prozent des Passagieraufkommens von vor Corona entspricht.  Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im März 41.262 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit März 2019 wurde 2 Prozent weniger Fracht abgewickelt. 

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Delta kehrte im März wieder in die Gewinnzone zurück

Die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines sieht sich nach einem Auftaktquartal mit tiefroten Zahlen wieder im Aufwind. „Wir sind im März zur Profitabilität zurückgekehrt“, verkündete Vorstandschef Ed Bastian am Mittwoch. Das Geschäft habe sich nach dem Dämpfer durch die zu Jahresbeginn grassierende Omikron-Variante des Coronavirus rasch wieder erholt. Der Ausblick kam bei Anlegern gut an – die Aktie legte vorbörslich zeitweise um mehr als sechs Prozent zu. In den drei Monaten bis Ende März erlitt Delta einen Verlust von 940 Millionen Dollar (umgerechnet rund 867 Millionen Euro). Neben Omikron belasteten auch die hohen Spritpreise. Allerdings haben US-Fluggesellschaften die Preise angesichts hoher Nachfrage inzwischen stark erhöht. Delta rechnet nun mit einer raschen Rückkehr zu ähnlichen Geschäftsvolumen wie vor der Pandemie. Der Umsatz lag im ersten Quartal mit 9,3 Milliarden Dollar jedoch noch elf Prozent unter dem Vergleichswert von 2019.

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Gestiegene Treibstoffpreise setzen American Airlines unter Druck

Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat wegen gestiegener Treibstoffpreise im ersten Quartal voraussichtlich höhere Kosten schultern müssen als gedacht. Vor Steuern dürfte ein Verlust zwischen 2,05 und 2,17 Milliarden US-Dollar (umgerechnet circa 1,88 bis 1,99 Milliarden Euro) angefallen sein, wie das Unternehmen mitteilt. Dazu trugen auch Abschreibungen auf ausgemusterte Langstreckenjets von Typ Airbus A330 bei. American Airlines hatte ihre A330-Flotte wegen des Nachfrageeinbruchs infolge der Corona-Pandemie ausrangiert. Der Quartalsumsatz lag den Angaben zufolge mit 8,9 Milliarden Dollar zwar nur noch 16 Prozent niedriger als vor der Pandemie Anfang 2019. Zuletzt war das Management noch von 17 Prozent ausgegangen. Allerdings seien die Kosten je geflogener Sitzplatz-Meile auch abseits von Sprit und Sondereffekten voraussichtlich um 12 bis 13 Prozent gestiegen, hieß es.

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Frankfurter Flughafen verzeichnet im März mehr Passagiere

Am Frankfurter Flughafen hat der Passagierverkehr im März nach dem pandemiebedingten Rückschlag der Vormonate wieder spürbar angezogen. So zählte Deutschlands größter Airport dank Zuwächsen bei Urlaubsreisen gut 2,9 Millionen Passagiere und damit gut 800.000 mehr als im Vormonat, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Das waren zudem über dreimal so viele wie ein Jahr zuvor, aber immer noch 47 Prozent weniger als vor der Corona-Pandemie im März 2019. Kumuliert über die ersten drei Monate des Jahres lag das Passagieraufkommen bei rund 7,3 Millionen Fluggästen, ein Zuwachs von 192,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2021 sowie ein Rückgang von 50,8 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2019. Die schnelle Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus hatte die Erholung der Nachfrage seit Ende vergangenen Jahres ausgebremst. Im März ging es nun wieder aufwärts. Im zuvor brummenden Cargo-Geschäft verbuchte der Flughafen erneut einen Rückgang. Im März wurden in Frankfurt gut 177.600 Tonnen Fracht und Luftpost umgeschlagen – rund 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Fraport erklärte dies mit den Corona-Lockdowns in China und den Luftraumsperrungen infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine. Die Zahl der Flugbewegungen hingegen stieg um 97,0 Prozent auf 26.941 Starts und Landungen. Die Summe der Höchststartgewichte verzeichnete ein Plus von 56,4 Prozent auf rund 1,8 Millionen Tonnen (jeweils gegenüber März 2021).   

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El Al bekommt erste Chefin

Der Vorstand der israelischen Fluggesellschaft ernennt Dina Ben Tal Ganancia zur neuen CEO. Seit der Gründung 1948 wird sie die erste Frau an der Spitze der Airline sein. Ben Tal Ganancia war bisher die Vizepräsidenten im Bereich Commercial und Industry Affairs von EL AL. Sie folgt nun auf Avigal Soreq, der den CEO-Posten seit November 2020 inne hatte. Ursprünglich arbeitete Ben Tal Ganancia als externe Beraterin für die Airline, ist aber nun bereits seit 14 Jahren bei dieser beschäftigt.

