April 13, 2022

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April 13, 2022

Österreich: Stark steigende Kosten bringen Erholung der Touristik in Gefahr

Die Touristiker der Wirtschaftskammer Österreich warnen, dass der Krieg in der Ukraine die erhoffte Erholung des österreichischen Tourismus in Gefahr bringen könnte. Stark steigende Kosten, insbesondere in den Bereichen Energie und Kraftstoffe, führen dazu, dass die Preise für die Gäste steigen und möglicherweise mit Stornierungen zu rechnen ist. „Nach zwei Jahren Pandemie sehnen sich Menschen nach Urlaub. Deshalb hat sich die Buchungslage in den Tourismus- und Freizeitbranchen zuletzt positiv entwickelt und auch mit Blick auf den Sommer standen die Vorzeichen durchaus gut. Leider droht uns der Ukainekrieg in Hinblick auf die erhofften ‚Nachholeffekte‘ einen Strich durch die Rechnung zu machen: Unsere Betriebe sind mit stetig steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen konfrontiert, die sie teilweise auch an ihre Gäste weitergeben werden müssen. Dieser drohenden Teuerungswelle muss die Politik rasch gegensteuern“, sagt Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Besonders stark sind Tourismusbetriebe, die viel Energie benötigen, betroffen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Schwimmbäder und Großküchen mit eigenen Kühlräumen. Die Wirtschaftskammer fordert nun, dass die Regierung gezielte Entlastungsmaßnahmen und/oder einen Energiezuschuss gewähren soll. Auch hält man die temporäre Absenkung der Mineralölsteuer für eine kurzfristig zielführende Maßnahme. Diese schloss Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) nach anfänglicher Zustimmung explizit aus. Innerhalb der Regierung soll sich die Grünen gegen Steuersenkungen auf Mineralölprodukte stemmen. Hotels und Gastronomie rechnen mit steigenden Preisen für die Gäste Auch die Hoteliers sind nach Ansicht der Wirtschaftskammer von stark steigenden Kosten betroffen. Diese können nicht mehr vollständig selbst getragen werden, so dass mit gestiegenen Übernachtungskosten zu

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OMV liefert erstmals SAF-Treibstoff an Austrian Airlines

Seit März 2022 bezieht die Fluggesellschaft Austrian Airlines von der OMV so genannten nachhaltigen Flugzeugtreibstoff, der aus altem Speisefett hergestellt wird. Die beiden Unternehmen gaben bereits gegen Ende des Vorjahres ihre Zusammenarbeit auf diesem Gebiet bekannt. Die Luftfahrtbranche setzt große Hoffnungen auf so genanntes SAF, das aus nachhaltigen Quellen hergestellt wird. Allerdings wird ausblendet, dass aus physikalischen und chemischen Gründen auch bei der Verbrennung von SAF-Treibstoffen Kohlenstoffdioxid entsteht. Dennoch setzt man große Hoffnungen auf dieses Produkt. In Bayern errichtet die OMV eine eigene Produktionsanlage für SAF. Die OMV setzt gemeinsam mit ihrem langjährigen Kooperationspartner Austrian Airlines auf nachhaltigen Flugzeugtreibstoff aus der OMV Raffinerie Schwechat, einer der größten und komplexesten Binnenraffinerien Europas. Nach der Unterzeichnung des Liefervertrags Ende 2021 wurde das erste SAF im März 2022 an den Flughafen Wien zur Betankung der Flugzeuge von Austrian Airlines geliefert. „Die OMV setzt zahlreiche Maßnahmen um, um ihre ehrgeizigen strategischen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen – nachhaltiger Flugzeugtreibstoff spielt bei unserer Transformation eine Schlüsselrolle. Wir planen, den Absatz von SAF aus eigener Produktion von ca. 2.000 in diesem Jahr auf mehr als 700.000 Tonnen pro Jahr bis 2030 zu steigern. Damit tragen wir zur Reduktion von Treibhausgasen bei. Der erste Meilenstein ist mit der Lieferung von SAF an unseren langjährigen Partner Austrian Airlines bereits erreicht. Mit dieser Kooperation demonstrieren wir die Stärke zweier nationaler Champions, OMV und Austrian Airlines, und festigen damit den Innovationsstandort Österreich“, so Elena Skvortsova, OMV Vorstandsmitglied für Marketing. Der von der OMV produzierte nachhaltige Flugzeugtreibstoff entspricht in seiner chemischen Zusammensetzung zwar

