Mai 2, 2022

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Mai 2, 2022

Tel Aviv: Amerikanische Familie wollte Blindgänger-Bombe als Souvenir mitnehmen

Gegenstände, die wie eine Bombe aussehen an einen Flughafen mitzunehmen ist gar keine gute Idee. Schon gleich gar nicht in Israel, wo besonders gründlich überwacht und kontrolliert wird. Eine amerikanische Familie sah das anders und musste die Konsequenzen daraus tragen. Es sollte offenbar ein besonderes Urlaubssouvenir werden, denn die U.S.-Amerikaner hatten einen Blindgänger, also eine nicht-explodierte, aber echte Bombe, im Gepäck. Lokalen Medienberichten nach bestand keinerlei schädliche Absicht, denn die Reisenden sollen angegeben haben, dass sie nicht wussten, dass der Gegenstand mitunter hochgefährlich hätte sein können. Man hielt dies für ein ausgefallenes Urlaubssouvenir, das man noch dazu selbst irgendwo eingesammelt hatte. Die Sicherheitsbehörden der Republik Israel sahen das aber ganz anders. Beim Durchleuchten des Gepäcks wurde das “Andenken” entdeckt. Das löste schnelle Reaktionen aus, denn unverzüglich wurde der gesamte Bereich des Ben-Gurion-Flughafens gesperrt. Dabei war man mit Informationen vielleicht etwas zu offen, denn eine Ansage, dass wegen Bombenverdachts evakuiert wird, löste aus, dass viele Reisende und Mitarbeiter die Abfertigungshalle regelrecht fluchtartig und verängstigt verlassen haben. Offiziellen Angaben nach wurde in der Panik zumindest ein Mann leicht verletzt. Er wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus zur Untersuchung gebracht. Doch wie kam eigentlich der Blindgänger ins Gepäck der U.S.-Amerikaner? Lokale Medien berichten, dass sich die Familie in den Golanhöhen aufgehalten haben soll. Dort soll das Kind den Blindgänger gefunden haben und die Familie entschied sich diesen als Souvenir mitzunehmen. Man habe nicht gewusst, dass es sich um eine nicht-explodierte Bombe handelte, sondern war der Meinung, dass es lediglich ein ungewöhnliches Stück Metall ist.

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Turkish Airlines meldet Quartalsgewinn von 161 Millionen U.S.-Dollar

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines konnte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres – im direkten Vergleich mit 2019 – die EInnahmen um zehn Prozent auf rund drei Milliarden U.S.-Dollar steigern. Unter dem Strich steht ein Netto-Gewinn in der Höhe von 161 Millionen U.S.-Dollar. Der Carrier hatte in den ersten drei Monaten des aktuellen Geschäftsjahres eigenen Angaben nach 12,7 Millionen Fluggäste an Bord. In diesem Segment verzeichnete man einen 12,5-prozentigen Umsatzrückgang, der jedoch mit einem Wachstum von 141 Prozent im Bereich Cargo überkompensiert werden konnte.  Auf die Frachtflüge entfallen rund 980 Millionen U.S.-Dollar des Gesamtumsatzes. Man baute die Kapazität seit dem Beginn der Corona-Pandemie stetig aus und sieht sich selbst als momentan größter Anbieter in der Türkei. In ihrem Ergebnisbericht stellt die Fluggesellschaft fest, dass sie 91 Prozent der im gleichen Zeitraum des Jahres 2019 bereitgestellten Kapazität erreicht hat, obwohl die Inlandskapazität weiterhin 23 Prozent hinter dem Niveau von 2019 zurückliegt. Der internationale Reiseverkehr erreichte jedoch 93 Prozent der Kapazität für 2019, was nicht überrascht, da die Fluggesellschaft ihr Angebot an Überseereisen konsequent ausgebaut hat. Turkish Airlines geht derzeit davon aus, dass man bereits in diesem Jahr das Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte, erreichen wird. Für 2023 prognostiziert man rund 102,7 Millionen Fluggäste. Der Russland-Verkehr, in dem man weiterhin tätig ist, soll derzeit drei bis vier Prozent des Konzernumsatzes ausmachen. Zu schaffen macht Turkish Airlines, dass die Treibstoffkosten stark gestiegen sind. Die Betriebskosten sind im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf 2,9 Milliarden U.S.-Dollar gestiegen. Davon entfallen 957 MIllionen U.S.-Dollar

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Oceania Cruises nimmt Verkauf für Kreuzfahrtsaison 2024 auf