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Mehr als 1,2 Millionen Passagiere: VIE im März weiter im Aufwind

Der Flughafen Wien fertigt wieder deutlich mehr Passagiere ab als noch vor einem Jahr, das Niveau vor der Coronapandemie ist aber noch in weiter Ferne. Die Passagierzahlen waren im März mit 1.239.741 Reisenden am Standort Wien zwar rund sechsmal so hoch wie im März 2021. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau beträgt das Passagieraufkommen damit aber erst rund 52 Prozent vom März 2019, so der Carrier in einer Aussendung. Auch in der Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) zog die Zahl der Reisenden im März mit 1.582.004 an, im Vergleich zum Vorkrisenniveau beträgt das Passagieraufkommen dort rund 55 Prozent. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere um 535 Prozent auf 989.464 Personen und die der Transferpassagiere um 329 Prozent auf 244.968 Personen. Die Flugbewegungen legten um 204 Prozent auf 11.793 Starts und Landungen zu, was aber erst 56,4 Prozent des Vorkrisenniveaus ausmache. Das Frachtaufkommen nahm gegenüber dem März 2021 um 2,1 Prozent auf 22.001 Tonnen zu.

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Wizz Air UK kauft Vueling Slots in London-Luton ab

Die spanische Billigfluggesellschaft Vueling hat Start- und Landerechte am Flughafen London-Luton an den Mitbewerber Wizz Air UK veräußert. Der pinkfarbene Lowcoster wird die Slotpaare zur Aufstockung bestehender Verbindungen nach Rumänien und Polen nutzen. Zuletzt expandierte Wizz Air insbesondere am Gatwick Airport. Beispielsweise verlegte man die Wien-Strecke von Luton zum zweitgrößten Airport des Vereinigten Königreichs. Nun will man zusätzlich wieder an der Homebase des UK-Ablegers wachsen. Mit Hilfe der zwei täglichen Slot-Paare, die man von der IAG-Tochter Vueling gekauft hat, sollen die Frequenzen nach Bacau, Craiova, Iasi, Sibiu und Timisoara sowie nach Wroclaw angehoben werden. Die Aufstockung werden laut Wizz Air ab dem 11. Mai 2022 wirksam. Die Erhöhung der Kapazität beziffert das Unternehmen mit 167.000 Sitzen. Während der Sommerperiode 2022 wird man ab Luton rund 5,6 Millionen Sitzplätze anbieten. Angeboten werden Flüge zu 75 Destinationen.

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Analyse: Ticketpreis für Deutsche das Hauptkriterium bei der Buchung

Eine vom Reiseportal Skyscanner durchgeführte Analyse zeigt, dass auch in diesem Jahr der Ticketpreis das Hauptentscheidungskriterium bei der Buchung von Flügen ist. Demnach sollen mehr als die Hälfte der Befragten aus Deutschland angegeben haben, dass bei Auslandsreisen die Kosten der Hauptfaktor sind. Bemerkenswerterweise ist von Fluggesellschaften wie Condor ein anderer Trend zu hören. Das Unternehmen verzeichnet in diesem Jahr eine besonders hohe Nachfrage in der Business-Class. Diese liegt deutlich über der Nachfrage, die man vor der Corona-Pandemie hatte. Viele Reisende schätzen offenbar, dass auf der Kurz- und Mittelstrecke der Nebensitz frei bleibt bzw. bei längeren Flügen bessere Sitze vorhanden sind. Allerdings muss man in diesem Zusammenhang einschränkend klarstellen, dass die Economy-Class ein Massengeschäft ist und die Kapazität der Business-Class deutlich kleiner ist. Die Analyse von Skyscanner hat auch ergeben, dass immer mehr potentielle Urlauber die Preise vergleicht. Dabei werden sowohl Online-Möglichkeiten als auch das Einholen von Angeboten verschiedener stationärer Verkaufsstellen genutzt. „Die Reise-Leidenschaft der Deutschen ist ungebrochen. Wir sehen, dass die Mehrheit der Deutschen (61 Prozent) dem Reisen wieder mehr Bedeutung beimisst als vor der Pandemie. 49 Prozent der Befragten planen, in diesem Jahr mehr Geld auszugeben. Die Hauptgründe hierfür sind längere Reisen (für 44 Prozent) und teurere Reiseziele (für 43 Prozent). Eine Erklärung dafür ist womöglich der Ausgleich für die verlorene Reisezeit und stornierte Urlaube aus den vergangenen zwei Jahren“, erklärt Naomi Hahn, Vice President of Strategy bei Skyscanner. „Der Preis war schon immer ein entscheidender Faktor bei der Wahl des Reiseziels. Der Sommerurlaub steht vor der Tür und

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