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Ab 1. Juli 2022: Barcelona führt Rauchverbot am Strand ein

Was an vielen italienischen Stränden bereits seit einigen Jahren gilt, wird nun auch nach und nach in Spanien eingeführt: Rauchverbot am Stand. Die Stadt Barcelona untersagt das Rauchen ab 1. Juli 2022. Wer sich nicht daran hält und erwischt wird riskiert eine Geldstrafe in der Höhe von 30 Euro. Die Stadtverwaltung der katalanischen Metropole teilte unter anderem mit, dass man diesen Schritt nicht zuletzt aus Umweltschutzgründen setze. So würden Zigarettenstummel ein erhebliches Problem als Ursache für Mikroplastik im Meer darstellen. Auch will man Nichtraucher besser schützen. Ein Einzelfall ist Barcelona nicht, denn an vielen italienischen Ständen ist das Rauchen bereits seit einigen Jahren verboten. Es können – im direkten Vergleich mit Spanien – deutlich empfindlichere Geldstrafen blühen. Auch auf den Kanaren, Balearen, im Baskenland, in Andalusien, Galicien und Valencia gibt es bereits erste Strände, an denen Rauchverbot herrscht.

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Kopenhagen: SAS Link ist in der Luft

Die Fluggesellschaft SAS Link hat den ersten kommerziellen Flug im Auftrag der Konzernmutter SAS durchgeführt. Dieser führte am Sonntag von Kopenhagen nach Nizza. AOC und Betriebsgenehmigung hat man erst wenige Tage zuvor von der schwedischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt bekommen. SAS Connect, die im Rahmen der Neuausrichtung ebenfalls für SAS fliegen soll, ist in firmenrechtlich in Irland angesiedelt. Mit der SE-RSK hat SAS Link am 6. April 2022 den ersten von vorerst sechs Embraer 195 übernommen. Zuvor wurden Wartungsarbeiten in Exeter vorgenommen. Die Maschine kam zwischenzeitlich auch nach Paris-Charles de Gaulle, Bergen, Bologna und Aalborg zum Einsatz. Die größte Fluggesellschaft Skandinaviens, SAS, will mit Hilfe der Töchter SAS Connect und SAS Link die Kosten senken. Das zuerst genannte Unternehmen ist formell eine irische Airline und der andere Carrier verfügt über schwedische Zulassungen. Das Projekt wird von den Gewerkschaften scharf kritisiert, da man unter anderem vorwirft, dass SAS bestehende Tarifverträge unterlaufen will. Das Management argumentiert mit starkem Kostendruck, der nicht zuletzt von Billigfluggesellschaften ausgehen soll.

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Auch Air Serbia verabschiedet sich von den Masken

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat die Maskenpflicht auf zahlreichen Flügen abgeschafft. Die serbische Regierung schreibt das Tragen von Mund-Nasen-Schutz an Bord von öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Passagierflugzeugen nicht mehr vor. An Bord von Air Serbia muss man nur dann eine Maske tragen, wenn dies vom Zielstaat explizit vorgeschrieben wird. Beispielsweise praktizieren dies momentan Österreich, Italien, Frankreich und die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Alpenrepublik verlangt gar das Tragen von FFP2-Masken auf allen Flügen von/nach Österreich. Immer mehr europäische Fluggesellschaften kippen die Maskenpflicht. Der Kreis jener Airlines, die aus gesetzlichen Gründen auf Mund-Nasen-Schutz pochen müssen, wird Woche für Woche kleiner. In Österreich und Deutschland gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass an Bord von Flugzeugen, Zügen und Bussen kurzfristig die Masken fallen könnten.

