Juni 2, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juni 2, 2022

VC lehnt EU-Vorschlag zum Emissionshandel im Luftverkehr ab

Die Vereinigung Cockpit lehnt diesen Vorschlag im Schulterschluss mit deutschen und europäischen Partnergewerkschaften und Fluggesellschaften ab und fordert die EU-Parlamentarier auf, dem Änderungsantrag nicht zuzustimmen. Der Umweltausschuss des Europaparlaments hat einem Änderungsantrag zugestimmt, der eine Ausweitung des EU-Emissionshandelssystems (EU-EHS) fordert. Das System soll demnach auf alle Flüge ausgeweitet werden, die die EU verlassen. Bislang werden ausschließlich Flüge auf Strecken innerhalb der EU erfasst. Nach der Entscheidung im Umweltausschuss steht nun die Abstimmung im EU-Parlament selbst an. Die Folgen des Vorschlags wären schlecht für Europa und schlecht für das Klima: Bei bleibendem Luftverkehr in vergleichbarer Größenordnung würden mehr Emissionen durch längere Strecken bei gleichzeitigem Verlust von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen in Europa produziert. „Die Ausweitung des EU-Emissionshandelssystems in der vorgeschlagenen Art und Weise wäre politisches Greenwashing. Beim Klimaschutz im Luftverkehr kann es keine nationalen oder regionalen Insellösungen geben“, sagt Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Nur ein umfassendes globales System zur Begrenzung des CO2-Ausstoßes wird zielführend und erfolgreich sein. Wir warnen dringend davor, einseitige regulatorische Maßnahmen einzuführen und damit die Benachteiligung der EU-Carrier im internationalen Verkehr auszubauen, ohne vollumfänglich die markverzerrenden Wirkungen zu berücksichtigen. Dem Klima wäre mit dem Vorschlag des Umweltausschusses nicht geholfen und die EU würde ihre Fluggesellschaften und deren Arbeitsplätze aus freien Stücken selbst an die Wand fahren. Das kann nicht das Ziel des EU-Parlaments sein.“ Die Vereinigung Cockpit plädiert gemeinsam mit ihren Partnern für eine international einheitliche Lösung im Rahmen des CORSIA-Abkommens und fordert die Parlamentarier daher auf, den von der EU-Kommission vorgeschlagenen Anwendungsbereich des Emissionshandelssystems beizubehalten. Das

weiterlesen »

Air Baltic fliegt von Tampere nach Amsterdam

Direktflüge zwischen Tampere und Amsterdam: Die lettische Fluggesellschaft verbindet nun beide Städte mit zwei wöchentlichen Flügen. „Wir haben unsere Basis in Tampere vor einem Monat eröffnet und verbessern nun weiter die Verbindungen von und nach dieser Stadt. Bisher hat die Nachfrage der finnischen Passagiere unsere Erwartungen erfüllt“, zeigt sich Airline-Chef Martin Gauss zufrieden. Der lettische Carrier führt neben der Strecke nach Riga auch Direktflüge von Tampere nach Oslo, Kopenhagen, Frankfurt, München und eben Amsterdam durch. Außerdem wird der Airport mit den Urlaubszielen Malaga und Rhodos verbunden.

weiterlesen »

Tourismusbranche setzt große Hoffnungen in Sommersaison

Nach zwei Jahren Pandemie keimt im heimischen Tourismus wieder Hoffnung. Der Winter war durchwachsen, doch nun blicken die befragten Betriebe wieder etwas optimistischer in die Zukunft, wie der aktuelle Tourismusbarometer des Beratungsunternehmens Deloitte und der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) zeigt. Allerdings spüren drei Viertel der 300 befragten Unternehmen den Mitarbeitermangel akuter denn je. Die Hälfte will die Preise wegen gestiegener Kosten erhöhen. Schwieriger Zugang zu Krediten Jeder zweite Betrieb will die höheren Kosten, die vor allem im Energiebereich durchschlagen, „teilweise bis ganz an die Gäste weitergeben“. 43 Prozent der Unternehmen kommen wegen der anhaltenden Krisensituation schwerer an Kreditfinanzierungen. Investitionen stocken. Vor der Pandemie gab nur ein Drittel an, dass für sie der Zugang zu Krediten schwieriger geworden sei. Um leichter Mitarbeiter zu finden, setzen den Angaben zufolge viele Betriebe Maßnahmen wie verstärkte Digitalisierung, Bezahlung über Kollektivvertrag, schönere Unterkünfte und Fortbildungen. Neben all den Herausforderungen ziehen die Betriebe auch positive Schlüsse aus den Krisenjahren: Die Pandemie hat den Tourismus spürbar digitaler gemacht. Mehr als die Hälfte der Befragten hat in dieser Zeit digitale Hilfsmittel eingesetzt und will dies auch zukünftig beibehalten. Zudem haben rund 40 Prozent in der Pandemie neue Vertriebswege gewählt. Auch das Thema Klimawandel steht aktuell im Fokus der Touristiker: „Mehr als die Hälfte der Befragten will zukünftig eigenen Strom produzieren und ebenso viele wollen weg von fossilen Brennstoffen. Die Branche hat die Zukunftsthemen erkannt und geht diese offensiv an“, betont Deloitte-Experte Andreas Kapferer.

