
Tel Aviv: Amerikanische Familie wollte Blindgänger-Bombe als Souvenir mitnehmen
Gegenstände, die wie eine Bombe aussehen an einen Flughafen mitzunehmen ist gar keine gute Idee. Schon gleich gar nicht in Israel, wo besonders gründlich überwacht und kontrolliert wird. Eine amerikanische Familie sah das anders und musste die Konsequenzen daraus tragen. Es sollte offenbar ein besonderes Urlaubssouvenir werden, denn die U.S.-Amerikaner hatten einen Blindgänger, also eine nicht-explodierte, aber echte Bombe, im Gepäck. Lokalen Medienberichten nach bestand keinerlei schädliche Absicht, denn die Reisenden sollen angegeben haben, dass sie nicht wussten, dass der Gegenstand mitunter hochgefährlich hätte sein können. Man hielt dies für ein ausgefallenes Urlaubssouvenir, das man noch dazu selbst irgendwo eingesammelt hatte. Die Sicherheitsbehörden der Republik Israel sahen das aber ganz anders. Beim Durchleuchten des Gepäcks wurde das “Andenken” entdeckt. Das löste schnelle Reaktionen aus, denn unverzüglich wurde der gesamte Bereich des Ben-Gurion-Flughafens gesperrt. Dabei war man mit Informationen vielleicht etwas zu offen, denn eine Ansage, dass wegen Bombenverdachts evakuiert wird, löste aus, dass viele Reisende und Mitarbeiter die Abfertigungshalle regelrecht fluchtartig und verängstigt verlassen haben. Offiziellen Angaben nach wurde in der Panik zumindest ein Mann leicht verletzt. Er wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus zur Untersuchung gebracht. Doch wie kam eigentlich der Blindgänger ins Gepäck der U.S.-Amerikaner? Lokale Medien berichten, dass sich die Familie in den Golanhöhen aufgehalten haben soll. Dort soll das Kind den Blindgänger gefunden haben und die Familie entschied sich diesen als Souvenir mitzunehmen. Man habe nicht gewusst, dass es sich um eine nicht-explodierte Bombe handelte, sondern war der Meinung, dass es lediglich ein ungewöhnliches Stück Metall ist.



