Juni 6, 2022

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Juni 6, 2022

Ersatzteile: Russland setzt auf „Marke Eigenbau“

Den russischen Fluggesellschafen gehen langsam, aber sicher die Ersatzteile für westliches Fluggerät aus. Die Regierung greift nun zu einer aus dem Iran bekannten Methode: Marke Eigenbau und das mit staatlicher Genehmigung. Die unter anderem von den Vereinigten Staaten von Amerika, der Europäischen Union und anderen Staaten als Reaktion auf den kriegerischen Überfall gegen die Ukraine verhängten Sanktionen sehen unter anderem vor, dass eine Flugzeugersatzteile in die Russische Föderation geliefert werden dürfen. In großer Stückzahl setzen russische Carrier Muster der Hersteller Airbus und Boeing, aber auch ATR, Embraer und Bombardier ein. Die Ersatzteillager sollen sich leeren, so dass bereits erste Maschinen als „Ersatzteilspender“ herhalten müssen. Das ist aber keine Dauerlösung, denn man kann auf dem regulären Weg keine weiteren Teile einkaufen. Die russische Regierung sieht darin kein Problem und will nun, dass die benötigten Ersatzteile einfach selbst gebaut werden sollen. Zu dieser Methode greift man im Iran schon sehr lange, denn aufgrund internationaler Sanktionen kommt man auf dem regulären Weg nicht an die benötigten Teile. Die Lösung: Man baut baut sie einfach selbst, jedoch ist die „Marke Eigenbau“ international weder zertifiziert noch anerkannt. Dies ist auch einer der vielen Gründe warum Maschinen, die im Iran im Einsatz sind, auf dem Gebrauchtmarkt nicht wirklich gefragt sind. Die russische Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsiya hat laut lokalen Medienberichten vorerst fünf Unternehmen die Zulassung für die Herstellung von Ersatzteilen für westliche Muster, vorrangig Airbus und Boeing, erteilt. Diese dürfen nun die Teile analysieren, kopieren und selbst herstellen. Die Zertifizierung wird durch die russische Behörde erteilt. Der Einbau

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Umstellung auf B777: Emirates reduziert die Kapazität auf Wien-Dubai

Golfcarrier Emirates Airline reduziert mit Wirksamkeit zum 1. August 2022 die Kapazität auf der Strecke Dubai-Wien. Jene Umläufe, die momentan mit Airbus A380 bedient werden, werden künftig mit Boeing 777-300ER geflogen. Damit wird der Flughafen Wien-Schwechat erneut den Superjumbo als Stammgast verlieren. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Emirates die Anzahl der wöchentlichen Umläufe nicht verändern wird. Da das Fassungsvermögen der zweistrahligen Boeing 777-300ER geringer als jenes des vierstrahligen Airbus A380, sind ab August 2022 weniger Sitzplätze im Verkauf. Das Angebot zwischen Wien und Dubai wird somit reduziert. Je nach Maschine hat Emirates die Boeing 777-300ER zwischen 354 und 428 Sitzen bestuhlt. Die A380-Flotte variiert zwischen 484 und 615 Plätzen.

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Fotogalerie: Deutsches Nationalteam mit Lufthansa nach Bologna geflogen

Mit einem von Lufthansa gecharterten Airbus A320neo ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Freitag von Nürnberg nach Bologna geflogen. Das Team traf am Samstag in der Nations League auf die italienische Nationalmannschaft. Die Länderspiele vom 4. bis 14. Juni gelten als eine Art Mini-Turnier der Nationalmannschaft vor der Weltmeisterschaft in Katar. Für die Anreise und Rückkehr bei Spielen im Ausland nutzt der DFB den Flughafen der Metropolregion Nürnberg. Das Quartier „Home Ground“ befindet sich nur rund 20 Kilometer entfernt bei Adidas in Herzogenaurach. Während die Nationalmannschaft in einer Chartermaschine vom Typ Airbus A320neo der Lufthansa nach Italien flog, ist Bologna auch regulär im Nürnberger Sommerflugplan enthalten: Ryanair startet montags und freitags in die norditalienische Metropole. Die nachstehende Fotogalerie zeigt einige Impressionen vom Einsteigen des deutschen Nationalteams in den A320neo von Lufthansa.