weiterlesen »

Air Dolomiti feiert 30er am Flughafen München

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti feiert heuer ihr 30-jähriges Jubiläum am Flughafen München. Seit 1. Juni 1992 steuert der Carrier den zweitgrößten Airport Deutschlands an. Seither hatte man rund 29 Millionen Passagiere auf rund 580.000 Flügen. Im Jahr 1992 landete der erste München-Flug aus dem italienischen Venedig kommend. Damals flog man noch mit de Havilland Dash 8. Es handelte sich um den ersten internationalen Flug der damals noch jungen Airline. Über die 30 Jahre hinweg hat sich viel verändert, denn mittlerweile fliegt überwiegend ab Deutschland. In München unterhält Air Dolomiti die größte Basis des Unternehmens. Die Flotte besteht aus Regionaljets des Typs Embraer 195. Ab der bayerischen Landeshauptstadt fliegt man sowohl unter dem eigenen EN-Code als auch im Wetlease für die Konzernmutter Lufthansa. Im Heimatland Italien steuert man von München aus insgesamt elf Destinationen an.

weiterlesen »

Südkorea lockert Testpflicht nach Einreise

Südkorea hat die Testregeln für ausländische Einreisende gelockert. Künftig müssen sie sich nicht mehr sechs oder sieben Tage nach der Ankunft einem Antigen-Schnelltest unterziehen, nur die beiden Corona-Tests vor der Abreise und nach der Ankunft bleiben Pflicht. Seit dem 1. Juni sind statt der bislang drei Corona-Tests nur noch zwei nötig. Zunächst müssen Fluggäste vor der Abreise einen PCR-Test machen, der zum Zeitpunkt des Abflugs nicht älter als 48 Stunden ist. Alternativ kann auch ein höchstens 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest vorgelegt werden. Nach der Ankunft am koreanischen Airport war bisher für ausländische Staatsangehörige unmittelbar nach der Landung ein PCR-Test vorgeschrieben, der von nun an innerhalb von drei Tagen nachgeholt werden kann. Der Antigen-Schnelltest nach sechs bis sieben Tagen entfällt ab sofort, die Behörden sprechen lediglich noch eine Empfehlung für weitere Tests aus. Keine Quarantäne mit Impfung Ungeimpfte Reisende müssen sich für sieben Tage in Quarantäne begeben. Um diese zu umgehen, kann der Impfnachweis vorab auf die Plattform „Q-Code“ hochgeladen werden. Der dabei erzeugte QR-Code wird bei der Einreise vorgezeigt und befreit von der Isolationspflicht. Südkorea betrachtet Reisende als vollständig geimpft, wenn sie eine Booster-Impfung erhalten oder zwischen 14 und 180 Tagen vor der Einreise das Grundimpfschema abgeschlossen haben.

weiterlesen »

Delta rechnet mit Quartalsumsatz auf Vorkrisen-Niveau

Eine starke Nachfrage und hohe Ticketpreise stimmen die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines optimistischer. Der Umsatz soll im laufenden Quartal auf das Niveau vor der Corona-Pandemie zurückkehren. Und auch die prognostizierte Spanne für die operative Marge kann Delta Air Lines nun besser eingrenzen – bei gleichzeitig höheren Spritkosten. Außerdem werde die Kapazität aber etwas niedriger ausfallen, als bislang erwartet, teilte das US-Unternehmen mit. Der US-Konzern erwartet in den drei Monaten bis Ende Juni nun einen Umsatz von 12,4 bis 12,5 Milliarden Dollar und würde damit wieder das Niveau aus dem zweiten Quartal 2019 erreichen. Zuvor hatte die Fluggesellschaft erwartet, bis zu 97 Prozent des vorpandemischen Niveaus erreichen zu können. Von den Umsätzen sollen 13 bis 14 Prozent als operativer Gewinn bleiben. Damit hat Delta das untere Ende der Spanne um ein Prozentpunkt angehoben. Bei dieser Kennziffer wird Delta allerdings noch nicht das vorpandemische Niveau erreichen, denn aktuell lasten gestiegene Treibstoff- und Vertriebskosten ein Stück weit auf der Profitabilität.