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Zu viele Flugzeuge geleast: Norse Atlantic reicht vier Dreamliner an Air Europa weiter

Noch hat das norwegische Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways keinen einzigen Langstreckenflug durchgeführt, jedoch hat man sich bereits zahlreiche Boeing Dreamliner über Leasinggeber gesichert. Offenbar zu viele, denn vier Stück gibt man nun an Air Europa ab. Immer wieder kommt es vor, dass sich Fluggesellschaften gegenseitig Flugzeuge verlasen. Fliegt der eine Carrier im Auftrag des anderen spricht man von Wetlease oder ACMI und wenn nur die Maschine vermietet wird, handelt es sich um Drylease. Norse Atlantic Airways ist Leasingnehmerin jener vier Boeing 787, die für 18 Monate an Air Europa weitergereicht werden. Es handelt sich um je zwei B787-8 und 787-9. Im Rahmen einer Sublease-Vereinbarung vermietet man diese „dry“ an den Mitbewerber Air Europa. Für beide Unternehmen ist das eine Win-Win-Situation, denn der spanische Carrier ist auf der Suche nach jungem Langstreckenfluggerät und die norwegische Fluggesellschaft hat den Bedarf an Billigflügen offensichtlich erheblich überschätzt. Norse Atlantic Airways ist im Besitz von AOC und Betriebsgenehmigung. Auch hat man die Zulassung für USA-Flüge bereits in der Tasche. Für die Start-up-Phase zu viele Flugzeuge geleast Selbstverständlich gibt Norse Atlantic Airways nicht direkt zu, dass man zu viele Flugzeuge geleast hat, jedoch kann man dies leicht zwischen den Zeilen herauslesen. So schreibt das Unternehmen in einer Medienerklärung unter anderem, dass der Sublease-Vertrag mit Air Europa eine „großartige Möglichkeit positiven Cashflow aus Flugzeugen generieren zu können, die in der Anlaufphase nicht voll ausgeschöpft werden können“. Mit anderen Worten: Man hat sich mehr Flugzeuge ans Bein gebunden als benötigt werden. Daher vermietet man vier Stück an Air

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9A-BTK: Trade Air flottet weiteren Airbus A320 ein

Die kroatische Fluggesellschaft Trade Air hat ihre Flotte um einen weiteren Airbus A320 erweitert. Dieser wird von Goshawk geleast und ist 16 Jahre alt. Damit verfügt Trade Air über insgesamt sieben Flugzeuge. Der Neuzugang war zuvor bei Jazeera Airways und Flynas im Einsatz. Die 9A-BTK ist mit 180 Sitzplätzen bestuhlt. Der Carrier ist seit dem Beginn der Corona-Pandemie durchaus stark gewachsen, denn man hat insgesamt drei Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingeflottet. Das Unternehmen ist auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Innerhalb Kroatiens bedient man auch einige subventionierte PSO-Strecken, die man im Zuge von Neuausschreibungen dem Mitbewerber Croatia Airlines abluchsen konnte. Teilweise kommt auf diesen Routen Wetlease-Fluggerät zum Einsatz. Die Flotte des in Zagreb ansässigen Luftfahrtunternehmens besteht nun aus fünf Airbus A320, einem A319 und einer Fokker 100. Weiters hat man eine Let L-410 im Wetlease, die fast ausschließlich auf den innerkroatischen PSO-Strecken zum Einsatz kommt.

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Croatia Airlines hat die Maskenpflicht abgeschafft

Nachdem die Regierung von Kroatien die Maskenpflicht nahezu vollständig aufgehoben hat, verlangt auch Croatia Airlines das Tragen von Mund-Nasen-Schutz nicht mehr. Dies gilt allerdings nur dann, wenn es keine gegenteilige Anweisung der Zieldestination gibt. Kroatien hat die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, zu denen auch Passagierflugzeuge zählen, abgeschafft. Die Folge draus ist, dass die Carrier nun ihre Passagiere nicht mehr zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen verpflichten müssen. Der größte Anbieter des Landes, Croatia Airlines, hat sich bereits entschieden, dass die Masken fallen. Man empfiehlt nur noch das Tragen von Masken, schreibt es jedoch nicht mehr vor. Ohne Mund-Nasen-Schutz kann man aber nur dann an Bord von Croatia Airlines fliegen, wenn es keine explizite Anweisung des Zielstaats gibt. Beispielsweise schreibt Österreich explizit das Tragen von FFP2-Masken auf allen Flügen von/nach Österreich vor. Auch Deutschland hat eine vergleichbare Vorschrift, so dass sich auf diesen Verbindungen vorläufig nichts ändert.

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