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Aegean, Edelweiss und Eurowings feiern Erstflüge

Am Wochenende wurden ab Friedrichshafen, Dortmund und Zürich einige Erstflüge durchgeführt. Beispielsweise ist Aegean Airlines ab dem Bodensee-Airport erstmals nach Heraklion geflogen. An Bord befanden sich 174 Passagiere. Die Route wird in Kooperation mit dem Tui-Konzern bis voraussichtlich 8. Oktober 2022 jeweils an Samstagen bedient. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses beliebte Ferienziel nun noch häufiger ab Friedrichshafen anbieten können und wir so auch der großen Nachfrage nach Flügen zu attraktiven Urlaubsdestinationen entsprechen können“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Flughafens Friedrichshafen. Dortmund: Eurowings neu nach Venedig Von Dortmund aus ist Eurowings am Samstag erstmals nach Venedig geflogen. Diese Route wird nun an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient. Derzeit ist geplant, dass diese Strecke bis 29. Oktober 2022 bedient werden soll. Es handelt sich um Destination Nummer 11, die ab diesem Airport bedient wird. „Die Vorstellung und Stationierung des BVB-Fanairbus in Dortmund, die kürzliche Aufnahme der neuen Eurowings-Strecke nach Thessaloniki und nun die Ergänzung der Flug-Verbindung nach Venedig – all das stellt das Vertrauen in den Standort unter Beweis und unterstreicht die Bedeutung von Eurowings als zweitgrößte Airline in Dortmund“, erklärt Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Flughafen Dortmund. Zürich: Edelweiss-Erstflüge nach Pisa und Bergen Der Ferienflieger Edelweiss führte am Freitag den Erstflug von Zürich nach Pisa durch. Traditionell fand kurz vor dem Start am Gate der feierliche Ribbon-Cut statt. Mit dabei war nebst Rolf Hancock, Vice President Aviation Development des Flughafens Zürich, auch David Birrer, Chief Operating Officer von Edelweiss. „Es war mir eine Ehre, an

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Berlin: Jeder vierte Easyjet-Flug am Sonntag gestrichen

Am Flughafen Berlin-Brandenburg hat sich das kurzfristige „Streichkonzert“ der Billigfluggesellschaft Easyjet auch am Sonntag fortgesetzt. Der Carrier sagte insgesamt 16 Abflüge ab diesem Airport ab. Aufgrund der derzeit hohen Auslastung waren erneut enorm viele Passagiere betroffen. In den meisten Fällen war die Ursache der Streichungen der akute Personalmangel, den Easyjet derzeit an der Basis Berlin-Brandenburg hat. Allerdings spielten bei manchen Flügen auch andere Umstände mit, denn an manchen Airports, beispielsweise im Vereinigten Königreich, herrscht Abfertigungschaos. In Amsterdam-Schiphol ist man schon das gesamte Wochenende massiv überlastet, weshalb sich der Mitbewerber KLM am Samstag gar dazu entschlossen hatte, keine weiteren Europa-Passagiere mehr einzufliegen. Das Wetter, ATC-Probleme in Italien sowie Personalmangel an diversen Flughäfen wirkten sich ebenfalls ungünstig aus, so dass einige wenige Easyjet-Flüge aus diesem Grund abgesagt wurden oder aber sich außerhalb Berlins zum Teil stundenlange Verspätungen eingefangen haben. Der „Löwenanteil“ ist aber darauf zurückzuführen, dass Easyjet trotz äußerst guter Buchungszahlen viel zu wenig fliegendes Personal am Flughafen Berlin-Brandenburg zur Verfügung hat. Geplant hatte der Carrier ab dem BER für den Sonntag 65 Abflüge. Davon mussten 16 Stück ersatzlos gestrichen werden. Somit war ungefähr jeder vierte Flug ab Berlin-Brandenburg betroffen. Auch am Samstag musste der orangefarbene Billigflieger schon viele Passagiere am BER bzw. am jeweiligen anderen Ende der Flugstrecke zurücklassen. In sozialen Medien üben Betroffene immer lautere Kritik an der aus ihrer Sicht mangelhaften Betreuung, denn Ersatzbeförderungen sind nur über das überlastete Callcenter zu haben und da auch nur mit Diskutieren, denn primär versucht man andere Easyjet-Flüge, die zum Teil einige Tage

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