Die Reederei Oceania Cruises wird am 4. Mai 2022 den Verkauf von Fahrscheinen für die Kreuzfahrt-Saison 2024 aufnehmen. Angeboten werden rund 350 Ausfahrten. Betreiberangaben nach soll es die bislang umfangreichste Europa-Saison werden. Man setzt sechs Schiffe unter anderem in Richtung Grönland, Island, Israel und Ägypten ein. Im nördlichen Europa sollen insgesamt 60 Kreuzfahrten angeboten werden. Im Süden werden die Riviera und die Vista eingesetzt werden. Neu steuert man auch die Häfen Beppu, Kumamoto, Bluff, Castro, Coron, Djupivogur, Gatun Lake, Heimaey, Seydisfjordur, Port Royal, Limerick, Sao Francisco do Sul, Stettin und Taranto an. Zu den Höhepunkten des Programms zählen unter anderem die Fahrten in den arabischen Raum, nach Indien, Japan und die Philippinen. In Richtung Australien wird man mit der Regatta und der Nautica insgesamt 24 Kreuzfahrten anbieten. Von Seattle, Vancouver, Seward und Los Angeles aus unternehmen die Nautica und die Marina 23-tägige Alaska-Fahrten sowie 15 Südamerika-Kreuzfahrten. Auch gibt es Routen, die durch den Panamakanal nach Mexiko und in die Karibik führen.

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Ab November 2022: Uganda Airlines nimmt Kurs auf London

Voraussichtlich ab November 2022 wird Uganda Airlines Nonstopflüge zwischen Entebbe und London-Heathrow bedienen. Als Fluggerät sollen Langstreckenmaschinen des typs Airbus A330-800 zum Einsatz kommen. Der nunmehrigen Ankündigung gehen lange Verhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Uganda voraus. Diese waren nicht unbedingt von Harmonie geprägt, denn die Regierung des ostafrikanischen Staats warf jener des Vereinigten Königreichs gar vor, dass die Bewilligung der Streckenrechte absichtlich verzögert werde. Man drohte dar, dass man gegen British Airways vorgehen werde.  So ganz in trockenen Tüchern ist die Genehmigung noch nicht, jedoch wurde in Uganda die Angelegenheit zur Chefsache gemacht. Präsident Museveni interveniert persönlich bei der UK-Regierung und deren Zivilluftfahrtbehörde. Man ist guter Dinge, dass das Problem “Nonstopflüge” rasch gelöst wird und Uganda Airlines ab November 2022 dreimal wöchentlich zwischen den beiden Staaten fliegen kann. Uganda hat die Einreisebestimmungen gelockert Touristen können seit 27. April 2022 wieder einfacher in das ostafrikanische Land einreisen. Personen, die nachweisen können, dass sie vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, müssen sich künftig vor der Ein- bzw. Ausreise nicht mehr mittels PCR testen lassen. Ist man nicht geimpft oder hat erst eine Dosis erhalten, so benötigt man weiterhin einen negativen PCR-Befund, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ausnahmen bestehen unter anderem für Kinder unter fünf Jahren. Zeitweise führte Uganda auch PCR-Abstriche unmittelbar nach der Landung durch. Die Teilnahme war verpflichtend und zusätzlich zur Vorlagepflicht der negativen Befunde. Diese Praxis wurde jedoch bereits im Feber 2022 ersatzlos gestrichen. Vollständig Geimpfte können seit 27. April 2022 ohne Vorlagepflicht eines PCR-Befunds nach Uganda

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Vergleich: AUA-Business-Lounge vs. SkyLounge vs. Vienna Lounge

Ende März 2022 ging am Flughafen Wien-Schwechat das Terminal 2 mit den Gatebereichen B, C und D wieder in Betrieb. Gleichzeitig öffnete die Vienna Lounge, das neue Flaggschiff der exklusiven Aufenthaltsbereich, ihre Pforten. Doch was bietet die neue Lounge im direkten Vergleich zu ihren “Mitbewerbern” im Terminal 3? Zunächst ist festzuhalten, dass die Vienna Lounge die derzeit einzige ihrer Art im Terminalkomplex 1/2 ist. Es gibt momentan keine Alternative in diesem Gebäude, so dass Reisende auch damit leben müssen, dass derzeit mangels Verträgen Priority Pass, Lounge Key und Dragon Pass noch nicht akzeptiert werden. Auch sind noch nicht alle üblichen Kreditkarten, die Loungezutritte ermöglichen, implementiert. Im Zweifelsfall sollte man sich daher vorab über die Homepage des Airports informieren. In absehbarer Zeit sollen aber alle gängigen Karten zum Zutritt berechtigen. In diesem Artikel werden die Business-Lounge (Terminal 3 Schengen) von Austrian Airlines, die Sky-Lounge der Flughafen Wien AG (Terminal 3 Schengen) und die neue Vienna Lounge (Terminal 2 Schengen) des Airports miteinander verglichen. Die Auswahl erfolgte mit gutem Grund genau so, denn diese exklusiven Wartebereiche sind für alle Passagiere – gegen Bezahlung – zugänglich und nicht an bestimmte Statuskarten oder Buchungsklassen geknüpft. Der Allrounder: AUA-Business-Lounge im Terminal 3 (Schengen) Die Schengen-Business-Lounge von Austrian Airlines und die SkyLounge des Wiener Flughafens befinden sich direkt nebeneinander im Terminal 3. Diese können mit einem Aufzug bzw. einer Rolltreppe erreicht werden. Man begibt sich nicht durch die Passkontrolle (Bereich G), sondern erreicht die exklusiven Wartebereiche nach einigen Schritten genau in die andere Richtung. Die AUA-Lounge