weiterlesen »

Budapest: Wizz Air hat Chişinău nach vielen Jahren Pause reaktiviert

Ab der Homebase Budapest fliegt Wizz Air erstmals seit dem Jahr 2012 wieder nach Chişinău (Republik Moldau). Ebenso hat man eine Verbindung nach Castellón reaktiviert. Beide Ziele werden zweimal wöchentlich mit Airbus A320/A321 angesteuert. Der ungarische Lowcoster bietet im Sommerflugplan 2022 insgesamt 61 Strecken ab Budapest an. Das Angebot wird seitens des Carriers mit 160.000 Sitzplätzen angegeben. Laut Flughafen soll sich die Erholung in der laufenden Sommerperiode annähernd auf das Niveau, das man vor der Pandemie hatte, bewegen. „Die Aufnahme eines neuen Standorts in unsere Streckenkarte und die Wiederaufnahme einer weiteren Verbindung durch Wizz Air in derselben Woche ist ein klares Zeichen für die Möglichkeiten, die wir entwickelt haben. Wir sind sehr zuversichtlich, was den Erfolg dieser beiden Verbindungen angeht“, so Balázs Bogáts, Leiter der Airline-Entwicklung am Flughafen Budapest.

weiterlesen »

Ryanair seit 15 Jahren in Weeze und seit 10 Jahren in Köln

Die Billigfluggesellschaft Ryanair feierte am 1. Juni 2022 zwei Jubiläen in Deutschland: Am Flughafen Weeze ist man seit 15 Jahren präsent und in Köln/Bonn seit zehn Jahren. Der Carrier vermarktet den zuerst genannten Airport, der offiziell Niederrhein heißt, weiterhin als „Düsseldorf Weeze“. Dass Weeze nicht gerade um die Ecke der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen ist, hat Ryanair im Marketing noch nie interessiert. Es gibt sogar ein Gerichtsurteil, das besagt, dass der Billigflieger drauf hinweisen muss, dass sich der Flughafen Weeze rund 70 Kilometer von Düsseldorf entfernt befindet. Im Jahr 2003 hat das Landgericht Köln dem Carrier untersagt den Airport als „Niederrhein (Düsseldorf)“ zu vermarkten. Derzeit sind an diesem Regionalflughafen drei Flugzeuge stationiert. Angeboten werden 28 Strecken. „15 Jahre Ryanair-Basis – dieses Jubiläum unterstreicht die gute und verlässliche Kooperation zwischen den Systempartnern Airline und Flughafen. Für unsere Gäste vor allem aus den Niederlanden und aus Nordrhein-Westfalen bieten die in Weeze stationierten Jets ideale Flugzeiten und eine breite Auswahl an Urlaubs- und Citydestinationen. Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen 15 Jahre als erfolgreiche Ryanair-Basis“, so Weeze-Flughafendirektor Sebastian Papst. Seit einem Jahrzehnt in Köln/Bonn aktiv In Köln/Bonn ist der irische Billigflieger seit zehn Jahren präsent. Derzeit sind vor Ort fünf Flugzeuge stationiert. Angeboten werden im Sommer 38 Strecken. Eigenen Angaben nach hat man seit dem Markteintritt im Jahr 2012 rund 14 Millionen Passagiere von/nach Köln/Bonn befördert. Die Basis wurde in 2014 eröffnet. „Zwischen Ryanair und dem Flughafen Köln/Bonn gibt es seit nun bereits zehn Jahren eine hervorragende Zusammenarbeit. Wir freuen uns, einen solchen

weiterlesen »

