Mai 13, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

Mai 13, 2022

Personalmangel: British Airways muss den Flugplan kürzen

Die IAG-Tochter British Airways hat ein Problem: Man hat während der Corona-Pandemie zu viel Personal abgebaut und hat nun besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke zu weniger Mitarbeiter zur Verfügung. Nun muss der größte Carrier des Vereinigten Königreichs die Reißleine ziehen und das Angebot um etwa zehn Prozent kürzen. Im Zuge der Präsentation der jüngsten Finanzzahlen räumte Firmenchef Sean Doyle ein, dass man aufgrund von Personalmangel den Flugplan auf der Kurz- und Mittelstrecke zusammenstreichen wird. Aktuell geht er davon aus, dass etwa zehn Prozent des Angebots wegfallen wird. Betroffen sind etwa 8.000 Umläufe. Das hat zur Folge, dass man in etwa 80 Prozent der Vorkrisenleistung erreichen wird. Ursprünglich hatte man mit 85 Prozent geplant. Dennoch gibt sich Doyle zuversichtlich und hofft, dass der IAG-Konzern gruppenweit bis zum vierten Quartal 2022 wieder 90 Prozent erreichen wird. Man will heuer etwa 6.000 Mitarbeiter einstellen. Luis Gallego, Generaldirektor der IAG, sieht die Probleme aber weniger beim fliegenden Personal, sondern in erster Linie bei den Bodenmitarbeitern. Hier würde europaweit akuter Mangel herrschen. Gleichzeitig würden die in vielen Ländern weiterhin aufrechten Quarantänemaßnahmen die Situation verschärfen. Für Entlastung bei British Airways soll die neue Crew-Basis in Madrid sorgen. Auch hat man sich zwei Boeing 757-200 von Titan Airways sowie vier Airbus A321-200 von Finnair im Rahmen von Wetlease-Verträgen als Verstärkung geholt.

weiterlesen »

Im Test: Slovak Lines – der slowakische Zubringer für den Flughafen Wien

Der Wettbewerb um Fahrgäste ist scharf, so dass der Servicestandard in den Fernbussen höher ist als beispielsweise in Österreich und Deutschland. Das drückt sich für die Passagiere wie folgt aus: Die Busunternehmer kreuzen bei den Bestellungen ihrer Fahrzeuge wesentlich mehr aufpreispflichtige Extras an und sparen bei der Gestaltung der Fahrgasträume nicht. Auch gibt es in Bratislava den Zugang zu einer echten Lounge am Busbahnhof Nivy. Regiojet versucht mit kostenlosem Kaffee an Bord zu punkten. Nur weil Slovak Lines aus der Slowakei und damit aus „Osteuropa“ kommt, heißt das noch lange nicht, dass man mit „alten Bussen“ unterwegs ist. Das Gegenteil ist der Fall, denn die Flotte ist jung und bietet den Fahrgästen so einiges an Komfort, das der Mitbewerber Flixbus nicht hat. Auch ist es ein großer Vorteil, dass man im Gegensatz zum europäischen Marktführer nicht auf Subunternehmer setzt, sondern die Reisebusse selbst mit eigenen Fahrern betreibt. Im Verkehr zwischen Bratislava und Wien ist Slovak Lines nicht unbedingt der günstigste Anbieter. Zwar hat man immer wieder Aktionen mit Billigtickets um nur einen Euro, jedoch liegt der durchschnittliche Preis bei etwa 9,90 Euro, sofern man online bucht. Direkt beim Busfahrer bzw. an Ticketverkaufsschaltern (zum Beispiel am Busbahnhof Nivy) können die Preise höher sein. Bezahlt werden kann auch beim Lenker mittlerweile auch mit Bankomat- und Kreditkarte, was für internationale Reisende am Flughafen Wien vorteilhaft ist, denn diese müssen sich beim spontanen Zustieg nicht zuvor Euro-Bargeld beschaffen. Fahrkarten nicht namentlich gebunden – können also weitergegeben werden Der Buchungsvorgang auf der Slovak-Lines-Homepage ist einfach

weiterlesen »

Wizz Air evaluiert Gründung eines Ablegers in Saudi-Arabien

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air könnte schon bald einen Ableger in Saudi-Arabien bekommen, denn mit dem Investitionsministerium dieses Staats wurde eine Absichtserklärung zur Evaluierung der Entwicklungsmöglichkeiten unterschrieben. „Das Memorandum of Understanding spiegelt die gemeinsame Vision der Parteien hinsichtlich des Potenzials wider, das Wizz Air in das Königreich einbringen könnte, um neue Nachfrage zu stimulieren und damit einen bedeutenden Beitrag zum geplanten Wachstum Saudi-Arabiens zu leisten“, so die Wizz Air Group in einer Erklärung. „Die Parteien werden zusammenarbeiten, um potenzielle Investitions- und Betriebsmodelle zu ermöglichen, die dem saudi-arabischen Luftfahrt-Ökosystem zugutekommen und es bereichern, indem sie die Tourismusindustrie des Landes ankurbeln und die Konnektivität deutlich erhöhen“. Momentan besteht die Wizz Air Group aus drei Fluggesellschaften: Wizz Air Hungary, Wizz Air UK und Wizz Air Abu Dhabi. In der Vergangenheit hatte man noch weitere Ableger mit eigenen Zertifikaten, darunter beispielsweise Wizz Air Ukraine und Wizz Air Bulgaria. Diese wurden zwischenzeitlich aber aufgelöst. „Wir werden außerdem eine weitere nationale Fluggesellschaft gründen, um zu den besten Fluggesellschaften der Welt zu gehören, und wir werden alle unsere Einrichtungen, Infrastrukturen und Flughäfen, allen voran unsere Drehkreuze Riad und Jeddah, modernisieren“, so der saudische Verkehrsminister Saleh Al-Jasser bei der Eröffnungszeremonie des Future Aviation Forum.

weiterlesen »

Bozen: Skyalps übernimmt vierte Dash 8-400

Am Flughafen Bozen ist die vierte de Havilland Dash 8-400 in den Farben von Skyalps eingetroffen. Die Maschine wird von der maltesischen Luxair betrieben und trägt die Registrierung 9H-PET. Es handelt sich um die ehemalige OE-LGJ, die ursprünglich im Jahr 2005 an Tyrolean Airways ausgeliefert wurde. Das Turbopropflugzeug war unter dem Taufnamen „Baden“ bis zur Ausflottung bei Austrian Airlines unterwegs. Ab Mai 2021 war diese de Havilland Dash 8-400 eingelagert. Die von Luxwing betriebene Skyalps-Flotte besteht nun aus vier Turbopropflugzeugen dieses Typs. Diese tragen die Registrierungen 9H-BEL, 9H-EVA, 9H-ALE und 9H-PET. Die beiden zuletzt genannten Maschinen waren vormals bei Tyrolean Airways bzw. Austrian Airlines im Einsatz. Erst kürzlich hat Skyalps die Aufnahme neuer Strecken von Bozen nach Zürich sowie von Bergamo nach Brac angekündigt. Ab dem slowenischen Maribor führt man im Sommer 2022 Charterflüge durch.

weiterlesen »