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Aeromexico stockt Europa-Strecken auf

Die Fluggesellschaft Aeromexico plant die Frequenzen auf den Langstreckenverbindungen in Richtung Europa anzuheben. Betroffen sind die Strecken, die ab Mexiko-Stadt (Benito Juárez International) angeboten werden. Derzeit bietet der Carrier ab mexikanischen Airports 40 wöchentliche Umläufe nach Europa an. Erst kürzlich wurden mit Guadalajara-Madrid und Monterrey-Madrid zwei zusätzliche Routen aufgenommen. Im Gegenzug hat man aber die Flüge zwischen Mexiko-Stadt und Barcelona aufgegeben. Ab Juni 2022 sollen die Verbindungen ab der mexikanischen Hauptstadt nach London-Heathrow, Paris-Charle de Gaulle und Madrid aufgestockt werden. Ins Vereinigte Königreich geht es ab dem 1. Juni 2022 täglich. Die spanische Hauptstadt wird ab 13. Juni 2022 bis zu 15 Mal pro Woche angeflogen. Paris wird um zwei Umläufe auf neun Rotationen pro Woche aufgestockt. Pro Monat werden dann 350 Flüge zwischen Mexiko und Europa angeboten. Das Angebot wird seitens des Carriers mit 95.000 Sitzplätzen beziffert. Im Gegensatz zu anderen Regionen der Welt konnte sich Mexiko besonders rasch von den Einbrüchen, die der Corona-Pandemie geschuldet waren, erholen. Im Inlandsverkehr liegt das Angebot sogar über dem Niveau, das man vor der Krise hatte. Auch im internationalen Verkehr holt man rasch auf, jedoch liegt man hier noch etwa zehn Prozent unter dem Vorkrisenniveau.

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Deutsche liebäugeln: Mit dem Neun-Euro-Fahrschein in den Urlaub?

Die deutsche Bundesregierung plant in den Monaten Juni, Juli und August 2022 Monatstickets zum Preis von je neun Euro anzubieten, die bundesweit gelten sollen. Dem aktuellen Informationsstand nach sind Fernverkehrszüge wie Eurocity, Intercity, IntercityExpress und IntercityExpress Sprinter ausgenommen. Dennoch spielen offenbar viele Deutsche mit dem Gedanken den Fahrschein für die Anreise in den Urlaub zu nutzen. Als Reaktion auf die stark gestiegenen Treibstoffpreise hat die deutsche Bundesregierung vergünstigte Netzkarten zum Preis von neun Euro pro Monat angekündigt. Diese sollen bundesweit im öffentlichen Nahverkehr, jedoch nicht in den Fernzügen der DB, gelten. Vorerst ist geplant, dass diese Fahrscheine nur in den Kalendermonaten Juni, Juli und August 2022 erhältlich sind. Vieles ist noch nicht fertig ausverhandelt, so dass es bis dahin noch zu Änderungen kommen kann. Ein Umfrageinstitut ermittelte im Auftrag der Zeitung “Tagesspiegel”, dass sich 29 Prozent der Deutschen vorstellen können, dass das Neun-Euro-Ticket zur Anreise in den innerdeutschen Urlaub genutzt werden könnte. Dem gegenüber stehen 64 Prozent der Befragten, die dies explizit ausschließen. Die übrigen Teilnehmer gaben unter anderem an, dass sie noch unentschlossen sind. ÖPNV-Experten befürchten, dass es ab 1. Juni 2022 zu einem Ansturm auf die öffentlichen Verkehrsmittel in Deutschland kommen könnte. Aus den Verkehrsverbünden ist zu hören, dass man sich außer Stande sieht so kurzfristig zusätzliche Kapazitäten auf die Straßen bzw. Schienen zu bringen. Auch ist noch unklar wo der Neun-Euro-Fahrschein, abgesehen vom Internet, erhältlich sein wird. Es wird unter anderem noch darum gerungen, ob Agenturen und Reisebüros mit DB-Verkaufslizenz Provisionen erhalten werden oder nicht.

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