Betriebsversammlungen: Weitere AUA-Flüge fallen aus

Die Betriebsversammlungen des AUA-Personals beeinträchtigen den Flugplan der Fluggesellschaft stärker als gedacht. Die Zahl der ausgefallenen Flüge erhöhte sich von 28 auf 52. „Wir entschuldigen uns bei unseren Fluggästen für die Unannehmlichkeiten. Unternehmensseitig werden alle Anstrengungen getroffen, um die Auswirkungen so gering wie nur möglich zu halten“, sicherte gestern Austrian Airlines COO Francesco Sciortino gegenüber Aviation.Direct zu. Aus den anfänglich 28 betroffenen Flügen wurden nun doch 52 – rund 5.200 Passagieren sind von den Flugausfällen betroffen. Die Betriebsräte des Bord- und Bodenpersonals halten am Vormittag gleichzeitig Betriebsversammlungen am Flughafen Wien ab. Betroffene Passagiere, die während der Buchung Telefonnummer oder E-Mail-Adresse angegeben haben, sowie Mitglieder des Vielfliegerprogrammes Miles & More würden proaktiv über Änderungen bzw. Umbuchungen informiert werden, informiert die Fluggesellschaft auf ihrer Website.  Aus aktueller Sicht sind folgende Flüge betroffen: 2. Juni 2022 OS378 AMS-VIE OS518 MXP-VIE OS528 VCE-VIE OS740 BEG-VIE OS744 KSC-VIE OS804 ATH-VIE OS121 VIE-FRA OS122 FRA-VIE OS561 VIE-ZRH OS562 ZRH-VIE OS351 VIE-BRU OS352 BRU-VIE OS411 VIE-CDG OS412 CDG-VIE OS547 VIE-BLQ OS548 BLQ-VIE OS683 VIE-ZAG OS684 ZAG-VIE OS713 VIE-BUD OS714 BUD-VIE OS767 VIE-PRN OS768 PRN-VIE OS391 VIE-BCN OS392 BCN-VIE OS571 VIE-GVA OS572 GVA-VIE OS809 VIE-SKG OS810 SKG-VIE OS553 VIE-ZRH OS566 ZRH-VIE OS151 VIE-DUS OS152 DUS-VIE OS177 VIE-STR OS178 STR-VIE OS795 VIE-SOF OS796 SOF-VIE OS405 VIE-LYS OS406 LYS-VIE OS977 VIE-GRZ OS978 GRZ-VIE OS151 VIE-DUS OS152 DUS VIE OS177 VIE-STR OS178 STR-VIE OS795 VIE-SOF OS796 SOF-VIE OS551 VIE-ZRH OS552 ZRH-VIE OS845 VIE-TIA OS846 TIA-VIE OS903 VIE-INN OS904 INN-VIE OS471 VIE-BSL OS472 BSL-VIE OS705 VIE-PRG OS706 PRG-VIE OS655 VIE-KIV OS656 KIV-VIE

weiterlesen »

Fehlerhafter Boeing 737-Max-Simulator: Spicejet kassiert Geldstrafe

Die indische Fluggesellschaft Spicejet hat laut der zuständigen Zivilluftfahrtbehörde DGCA ihre Piloten an einem fehlerhaften Boeing-737-Max-Simulator trainiert. Dafür kassierte man ein Bußgeld in der Höhe von rund 12.800 U.S.-Dollar. Zuvor kassierte Spicejet von der indischen Luftfahrtbehörde eine Abmahnung, denn das Amt kam im Zuge von Kontrollen zum Schluss, dass die Ausbildung der Flugzeugführer nicht dem Branchenstandard entspricht. Nachdem festgestellt wurde, dass der für das Training der 737-Max-Piloten verwendete Simulator fehlerhaft ist, wurde ein Bußgeld verhängt. Spicejet fällt in den letzten Monaten mit wiederkehrenden Vorfällen, die das Einschreiten der Zivilluftfahrtbehörde zur Folge haben, auf. Zum Beispiel soll eine Kabine derart heruntergekommen gewesen sein, dass die DGCA nach Social-Media-Postings eine überraschende Vorfeldkontrolle durchgeführte und anschließend bis zur Behebung der Mängel der betroffenen Maschine Flugverbot erteilte. Die Folgen des mangelhaften Trainings sind für den indischen Carrier wesentlich gravierender, denn 90 Piloten dürfen vorerst nicht mehr eingesetzt werden. Diese müssen zunächst ein weiteres Training in einem ordnungsgemäß funktionierenden Boeing 737-Max-Simulator absolvieren. In lokalen Medien ist die Ausbildung der Flugzeugführer von Spicejet ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, denn bereits im April 2022 erhielt man die Aufforderung zur Nachschulung zahlreicher Piloten. Diese wurde nach Ansicht der Zivilluftfahrtbehörde nicht ordnungsgemäß durchgeführt. „Bei der B73-Max fehlte ein funktionsunfähiges Element für den Stick Shaker auf der P2 (Co-Pilot) Seite. Es war seit dem 17. März 2022 nicht mehr funktionsfähig. Der Simulator wurde jedoch betrieben, um die Piloten von SpiceJet für die Wiederinbetriebnahme zu schulen, was einen Verstoß gegen die Vorschriften darstellt“, erklärt ein DGCA-Sprecher.

weiterlesen »